Dienstag, 2. Januar 2007

Wer soll das bezahlen ??? Wer hat das bestellt...

Seit ein paar Tagen quält mich ein Infekt. Er will so gar nicht zulassen, dass der Schwung des alten Jahes sich einstellen läßt.

Doch wenn ich mir die Schlagzeilen der Medien zu Gemüte führe, dann merke ich, dass ich für den lebensbejahenden Schwung eine größere Portion Optimismus brauche, als die Jahre davor.

"Das Leben wird teuer" und das Jahr 2007 hat noch einmal die Daumenschrauben fürs Volk angesetzt. Mehrwertsteuer - Kassenbeiträge nach oben - der Rentenanspruch für Langarbeitszeitlose geht in den Keller. Die Alten und Ausgemusterten werden weitreichend ausgemustert. Deutschland bereiret flächendenkend die Altersarmut vor - armes Deutschland.

Doch dem nicht genug - örtliche Unternehmen haben Angst, dass sie beim Ausverkauf des Euro ihr Stück Kuchen durch staatliche Erhöhungen und anderweitge Ausgaben im Kaufcenter von OttoNormalVerbraucher kleiner wird, als die Planung vorsieht.

Neben mir liegen die schriftlichen Erklärungen über Preiserhöhungen meines
  1. Vermieters
  2. Stromanbieters
  3. Nachverkehrsanbieters
Die Preiserhöhungen laufen analog mit dem Gehltskürzungen.
Das Geld, was bisher gezahlt wurde, reicht nicht mehr hin und her. Sie kommen um eine Preiserhöhung nicht rum - der kleine Mann zahlt Rechnungen, die er sich bald nicht mehr leisten kann.
LaWe

Gesundes Neues



Allen meinen Lesern wünsche ich ein gesundes und schönes Jahr 2007

LaWe

Donnerstag, 28. Dezember 2006

Minipüppi zieht um

Nach 8 Wochen in der feuchtwarmen Wohnung - Inkubator - hat sie sich so gut gemacht, dass sie schon in offene Wärmebettchen kann. Das haben die Ärzte gestern beschlossen und verkündet.

Die freudige Nachricht traf gestern bei mir ein.

Nach 8 Wochen bibbern ein großer Fortschritt. Die nächsten 8 Wochen bis zu ihrem wahren Geburtstermin sind noch eine lange Wegstrecke, doch lange nicht mehr so beschwerlich, wie die zurückliegenden.

Mit großem menschlichen, technischen und nicht zuletzt auch finanziellen Aufwand können solch kleinen Erdenbürgern letztendlich doch der Weg in Leben beebnet werden.

Dank dem Team in der Uniklinik Hambung.

LaWe

Mittwoch, 27. Dezember 2006

langsam wieder auf dem Damm

Das Medikament zeigt Wirkung und läßt mich wieder wirken.

Oh mein Gott - so schlecht hab ich mich schon seid Jahrhunderte nicht mehr gefühlt. Nur von einer Ecke in die andere zu fallen als Fortbewegungsmöglichkeit ist auch nicht der Bringer.

Inzwischen bin ich in der Nähe von Kiel gelandet, sozusagen übergesetzt worden. Meine jüngeste Schwester holte mich aus Hamburg ab, damit ich mich in ihrem großen Haus zurückziehen kann.
LaWe

Dienstag, 26. Dezember 2006

schlapp wie ein Wackelpudding

Die letzten Tage waren alles andere, als das, was man Weihnachten nennen kann.

Am 23.in der früh wollte ich starten. Die Weihnachtspäckchen packte ich am Abend zuvor waren und die letzten Reisesachen wollte ich morgens in der früh noch in den Koffer legen. Der Wecker war gestellt und ein flotter Seitendreh im Bett sollte ich mich in einen tiefen erholsamen Schlaf schwingen. Doch statt dessen stellten sich nur unkontrollierbare wirre Gedanken ein. Sie taumelten wie besoffene Eindrücke stets von von neuem in meine Gedankenkanäle ein. Dann endlich - wie ermattet - hört das Gedankemkarusell sich drehn.

Doch dafür meldet sich der früh gestellte Wecker. Mein Sohn wollte mit seinen Kumpels nach Hamburg fahren, noch einmal gemeinsam mit ihnen die Skateboardhalle aufsuchen. Der Wecker dröhnt in meine Kopf wie ein Glockenschlag so laut - viel zu laut für die Kopfschwmerzen, die mich quälen. Ich bitte meinen Sohn:"Seh zu und komm allein aus deinen Püschen. Mir brummt der Schädel und mein Hals schmerzt" Unter den Schluckbeschwerden kann ich kaum sprechen.

Irgenwie fühle ich mich wie Braunbier und Spucke und sehe am Horizont nicht den kleinsten Funken Elan, den ich für meine bevorstehende Reise nach Hamburg brauche.

Wenn die Jungs auf den Weg sind, schlafe ich noch ein Stündchen, dann wird es mir wieder besser gehen. Aber bevor die Jungs auf die Reise gehen, treffen sich sich in unserer Wohnung und so machen sie sie in der früh zu Taubenschlag. Dann endlich klappt die Tür ein letztes mal - kräftig und laut- Sie sind los und Ruhe zieht in die Wohnung ein.

Doch mein Reiselan bleibt weiter als unfaßbares Pünktchen am Horizont, der den heiligen Abend anzeigt. In einer Stunde sollte ich fit und mit gepackten Koffern vor der Tür stehen, denn in Hamburg wartet meine Tochter auf mich. Ich rufe sie an "Oh shit, mein Schädel brummt, Schlafmangel ohne Ende und Halsschmerzen. Ich muß unbedingt noch eine Stunde schlafen, sonst bin ich SchachMatt wenn ich vor deiner Tür stehe. "Klar, ruhe dich aus und vergiss die Schmerztabletten nicht. Wenn du in Hamburg eintriffst, kannst du gleich in die Klinik kommen. MiniPüppi und ich, wie warten auf dich" Ich höre ihren Stolz und das Glück über ihre gut gedeihendendes Frühchen.

Es ist 8 Uhr und noch einmal schwinge ich mich auf die Schlafseite. 2 Stunden Schlaf können Wunder wirken und sogleich versinke ich in den erhofften tiefen Schlaf.

Um 10 Uhr klingelt der Wecker. Ich fühle mich etwas besser, aber nicht wirklich fit. Doch daran halte ich mich jetzt nicht fest und auf den Elan kann ich auch nicht mehr lange warten. Ich muß den Absprung in die geplanten Weihnachtstage hinbekommen.

Um 13 Uhr sitze ich im Zug. erschöpft aber froh, dass ich es geschafft hab. Ich eine Ecke eingekuschelt lasse ich die Reise über mich ergehen. Verschlafen hole ich meinen Fahrschein aus der Tasche, reiche sie dem Schaffner und in Hamburg wache ich wieder auf. Die Buslinie ist umgeleitet, weil der Weihnachtsmann einen Umzug durch die Mönkebeckstraße hat. Schöner Umzug, doch mein Streben ist, schnell wieder ein Dach über den Kopf zu bekommen.

Um 17 Uhr treffe ich in der Klinik ein, in der meine Tochter mit ihrer kleinen MiniPüppi auf mich wartet. Wegen meiner Halsbeschwerden komme ich nur mit Mundschutz in ihre Nähe. Die Kleine hat sich gemausert und liegt schon wie in richtiges Kuschelbaby im Arn ihrer Mutter. Wir bleiben noch eine Weile gemeinsam bei der Kleinen, bis die Schwester sie wieder in den Inkubator zurück legt.

Der Weg in die naheliegende Wohnung scheint mir unendlich lang und die Müdigkeit will mir nicht mehr aus dem Knochen weichen. Ich denke nur noch an das Bett, dass auf mich wartet und ich mich endlich ausschlafen kann.

Die Nacht wird noch mehr von höllischen Gedanken geprägt, wie die vorherige. Wilde lärmende Träume werfen mich von einer Seite auf die andere. Am morgen liege ich schweißgebadet und erschöpft im Bett. Können Halsschmerzen so viel Stress machen?

Ich bin kaum aus dem Bett, da denke ich schon wieder an den Moment, an dem ich wieder ins Bett kann. Die Zeit dazwischen nur hinter mich bringen und ohne Mittagsruhe schaffe ich den Tag heut nicht. Als meine Tochter mich nach der Mittagsruhe weckt, will ich zwar aufstehern, komme aber irgendwie nicht in die Püschen. Ich nehme noch einmal Scmerztabletten und warte auf Besserung.

Zur Sicherheit messen mir noch einmal Fieber - 39.4 und das nach 2 Tabletten. Entschlossen werde ich aufgefordert mich anzuziehen und zum Arzt gebracht.

"Sie haben eine schwere eitrige Mandelentzündung" sagt der Arzt und verschreibt Antibiotika und trotz der Antibiotika verbringe ich die Weihnachtstage schlapp wie ein Wackelpuddig.
LaWE

Freitag, 22. Dezember 2006

Un-Vergessen

Wie jedes Jahr zu dieser Zeit steigt doch noch die Vorfreude auf die Weihnachtstaf wider Erwarten an.
Allein schon die Aussicht auf die freien Tage im Kreis der Familie bringt glättet mein abgenervtes Kostüm, als hätte würde ich es mit einem Regelbügeleisen glatt streichen.
Vergessen der Druck der letzten Wochen, vergessen die kleinen Zwistigkeiten der letzten Tage, vergessen ist alles, was den einen oder anderen Tag schon mal betrüben konnte.

Doch nicht alles kann ich vergessen, was ich erfahren mußte und was für immer in Erinnerung bleiben sollte. So wie meine Schwester. Vor einem Jahr mußte sie die Welt für immer veralssen. Die Lücke, die sie für mich hinterläßt, läßt sich auch mit Vergessen nicht schließen. Ich werde in Gedanken bei ihr sein, wenn die Kerzen am Baum den Heilig Abend erleuchten.

Die Geschenke hab ich in diesem Jahr kreativ verpackt....

Mal etwas anders und der Umwelt zuliebe- einfach in Werbeblätter, die in der Vorweihnachtszeit im Massen in meinem Briefkasten zu finden waren, eingehüllt.

Ich wünsche allen Blggern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest

LaWe

Freitag, 15. Dezember 2006

Kontroversen zum Raum

Zur Zeit gehe ich in viele Wohngebiete meiner Stadt und mache mit den Kindern Training im Breitensport. Der Spaß an der Bewegung steht dabei im Mittelpunkt.

Obwohl die Inhalte und die Altersgruppen in jedem Wohngebiet die selben sind, die Kinder verhalten sich in jedem Wohngebiet anders. Da gibt es Wohngebiete, das sind die Kinder so lieb und artig, dass ich sie ganz easy von der Bank aus anleiten kann. Weder muß ich zur Ordnung rufen, noch ihnen zum hundersten mal die Spiel- und Verhaltensregeln ins Ohr brüllen. Die Trainingstunde läuft fast von allein.

Und dann gibt es ein Wohngebiet, das scheinen sie Kinder mit aggressiven Sprengstoff randvoll angefüllt zu sein. Nach wenigen Laufminuten schäumen ihre Gemüter schon über und die Trainingststunde verwandelt sich in eine Prügelstunde, wenn ich nicht im Minutentakt eingreife. Es brennt sozusagen an jeder Ecke. Einige Kinder kommen aus dem betreuten Wohnen oder haben nur noch ein Elternteil oder sind Zugewanderte aus dem Ausland.

Ein Trainer allein geht in so einer Gruppe ohne wenn und aber unter. Er wird sofort gefressen und unverdaut niedergemacht. Ein zweiter Trainer ist dort nicht nur Pflicht, sondern auch überlebenswichtig für das Projekt - Kinder und Sport.

Eine Kollegin, die derzeit in der Gruppe mitarbeitet, hat ganz andere Vorstellung im Umgang mit den Kindern, als ich. Während ich davon ausgehe, dass die Kinder unbewußt auf diese spektakuläre Weise um Beachtung kämpfen, möchte meine Kollegin diese Kinder aussortieren, die auf die Bank setzen oder zum Psychater schicken.

Ich nehme sie in die Zange und zwinge sie, sich mit ihren wirren Knäul im Kopf - Aggression gegen den anderen - auseinander zu setzen und noch während er Trainingsstunde zu entwirren.

Ich sehe den Schwerpunkt meiner Arbeit also nicht darin, den Kindern das Laufen beizubringen, sondern ihnen einen Raum zu geben, sich mit ihren Aggressionen auseinandenzusetzen. Am Ende der Stunde kommen sie Lobe nicht nur über ihre Laufleistung, sondern auch zur ihre Leistung, sich selbst wieder einzukriegen.

Im Rückblick gesehen streben einige Kinder nicht mehr so extrem nach Beachtung und sie kriegen sich von selber wieder ein.

Und doch muß ich von meiner Kollegin immer wieder anhören, dass ich mich meiner Taktik auf den falschen Weg bin. Die Kinder haben sich auf der Basis Selbstdiziplin unterzuordnen und gut ist. Wer das nicht kann, gehört nicht in die Gruppe oder muß zum Psychater. Ist sie mit einer Handlung von mir nicht einverstanden, stürzt sie noch während der Trainingsstunde auf mich zu und maßregelt mich. Das heißt für mich, ich muß mich nicht nur mit den Kindern sondern auch mit der Kollegin auseinandersetzen.

Gestern war wieder ein heißer Tag in der Sporthalle und es endete für mich mit einer Standpauke von meiner Kollegin und einem gemeinsamen Weg von einem Jungen, der Angst davor hatte, dass er unterwegs vermöbelt wird. "Klar beschütze ich dich" und so zogen wir beide los. Dabei stellte ich fest, dass die Kinder mir näher stehen, als die nette Kollegin, die als Unterstützung an meine Seite gestellt wurde.
LaWe

Donnerstag, 14. Dezember 2006

MiniPüppi - ein Freischwimmer

Die Kleine - viel zu früh auf die Welt gekommen - schwimmt sich frei.

Das Ufer - ihr wahrer Geburtstermin - bald in Sicht.

Aus dem 800 wurden 1.100 gr. Körpergewicht.

Aus der Beatmung wurde ein Atemhilfe mit sanften Übergang zum selber atmen.

Aus dem Nacktkleid ist sie herausgewachsen und trägt jetzt ihre Baby-MiniPüppi-Garderobe.

Aus feuchtwarmen Inkubator wurde eine wohltemperierte Hülle.

Aus der künstlichen Ernährung wurde seit gestern eine Mutterbrust.

Doch eines bleibt stets für die Kleine gleich - das Kuscheln an der Mutter- oder Vaterbrust.

Schon die ganz Kleinen wissen, was gut für sie ist...

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
Gegenmittel
Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

Abendstimmung

Suche

 

Wer bist du?

Online seit 7453 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Aug, 14:56

Albtraum
Alter Schwede
Betrachtung
Experiment
Fragen
Glücksliste
Kurzmitteilung
Musik
Nachklang
Rätsel
Spaß Ecke
Stadtbilder
Stöckchen
Tage im Fluss
Traumzeit
Witzecke
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren