Freitag, 27. Mai 2011

fatale Error

Wer seinen Lebensunterhalt mit der Produktion und den Verkauf von Obst und Gemüse bestreitet, hat jetzt schlechte Karten. Der Verbraucher hält sich zurück oder verbraucht gar nicht mehr. Auch meine Obst- und Gemüsebeutel im Küchenschrank bleiben z.Zt. leer – solange leer, bis Klarheit darüber ist, was oder wer den gefährlichen Virus für Menschen in Umlauf gebracht hat.

Trotz strenger Überwachung der Lebensmittel, die in den Handel kommen, passiert es leider immer wieder. Der Dioxin-Skandal liegt erst wenige Wochen hinter uns Verbraucher, steht der nächste Lebensmittelskandal schon vor der Tür.

Gestern stand ich im Supermarkt vor dem Gemüseregal, das brechend voll Gemüse und so billig, wie noch nie war. Eine Kundin sah genau so unentschlossen auf das prall gefüllte Regal und fragte mich: “Was kann man jetzt noch kaufen?”

Die verdächtigen und kontaminierten Gurken wurden gefunden. Sie kommen aus Spanien. Die Spanier, die jetzt auch fieberhaft nach der Quelle für den lebensgefährlichen Virus suchen.

(Bildquelle: Klick Bild)

Ich hoffe, die Quelle wird bald gefunden und die Ursachen behoben. Vielleicht war es ja nur eine Frage der Zeit, wann die Massenproduktion von Lebensmittel und deren logistische Verteilung gefährliche Viren mit in Umlauf bringt.

Wer gesund Leben will und zu frischen Gemüse greifen will, kann zur Zeit einen fatalen Fehler begehen.

Fatale Error !!!

LaWe

Mittwoch, 25. Mai 2011

auf den Kopf gestellt

„Der ganze Nektar (Soma), der von der göttlichen Schönheit herabtropft, wird ohne
Ausnahme von der Sonne (Verdauungsfeuer) verschluckt.

Aus diesem Grund ist der Körper dem Verfall unterworfen.

Es gibt aber einen göttlichen Ausweg, den Mond der  Sonne darum zu bringen. Er kann nur durch die Anleitungen eines Lehrers (Guru) , und nicht durch tausende theoretische Anweisungen gelernt werden.

Für einen Menschen dessen Nabel sich oben und dessen Gaumen sich unten befindet,
steht nun die Sonne oberhalb des Mondes. (....)


Am ersten Tag bringe nur für kurze Zeit dem Kopf zum Boden und die Füße in die Luft,
um dieses Tun jeden Tag geringfügig zu verlängern.
Nach sechs Monaten werden Falten
und graue Haare verschwunden sein
. Wer dies täglich drei Stunden lang übt, besiegt den
Tod
.“(HYP)

(Bildquelle: klick hier)

Ich liebe so alte Texte der Yogis mit ihrer Bildersprache, auch wenn sie sich selten für mich auf den ersten Blick erschließen. Und nicht selten stiege ich ohne Hilfe eines Lehrer gar nicht hinter den Sinne der alten Texte.

Für ungeübte Erwachsene muss der Kopfstand über viele Umwege geübt werden. Ein normaler Schulterstand macht das es auch. Wichtig bei allen Umkehrhaltungen ist, dass der Nabel höher als der Gaumen liegt und der Geist zur Ruhe kommt. Das geht nur, wenn man sich auf die Haltung und de Atmung während der Atmung konzentriert.

LaWe

Samstag, 21. Mai 2011

Pimmel-Gewimmel

Hätte er mit diesen harten Konsequenzen gerechnet, hätte er seinen Schwanz bestimmt in seiner Hose gelassen.

Doch nun ist er nicht nur seinen einflussreichen Posten los, sondern muss nun auch wie ein gehetztes Tier leben. Nicht einmal ungestört kann er sich die Wunden lecken, ohne das Millionen Augen zuschauen wollen. Zu viele Kameras sind auf ihn gerichtet, die nur darauf warten, eine seiner Gefühlsregungen einzufangen, um diese anschließend in alle Ecken der Welt schicken. Vor einer Woche kannte ich nicht einmal den Namen der Chefs der IWF´s, doch das hat sich mit seiner Verhaftung in den USA geändert. Sein Name ist nun in aller Munde und es vergeht seid einer Woche keine Nachrichtenstunde, an dem über sein Verbleib nach der Verhaftung berichtet wird.

Nachdem für der USA Julian Assange in der jüngsten Vergangenheit nach einem Vergewaltigungsvorwurf nicht fassbar war, ihnen vor 30 Jahren der Schauspieler und Regisseur Roman Polanski durch die Latten ging, wollen sie nun wohl kein Risiko eingehen und der Franzose muss in den USA bleiben.

Achja…Kachelmann muss ja auch noch seinen Mann vor Gericht stehen. Für ihn hoffe ich, dass es einen Freispruch gibt. Aber das macht auch kein Unterschied mehr. Sein Leben ist auch ohne Haft ruiniert.

Aber damit nicht genug. Auch der Arni hatte seinen Pimmel vor 10 Jahren nicht unter Kontrolle und muss nun doch noch die Zeche zahlen. Frau weg, neue Filmkarriere weg und das Arni-Museum wird auch nicht wie geplant eröffnet. .

Oooch Mensch – Arni…musst du dich auch noch in die Reihe der Sexskandale einreihen?

Zu guter letzt mischt auch eine bekannte Versicherungsgesellschaft im Pimmel-Gewimmel mit. Die bekannte Versicherungsgesellschaft “ERGO” ermöglichte ihren besten Mitarbeitern eine Sex-Party mit zahlreichen Prostituierten

Pimmel-Alarm und kein Ende in Sicht?

So langsam hab ich die Nase voll von den Sexskandalen, über die wir täglich über die Medien informiert werden.

LaWe

Sonntag, 8. Mai 2011

zwei kleine Racker

Freitag, 6. Mai 2011

Rätsel der Woche

Was ist das ?

LaWe

Montag, 2. Mai 2011

vom Auflauf zum Anschlag

Der verspätete Osterbesuch wollte gegen Mittag auf dem Rostocker Bahnhof eintreffen. Punkt halb 12 traf ich mit Sohnemann am Bahnhof ein, wir wollten den Besuch im Empfang nehmen. Aber statt wartende Reisende sah ich erst mal nur Polizei.

Auf jeden Bahnsteig stand ein Auflauf von Polizisten und wartete auf die einlaufenden Züge.

Mit meinem Familienbesuch trafen auch Fußballfans ein. Naja…dann war ja zum Glück nichts schlimmes passiert – eben nur Fußball und die Fans sollen schon vor Spielbeginn zur Räson gebracht werden.

Weil am Samstag so schönes sonniges Wetter war, gingen wir zu Fuß vom Bahnhof in die Innenstadt. Auf unserem Weg kamen wir an der Kneipe “Heumond” vorbei.

Eine kleine, idyllisch im Grünen gelegene Kneipe mitten in der Stadt in der Nähe des Centrums. Wir entscheiden uns, hier – statt im Rostocker Hof - unser verspätetes Frühstück einzunehmen.

Meine Kinder studieren die Karte, ich halte unser Eintreffen im Foto fest und der Kleine schläft sich im Kinderwagen erst mal aus. So mitten im ruhigen Stadtgrün schläft es sich gut.

Doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Mit viel Tatü-Tata donnern 3 Feuerwehrfahrzeuge an der anliegenden Straße vorbei. Dann ist es wieder ruhig. Wir bekommen unser Essen, als wieder mit donnernden Getöse 3 große Feuerwehrwagen und 1 Krankenwagen vorbei fahren. Sofort kommt uns der schwere Unfall an der A19 vor 3 Wochen wieder in den Sinn. Sollte sich schon wieder so ein Drama auf einer Straße abgespielt haben? Aber dann fahren die Feuerwehren aber nicht durch Nebenstraßen. Wir haben unser Essen noch nicht im Magen, da fahren mit vielem Getöse die nächsten Feuerwehren an der kleinen Kneipe vorbei. Jetzt sind schon fast 10 große Feuerwehrwagen an uns vorbeigerauscht. Der Raum der Spekulationen über das, was passiert sein kann, ist groß. Vielleicht erfahren wir am Abend in den Nachrichten etwas darüber und verlassen die kleine Kneipe. Dem Kleinen im Kinderwagen ging der Lärm an seinen Ohren vorbei. Er schlief ungestört weiter und wir zogen weiter Richtung Boulevard.

Schon von weitem sah ich rote Wagen. Sollte der Konvoi Feuerwagen dort hingefahren sein? Wenig später bestätigte sich meine Vermutung. Auf dem Boulevard neben dem Brunnen der Lebensfreude reihten sich die eben vorbei gefahrenen Feuerwagen auf.

Die Feuerwehrmänner waren mit der Absperrung beschäftigt.

Und wenn man das Aufgebot der Feuerwehrwagen so plötzlich vor der Kamera hat, kann man fast auf einen Terroranschlag kommen. Aber die Menschen auf der Straße machten keinen Eindruck von Unruhe oder Angst.

Zwar liefen sie neugierig um den Schauplatz herum, aber sonst lief alles wie immer. Einkaufsbummler bei ihren Streifzügen durch den Rostocker Boulevard.

 

Auch ein Kameramann ist schon Am Ball des Geschehens. Aber was passiert ist, erfahre ich erst später.

Dieser harmlose Hinweis auf eine technische Störung

 

stand an der Tür eines Shops im hellblauen Gebäude (siehe hinter dem Polizeiauto).

Wegen einer technischen Störung so ein Aufgebot an Feuerwehr-, Kranken- und Polizeiwagen?

Später, als alles wieder abgerückt war und der Rostocker Hof wieder geöffnet war, lies ich mir von einer Kellnerin erzählen, was geschehen war.

Ein Buttersäureanschlag auf einen Shop in Nachbargebäude war der Grund dafür, dass die Feuerwehr im großen Aufgebot vorfuhr. Mit Buttersäure konnte ich wenig anfangen. Der verlinkte Artikel über den Anschlag gibt auch einen Einblick auf die Vermutung für den Grund des Anschlages. Das sieht nicht nach einen dummen Streich aus, sondern nach ersten Stufe einer Methode, um geschuldetes Geld im Milieu einzutreiben.

LaWe

Samstag, 30. April 2011

Was bleibt…

Obwohl ich früher wach bin als sonst, verlass ich mein Bett noch nicht. Schön, wenn man nicht gleich in den Tag hetzen muss, mir sogar die Zeit nehmen kann, um einen Kaffee am Bett zu trinken. Unter der Bettdecke lässt es sich auch gut aushalten und ich leg mich noch mal kurz auf´s Ohr und versinke traumhaft in eine andere Welt aus alten Zeiten.

In der anderen Welt ist mein Bett auch noch belegt. Doch liegt eine andere Person darin. Obwohl die Person komplett bedeckt ist, sie ist  mir nicht fremd. Ein altes vertrautes Gefühl kommt auf und macht sich breit. Der Körper, der sich unter der Bettdecke abzeichnet, sieht richtig groß aus.

Wer liegt in meinem Bett?

Unter der Bettdecke regt sich was. es kommt was in Bewegung. Der Fremde streift sich langsam die Bettdecke ab und richtet sich auf. Vor mir steht der Vater von Sohnemann. Sein Todestag jährte sich in diesem Jahr zum 10. mal. Heut steht er wieder vor mir. Er schaut mich sanft und freundlich an. Ich kann seine sanften Augen durch die Brillengläser sehen.  So freundlich und entspannt sah ich ihn zu Lebzeiten in seinen letzten Jahren nicht mehr. Er war ein Getriebener und stand deshalb unter Dauerdruck. Diese schwere Zeiten liegen nun schon lange hinter ihm, hinter mir, hinter Sohnemann, hinter uns. Was bleibt ist sein Sohn und von mir ein Groll auf ihn. Obwohl die alte Vertraulichkeit zwischen uns vorhanden ist, ich trete etwas zurück, will nicht, dass er sich mir nähert. Ich habe Angst davor,  Enttäuschungen neu zu durchleben, Angst davor,´alte Ängste wachzurufen, Angst davor alte Wunden zu öffnen. Ich hab sie all die Jahre nach seinem Tod mit Wut abgedeckt, aus einer Decke, aus Stacheldraht gewoben. Er hat uns allein gelassen, ist einen sinnlosen Tod gestorben.

Nur einmal brachte ich Blumen an sein Grab. Meine stachlige Wut überdeckte auch die Trauer. Warum hörte er damals nicht auf mich, als ich ihn anflehte, sich endlich helfen lassen? 

Doch die stachlige Wut glättet sich unter seinen sanften Blick. Die alte abgestandene Wut war in diesem Moment vergessen, löste sich ungehindert auf. Ich kann wieder Nähe zulassen. Sein Gesicht ist nun deutlich vor meinem. Er sieht entspannt und weich aus, wie damals, als wir uns kennenlernten.

Damals – ich lebte nach der Scheidung schon allein, in einer eigenen Wohnung, einer Dachwohnung, mit Hitze im Sommer und Kälte im Winter. Damit ich nicht zum Trauerkloss verkomme, besuchte mich meine Familie am Wochenende und gemeinsam gingen wir in eine Nachtbar. Die Bar war von Pärchen übersät und meine Familie bestand aus meiner Schwester mit ihrem Mann und meiner Mutter. Außer meinem Schwager fand sich kein Tanzpartner für mich, doch der hatte alle Beine voll zu tun. Er tat mir leid, weil er uns 3 Frauen nur abwechselnd betanzen konnte. Ich fühlte mich zwar abgelenkt, doch nicht von der Einsamkeit. Aber beschwingtes Tanzen könnte die Einsamkeit für ein paar Stunden vertreiben.

Bei einem Rundumblick entdeckte einen jungen Mann. Es saß an der Bar und hatte sich auf einem Barhocker niedergelassen. Mit einem gefüllten Whiskyglas in der Hand sah er ins Nichts. Er schein allein und in seinen Gedanken versunken zu sein. Auch wenig später kam keine Gesellschaft zu ihm, seine Gesellschaft hielt er in der Hand. Auf seine dicken Brillengläsern spiegelte sich das Licht der Bar wieder, als ich an ihm vorbei ging. Ich sah ihn mir heimlich aus der Nähe an. War er ein Junggeselle und allein in der Bar? So 100 %  mein Typ nicht war er nicht, aber als Tänzer könnte er mir vielleicht den Abend verschönern.

Später saß ich auch an der Bar und sah nur aus dem Seitenblick zu ihm. Im Gegensatz zu mir sah er mich nicht. Der Cocktail, den ich an der Bar trank, stärkte meinen Mut und ich sprach ihm im Verbeigehen an.

Mein Worte trafen seinen Rücken, denn erst hinterrücks setzte mein Mut sich durch: “Wenn sie hier nur trinken, dann können sie auch mit mir tanzen” warf ich ihm die Worte im Vorbeigehen zu und schwupp, weg war ich. Fast schwindlig, vor Aufregung setze ich mich auf meinen Platz. Als ich beim Setzen den Blick hob, stand er vor mir: “Darf ich bitten?” Ich flog vor Erleichterung in seine Arme. Endlich hatte ich einen Tanzpartner, der Abend ist gerettet, wir tanzten die ganze Nacht. Später zeigte sich, er war nicht nur ein Tanzpartner für mich, sondern auch ein wundervoller Gesprächspartner und noch später stellte sich heraus, dass er ein echter Partner für mich war. Erst 20 Jahre später machte ich die bittere Erkenntnis, dass er den Platz an der Bar mit einem gefüllten Glas Whisky in der Hand nie verlassen hatte.

Wie damals näherten wir uns ohne Umschweife, aber sensibel und ich spürte sogar der Hauch seiner Atmung, als er mir einen Kuss auf die Wangen gab. Nach einer Welle von wärmender Rührung stellte sich das Gefühl von Verzeihen und Vergeben ein. Er hat seinen Frieden gefunden, nachdem das Leben auf Erden für ihn zu einer Hölle wurde. Ich habe mit dieser traumhaften Begegnung meinen Frieden gefunden und  fühl mich in der Lage, mich von meiner Wut zu befreien. Sie wand sich all die Jahre nach seinem Tod wie eine Decke aus Stacheldraht um mich, schränkte mich ein.

Der Traum zu Ende, ich werde wach. Ich muss auch diesen Traum wieder loslassen, obwohl ich gern länger – wenn auch im Traum - an seiner Seite geblieben wäre, wie damals, in unseren besten Zeiten, als wir in heißen Sommernächten bei Kerzenlicht am weit geöffneten Fenster einer Dachwohnung saßen und vom Wein leicht beschwipst über Gott und die Welt sprachen. Erst jetzt dringen die Erinnerung aus besseren gemeinsamen Zeiten zu mir wieder durch.

Ich werde endgültig wach, streif die Traurigkeit ab, stell den kalt gewordenen Kaffee in der Küche ab, decke für Sohnemann und mich den Frühstückstisch auf dem Balkon. Es ist ein warmer Morgen. Sohnemann und ich sprechen noch über die Zeit hinaus über Gott und die Welt. Heut ist er nur 2 Jahre jünger als damals sein Vater bei unserer ersten Begegnung und hat nicht nur das  Aussehen zu vom seinem Vater geerbt, sondern auch meine Angst, das ihm ein ähnliches Schicksal wie seinem Vater wiederfährt. Diese Angst ist geblieben und schwebt diffus über unser beider Köpfe.

LaWe

In den Wind geschrieben

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

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Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
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wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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