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LaWe
Katzen wissen, was gut für sie ist.
Sie weiß, wo der beste Platz für sie ist.
Sie lässt sich nieder, wo der Platz am gemütlichsten ist.
Die findet immer einen warmen Platz
Dort wo sich eine Katze niederlässt, kann sich der Mensch auch wohl fühlen..
Als ich heut in einer Buchhandlung in der Stadt noch einen Schnäppchen unterwegs war, konnte ich diese Schnappschüsse machen.
Die Katze ist ein geduldeter Gast des Hauses und hat sich direkt hinter der Scheibe vom Schaufenster niedergelassen.
Die vorbeiziehenden Kunden ignoriert sie und Streicheleinheiten nimmt sie mit einen schnurren entgegen.
“Sie kommt aus einer Seitenstraße” erzählten mir zwei Frauen, die ebenso liebevoll die Katze beäugten wie ich.
“Sie kommt hier öfter her und legt sich zwischen die Bücher” wussten die Frauen aus den Leben der Katze zu erzählen.
LaWe
Für die nächsten vier Jahre soll sie unser Land zusammenhalten und durch die nächsten Hürden der Finanzkrise bringen. Das wird sicher ein harter Ritt für Angela, denn sie muss weiter zwischen der Geldgier der Finanzer und der Armut der Hartzer jonglieren. Und jeder erhofft sich von ihr und ihrem Kabinett die beste Lösung, damit das Leben wieder oder sogar weiter flüssig laufen kann.
Für mich war es ganz klar, dass Angela das Ruder wieder in die Hand nimmt, denn ich sah weit und breit in der Landschaft der politischen Geister keine herausragende Figur, die ich hätte an der Spitze unseres Landes gesehen. Die Revolutionäre in unserem Land sind dünn gesät und wenn ihre Geister vielleicht doch in einer Abseitsecke sprießen sollen, werden sie sicher von den Alten kurz gehalten.
Solange darf Angela als biedere Frau das Land regieren und den Regierungsladen zusammen halten und wenn es sein muss, auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, falls die “Jungs” sich wieder mal das streiten kriegen, während sie außer Landes ist, dass ist ja eine ihrer Stärken.
Die paar unentschlossene oder ablehnende Haltungen aus den eigenen Reihen für ihre Wiederwahl und die Kritik der ostdeutschen Politiker steckt sie sicher weg und wendet sich wieder ihren Aufgaben als Kanzlerin zu.
Vielleicht ist es ein Zufall, dass auf den Bild rechts im Text Angelas Bild neben Honnis erscheint, denn die 20jährige Wiederkehr des Mauerfalls steht ja unmittelbar bevor und in dem Zusammenhang wird Honni noch einmal verbal zum Leben erweckt.
Nun ja, ich drücke Angela meine Daumen, dass sie ihre Sache gut macht und solange durchhält, bis ein deutscher Obahma oder Gorebatschow am politischen Horizont erscheint.
In der Zeit, als ich viel mit Kindern arbeitete, hatte ich jeden Winter – bevorzugt um die Weihnachtszeit – eine echte Grippe. So eine, die aus dem Stand meinen Körper von Null auf Hundert den Hebel von gesund auf krank und bettlägerig umstellte. Noch bevor ich wusste, was mit mir geschah, lag ich auch schon flach und konnte mich mit Mühenur zum Arzt schleppen. Körperlich hab ich meine Ohnmacht noch ganz gut in Erinnerung.
Jetzt hab ich nicht mehr so viel mit Kindern zu tun – in Massen – und die Ansteckungsgefahr für mich hat sich wieder eingedämmt.
Doch nun steht die Frage für mich erneut. Die Schweinegrippe wird dieses Frühjahr möglicherweise als Pandemie erwartet. Jeder 3. könnte Europaweit mit einer Ansteckung rechnen, heißt es heut in den Medien.
Während die einen meinen, dass sein nur Panikmache, bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, denn immerhin hat Obahma in den USA der Notstand deshalb ausgerufen.
Entscheiden muss ich mich in den nächsten Tagen, sonst ist es zu spät. Ich gehöre zwar nicht zu den Risikogruppen, doch sollte ich vielleicht doch nicht auf Risiko gehen.
Aber vielleicht sollte ich nur den guten Rat folgen
Schlagartigen Kopfschmerzen hatten meinen Samstag zum erliegen gebracht. Wenn die Vormittagsstunden noch erträglich waren, die Nachmittagsstunden waren es nicht. Auch über die Abendstunden hielten die Kopfschmerzen mich in ihrer eiserne Zange, aus der ich nicht ausweichen konnte. In solchen Momenten muss ich mich geschlagen geben, es sei denn, ich stopfe mich mit Tabletten randvoll. So ergab ich mich gestern meinem “Leiden” und klagte leise vor mich hin um dann wieder die Augen zu schließen. Kopfschmerzen einfach wegschlafen, das hat auch was.
Heut morgen sah die Welt schon wieder etwas besser aus. Es tat mir nur noch der Kopf von den Kopfschmerzen weh und eine Stunden hat die Winterzeit als Geschenk für mich hinterlassen. So war mein Langschläfertum heut gar nicht so schlimm, denn so spät wie es auf der Uhr aussah, war es zum Glück noch nicht. Und zu meiner großen Freunde darf ich die nächsten 6 Monate wieder in meinem Biorhythmus leben und deshalb startet es sich noch besser in den Tag und die kommende Woche.
Wegen der fehlenden Frischluftzufuhr für meine Lungen, fiel mein WE-Spaziergang etwas weiter aus und ich nutze dabei die Gelegenheit Sohnemann meine Laufstrecke – wenn ich denn mal laufe . zu zeigen. Er wollte im Gegenzug mir seinen Platz zeigen, an dem er sich wieder eingekriegt hatte, wenn ihm alles zu viel war. Damit hatten wir beide ein Wanderziel in die selbe Richtung und so machten wir uns gemeinsam auf den Weg und bogen gleich rechts um die Ecke von der Plattenbausiedlung ab um nur wenige Meter danach in der nahegelegenen Natur unterzutauchen.
Plattenbau und Natur Mehlbeere
Flaschen auf der Wiese Hagebutten
kleine Teiche im Wohngebiet Kürbisse warten auf Halloween
Parkanlage Nähe Gehlsdorf altes Tor zur Klinik
verrankter Baumstamm Vogelrastplatz
Buhnen Buhnen aus der Nähe
Tore zum Wasser altes Tor für kleine Segelboote
Tor für Segelboote verschlossen “Stephan Janzen” in ungewöhnlicher Persepktive
Entspannung Entspannung
Farbenspiel im Herbstgrau Bootsanlegestelle
alter Stamm der Lieblingsplatz
Durchblick Lieblingsplatz für die Besinnung
Maßvollzugsanstalt Grundwasser von Müllhalde hinterlässt Spuren
Die Kleine hat es schon weit gebracht.
Heut wird Minipüppi 3 Jahre alt.
Nach meinem Geburtstagsständchen hat sie per Telefon mir ihre Geburtstagsgeschenke gezeigt. Mit ihrer zarter Stimme “Das und das und das und das und das” hat sie verbal ihre Geschenke aufgereiht und mir sicher auch gezeigt.
Das ich per Telefon die Geschenke nicht sehen kann was sie sieht, dass weiß sie noch nicht. Doch da zieht sie mit Gleichaltrigen gleich. Und überhaupt, hat sich Minipüppi gemausert und sich ihren Platz im Leben erobert und der nicht ohne Zitterpartien aus Sorgen um Mutter und Kind erreichbar war.
Nachdem die Kleine die ersten Tage im Brutkasten unter den sorgenvollen Blicken ihrer Eltern und Großeltern überlebte, stellte sich heraus, dass auch das Leben der Mutter bedroht war. Sie hatte kurz nach der Geburt eine Lungenembolie und musste intensiv behandelt werden.
In meinem Gemüt war ich hin und her gerissen.
Wie soll ich mein Kind trösten, wenn sie ihr Kind verliert?
Wie soll ich es überstehen, wenn ich mein Kind verliere?
Jeder von uns verbrachte Tage voller diffuser Ängste und der Vater besuchte seine Mädels auf den Intensivstationen. Erst ging er zu seiner Frau, die das erste mal Todesangst spürte und dann zu seiner Minipüppi, die auch um´s Überleben kämpfte. Ich hielt mich an den Schutzengeln fest, damit ich als Mutter und Oma nicht vom Hocker fiel, doch ein Traum von den gefallenen Würfel gab mir Gewissheit, sie werden es schaffen. Mutter und Kind kommen durch die Krise und werden ihren Weg ins Leben wieder finden bzw. ihr Leben wieder aufnehmen.
Das ganze ist nun schon 3 Jahre her und alle können freuen sich mit der Kleinen, die sich ihren Platz im Leben erkämpft hat. Davon ist heut nicht mehr viel zu sehen, denn sie darf ja nun schon in den Kindergarten. Sie Kleine gehört schon zu den Großen und freut sich auf das neue Geschwisterchen, dass schon seit ein paar Monaten unterwegs ist.
An sturmfeien Wochenenden stürmen gern die Feierlustige Freunde von Sohnemann die Wohnung. Eine sturmfreie Bude riechen sie durch dicke Wände. Deshalb hab ich Sohnemann eingebläut, dass meine Wohnung keine Ort für wilde Partynächte ist. Nur die bekannte Freunde dürfen rein. Eine alte Erfahrung hatte Sohnemann gelehrt, dass Partys ausufern und unkontrollierbar werden können. Aus dieser Erfahrung heraus hält er die Wohnung während meiner Abwesenheit für den Rest der Welt Ansturm frei, außer seine Freunde und von mir abgesegnete Jungs dürfen während meiner Abwesenheit in die Wohnung.
So auch am vorletzten Wochenende. Ein gut bekannter Freund kam spät in der Nacht angetrunken und im Liebeskummer bei Sohnemann an. Mit einen Kontrollblick sah Sohnemann noch mal nach rechts und links, ob vielleicht ein Rattenschwanz von Feierwütigen Jungs noch im Hintergrund stehen könnten. Das nahm sein angetrunkener und impulsiver Freund als Ablehnung, bekam ein unkontrollierten Ausraster und tobte sich einem Auto aus, dass in seiner Nähe stand. Er drangsalierte es mit Fußtritten und zog dann wieder Leine.
Zwei Tage später stand der Autobesitzer in der Tür und hielt die Hand auf, wollte den Schaden an seinem Auto ersetzt haben. Weil einer der Mieter des Hauses diesen lautstarken Vorfall beobachtete, konnte er sachdienliche Hinweise machen. So blieb Sohnemann keine andere Wahl – nicht ohne schlechtes Gewissen – als den Namen seines Freundes anzugeben. Zum Glück war sein Freund darüber nicht sauer, denn im nüchternen Zustand fand es alles ziemlich Schei….. und stellt sich den Konsequenzen seiner nächtlichen Aktion.
Gestern war er wieder bei uns und es dauerte nicht lang, bis wir auf den Vorfall kamen.
“G… du hast deine Aggression nicht unter Kontrolle” sagte ich ihm.
“Ja, ich weiß, dass ich manchmal ausraste” antworte G… schuldbewusst. “Ich bin eben so” fasst er seine Ausraster zusammen.
“Ja, du hast Aggressionen" sage ich ihm. Meine Feststellung war doch eine andere als seine. Aber den kleinen Unterschied stellte er nicht fest.
“Du solltest einen Sport machen, bei dem du deine Aggression austoben kannst” riet ich ihm. Aber wie so oft, bekomme ich keine Reaktionen darauf. Wer will als Jungendlicher schon von unkontrollierbarer Aggression wissen. “Ich bin eben so” ist die profane Feststellung, wenn es wieder zu Ausrastern kommt.
Ich lies das Gespräch fallen und erzählte ihm stattdessen von meinen Erfahrungen im Kampfsport. Das ich dort erst bemerkte, welch Aggressionen mich bis dato plagten und dass mir dieses erst bewusst wurde, als ich das Holzschwert in der Hand hielt.
Damals war auch ein Psychologe Mitglied unserer Gruppe und wir kämpften gemeinsam auf der Matte. “Du hast ein Aggressionsproblem” sagte er mir, zu meinem Unverständnis, damals. “Ich? Ein Aggressionsproblem?” Abwertend schüttelte ich den Kopf, während ich fürs üben das Holzschwert schon in der Hand hielt. “Jetzt im Moment nicht, du löst es grade” antwortete er und ich dachte später noch darüber nach.
Nach diesem kurzen Rückerinnerung holte ich meine Holzwaffen hinter meinem Schrank vor und zeigte sie den Jungs. Ihr Augenblitzen erhellte das Wohnzimmer und sie untersuchten gemeinsam die Holztechnik. Nach der kurzen Inspektion beschlossen beide, dass sie die nächste Trainingsstunde besuchen werden. Doch der Freund hatte noch ein paar Zweifel wegen der Kosten, die eine Mitgliedschaft im Verein so mit sich bringt.
“G….dein Ausraster vom letzten Wochenende kostet dich soviel wie ein Mitgliedsbeitrag für mehrere Jahre. Vielleicht siehst du es von dieser Seite”
Er dachte nur ein paar Momente nach und beschloss, gemeinsam mit Sohnemann die nächste Trainingsstunde zu besuchen. Diese war gestern Abend und er war tatsächlich gekommen. Jetzt hoffe ich für ihn, dass er am Ball bleibt und die Arbeit mit sich selbst einleitet.