Donnerstag, 4. März 2010

bin wieder da

Nach der kurzen Stipvisite beim kleinen Burschi, der mich im Tiefschlaf begrüßte, zog ich mit meinem Gepäck weiter Richtung Yogaschule und diesmal wieder für ein paar Tage am Stück

Haus am Schüberg

Die Teilnehmer treffen sich in diesem Gebäude – Im Haus am Schühberg. Die anderen waren schon da und mitten drin...ich war der Nachzügler. Im Schulungsraum sah es schon urgemütlich aus

Schulungsraum

Für den Moment der Fotoaufnahme waren alle Teilnehmer beim Essen, doch sonst sitzen und liegen alle um dem Lehrer und sprechen mit ihm über alte indische Schriften.

Diesmal hab ich kaum Land gesehen zwischen den zahlreichen Schriften und alten Texten, die alle wie ineinander verschachtelt schienen. Eine Schrift ergab sich aus der anderen und alle werden sie im Sanskrit ausgesprochen. Da war von Veden die Rede und von zahlreichen nachfolgenden Schriften wie z.B von Upanishaden (Upanischaden gesprochen). Die alten Schriften im Sanskrit werden als Mantram gesungen und umfassen bis zu 20 Mantren. Ich hab mich damit zufrieden gegeben, zu hören und mitzusummen, denn die schwierigen Sanskritlaute haben kaum Vokale und können nur von geübten Zungen zu Töne geformt werden. Hatte ein Worte mehr als 5 Buchstaben, liefen mir die anderen mit ihren Gesang davon. Meine Zuge hatte die Gelenkigkeit eines Fußlahmen, der mit Spitzenläufer um die Wette laufen will.  Und auch ohne oder zum Glück meine Singstimme waren es schöne Klänge die unter die Haut gingen, ohne zu wissen, warum.

Starke Worte wie (übersetzt ins deutsche)

In blendendes Dunkel versinkt,

wer das Nichtwerden verehrt.

Fast dichteres Dunkel umfängt

den, wer im Werden verweilt

lassen mich nachdenklich werden. In fast allen Texten geht es um den Weg der Selbstfindung und den zahlreichen Irrwegen im Leben, von denen ich wohl kaum einen ausgelassen habe.

In den Pausen gönnte ich mir die Natur zur Erholung von den gehaltvollen Texten.

Pferde Pferd

Vogelhäuschen P1060687

Heut Vormittag hatte ich eine Vorstellungsstunde, von den jeder Schüler 8 absolvieren muss. Das ist immer eine gute Gelegenheit ein Feedback für seine Arbeit von Gleichgesinnten zu bekommen. Die zahlreichen Ratschläge und Hinweise sind hilfreich für die “Arbeit” vor Ort.

Nach fast einer Woche Yoga mit alten Schriften und Natur kam ich heut wieder heim.

 Steintor

Der Winter hat in Rostock nach lange nicht aufgegeben und so fuhr auch heut noch die Straßenbahn an den Schneeberge der vergangenen Wochen vorbei.

 Schneeschauer

Und vom Himmel rieselte es noch einmal so richtig viel Schnee.

Ein Tag früher als geplant und das für Sohnemann noch überraschend. Seine jugendliche Natur sieht etwas anders aus und hinterlässt andere Spuren und so hat er mich schon schon mal per Handy auf den Anblick vorbereitet: “Guck einfach nicht hin und geh drum rum”

Bierkiste

Gesagt, getan, nach einer Woche Yoga konnte ich gelassen an der Bierkiste vorbei gehen und darauf warten, dass Sohnemann alles wieder bei Seite schafft. Mit Handy und energischen Worten orderte er seine Freunde zum Aufräumen und nach kurzer Zeit war auch von dem vorabendlichen Naturschauspiel nichts mehr zu sehen.

Na dann, auf ein Neues – Naturschauspiel

LaWe

Sonntag, 28. Februar 2010

er ist da…

Image created at GlassGiant.com

Ein kleiner Bursche hat sich gestern auf den Weg gemacht und ist schon in den Morgenstunden auf die Welt gekommen. Nach 2 Enkeltöchtern kann ich morgen meinen ersten Enkelsohn auf den Arm nehmen.

LaWe

Sonntag, 21. Februar 2010

Eier marsch….

Das ist eine alte Methode, um Macht auszuüben - Menschengruppen spalten und aufeinander hetzen. Die Nation braucht Prügelknaben, wenn sie in einer Krise steckt.

Die Langarbeitslosen liegen zur Zeit im Auge der Gesellschaft am Boden. Sie haben zum arbeiten keine Motivation und sitzen lieber vorm TV und leben vom Staat. Damit bieten sie die beste Grundlage für Nackenschläge, die Politiker wie Westerwelle im Rundumschlag  und Vorbeigehen ihnen verpasst. Und dabei maßt sich Herr Westerwelle  an, er spreche nur aus, was andere auch schon denken.  Wenn er mit andere alle meint und mit alle auch mich meint, dann liegt er falsch. Ich schließe mich seinen Scheiß, den er von der Kanzel redet nicht an.

Aber ich denke nicht so, wie Herr Westerwelle es glaubt zu wissen. Wenn er glaubt, die Wahrheit zu sagen, dann sollte er den ganzen Sack Wahrheit auspacken, den wahren Ursachen auf den Grund gehen und die wahren Schuldigen an der wirtschaftlichen Misere ansprechen. Nachdem die Banken die Wirtschaft in die Grütze gefahren haben und damit eine weltweite Massenarbeitslosigkeit mit nachfolgender Teuerungswelle produziert haben, soll  nun der Langzeitarbeitslose – wenn es nach Herrn Westerwelle - an den Pranger stellt werden, damit die, die noch Arbeit haben, mit Finger auf sie zeigen. 

So primitiv spielt man Leute gegeneinander aus und das aus den obersten Regierungskreisen heraus. Vom politischen Handwerk die unterste Schublade, in die der Hart IV-Empfänger gesteckt werden soll.

Auf diese Weise treibt er einen Keil zwischen den Erwerbslosen und der arbeitenden Bevölkerung.

Ich hab schon viel dummes Zeug von Politiker gehört, aber der Mann redet den größten Scheiß.

Mitte Mai war Westerwelle in Rostock und bekam prompt ein Ei an den Kopf bekommen. So viel Temperament hab ich den Rostockern nicht zugetraut und bedaure, dass ich an dem Tag mit ein paar faulen Eiern im Einkaufbeutel nicht vor Ort war. Seine aalglatte Reaktion auf das Ei war folgender Wortlauft:

“Da bedarf es schon mehr als ein Ei um mich am Reden zu hintern”

Also Leut´s – sammelt die faulen Eier und wenn er wieder ans Pult geht

"Eier maaaarsch……. ! ! ! “

LaWe

Samstag, 20. Februar 2010

tierisch gut

Was guckst du ?

 

Was hast du ?

Kein Bock …….

 

LaWe

Freitag, 19. Februar 2010

Winter ade…

scheiden tut weh,

aber das scheiden macht,

das uns das Herze lacht…

Winter ade,

scheiden tut weh…

Ein altes Lied, als Kind hab ich´s gern gesungen. Vielleicht, weil ich die Melodie so schön fand oder weil ich  mich wirklich freute, dass der Winter bald ausklingen wird.

Aber wenn es nach mir heute gehen würde, könnte der Winter mit seinen Schneemassen noch bis März bleiben. Ich mag die hellen Tage und weißen Nächte im Winter mit seinem gedämpften Straßenlärm.

Deshalb hab ich zum Abschied vom Schnee lastigen Winter in diesem Jahr noch ein paar Bilder gemacht.

P1060508

Erst mal starte ich vermummt wegen Schneetreiben von gestern an der schönsten Straßenbahnhalltestelle in unterer Stadt. Die schöne Mühle- im Hintergrund -  ist ein beliebtes Fotomodell von mir. Vor einigen Jahren wurde sie leider mit ihren Flügeln in eine andere Richtung gedreht.

P1060511

Aber von der Seite macht sie auch eine gute Figur.

P1060504

Die Raben (oder sind es Krähen?) rücken auf den luftigen Zweigen näher zusammen und wärmen sich gegenseitig. Die Vögel werden in diesem Jahr sehr gelitten haben und einige von ihnen haben den Winter nicht überlebt.

P1060439

Die Bänke sind in den Schneemassen versunken. Wer sich auf die Bank setzten will, muss seine Beine tief in den Schnee stecken oder sie in der Luft halten, wie Sohnemann es für mein Bild vorführt.

P1060515

Die Warnow zeigt wieder fließendes Wasser und der Nebel senkt sich grad über die Stadt, als ich auf meiner Stadtrundfahrt war.

P1060518

Die Petri Kirche verschwindet im Nebel. Er zeigt wohl das mildere Klima an. In der Straßenbahn, die links im Spiegel zusehen ist, sitze ich und lass mich weiter durch die Stadt fahren. Das ist die schönste Strecke auf der Linie, denn sie führt an der alten Stadtmauer vorbei.

P1060527

Ich liebe diese Blick auf die Petri Kirche, der je nach Licht eine andere Stimmung erzeugt.

P1060532

Dann kommt schon die Nikolei Kirche an meiner Kamera vorbei. Vor der alten Stadtmauer liegt ein gut besuchter Kinderspielplatz. Im oberen Dachgeschoss der Kirche wurden schon zu DDR-Zeiten Wohnungen eingebaut und viele Jahre hab ich die Bewohner der Kirche für ihren wunderbaren Ausblick auf die Stadt beneidet.

P1060533

Aber nicht nur feste Kirchenbauten liegen auf meiner Straßenbahnstrecke, sondern auch ein Kirchengemälde an einer Hauswand sorgt für Abwechslung des Stadtbildes.

P1060539

Und schon kommt die Innenstadt mit dem Steintor vor meine Kamera. Die Menschen laufen heut etwas schneller, denn des scheint und scheint und schneit.

P1060540 

Hier endet die Stadtmauer. Sie wurde vor Jahren restauriert und Originalgetreu wieder herstellt. An der Stadtmauer entlang ist ein Spazierweg angelegt und so kann man den Weg direkt an Stadtmauer wieder zurück bis zur Petri Kirche flanieren. Ein besonders herrlicher Spaziergang im Frühjahr.

P1060543

An der Haltestelle in der Innenstadt sind die ersten Frühlingsgefühle erkennbar.

P1060547

Am anderen Ende der Stadt angekommen – Warnemünde liegt in der Nähe - , hat sich der Niederschlag in Nebel umgewandelt. Das einsetzende Tauwetter verfärbt den Schnee und lässt die Stadt leider wieder trist erscheinen.

P1060545

Deshalb gönne ich mir eine Tasse Milchkaffe mit Franzbrötchen, bevor ich in die nächste Yogastunde gehe.

LaWe

Donnerstag, 18. Februar 2010

schon wieder Schnee…Schnee..Schnee

P1060502

LaWe

Dienstag, 16. Februar 2010

lauter Mäuse

Schreibtisch

Für einen Schnappschuss breit und bereit lagen heut die Papiere auf dem Schreibtisch, die heut abzuarbeiten waren. Ein Antrag hier hin, eine Zusammenstellung da hin und immer geht es um Geld und wieder um Geld. Papiere dieser Art immer brennend heiß.

Sohnemann muss ich an diese lebenswichtige Büroarbeit zur Verwaltung eines kleinen privaten Haushaltes ranführen, sonst schlagen ihm die Behörden die Ordner auf den Kopf, wie schon so oft in der Vergangenheit.

Das restliche Stillleben auf meinen Schreibtisch schreibt Geschichte

Da steht die kleine Lampe auf dem Videoplayer. Beides sind Nachlass aus meinem Elternhaus. Sie erinnern  mich an alte Zeiten. Der kleine Zettelhalter rechts mit der Aufschrift “A B C” hat auch schon 15 Jahre auf dem Buckel und gehört Sohnemann, der schon seine 2te Null an Lebensjahren erreicht hat.

Naja..und der linke grüne Hefter mit der Aufschrift “Micky Mäuse” ist auf einem Anfangsdatum von 21.03.96 datiert. Die Schriftzüge sind von Kinderhand gezeichnet. Die kann nur von Sohnemann sein. Also hat der Hefter auch schon seine 14 Jahre auf dem Buckel.

Aber wie soll es anderes sein, denn Frau schmeißt ja nix weg, sondern ändert nur die Nutzung, denn Sohnemann kümmert sich heut mit seinen 20 Lenzen um andere Micky Mäuse. Das sind sind jetzt keine Bildchen mehr, das sind die Lebenden, mit vorne Kurven und hinten Kurven und schwer zu fangen.

Ein neuer Titel - eine dünn gezeichnete Überschrift – ziert den grünen Hefter mit  “Bezahlte Rechnungen”. Der Titel scheint fast ängstlich geschrieben zu sein, denn ich bin ja  seit je her eine arme Kirchenmaus. So dreht sich auch der neue Inhalt des Hefters um Mäuse. Doch diese Mäuse haben schnellere Beine als die echten kleinen süßen Mäuse in den alten Heuschobern. Kaum sind ein paar Mäuse auf mein Konto eingetrudelt, dann liegen schon die ersten hungrigen Löwen auf der Lauer und erwarteten ihre Miete oder Kassenbeiträge usw. Wie im Kampf von David gegen Goliath stellt sich der Kampf einer armen Kirchenmaus gegen die Löwen dar und mit dem Mut der Verzweiflung hab bisher jeden Löwen sein Futter gegeben.

Vielleicht sieht deshalb der linke Deckelrand so ausgefranst aus. Vielleicht waren es meine verkrampften Finger, die sich weigerten, das Gummiband vom Hefter zu lösen und das schwer verdiente Geld gleich wieder auf andere Konten zu überweisen und als bezahlte Rechnung abzuleben.

Das wäre eine mögliche  Erklärung dafür.

Tja..und die linke obere dunkle Ecke auf meinem Schreibtisch ist ein Bildschirm, aber nicht vom PC – nein. Denn der unter dem Schreibtisch hat ausgedient und wartet auf sein endgültiges  Ende.

Auf meinen riesen großen Schreibtisch hat sogar mein Fernseher noch Platz und wenn ich meine Schreibtisch -Arbeit erledigt habe, dann lege ich meine Beine hoch und schauen, was die anderen Micky Mäuse zu sagen haben.

Schreintisch

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
Gegenmittel
Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

Abendstimmung

Suche

 

Wer bist du?

Online seit 7492 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Aug, 14:56

Albtraum
Alter Schwede
Betrachtung
Experiment
Fragen
Glücksliste
Kurzmitteilung
Musik
Nachklang
Rätsel
Spaß Ecke
Stadtbilder
Stöckchen
Tage im Fluss
Traumzeit
Witzecke
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren