Sonntag, 5. Februar 2012

Frauenquote erfüllt

Der Weg zur Wahl  des neuen Oberbürgermeister von Rostock war heut bei Sonnenschein und Schnee sogar ein schöner Spaziergang.

Der Himmel blau und der frische Schnee von gestern knirschte unter meinen Füßen. Und wenn ich für ein schönes winterliches Bild den Knisper auslösen will, dann fallen mir vor Kälte fast die Finger ab. Aber was macht man nicht alles für ein schönes winterliches Foto nach den dunklen Zeit mit Regen und Nebel, die hinter uns liegt. Der Winter aus Sibirien hat uns fest im Griff.

Ob der neu gewählte Oberbürgermeister unsere Stadt ebenfalls in den Griff bekommt, wird sich zeigen. Er hat eine Wahlperiode von 7 Jahren vor sich und da kann er ne Menge leisten oder auch nicht. Hört man sich in der Stadt um, dann erwartet man eine linke Richtung und die schickt eine Frau als Wahlkandidatin ins Feld.

Überhaupt, von 7 Kandidaten wurden 3 Frauen ins Wahlkampffeld geschickt. Na…wenn das nichts ist. Grade im Hinblick auf das neuste Ergebnis einer Untersuchung, die ergab, dass es einem von Frauen geleiteten Unternehmen besser ginge, als nur von der reinen Männerwirtschaft. Sogar unser Land wird seid Jahren von einer Frau geführt und das mit Erfolg schon in der 2. Wahlperiode. Und wenn ihre Regierungsmänner sich grad mal wieder in ihrem Imponiergehabe sich gegenseitig die Geweihe wetzen, haut sie mit der Faust auf den Tisch und ermahnt ihre Jungs, um sich wieder ihrer Arbeit zu widmen, für die sie bezahlt werden, nämlich regieren und das ohne ihre Geweih zur Schau zu tragen.

Noch liegt das Wahllokal im Sonnenschein des Tages, doch hinter seinen Mauern entscheidet man sich für den zukünftigen Oberbürgermeister.

In wenigen Stunden werden wir wissen, wer es sein wird. Und wenn es zu guter Letzt noch um die Wurst geht, dürfen die Rostocker in 14 Tagen noch einmal zur Stickwahl antreten. Solange sollten die Wahlbenachrichtigungen noch vor dem Schredder bewahrt werden.

LaWe

Mittwoch, 1. Februar 2012

das jüngste Gericht

..sollte über meine schlechten Gewohnheiten wegen übergezügelter Ausbreitung ein gnadenloses Urteil fällen.

Sie verhalten sich wie Unkraut und haben einen Wuchserstand erreicht, der scheinbar weit über meinen Kopf reicht. Meine Sicht auf das lebendige Leben hat sich fast um die Hälfte reduziert. Ich könne das Kraut ja oben abschlagen und so für mich die Sicht auf das Leben wieder verbessern. Aber ich bin mir sicher, werden die schlechten Gewohnheiten nach der halbherzigen Prozedur nur für kurze Zeit sich selbst überlassen, werden sie mir schnell wieder wild über den Kopf wachsen.

Vielleicht sollte ich die schlechten Gewohnheiten an den Wurzeln packen?

Doch, wer weiß, wie weit diese sich schon in mein Leben gebohrt und verzweigt haben und mit ihrem Wurzelgeflecht mein Leben aufzehren?

Wie weit muss ich graben, um an die Wurzeln zu kommen ?

Weil Wuzeln sich ja nur dahin bewegen, wo es was zu holen gibt, frage ich mich, was in mir den Nährboden für schlechten Gewohnheiten als Basis zur Verfügung stellt?

Ich bin nicht mehr die Jüngste und sollte schlechte Gewohnheiten als sinnlose Zeitverschwendung betrachten. Schon allein dass wäre ein Grund, den Nährboden zu finden um ihn zu entfernen, damit den schlechten Gewohnheiten der Grund zu nehmen.

D.h.  ich sollte mich auf die Suche machen und solange suchen, bis ich den Grund finden werde ?

Ok - man gönnte sich ja sonst nix und sondern versucht den schlechten Gewohnheiten auf den Grund zu gehen.

LaWe

Montag, 23. Januar 2012

EinbettTest

Freitag, 13. Januar 2012

Freitag der 13.

obwohl heut Freitag der 13. ist hab ich doch Glück gehabt.

Mein DNS-Test ergab

LaWe

Sonntag, 8. Januar 2012

Leben wie im Film?

Die Affäre mit Chistian Wulff ist noch nicht ausgestanden, das reiben sich Filmemacher wie Dieter Wedel schon die Hände und planen einen Film über die Tragik in dieser Geschichte. Dabei geht es ihm nicht um Christian Wulff, der mit seinen gravierenden Fehlern die Situation für sich selber mehr und mehr zuspitzt. Keinen Tag, an dem keine Hiobsbotschaft für ihn eingeht. Über die Milliardenklage schrieb ich ja gestern schon.

Gutenberg und Wulff…stehen sie für viele einflussreiche Menschen dieser Zeit ?

Etwas vorgeben, was man gar nicht ist?

Eine durch und durch ehrliche Haut zu sein?

Aber wenn ich an ganze einfache Vorgänge, wie die Bewerbungen um einen Arbeitsplatz des einfaches Mannes, da kommt er mit dicke auftragen auf jeden Fall weiter, als der, der sich bescheiden gibt. Wer will z.B. schon im Verkauf eine ehrlich Haut am Start haben? Der Untergang so manches Unternehmens ist sicher bald garantiert.

Aber Herrn Wedel ging es nicht um Christian Wulff, sondern um seine Frau und seinen Pressesprecher, den er kurzer Hand entlassen hatte.

Eine tragische Geschichte sagt Herr Wedel – wohl wahr.

LaWe

Samstag, 7. Januar 2012

Hin und hergerissen

300 wütende Bürger fordern seinen Rücktritt. Und laut Nachrichten soll es schon Gespräche geben, wen man sich als Nachfolger vorstellen kann. In meinen Augen ist er ein gefallener Mann, der sich in hohen Regierungskreisen sicher nicht lange halten kann. Wenn heut Nacht laut dieser verlinkten  Information sein aufgebrachtes Telefonat veröffentlicht wird, wird sich das Fallbeil auch von Frau Merkel nicht mehr halten lassen – Herr Wulff wird seinen Hut nehmen müssen und gehen – ach..was sag ich gehen. Er wird sich in Dunkelheit davon stehlen müssen.  Selbst bei einer Betrachtung aus Abstand und ohne Sympathie für den Mann, finde ich das, was mit dem Mann geschieht, fast wie eine Hexenjagt.  Die Medien sehen das nicht so.

Warum Hexenjagt?

Weil Informationen zu dem Mann intervallmäßig durch die Medien unter die Menschen gebracht werden. Täglich schlagen neuer Meldungen zu Buche seiner Unglaubwürdigkeit und laut letzter Meldung wird auch noch eine Milliardenforderung  aufgemacht. “Fast 70 Banken, Versicherungen und Fonds fordern von Bundespräsident Christian Wulff Schadensersatz in Höhe von insgesamt 1,8 Milliarden Euro.”  Warum tauchen diese Kanonenschüsse erst jetzt mitten in der Schlacht auf ? Warum wurde diese Milliarden-schwere Klage erst jetzt öffentlich gemacht?

Tags über höre ich fast ständig Radio und wurde somit im 30 Minuten-Takt mit der selben Nachricht über Wulff bombardiert. Die Information immer im selben  Wortlaut und der selben Stimme, bis sie sich in meinem Kopf potenzierten und sich in meinem Empfinden von einem Floh in einen Elefanten wandelte. Die sich stetig wiederholende und fast erdrückende Nachrichtenerstattung setzte sich im TV fort. Aus Selbstschutz vor Überdosierung legte sich ein Hebel in meinen Kopf um, weil ich es nicht mehr hören konnte. Ich hatte die Nase voll. Ich mag es nicht, wenn Menschen derart vorgeführt werden und meine Kritik wegen der Kreditaffäre an die Person Wulff wandelt sich in Mitleid und Mitgefühl für den Mann.

Zum Glück kann ich das Radio und mein TV ausmachen und mir selber eine Bild zu machen. Ich denke, dass Herr Wulff die Sache mit dem Kredit getrickst und unterschätzt hat und dass seine Nerven zum Zeitpunkt seines Telefonates blank lagen. Schließlich konnte er ebenso wie ich erahnen, welche Lawine nun auf ihn zurollen wird. Sein Vorgänger hat sich vor einem ähnlichen Hexenkessel aus dem Staub gemacht. Einige Sätze  in einem Interview wurden zweifelhaft formuliert und hätten doppeldeutig ausgelegt werden können. Horst Köhler muss nun mit einer üblen Nachrede leben, aber dafür wurde er weder von den Medien und anschließend von dem Volk nicht gefressen.

Aber wenn ich ganz ehrlich bin, weiß ich gar nicht, welche Aufgaben eine Bundespräsident hat. Aber vielleicht befindet sich unter den möglichen ein Aufklärer;-)

LaWe

Freitag, 6. Januar 2012

Zimmer mit Ausblick

an dieser dicken Wolke konnte mein fotografisches Interesse nicht vorbei

Das dicke Ding schob sich über meinen Wohnblock hinweg und brachte kurzzeitig ein bedrohliches Gefühl zum Vorschein, so, als würde sich ein dicker Deckel zwischen dem Himmel und mir schieben.

LaWe

In den Wind geschrieben

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