Donnerstag, 24. August 2006

Weitsichtige Wissenschaft ?

Bücher sind meine Begleiter im Bus, Bahn und Bett. Da hab ich Zeit am Stück und schöckere mich durch meinen Berg Bücher, der sich als Stabel in meinen Hader zeigt.

Kernige Aussagen in Texten springen mir nicht nur ins Auge, sie halten sich auch lange in meinem Gehirn. Viele davon halten sich sogar über Jahre oder vergesse ich nie.

Andere machen mich sensibler für meine Umwelt.

Die Überlebensformel der Tiere, ist das Thema das mich zur Zeit fesselt.

"Der Einsatz eines Planzengiftes in der Landwirtschaft bewikte die vermehrung der Heuschrecken und die Vernichtung von Ameisen (Feinde der Heuschrecke). Ein Paradebeispiel für die Unfähigkeit des Menschen, alle Wirkungen eines Eingriffs in die Natur vorhersehen zu können. Völlig unberechenbare DInge geschehen als Nachwirkung........"

Das ist der Stoff, aus den Horrorgeschichten gemacht werden können. Sie lassen ein Szenario entwickeln, der Heuschreckenschwärme über Großstadt herfallen lassen, die alles micht Stumpf und Stil ausrotten, was freßbar für die Fresser ist. Ihre Wandlungsfähigkeit zeigt sich, wenn ihr Futter knapp wird - aus Pflanzenfresser können Fleischfresser werden. Sie passsen sich an die Umwelt an.

Werden wir Menschen je in der Lage sein, eine ähnliche Anpassung zu erreichen - noch bevor die Umwelt in dem Grad zerstört ist, dass sie nur noch einen Teil der Bevölkerung gesund ernähren kann??????

LaWe

Montag, 21. August 2006

Vandalen - die Helden der Nacht....

treiben in den Nächten ihr Unwesen.

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"Mutig" - vielleicht durch den Rausch des Alkohols - fahren sie im Schutz der Nacht die Haltestellen des Nahverkehrs meiner Stadt ab.

Dieses Wochenende hinterließen sie wieder zahlreiche Spuren. Scherbenhaufen zerschlagener Scheiben der gläsernen Wartehäuschen säumten die Straßenränder.

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LaWe

Sonntag, 20. August 2006

Du bist was du bist

sonne-008Die Geburtstage befördert mich jährlich in der Alterskala einen Strich weiter nach oben. Wie hoch die Säule für mich steht, weiß ich zum Glück nicht. Noch knirscht es nicht im Gebälk und so gleite ich weiter geschmeidig Strich für Strich nach oben. Ich will auch nicht wissen, in welcher Höhe der Altersskala meine Säule endet und auf ihrer Plattform der Startplatz für die Reise den Himmel frei gemacht wird.

Und doch feiere ich jedes Jahr mit Verwandten und Freunden den Tag, der mich der Startrampe für den Himmelsflug ein Stück näher bringt. Auf dem Weg musste ich mich vom süßen Vogel Jugend verabschieden. Das war eine schwere Trennung, doch er lies mir sein Gesäusel seiner Schwingen zurück. Sie rauschen ab und zu mal in meinem Ohr. Ich schaue dann noch einmal zurück und denke an die schöne Zeit mit ihm zurück. Damals,. als er mich sorgenfrei und unbelastet durch die Wolken meine Visionen trug. Als er mich auch dem Boden der Tatsachen absetzte wünschte er mir das Glück auf den Weg zu meinen Visionen. Ich sollte sie suchen und sie zum Leben erwecken. Ein einfache rWeg zu meinem Visionen entpuppte sich nach kurzer Zeit als Illusion und vielen Irrwegen fand ich meinen Weg.

Es war der Weg meiner Fähigkeiten, die zu meinem Naturell gehörten. Ich kannte sie nicht, denn das Verlangen der Gesellschaft waren andere Fähigkeiten, die mir so gar nicht langen.

Vor kurzem las ich ein Buch über einen australischen Urstamm, der mir auch die Klarheit über meine Entwicklung brachte.

Geburtstagsfeiern gibt es bei ihnen nicht. Eine Veränderung in der Entwicklung ist für sie Anlass einer Feier. Das, was der Einzelne besonders gut kann, bringt er in die Gemeinschaft ein. Und wie ein Wunder ergänzen sich die Fähigkeiten der Gruppe zu einer Symbiose. die jeden Raum für seine Entfaltung und Nutzen für die Gemeinschaft brachte. Jeder hatte seinen Wert und erhielt seine Wertschätzung.

Wenn jemand mit guten Augen ausgestattet war und diese auch zum Nutzen der Gemeinschaft einsetzen wollte, wurde ein Fest gefeiert. Er hatte eine Entwicklung gemacht und das war Grund zum feiern. An den Tag erhielt er seinen Namen - z.B. Späher und wenn es was zum Auskundschaften gab, ging er seiner Arbeit nach. Vielleicht hat der Alleingang ihn zum guten kommentarlosen Zuhörer gemacht und das setzt eine neue Entwicklung in Gang. Irgendwann, wenn die Sehkraft der Augen nachgelassen hat, kann er die neue Fähigkeit nutzen. Und es wird wieder ein Fest geben und seine Fähigkeit als guter Zuhörer macht ihn für die Gruppe zum "Kummerkasten" der Gemeinschaft.

Die Entwicklung der Fähigkeiten feierlich zu begehen ist in meinen Augen eine hohe Wertschätzung seiner Persönlichkeit und unabhängig von Alter, das in unserer Gesellschaft in der Arbeitwelt nur einen Abschub erfährt.

Ich folge nun schon einige Jahre meine Visionen der Jugend, die mir als Gesäusel noch immer im Ohr stecken und wäre ich in den Urstamm der Australier, vielleicht bekäme ich zu dem Fest den Namen - Sprache der Selbstheilung - .
Vielleicht kann der eine oder andere Leser in einem Kommentar mir mitteilen, welchem Namen er sich vorstellen könnte, die ihn zu dem macht, was er jetzt grade ist

Danke :-)
LaWe

Mittwoch, 16. August 2006

Stützen

Das Chaos in meiner Wohnung neigt sich dem Ende. Es gab kein Gegenstand, den ich nicht von einer Ecke in die andere tragen mußte. Und davon hatte ich mehr als genug.

DemontgeVon einer Menge hab ich mich für immer verabschiedet. Si ehaben ausgedient und nahmen mir schon den Raum zum atmen Mein Sohn tobte sich nch Herzenslust noch einmal an den Möbel aus und präsentierte mir glücklich den Betterhaufen.

Zerdeppern ist für doch noch einfacher als zusammenhalten und das Erbegnis konnte sich sehen lassen. Er war mir eine große Stütze, mit dem Krempel fertig zu werden.

Mit Bücher kann ich nicht verfahren, wie mit ausgediehnten Mödelstücken. Viele von ihnen warten noch drauf, gelesen zu werden und andere sind in meinen täglichen Gebrauch. Und von noch anderen kann ich mich gar nicht trennen und ich weiß noch nicht einmal warum sie sich hartnäckig in meinen Büchereagal halten.

wohnung-210Bücher waren schon immer eine große Stütze, zur Unterhaltung, als Berater, für viele Sachinformation und auch als Zuflucht aus dem grauen Alltag. Deshalb bleiben sie weiter meine treuen Gefährten und Zeuge der Zeitegeschichte - der Geschichte meiner Interessen.

Doch mit dem Speermüll verschwanden auch die Reagle für die vielen Bücher und ein neues ist in Arbeit aber noch nicht in Sicht.

Für meine Bücher tue ich (fast) alles und für sie kurbelt sich meine Kreativität von allein an. Ein paar Bretter hab die Sperrmüllentsorgung überlebt und sie verwandeln sich ohne bohren und schrauben in ein Regal.

Die dicken Wälzer werden die Säulen, die die Regalböden tragen werden.

Da machen sich die alten nach verbannter Revolution riechen Marx-, Engels- und Lenin- Bücher besonders gut. Sie sind dick im Umfang und haben alle einen festen Einband. Die Bodeenretter für das improvisierte Reagl haben auf ihnen eine feste Halt.

Alte überholte Lexika´s, Duden und Mikrosoft-Bücher, sie liesen sich sehr gut zu einer tragen Säule für die Regalböden einsetzten.

Kitschromane und Schmöckerhefte sind nur bedingt geeignet. Viele sie sind auf schlechten Papier gedruckt und geben bei Belastung nach.

Nach der Fertigstellung erkannte ich einen neuen Funktion und parktischen Nutzen der Bücher - in gestapelter Form sind sie eine vorzügliche Stütze für Reaglböden.

mein kreatives Wirken
LaWe

Montag, 14. August 2006

unbekannte Wellenlänge

Renovierung im VormarschDie Renovierungsárbeiten nehmen noch kein Ende.
Um mich herum tummelt sich mein aufgetürmte Hausrat, der sich erst am Wochenende wieder an Ort und Stelle abstellen läßt.

Viele der abgenutzten Möbel liegen schon für die Sperrmüllabfuhr bereit. Doch das alte Radio wird bleiben. Sein Klang bringt die Atmosphäre der längst vergangenen Zeiten wieder zurück.

So ein Radio hatte als Kind auf mich eine magsiche Anziehungskraft. Es waren nicht die Tasten, die mich faszinierten sondern die Stimmen und Klänge, die aus seinem Inneren kamen.

Die Musik - ein Streichorchester - regte meine Kinderfantasie weiter an.

"Die Musiker müssen doch in Radio sitzen" dachte ich mir. Was wußte ich damals von Wellenlängen, die die Musik über den Äther in mein altes Radio brachte. Was wußte ich von der Langen -Kurzen oder Ultrakurzen Welle, die dem bezauiberten Klang in die Wohnung brachte?

Nichts und grade das NichtWissen regte meine Fantasie an "Da müssen doch kleine Männer drin sein, die mit kleinen Minigeigen die schöne Musik machen" ging meine Fantasie weiter hartnäckig an die Ursachenforschung

Das Radio stand fest in einer Ecke mit seiner Rückwand zur Wand. Doch das ausfallende Licht, das ich immer dann sah, wenn das Zimmer dunkel war, brachte mir den Beweis, in Radio sitzen kleine Leute, die für mich die Musik machten. Sie brauchten das Licht, damit sie die Noten lesen konnten, wenn es abends dunkel war.

Irgendwann war es soweit, ich mußte meiner These von den kleinen Musikern in meinem Radio auf den Grund gehen und schaute nach, als niemand im Zimmer war. Ich krock hinter das Radio und sah durch die Löcher der Rückwand wieder das Licht, dass wie ein Spot auf die Zimmerwand strahlte.

Doch meine These bestätigte sich nicht - es waren keine kleinen Musiker in den Radio - statt dessen sah ich Lichsäulen, die das Licht und die Wärme abstrahlten.

Ich war enttäuscht - denn ich meiner Fantasie spielte ich schon mit den kleinen Musikern in meiner Puppenstube.
LaWe

Trauer um himmlische Oma

wohnung-169Der Kleine wollte bei der Renovierung meiner Wohnung helfen und kam deshalb im Auto mit seinen Papa vorgefahren.

Er und ich, wir sind schon lange ein gutes Team.

Vor zwei Jahren hatten wir im Sommergarten wie wild getobt und von da an, war ich für mit 1,54 cm die größte Tante der Welt.

Eine Woche später erkrankte er akut und schwer, lag wie erschlagen und winzig in seinem kleinen Klinikbett. Ich besuchte ihn regelmäßig in der Klinik, las ihm Geschichten vor.

Das verband uns.

Bald erholte er sich wieder und durfte wieder nach Haus - zu seiner Mutti - zu seinem Papa - zu seinem Bruder. Von Zeit zu Zeit besuchte ich ihn zu Haus und wenn wir wieder im einem Garten waren, dann warf ich ihn Kampfkunst mäßig durch die Luft. Und von da an war ich für ihn die stärkste Tante der Welt, das schmeichelte mein Ego.

Am Samstag half der Kleine wie in Mann bei der Renovierung und ich machte ihn zum Dank meinem "Glücksbringer" - das schmeichelte sein Ego.

Einen kleinen Einkauf erledigten wir gemeinsam und zogen Hand und Hand aus der Wohnung,liesen die Arbeiter mit Auftrag, Bohrmaschine und Hammer zurück.

Auf dem Weg zum Supermarkt brach aus ihm heraus, was ihn bedrückte.

"Oma hat mich zweimal angelogen" sagte er mir empört. "Warum das?" fragte ich ihn. Und er erzählte mir von einem Versprechen, dass seine Oma ihm vor ein paar Monaten gab und nicht einlöste.

"Und dann wollte Oma mit mir noch an den Strand, wenn es warm ist, das hat sie mir versprochen. Und jetzt ist sie einfach tot und nicht mehr da" erklärte er mit großen Augen und brach damit auch meine Trauer wieder auf, die mich schon seit ein paar Monaten schaffenhaft begleitet.

"Ja, deine Oma hatte viele Schmerzen und ist deshalb in den Himmel gezogen. Da hat sie keine Schmerzen mehr und jetzt bestimmt von dort aus schaut zu, wie du mir heut bei der Arbeit hilfst" antwortete ich darauf und wußte, dass ich auf seine Art zu trauern nur plakativ reagierte.

Der Kleine nickte weise...
LaWe

Sonntag, 13. August 2006

Mein Leben ist eine Baustelle

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Die Umräumaktionen halten mich die nächsten Tage noch im Schach. Mein aufgetürmter Hausrat verschiebt sich lediglich nur von ein Zimmer in das andere.
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Doch die ersten Helfer kamen gestern und erneuerten, was den Zahn der Zeit nicht mehr überstand.
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Sogar die Mitarbeit meines Sohnes lief ohne den äußeren Antreib seiner Mutter grenzenlos
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LaWe

Donnerstag, 10. August 2006

HanseSail 2006

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LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
Gegenmittel
Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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