Freitag, 20. März 2009

schöner Frühjahrsblüher

mein kleines Haedermännchen - extra für´s Frühjahr angeschafft - hält nach Frühjahrblüher Ausschau. Diese Strauchblüte hat ihren eigenen Zauber, denn sie blüht, bevor der Strauch das erste Blatt raus schiebt.



LaWe

fehlendes Schutzschild ?

Gestern in der Straßenbahn, während der Heimfahrt, kamen mir die Bilder des Amoklauf´s des Tim.K. noch mal in den Kopf. Es schien, als hätten diese als sich erst jetzt reales Ereignis in meinem Bewusstsein niedergeschlagen.
Auffällig war für mich diesmal, das in meinem Umfeld sich niemand so wirklich damit auseinander gesetzt hat. Hab ich darüber gesprochen, dann nur, weil ich ihn darauf hin angesprochen habe. Sicher kommt es daher, dass so etwas unvorstellbar ist.

Aber in dem Zusammenhang kam mir in außer den erwähnten Büchern von Bosetzky ein Film in den Kopf, von dem ich über Hören und Sagen erfahren habe "Das Leben ist schön". Der Film erzählt, wie ein Vater seinen Sohn vor der grausamen Realität eines KZ´s schützt, in dem sie sich grad aufhalten.

Zitat aus Wikepedia

Um seinen Sohn zu beschützen und ihn vor der grauenvollen Realität zu bewahren, erzählt er ihm, der Aufenthalt sei ein kompliziertes Spiel, dessen Regeln er genau einhalten müsse, um am Ende als Sieger einen echten Panzer zu gewinnen. Hierbei versucht er alles Mögliche, um seinem Sohn den Aufenthalt im Lager so angenehm wie möglich zu gestalten und die Fassade aufrecht zu erhalten.

Ganz spontan kam ich auf diesem Film, als ich die Kommentare zum meinem letzten Beitrag gelesen hatte, die zum Teil von Mitgefühl und Verständnis der Wut vieler Jugendlicher unserer Zeit getragen wurden.

Vielleicht versagen Elternhaus und Schule auch, was die heran wachsenden Jugendlichen betrifft. Ihnen wird kein Schutzschild geschaffen, wie es dem Vater des kleinen Jungen gelungen ist, um seinen Sohn durch eine schwere Zeit zu bringen.

Heut wächst die Jugend zum Teil mit Versagensängsten auf, denen sie nicht gewachsen sind. "Was soll aus dir werden ???" sind die klassischen Sätze, die sie in Elternhaus und Schule ständig zu hören bekommen, wenn sie sich im Mittelfeld aufhalten. Übertragen wir als Erwachsener damit nicht ständig unsere Existenzängste viel zu früh auf die Heranwachsenden?

Ich glaube, wir schaffen als Elternhaus und Schule kein ausreichendes Schutzschild für unseren Nachwuchs, dazu fehlt selbst uns als Erwachsener die Kraft, dies mit Beständigkeit zu tun.

Aus Erfahrung - als Ex-DDR´ler - weiß ich, die gesellschaftlichen Umstände können sich schnell ändern, so dass jede Generation sich die den Problemen der Welt stellen muss.

Irgendwann in der heilen Welt angekommen zu sein, ist und bleibt eine Illusion von uns Menschen.

Können und sollten wir als Eltern und Schule unsere Kinder vor der "unheilen" Welt im heranwachsenden Alter auf eine gewisse Weise abschirmen, bis sie ausreichend Kraft haben, die Widersprüche des Lebens zu ertragen ?

LaWe

Montag, 16. März 2009

damals ist nicht heut

Vor einiger Zeit las ich von Horst Bosetzky den 3 Teiler seiner Autobiographie. Es ist ein Roman über das Schlüsselkindes Manfred.

Das 1. Buch - "Brennholz für Kartoffelschalen" - ein kleiner Junge - dessen Abenteuerwelt spielte sich zwischen den Nachkriegstrümmer von Berlin ab.

Das 2. Buch befaßte sich mit dem Leben des Jungen bis zur Pubertät - Capri und Kartoffelpuffer. Obwohl die Jungendzeit damals eher von Armut und Improvisations geprägt war, waren die Jugendlichen glücklich. Ihre Fantasiewelt war gefragt um eine Spielwelt zu schaffen, die sie ähnlich wie ein Theaterstück selbst inzinierten. Auf diese Weise verschafften sie sich ihre eigene Welt, in der sie für´s Leben lernen und sich ausprobieren konnten.

Das 3. Buch beschäftigt sich mit seinem Einstieg in die Erwachsenen Welt und den gestiegenen Wohlstand erkennt man schon am Titel : "Champagner und Kartoffelchips". Aus dem Judendlichen wurde ein Erwachsener und er wurde Anstellter von Siemens - der Übergang ist unspektrakulär.

Als ich die Bücher ausgelesen und bei Seite legte, schwebte ich noch tagelang in der Welt des Jungendlichen, der kein anderer war, als Horst Bosetzky selbst. Irgendwie zu beneiden. Obwohl er eine Kindheit im Bruch und der Armut der Nachkriegszeit verbringen mußte, muss er ein glückliches Kind gewesen sein.

Wenn ich von diesem glücklichen Jungen auf das Monsterkind Tim K.einen Bogen schlagen soll, komm ich nicht umhin, dabei in die Luft zu gehen. Was treibt einen jungen Menschen wie ihm derart auszurasten, dass er mit sich noch viele andere in dem Tod reist??

Was fehlt überhaupt vielen unserer Jugendlichen in ihren Kinderjahren, dass einige von ihnen zu Tyrannen und Monster werden?

Warum können Kinder des Wohlstandes nicht so glücklich werden, wie die Kinder der Armut der vergangenen Jahre?

Vielleicht weil diese Generation keine Wünsche und Sehnsüchte mehr hat, weil der Konsum und virtuellen Spiele ihre kleine Fantasiewelt bis unter die Gürtellienie ausgehöhlt hat?

Sind es Hilfeschreie der Jungend, die unter diesen Bedingungen nicht mehr erwachsen werden können, weil sie nie eine Reife erlangen werden?

In meinem Kopf rasen tausende von Fragen immer dann wenn ein internationaler Aufschrei um die Welt hallt, weil wieder mal ein Kind derart ausgerastet ist, das sich und alles sich herum lieber in Schutt und Asche erleben will, als wirklich zu leben.

Damals ist nicht heut, aber was ist heut anders als damals?
LaWe

Samstag, 14. März 2009

Wandervogel "Piepschen"

Munter zwitschert er jetzt grade in meinem im Wohnzimmer. Sein Käfig steht auf dem Fensterbrett und die warme Luft der Heizung strömt in sein Gefieder. Man sieh es ihm nicht an, aber er hat ein bewegtes Leben.



Erst war er bei einem allein stehender Herren . bei Onkle Berni. Der kleine Wellensittich verschaffte Onkel Berni Gesellschaft. Und immer wenn der alte Mann mal in die Klinik musste übernahm die Oma meines Sohnes die Pflege vom Piepschen. Die trug ihn in einer großen Tasche zu sich nach Haus und pflegte ihm mit Liebe. Der ältere Herr verstarb schon vor zwei Jahren und so bleib Klein Piepschen für immer bei Oma.



Und immer wenn Oma mal in die Klinik muss, trage ich Klein Piepschen zu mir Haus und er weckt mich morgens mit seinem fröhlichen Gezwitscher.
Seit ein paar Tagen ist Oma wieder in der Klinik. Am letzten Wochenende ging es ihr gar nicht gut, so dass Piepschen wieder umziehen musste.

Jetzt sitzt er bei mir auf der Stange und macht sein Mittagsnickerchen.



LaWe

Mittwoch, 25. Februar 2009

Bildermacher



Photofunia macht es möglich, dass sogar mein Gesicht auf der Titelseite einer uralten Zeitung zu finden ist.



Sogar auf den Werbeplakaten kann ich mich sehen lassen.



kleiner Ausguck



Man gönnt sich ja sonst nix....
LaWe

Mittwoch, 18. Februar 2009

nicht nur eine Schraube locker ?



LaWe

dunkler Schatten mit warmen Herzen

Manchmal hab ich das Gefühl, meine Träume kommen nicht einfach so als Wirrwarr daher, sondern sie sind Botschaften um vielleicht mein Gemüt zu beruhigen, falls es sich mit Dingen beschäftigt, dich mich am Tag belasten.

So denke ich sehr oft an meine ältere verstorbene Schwester, bin immer noch fassungslos, dass sie einen Alter die Familie und die Erde verlassen hatte, in der andere noch einmal einen überarbeiteten Lebensplan angehen. Ihr Tod liegt nun schon 3 Jahre zurück und doch ist sie mit ihren liebevollen Herzen und freundlichen Art immer noch bei uns.

Trotzdem machte ich mir Gedanken, ob meine Schwester wohl gut im Himmel angekommen ist.

6 Monate nach dem Tod meiner Mutter träumte ich von ihr einen wunderbaren Traum. Das war ein Moment im Leben, als ich meine Mutter wie ein Kind brauchte, doch sie war ja nicht mehr da. Ich fiel in einen tiefen Schlaf und erwachte auf einer grünen Wiese auf dem Lande. Die Wiese war mit vielen Gänseblümchen übersät. Ich lag in einer Senke und war traurig, dass ich meine Mutter nie wieder sprechen könnte. Doch dann tauchte sie hinter dem Hügel auf und kam zu mir in die Senke. Ich war überglücklich, sie nach ihrer Beerdigung wieder zu sehen und sie sah mich an, wie eine Mutter nur ihre Kinder ansehen kann. Ich erholte mich durch ihren Blick auf mich aus meiner Kraftlosigkeit, erhob mich, wollte ihr entgegenlaufen. Doch dann verschwand sie wieder aus meinem Blickfeld, aber die Kraft, die sich mir aus der Ferne mit ihren Blick geben konnte, bleib zurück und reichte aus um weiter auf meinen Beinen zu halten. Auch über den Traum hinaus hielt die Kraft an, die sie mir mit ihrem Blick aus dem Himmel mir zusandte. Vielleicht sollte der Traum mir sagen, dass meine Mutter auch im Himmel ein Auge auf mich hat und das beruhigte mich schon als Kind.

Heut hatte ich einen ähnlichen Traum. Ich hielt mich in unserem Elternhaus auf. Obwohl es jetzt durch den Verkauf komplett umgebaut ist, waren Teile davon noch im Urzustand. Ich war wieder ein Kind und lief allein durch die Räume und wunderte mich, dass mir stets ein Schatten folgte.

War es mein oder ein Schatten oder war es nur eine dunkel gekleidete Person?

Ich konnte es nicht erkennen, doch der Schatten war immer hinter mir. Das nahm ich vom Gefühl her so auf. Und doch wollte ich wissen, wer oder was hinter mir her ist und so sah ich mich mehrmals plötzlich um. Mit meinem Rückblick verschwand der Schatten hinter einer Wand oder Pfeiler, so als wollte er nicht, dass ich ihn sehen kann.

Mit Unbehagen lief ich weiter durch die Räume meiner Kinderjahre, doch diese Räume waren schon lange leer, nur ich und der Schatten hielten sich ihn im auf. Ich war sicher, dass mehr hinter den Schatten steckt, als nur eine dunkle Gestalt und lief nicht davon, wie ich es vielleicht sonst in solchem Moment gemacht hätte. Die Vertrautheit des Elternhauses beschützte mich und nahm mir die Angst vor der rätselhaften Figur, die als Schatten mif folgte.

Noch einmal schaute ich mich ganz schnell um, damit ich erkennen konnte, wer oder was mir beim durchstreifen meiner Kinderjahre folgt und diesmal verschwand der Schatten nicht, er bleib stehen, rührte sich nicht, wir standen uns gegenüber - die dunkle Gestalt und ich und wenig später kam auch das Licht ins Dunkle und mit ihm veränderte sich die dunkle Gestalt in einen menschlichen Körper, in einem feurig roten Sommerkleid eingehüllt.

Die warme rote Farbe erwärmte sofort mein Herz und ich wagte ein paar Schritte näher zu gehen und als ich ganz nah war erkannte ich die Person, die sich hinter der dunklen Gestalt versteckte. Es war meine Schwester und ich fiel Tränen überströmt und ermüdet von der Suche nach ihr in ihre Arme, ich wollte mich ganz eng an ihr warmes Herz schmiegen, noch einmal ihre liebevolle Wärme spüren. Sie wich nicht zurück, sondern öffnete ihre Arme und drückte mich an ihr Herz. Ich fühle mich in ihren Armen wie die beschützte kleinere Schwester und das beruhigte mein vor Trauer um meine verstorbene Schwester tränendes Herz. Dieser Moment war so innig, dass ich ihn hätte über Stunden in diesem Zustand hätte halten wollen, doch der Wecker lies uns nicht mehr der Zeit.

Er klingelte unbarmherzig und holte jeden von uns in seine Welt wieder zurück. Meine Schwester wurde wieder zu dem Schatten der in der Dunkelheit verschwand und mich holte das Erwachen wieder in die Realität zurück.

Was von ihr und unserem Moment der traumhaften Begegnung zurück bliebt, war ihr warmes Herz, es hat sich zu meinen trauernden Herz dazugesellt....

LaWe

Freitag, 13. Februar 2009

Entführung ?

In wohl kaum ein Tier findet der Mensch so viele seiner Eigenschaften - und solche, die er auch an anderen liebt, - wieder, wie in einem Hund. Sein Anhänglichkeit und Treue machen ihn so beliebt, dass man ihn in sehr vielen Familie findet. Ja, so manchen Menschen hat er schon vor der Einsamkeit gerettet.

Gestern traf ich solch kleinen Gesellen am Supermarkt. Angeleint und mit einem Kinderpulli gekleidet hechelte er unter Tränen - als jaulen für uns Menschen sichtbar - seiner Familie hinterher.

Es war schon 20 Uhr vorbei und arschkalt, wie man so schön sagt, als ich ein paar Kleinigkeiten vom Supermarkt holen wollte. Von weiten waren seine Rufe nach seiner Familie schon zu hören. Gleichzeitig legte er seine Vorderbeinen auf den Schaufenster Sims, vielleicht konnte er seine Familie doch noch hinter Glas sehen. Doch er sah nichts und heule was das Zeug hielt.

Er war noch ein Welpe und als er mich in seiner Nähe sah, kam er schwanzwedelnd mir entgegen, soweit seine kurze Leine ihn in meiner Nähe lies.



Achja.... da wurde mein Tierliebhaber-Herz gleich ganz weich und als ich ihm meine Hände entgehen hielt, erhob er sich um seine Pfoten um meinen Arm zu legen. Ich merkte, wie er durch seine Freundlichkeit mein Herz trotz der Kälte fast zum schmelzen brachte. Seine Pfoten waren so kalt wie das Wetter und am liebsten hätte ich ihn in meinen Rucksack gesteckt und in meine warme Wohnung entführt. Wer lässt so einen kleinen Welpen ganz allein im Dunkeln und im arschkalten Frostwetter vor dem Supermarkt?

Der Kleine wechselte zwischen dem Spieltrieb mit mir und der heulenden Sehnsucht nach seiner Familie, die wohl grad den Einkaufskorb im Supermarkt füllt.

Ich musste auch meinen Einkauf machen und verschwand beherzt aus seinem Blickfeld um wenige später ihn von der anderen Seite der Schaufensterscheibe zu sehen. Wieder hielt er schwanzwedelnd auf seinen Hinterbeinen und den Vorderpfoten auf dem Sims liegend Ausschau nach seiner Familie.

Im Supermarkt waren nur noch wenige Kunden und diese waren auch schnell wieder verschwunden. Nur ein Paar fiel mir auf und das weil sie nicht nur höllisch dick waren, sondern auch im Zeitlupentempo einkauften. Als ich den Supermarkt verließ war nur noch dieses Paar im Markt und der kleine kam mir wieder schwanzwedelnd entgegen. Seine Pfoten hielten sich noch einmal an meinen Armen fest, als ich ihn streicheln wollte.

Ich hoffe, der Kleine musste sich nicht noch den kleinen Welpenpopo abfrieren bevor er sich wieder seiner Familie anschließen konnte.

Aber so ein kleiner Vierbeiner verzeiht seiner Familie alles, auch wenn sie ihn mal heulend und Zähne klappernd warten lassen müssen.



LaWe

Montag, 9. Februar 2009

Was du immer hast...

Schon in der Woche und auch am Wochenende hab ich aus der Ferne die Belagerung seiner Kumpels eher skeptisch beobachtet. "Wird dir das nicht zu viel?" frag ich meinen Sohn, nachdem ich sah, dass sein Zimmer randvoll mit Jungs und Zigarettenqualm angereichert war. Er meinte:"Nee...es passt schon" und sein Blick sagt mit "Was du immer hast".

Heut früh kam er kaum aus dem Bett, was ich nicht wirklich auf den blauen Montag schieben konnte. Schwer und zerknirscht erhob mein Sohn sich endlich aus dem Bett, als ich für eine Stunde Haus verließ.

Als ich zurück kehrte, war er fertig für die Arbeit und wollte sich auf den Weg machen. Doch seine Augenlider hingen tiefer als sonst. Diesen Blick kenne ich nur, wenn er vor einem Anfall steht. Doch ich wollte nicht wieder das Gras wachsen hören, trotzdem wollte ich von meinen Sohn wissen, ob alles in Ordnung wäre.

"Klar, alles ok" beruhigt er mich
"Aber warum hängen deine oberen Augenlider so tief"? frag ich weiter besorgt nach.
"Was du immer hast" antwortet mein Sohn abwehrend.
"Auch deine Pupillen sind so geweitet" mit kritischer Blick sieht mehr.
"Ach was" wehrt mein Sohn ab.

Doch ich schleppe ihn noch an´s Fenster, damit ich noch einmal in seine Augen sehen kann. Die Pupillen stellen sich wieder eng und das beruhigt mich etwas. Auch die oberen Augenlider heben sich - aber nur kurz, dann schwächeln sie wieder.

"Hast du irgend etwas, was du heut nicht sehen magst?" ich bohre weiter.
"Ich mag nicht, wenn du mich so analysierst" wehrt er mich wieder ab und geht zur Wohnungstür.
"Hast du Druck, der dich belastet?" ich mache einen letzten Versuch, dahinter zu kommen, warum mein Sohn seine Augen nicht öffnen kann, wie es tagsüber für einen 19-jährigen üblich ist.
"Ach, was du immer hast" und er verlässt die Wohnung.

Nach einer Stunde klingelt es Sturm an meiner Tür, doch oft ist es der Paketmann. Deshalb schau ich - bevor ich öffnen will - erst aus dem Fenster und sehe einen Krankenwagen vor unserem Haus. Der Sanitäter holt noch eine Tasche aus dem Krankenwagen, es ist die meines Sohnes.

Oh mein Goott..jetzt ist es doch wieder passiert - ein Anfall hat ihn umgeworfen.

Wenig später steht er mit meinem Sohn in der Wohnung, sein Anzug ist einseitig nass.

"Passanten haben ihren Sohn auf der Straße gefunden" erklärt der Sanitäter mir. "Sie waren nett und haben gleich den Arzt gerufen und ihren Sohn solange mit einer Decke abgedeckt, damit er auf der Straße nicht unterkühlt" beruhigt er mich. "Die Leute waren wirklich nett, denn sie wissen ja, wie oft einige denken, dass ein Betrunkener am Boden liegt und vorbei gehen. Ich bin froh, dass man ihn nicht für einen Betrunkenen hielt und sofort Hilfe holten.

Wieder einmal sah ich die Zerbrechlichkeit meines Kindes. doch leider kann ich als Mutter das Schutzschild der Kinderjahre nicht mehr über ihn ziehen. Er muss trotz seiner Krankheit seinen Weg finden und lernen, damit zu leben und umzugehen.

Jetzt schläft er tief und fest, damit Seele und Geist sich wieder erholen können.

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
Gegenmittel
Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

Abendstimmung

Suche

 

Wer bist du?

Online seit 7498 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Aug, 14:56

Albtraum
Alter Schwede
Betrachtung
Experiment
Fragen
Glücksliste
Kurzmitteilung
Musik
Nachklang
Rätsel
Spaß Ecke
Stadtbilder
Stöckchen
Tage im Fluss
Traumzeit
Witzecke
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren