Dienstag, 1. Mai 2007

Zapfstation und Aderlaß

Der Tag der Arbeit stand heut im Zeichen des Gespräches mit meinen Steuerberater und damit ein erster Einblick auf meine berufliche Zukunft als Selbstständige.

Das war heut vormittag - von 10 - 12 Uhr.

Jetzt ist es 19 Uhr und die Beklemmungen zirkulieren noch immer durch meine Organe, vom Magen bis Darm zieht eine diffuse Vibration noch seine Kreise. Nicht, dass der Steuerberater mir Angst gemacht hat, sondern er hat mir nur reinen Wein eingeschenkt und das war ganz sicher kein griechischer Wein - das war deutscher Wein - sprich deutsche Bürokratie.

Also wenn ich mein erstes Gefühl bildhaft beschreib, dann würde ich sagen, dass mich mit dem Tag der Selbstständigeit gleich eine Reihe von Egel anspringen, die mich erst einmal finanziell anzapfen werden, d.h. sie greifen empfindlich in meinen noch schwachen Finanz-Kreislauf.

Fast würde ich sagen, der Vorgang kommt einer verkoppelten Transfusion gleich, nur das alle miteinander verbunden sind.

Erst muß sich jemand von mir anzapfen lassen, damit ich auch angezapft werden kann. Das liest sich vielleicht etwas ungewöhnlich, doch abstrakt gesehen hängen die individuellen Finanz-Kreisläufe zusammen, von denen es in der untersten Stufe

- harmlose "Sauger"gibt - die sind chronisch unterversorgt und kämpfen täglich ums Überleben

und in der obersten Stufe

- die unersättlichen "(Blut)Sauer" gibt - die sind chronisch überversorgt und kämpfen täglich um eine weitere Möglchkeit zum Aderlaß.

Die Wirtschaft als Organismus gesehen, macht machmal deutlich, was nicht richtg läuft - ich würde sagen der Finanzkreislauf schwankt empfindlich für den kleinen Mann.

Das sind Gedanken, die nicht erst seit heut in meinem Geist kreisen, doch sie kamen mir heut wieder mal deutlich in mein Bewußtsein und ich frage mich - wird es je eine Zeit geben, in der es sich ohne den geschilderten Druck für Arbeitswillige leben läßt?


LaWe

Montag, 30. April 2007

Hilfe - ich bin süchtig

Mein Wochenendeinkauf war mehr als genug, doch am Ende vergaß ich doch das Wichtigste - meinen Kaffee.
Nur noch 3 Tassen Kaffee übers Wochenende und wenn ich strecke, dann können es sogar 4 werden.

Doch auch ein gestreckter Kaffee ist einmal zu Ende. So saß ich gestern nachmittag bei einem selbstgebacknen Hefekuchen und einem Glas Wasser. Etwas spartanisch, doch von der Tanke mir Kaffee zu holen, dafür war mein Geld zu schade. Seit ich nicht mehr rauche, ist die Tanke kein Ort für mich, an dem ich meinen vergessenen Einkauf wieder ausgleiche.

Ohne Kaffee durchhalten fällt in den Abendstunden nicht sonderlich auf. Doch der Gedanke, dass der morgendliche Kaffeeduft für den Start in den Tag fehlen wird, verursachte ein unbehagliches Gefühl in meiner Magengegend.

Naja - das sind ja keinen wirklich keine richtigen Sorgen - auf den Morgenkaffee verzichten zu müssen - da gibt es eine Reihe anderer Probleme, die noch auf eine Lösung warten, doch das alles ohne Kaffee? Das kann ich mir nun gar nicht vorstellen .

Mit Kopfschmerzen beginne ich heut den Tag. Mir ist klar, die hab ich dem Kaffeeentzug zu verdanken und wenn ich mir nicht sofort einen frischen Kaffee brühen kann, dann komme ich in einen eiskalten Entzug - sprich, ich bekomme schlechte Laune.

Mein erster Außerhausweg zum Supermarkt soll den Druck meines schmerzlich empfundenen Kaffeeentzugs entschärfen. Der Markt macht aber erst um 8 Uhr auf, solange muß ich warten. Hätte mir Butter oder Brot gefehlt, das hätte mich Montagfrüh nicht zum Supermarkt gebracht, doch was das Brot nicht schaffte, der Kaffee schaffte es.

Jetzt trinke ich meine 2. Tasse BioKaffee - eine neue Sorte in meinem Supermarkt - meine Lebensgeister werden wieder munter und ziehen sanft ihre Kopfschmerzen aus dem Verkehr.
LaWe

Sonntag, 29. April 2007

Casting - The best fighter the world -

Mann gönnt sich ja sonst nichts und versäuft nicht alles

ich find es wirklich zum Jammern, das sich mein Gegröhle nicht automaisch auf der Clip niederschlägt.
LaWe

Ist unsere Welt in guten Händen ?

Wie aus dem Nichts und gar nicht zum laufenden Gedanken passend, setzte sich eine Satz in meinem Kopf in Gang, der wie ein Blitzlicht in den Tag rein flimmerte.

Die Welt ist in guten Händen

Und das, obwohl die Schlagzeilen der letzten Monate auf die unwiderruflichen negativen Klimaveränderungen in den nächsten Jahren hinweisen, wenn wir Erdenmenschen es nicht schaffen, unser parasitäres Verhalten
- der Parasit zerstört seinen Wirt -
nicht grundsätzlich ablegen.

Vielleicht entspringt dieser Gedanke auch einem Buch, durch das ich mich grad durcharbeite:

ARMUTSZEUGNIS

Warum Schulden die Welt gefährden
http://images.bol.deDarin wird beschrieben, das Bono - der Leadsänger von U2 - sich mit in die Politik einmischt und sich für Schuldenerlaß der ärmsten Länder dieser Erde einsetzt.

Bono wird zusammen mit Grönemeyer an einer Veranstaltung in Rostock teilnehmen und damit die Demonstranten gegen das Gipfeltrelffen in Heiligem Damm unterstützen.

Wollte mein Blitzgedanke mir sagen, dass in nächster Zukunft vernunftbegabte Wesen über das weitere Schicksal für des Menschen einzigen Wirt - die Erde - seiner Erde - entscheiden dürfen?
LaWe

Samstag, 28. April 2007

Yoga fürs Herz


LaWe

vaterlose Söhne - vaterlose Gesellschaft

"Wenn ich meine Versetzung in den Süden nicht annehmen kann, dann werde ich gekündigt" sagt mir die Mutti, die ihren 16 jährigen Sohn für 6 Monate sich in der Wohnung selbst überlassen muß.

Ich sage ihr, sie können mit meiner Unterstützung rechnen. Ich sehe ab und zu mal nach ihren Sohn, bringe ihm auch mal die Flötentöne bei, wenn er den Eingangsbereich der Wohnung in eine Müllhalde umfunktioniert.

Nach einer Woche Arbeit und langer Autotuor vom Süden in den Norden wird die Mutter sicher nicht mehr die frischeste sein und ihre Zeit zum regenerieren für den Hausputz nicht opfern müssen.

Wir unterhalten uns noch einwenig über die weichen Knie unserer heranwachsenden jungen Männer, die zwar schon Pflügge aber die Absprung zum freien Flug ins Leben nicht in Angriff nehmen wollen.

Oder nicht können?

Am markantesten ist der Einbruch ihres Standverwögens, wenn der Abschuß der Jungend näher rückt. Unübersehbar, obwohl die Motivation im Verborgenem, sperren sich alle Bewegungen in Richtung Erwachsen wie von selbst und der letzte und entscheidende Schritt ist blockiert und das Fortkommen in ihrer Entwicklung behindert.

Der männliche Nachwuchs bleibt im Laufrad des Muttersöhnchens hängen, erreichen den Status eines Helden nur im Sandkasten ihrer Illusion.
LaWe

Freitag, 27. April 2007

Stadtimpressionen

LaWe

Donnerstag, 26. April 2007

hab Durst


LaWe

Mittwoch, 25. April 2007

heißer Sommer in Rostock


LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

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Test und das war es auch schon
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Achja...
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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