Mittwoch, 20. September 2006

Keine Angst vor großen Biestern...

Jeden Dienstag und Donnerstag treffen sie sich vor der Sporthalle und warten auf mich. Erscheine ich auf der Bildfläche, laufen sie mir mit einem Hallo entgegen, ja der eine oder andere läst sich von mir sogar leicht umarmen. Ein herzliches Bild, was sich nach kurzer Zeit bald ändern wird.

SportVerein-043Was nach einen liebreizenden Kind aussieht verwandelt sich schon bald in eine kleine stachlige Biestigkeit und verlangt nach einer ungeteilten Aufmerksamkeit ohne Repressalien. Und wer mit ihnen arbeitet, muß die Kinder inklusive Biestigkeit lieben.

Doch so manch Trainer hat nur in die Halle geschaut und sich für einen geglätteten Boden entschieden. Artige Kinder, brav und lieb - sie sind wie ein roter Teppich, auf den es sich weich auftreten läßt. Doch die kleinen Biester lassen ihre holprige Straße unbedeckt und hoffen darauf, dass jemand den Weg auf dem umwegsamen Gelände zu ihnen schafft.

Jeder Bewerber für die Trainerstelle darf in das Schnuppertraining mit den kleinen Biestern und sich ein Handwerkzeug für sie erarbeiten, wenn er es möchte. Wer die kleinen Biester übersteht - übersteht alles . Ein neuer Trainer, ein Blick in die Halle und eine AbsageMail an den Verein, so ist der Lauf der Dinge der letzten Tage. Es zeichnet sich ab - was gehen mich fremde Kinder an?

Gestern schaute wieder eine Neue rein. Erst einmal schnuppern hat sie gesagt. Ich sehe ihre Ideale und hoffe auf ihre Stabilität, wenn diese einstürzen. Dann stürzen auch schon die Massen ein. Große Biester und kleine Angsthasen. Ein bunter Haufen stürmt lärmend durch die Halle. Meine einzigen Werzzeuge sind mein lautstarke Trillerpfeife und meine Entschlossenheit, mich von den Kleinen nicht fressen zu lassen.

Sie testen wann und wo sie können, ob meine Entschlossenheit auch standhaft bleibt und ich schieße wie mit einer Kanone mit meinen Selbstbewußtsein durch die Halle, dass es von allen Seite noch als Echo ihn ihre Ohren donnert. Und sie laufen und laufen, bis die ersten Schweißperlen ihre Turnhemden dunkel färben.

Mit den feuchten Sportsachen erhitzen sich die ersten Gemüter und die Verwandlung von den noch harmlosen Biestern zu wütenden Kampfhähnen beginnt. Der Prozeß ist begleitet von zahlreichen Beschwerden an den Trainer, die zum Teil im Hallenlärm untergehen.

Mit dem Wettlauf um die beste Zeit beginnt mein Wettlauf mit den Kampfhähnen und schon scheren die ersten zwei aus. Vergessen die Mannschaft, für die sie laufen wollen. Sie scheinen vom wilden Affen gebissen und verwandeln die Halle ihre individuelle Kampfarena.

Jetzt heißt es für mich flinke Füße, denn wenigsten einen von beiden muß ich handgreiflich lahm legen. Ich erfasse einen - fast im Vorbeiflug - am Arm und halte ihn fest in meinem Kraftzentrum. Sein hysterische Geist wehrt sich mit Händen und Füßen und zappelt schreiend wie wild und atemlos am Boden. Ich bedanke mich für jede Stunde Kampfsportraining, denn ich weiß den Trick, einen Menschen am Boden zu halten, ohne ihm weh zu tun.

Das bricht den Widerstandsgeist seiner Hysterie und der verschwitzte Junge kommt wieder zu sich, wird für mich ansprechbar. "Aber er hat zu mir Dopfkopf gesagt" ist seine Begründung für die individuelle Hetzjagd durch die Halle. Der Gehetzte unterstellt ihm eine Lüge "Ich hab gar nichts gemacht" und ist damit wieder aus der Sache und geht ruhig wieder an seinen Platz zurück. Es ist in der Laufstaffel gleich dran und gibt für seine Mannschaft das Beste.

Der wildgewordene Hyteriker ist für seine Mannschaft erst einmal gestorben, sie muß ohne ihn auskommen. Ich setze ihn erst einmal am Hallenrand fest. Dort bleibt er artig sitzen, er kennt das - ich kenne das. Kurze Zeit später kehrt sein "gesunder " Geist zurück und hält ihn für den Rest der Trainingsstunde im Gleichgewicht und für mich berechenbar und ansprechbar.

Die neue Schnuppertrainerin schaute dem Szenario erschrocken zu und sagt "Aber so geht das doch nicht" "Das weiß ich" antworte ich "aber der Junge ist Opfer seiner eigenen Hysterie. Ich helfe ihm dabei, sie wieder auf den Nullpunkt zu bringen". "Aber er muß sich doch zusammenreißen können" antwortet mir die Schnuppertrainerin. Ich weiß, was sie mir damit sagen möchte. Der rote Teppich, er muß sich doch auf die eine und andere Art weben lassen können, vielleicht sogar mit vorgefertigten und altbewährten Verhaltensmustern?

"Zusammenreißen?" frage ich mich in Gedanken. "Wie soll ein Kind überschäumendes Emotionales zusammenreißen können, wenn es von stürmischen Emotioneswellen überrollt wird und ihn dabei vorübergend der Atem genommen wird"?

Ich antworte "Die Kinder verlangen auf ihre Art nach Aufmerksamkeit, sie wollen sich reiben, sich abreagieren und ich biete ihnen die Reibfläche, den kleinen Kampf, nach dem sie suchen". "Aber wenn es Aufmerksamkeit bekommt, dann verlangte es doch nach mehr und mehr" hält die Schnuppertrainerin gegen.

"Nein" antworte ich ihr "später reicht ein Blick von mir, ein streicheln über den ruppigen Jungskopf und sie kriegen ihre Emptionswoge selber im Griff. Sie wissen, ich habs gesehen und das reicht ihnen dann".

Ich sehe den Zweifel in ihren Augen und die Hoffnung auf den roten Teppich schwindet dahin.

Nach dem Trainig denke ich noch einmal darüber nach - zusammenreißen? Aber wie soll aus einem Kind rauskommen, was raus will und muß?
LaWe

Dienstag, 19. September 2006

Ich geh am Stock

Jeden Tag Yogaübungen machen gelenkig und versprechen Gesundheit am laufenden Band.

Nach der letzten Yogastuden - in der letzten Woche - treten wenige Stunden danach starke Schmerzen in meinem rechten Knie auf. Vor einer Minute zur anderen streikt mein rechtes Bein - ich kann kaum laufen. Schmerzen, die sich anfühlen, als hätten meine Knochen keine schützende Haut mehr.

Badagiert gehe ich zu Bett und alles kriegt sich wieder ein. Am nächsten morgen sind die Schmerzen wieder sanfter zu mir und sie verlieren sich gnädiger Weise ganz aus meinem Bein. Ich stürme wieder durch die Sporthallen den Kindern hinterher.

Am Sonntag, ich stehe von meinem Arbeitsstuhl - ich sitze in einer Lümmelhaltung - auf und meine Knochen in rechten Bein fühlen sich an, als wären sie von Schmirgelpapier umhüllt. Ich gehe am Stock, d.h. ich stütze mich auf jeden Möbelstück, das in meiner Reichweite ist.

Jetzt mache ich mir aber doch Gedanken. Hat das Yoga mich krank gemacht? Das widerspricht der Jahrtausende Erfahrungen.

Am Montag - der Hausarzt läßt alles untersuchen. Der Chirug sagt "Sie haben Gelenke einer 18-Jährigen" Das schmeichelt, doch die Schmerzen bleiben und humpelnd überbringe ich die Nachricht meinem Hausarzt.

Der nächste Arzt - ein Internist - soll tiefer schauen. Sein Ultraschallgerät untersucht mein schmerzhaftes Knie. "Alles in Ordnung - alles an seinem Platz - alles stabil" Doch dann sieht er - Da war mal was, ein starker Druck auf dem Knie hat Flüssigkeit austreten lassen.

Ein starker Druck? Dann fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Meine Lümmelhaltung auf dem Schreitischstuhl - mein rechtes Bein liegt immer unter meinem Gesäß - hat den Druck auf mein Knie ausgeübt. Das verzieht sich wieder und damit hat es sich erledtigt.

Ich bin erleichtert - doch kein Invalide - doch kein Stock an dem ich gehen muß.
Und Yoga macht auch nicht krank, doch langes Sitzen in Lümmelhaltung auf dem Computerstuhl, davon rate ich jedem ab.

Das machen die Knochen auf die Dauer nicht mit.
LaWe

Montag, 18. September 2006

Mein Abendspaziergang


Innenhof


Spiegelbild


LaWe

Wann werden wir klug ?

Stempel

Nur für den, der den Kopf hängen läßt, ist der Aufdruck auf dem Straßenpflaster, den ich auf den Weg ins Kino fand, gut sichtbar.

"Ihr müßt aufwachen" mahnt er jeden auf den Weg ins Kino in meiner Stadt. "Ihr müßt aufwachen" im Meterschritt.

Das Wahlergebnis am Wochenende in meinem Bundesland zeigt, das es doch noch verschlafene Wähler gibt, denn mit ihrer Hilfe konnte Rechts sich im Langtag etablieren.

Wahltergebnis mit über 6% kommt die NPD in den Langtag und das bei kaum 50 % Wahlbeteiligung.

"Ihr müßt aufwachen" - jetzt erst begreife ich, was der einsame Kämpfer mit seinen Straßenstempel uns sagen wollte.

Wo waren die Wähler, die an der Wahl nicht teilnahmen?

Haben sich geschlafen, haben sie den Wahlsonntag verschlafen?

Geht es ihnen so gut, dass sie sich um Politik nicht mehr scheren müssen ?

Macht jemand, der keine Politik macht, keine Politik?

Oh, heut weiß ich, er macht Poltik und leider kann sie zu Ergebnissen führen, die an Ende keiner gewollt hat.

Geistige Ergüsse wie diese: "War aber klar, das die NPD in Berlin nicht rankommt. In der Hauptstadt der Ausländer und Schwulen hat die NPD keine Chance. Noch nicht. Aber bald.... " sagen mir, dass wir uns die vormachen dürfen, das ein intolerantes Gedankengut irgendwann auch in die Tat umgesetzt werden kann.


LaWe

Samstag, 16. September 2006

Schwein gehabt

Mein Animateur Dr.Lecter hat mir gezeigt, wer mir die unverblümte Wahrheit auch über mich sagen kann.
Ein klassischer Intelligenztest an den ich mich mit klopfenden Herzen auch rangewagt habe, sagte mir...

"Ihr Intelligenzquotient beträgt 115" und weiter

"Sie sind außergewöhnlich gut darin, mathematisch-logische Probleme zu lösen. Sie zerlegen komplizierteste Zusammenhänge in kleine, leicht verdauliche Häppchen. Ihre Schnelligkeit wird dabei nur von Ihrem Einfallsreichtum übertroffen.

Sie lernen empirisch und verfügen über einen messerscharfen Verstand. Kurz um, Sie beherrschen die Kunst und die Wissenschaft der Präzision. Das macht Sie zu einer Rechenmaschine"

Das schmeichelt meinem Ego und ich muß den Lobgesang erst einmal - zusammen mit der Mittagsmahlzeit - verdauen.
LaWe

Freitag, 15. September 2006

Dumm wie die Schweine

Damit wird jemand tituliert, stellt er sich in den Augen des anderen dumm an.

Schweine im Sinne von Blödheit?

Ist das wirklich so?

schweineAuf dem Lande groß geworden, gehörten die Schweine in Stall meiner Eltern noch zu meinem Leben. Ich erinnere mich an die grunzenden Wesen und ihren Gestank, der die stets umgab. Wenn die Futtetröge gefüllt wurden, dann leifen sie zusammen und wer zuerst kam, fraß zuerst. Anschließend sühlten sie sich dann im Schlamm, wenn genügend da war. Die Schweine sind eben dumm, nur fressen und sühlen. Kein Wunder dass die von den Menschen gefressen werden ?

Doch seit ein paar Tagen sehe ich die Schweine anders. Sie sind im Rahmen ihre Tierwelt klüger, als die Polizie erlaubt. Verhaltensforscher von Tieren haben mit Schweinen ein Experiment gemacht, das sie zum Beispiel in ihrem Boßverhalten zeigen sollte.

Vitus B. Dröscher berichtete in seinem Buch "Überlebensformel" in amüsanter Weise über das Ergebnis des Verhaltensforschers. Der schüttete den Schweinen statt Wasser Alkohol in ihre Tröge. Ein ungeschriebens Gesetz erlaubt dem Boß der Truppe, die in Gemienschaft leben, dass er sich allein nach allen Regeln der Kunst besaufen konnte. Erst dann durften seine Untertanen sich daran bedienen und sich an den schöngeistigen Getränken laben.

Doch noch bevor der Trog leergesoffen war, lag der Schweineboß, vom Alkohol schon schwer benebelt, in einer Ecke und war zu keine Regung mehr fähig. Als er aus seinem Rausch wieder erwachte, war er erst einmal seinen Posten als Boß los. Niemand seiner Untertanen nahm ihn noch für voll und es dauerte nicht lange, war auch ein neuer Boß an seine Stelle gerückt.

Das kränkte den verkaterten udn abgesetzten Boß schwer und es dauerte mehrere Tagen, bis er seiner alte hochgestellte Position zurück erlangte.

Der Verhaltensforscher wiederholte seinen Versuch mit der Alkoholtränke noch einmal. Der gestrauchelte Boß hatte gelernt, denn der schmerzliche Verlust seiner hochrangigen Position wegen Trunkenheit hatte ihn bis ins Mark erschüttert. Nie wieder trank auch nur einen winzigen Schluck Alkohol.

Auch die Schweine, die eine Aussicht auf die hochgestellte Boßstelle hatten oder drauf spekulierten, rührten den Alkohol nicht an.

Die Schweine jedoch, die in der Hierachi an vorletzter Stelle standen berauschten sich von nun an mit den schöngeístigen Getränken ohne Hemmungen. "Ist der Ruf erst ruiniert, das säuft es sich ganz ungeniert" war ihr Motto.

Die letzten Schweine der Hierachi verzichteten auf den Genuß von Alkohol. Die hatten sich mit ihrer Position als Schlußlicht abgefunden und mußten nicht mehr ihr Streben nach einen Karriereaufstieg mit Alkohol betäuben.

Dumm sind die Schweine? Das glaube ich jetzt nicht mehr .....


LaWe

Mittwoch, 13. September 2006

Rückzug

74414599_dd4e3d20f5An manchen Tagen spüre ich den Drang, mich in ein Schneckenhaus zurück zu ziehen. Nicht zurück ziehen von der Welt um mich zu schützen, sondern mich selber reflektieren zu können.

Die Zeit dafür muß ich mir nehmen, will ich weiter so emsig nach außen agieren. Die Tage sind angefüllt mit Terminen auf verschiedenen Plätzen und den unterschiedlichsten "Hochzeiten".

Während ich mich auf einer "Hochzeit" auf allen Ebenen durchsetzen muß, wird auf der anderen eine totale Unterordnung erwartet und auf der nächsten wieder ein behutsames voranschreiten um die hemmende Gewohnheiten zu durchbrechen. Das gelingt mir nur durch Anpassung, d.h. ich fühle mich in die anderen Person hinein um zu schauen, ob schon genügend Bereichtschaft zu Veränderungen vorhanden ist.

Und erst am Abend komme ich selber dran. Dann erwatet mich mein Schneckenhaus, in dem ich mich von allen Eindrücken zurückziehen kann und mir von mir selber ein Bild machen "Hab ich noch alles beisammen oder sehe ich schon zerfledert aus?".

Da gibt es Tage, das fühle ich mich wie ein alter Stoffballen, dessen obere Stoffbahn einem so starken Wind ausgesetzt war, dass ich sie nur noch zerschlissen wieder einrollen kann. Nachdem sich die Fasern der Stoffbahn in der Nacht wieder mit einander verwoben haben, halte ich sie am nächsten Tag schon wieder in den Wind, der wie immer daran hin- und herzerren wird.

Schon einige Meter Stoff wurden von Wind so schwer beschädigt, dass ich sie nur noch abschneiden konnte und eine neue angewickelte Stoffbahn in den Wind halten konnte.

Wenn ich davon ausgehe, dass einem Menschenleben nur ein Stoffballen von sagen wir mal 100 m zur Verfügung steht, hab ich davon in meinem bisherigen Leben 70 m verbraucht. Davon hab ich gute 50 m vergeudet, weil ich nie von meinem Schneckenhaus gebrauch gemachte. Ich lies die Stoffbahn ohne Chance auf Reparatur im Wind flattern, bis sie nur noch jämmerliche Fetzen waren. Ich hatte ja noch genug auf dem Ballen.

Der Vergeudung nahm erst ein Ende, als ich erkannte, das die Stoffbahn nicht ewig reicht. Noch 30 m hab ich um mich weiter im Leben halten zu können, ohne das das Schneckenhaus zu meinem DauerOrt für mich wird
LaWe

Dienstag, 12. September 2006

Die besten Zeiten


...hat die alte Saatmaschine schon hinter sich. Jetzt wartet sie darauf, bald durch Wind und Wetter zu verrosten um dann in der Endphase in sich zusammenzufallen.

So erging es einer früher einmal bewährten Arbeittechnik, wenn sie von einer neuen Technik überholt und nicht mehr bebraucht wird.

Diese abgestellte und vergessene Maschine assoziiert mir den Umgang mit Menschen in unserer Gesellschaft. Solange er sein bestes geben kann, sich mit seinen Fähigkeiten in die Wirtschaft problemlos intergieren kann, dann wird er seinen Platz in der Wirtschaft und der Gesellschaft finden.

"Du bist und hast, was du leistest - d.h. einen guten oder schlechten Stand"

Dann kommt der Tag an dem es aus der Arbeitswelt aus allen Ecken zurückhallt - zu alt - zu alt - zu alt. Erst ganz leise, nur flüsternd aus der einen oder anderen Ecke, doch dann immt es linear zu altern zu. Der Hall, er setzt heut schon ein, wenn die Vierzig erst im Anmarsch sind.

Später gibt es keinen Weg mehr um den Widerhall aus der Wirtschaft - "wir suchen junge dynamsiche Mitarbeiter" - das machen die abgeschliffenen Knochen nicht mehr mit. Sie haben die besten Zeiten ja schon hinter sind und ihren Glanz verloren.

Das leitet so nach und nach die Verlade auf den Schrottplatz - zu unflexibel und zu alt - ein.

Auf diese Weise proziert die Wirtschaft die Alten schon ab Vierzig und läßt sie durch ihr AltersRaster über ein hohes Fließband auf die aufgetürmten Berge der menschlichen Müllhalde gleiten.

Dort auf der Halde können sie verrosten und auf den Zusammenbruch warten, wie die alte Saatmaschine auf den vergessenen Platz...

Zu düster die Assoziation?
LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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