Dienstag, 13. Juni 2006

Sonnenstich

Die Hitze der letzen Tage macht nicht nur uns Menschen zu schaffen

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auch eine Kerze läßt den Hopf hängen

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da lachen sogar die Sonneblumen


LaWe

Freitag, 2. Juni 2006

Spielernatur

Spielen war schon immer meine Leidenschaft.

und er auch mit seinem Bild spielen möchte, hier die Spielwiese



LaWe

Donnerstag, 1. Juni 2006

Verschleppt

Über meine Räume hatte sich in den letzen Wochen ein zarter Staubschleier ausgebreitet. Mein Aktionsradius frequentierte viele Räume, doch sie lagen außerhalb meiner vier Wände.

Heut früh schien die Sonne gnadenlos in mein Wohnzimmer. Sie lies den Grauschleier aus Staub erbarmungslos vor meinen Augen erscheinen.

Ich wehrte ich mich, schaute gar nicht erst hin.

Mit verschlafenen Augen und meinen Morgenkaffee zog ich wieder Leine und lies mich noch einmal in meine sanften Bettfedern fallen. Dort läßt es sich so schön dösen und dämmern. Im Halbschlaf die Morgenstunden genießegönnen- als Belohnung sozusagen.

Und als ich so dösend da liege da springt mir doch unerwartet der Putzteufel in mein Genick, zerrt mich an den Ohren aus meinen Kuschelbett und schleppt mich in mein sonniges Zimmer zurück. Diesmal wehrte ich mich mit Händen und Füßen und wand mich wie ein Aal in den Händen meines Putzteufels. Seine Krallen gruben sich in mein schlechtes Gewissen und bohrten große Löcher hinein. Oh mein Gott, wie stand mein schlechtes Gewissen schon unter Druck, wer hätte das gedacht.

Mit einen lautstarken Zischen lies ich den heißen Dampf aus meinem schlechten Gewissen ab. "Daran kann der Putzteufel seine Hände verbrennen" denke ich rachsüchtig und sehne mich auch schon wieder nach meinem Kuschelbett und mache ich die Wende. "Raus aus dem Zimmer mit Grauschleier, rein in die KuschelKiste" denke ich "hier riecht es verdammt nach Hausarbeit - ein übler Geruch" und schon bin ich wieder um alle Ecken. Der Putzteufel hat sich an mir seine Hände verbrannt und wird sich hüten, mich noch einmal anzufassen.

Ein Bein liegt schon in meinem Bett, da zerrt es schon wieder an mir "Du glaubst doch nicht, dass du mich mit deinem heißen Dampf von Leib abhalten kannst? He, ich komme aus der Hölle, da dampft es aus allen Ecken" "Oh doch, ich habs geglaubt" widerspreche ich dem Putzteufe, bin entschlossen, ihm meine Stirn zu bieten und stelle mich bockig.

Jetzt bohren sich seine Finger nicht mehr in mein schlechtes Gewissen, nein, jetzt zerrt er es aus meinem Innersten heraus - er macht eine Operation bei meinem lebendigen Leibe ! Ein kurzer Ruck und schon liegt mein schlechtes Gewissen vor meinen Augen ausgebreitet auf der Bettdecke.

"Oh mein Gott" sage ich "das sieht ja schon wie ein zerlatschter Teppich aus" Der Putzteufel ginst mich an "Das warst du selber. Du trampelst schon länger als eine Woche auf dem Ding rum. Und wenn du dich nicht jetzt gleich auf die Socken machst, dann werde ich dir einen Höllendampf unter deinem Hinter machen" sagt der Putzteufel und versetzt mir analog mit seinen Worten einen Tritt an die angedrohte Stelle.

Den ganzen Tag war ich in seinen Fängen. Er trieb mich an und durch meine Wohnung. Vor ein paar Stunden gab er mir endlich meine Freiheit zurück. Es war schon mehr als Feierabend und da hat auch ein Puztteufel in der Hölle zu erscheinen.
Vielleicht weil er nach einem neuen Opfer Ausschau halten wird?
LaWe

Dienstag, 30. Mai 2006

Auftakt für einen Kraftakt

Mein riesiger Hunger brachte mich von Weg und trieb mich in den nächsten Supermarkt.

Die Schockolde hat es meinen Hunger am meisten angetan. Die verspricht schnelle Sättigung und was Süßes noch oben drauf.

Kaum ist eine Schokolade in Sicht, wird der große Hungerhaken wie ein Anker ausgefahren. Die Widerhacken bleiben am Regal hängen und ich komme daran nicht mehr vorbei.

Da ist der Auftakt für einen Kraftakt.

"Wenn du dir die Schokolade einpackst, dann bist du gleich deinen Hunger los" sagt die Schokolade und lächelt mich zuckerüß an.

"Wenn du damit deinen Hunger stillst, dann wirst du bald deine Garderobe wechseln müssen" sagt mein gesunder Menschverstand. Ich sehe an mir runter. Die Wölbung über der Bauchdecke ist nicht zu übersehen und ich bin froh, dass ich hinten keine Augen habe.

"Ja, aber du hast doch Hunger und du hast Lust auf Süßes" quängelt mein Hunger und verankert den Hungerhaken weiter am Regal, in der die Nußschockolade zum greifen nah liegt. "Nur eine kleine Bewegung, kannst ja solange wegschauen" drängelt mein Heißhunger weiter und er sabbert schon wie ein Hund, der darauf wartet, dass das Herrchen ein Stück von seiner Mahlzeit unter den Tisch fallen läßt.

"Nur nicht schwach werden" rät mir mein gesunder Menschenverstand und schiebt mich von hinten und mit schon weichen Knien am dem Reagal vorbei.

"Deine Kräfte lassen schon nach - merkst du das nicht?" drängelt unnachgiebig mein Hunger.

Mit schlotterden Knien gebe ich meinen Schwächeanfall zu und wende meinen Blick dem Obstreagal zu. Bis dahin sind es nur wenige Schritte. ich könnte es schaffen und werfe noch einen letzten Blick auf meine Hüften.

Der Blick überzeugt mich und gibt die letzte Reserveenergie frei. Das reicht, den Hungerhaken vom Schokoladenregal zu lösen und ich schaffe es mit großen geistigen Aufwand 4 Bananen in meinen Einkaufskorb zu legen.

Die Aussicht auf schnelle Sättigung belebt mich und läßt mich zur Kasse schweben. Auf meinem Nacken hat sich die Naschkatze maulig zusammengerollt und ist wieder in ihren leichten Schlaf gesunken.

"Noch einmal davon gekommen" raunen meine jungfräulichen Hüften erleichtert auf......

LaWe

Freitag, 26. Mai 2006

Gift-Energie

Vor ein paar Tagen hörte ich einen längeren Vortrag über Gi Gong. Medizinische Heilübungen, die den Menschen die Fähigkeit geben sich selbst zu helfen.

Da war häuptschlich von Energien die Rede, die den Menschen zusammenhalten. Wenn ein Ungleichgewicht ist, dann wird der Mensch krank. Kleine Symtome am Anfang nur und oft gehen sie sogar im Alltag unter. Da war von einem Engergiemangel die Rede oder von Energieblockaden, ja und auch ein Energieüberschuß wurde erwähnt.

Aber von giftiger Energie hörte ich das erste mal und doch kannte ich sie.

Giftige Energie entsteht aus negativen Gefühlen wie Haß und Neid.

Dann erzählte die chinesische Qi Gong Meisterin, sie ist gleichzeitgig Medizinerin der Schulmedizin, von einer Kranken, dir zu ihr in die Praxis kam.

Schon vorgeschädigt durch Kreislauferkranken kam sie hilfesuchend zu ihr. "Ich hasse meine Vater abgrundtief" erzählte die Kranke ihr. Er hat sie als Kind sexuell mißbraucht und das hat den Hass ihrem Vater gegenüber unerbittlich gemacht.

Die Ärztin sagte, die Schulmedizin kann schneiden und dir Tabellten geben, aber sie kann dir nicht helfen, die negative Energie, die deinen Körper schon schwer krank gemacht hast, aus deinem Körper zu entfernen. Das mußt du selber machen"

"Wie kann ich das machen"? fragte die Kranke.

"Du mußt deinen Vater verzeihen" riet ihr die Ärztin und Qi Gong Meisterin. Mit Entsetzen nahm die Kranke den Rat auf und es gelang ihr nicht, den Rat sofort umzusetzen.

Doch der Hass gegen ihren Vater hatte ihr Innenleben fast ausgehöhlt und ihren Körper schwer krank gemacht.

Als der Vater auf dem Sterbebett lag, eilte sie doch zum Ihm und sagte, dass sie ihm verziehen hätte. Und im Sterbebett bat der Vater seine Tochter um Verzeihung und konnte in Frieden sterben.

Auch ihre Seele fand Ruhe und plagte sie nicht mehr mit haßerfüllten Gedanken an den Vater.

Tochter und Vater trugen ein Leben lang ein schweres Los.
LaWe

Donnerstag, 25. Mai 2006

Stürmer

Der erste Herrentag für die Jungs. Gestern abend schon liefen die ersten Aktionen.

Nachdem sie meinen Kühlschrank gestürmt hatten, stürmten sie auf die nächtliche Piste.

Jetzt liegt mein Junior noch flügellahm im Bett und der Herrentag zieht ohne ihn vorbei.

Aaaach .... süüüßer Vogel Jugend
LaWe

Mittwoch, 24. Mai 2006

Ja, aber.....

In Trainingsrummel ist jeder Trainer ein Einzelkämpfer. Die Trainigszeiten sind festgelegt, dann warten auch schon die Kinder vor der Tür.
Ein Informtionssystem unter den Trainern gibt es nicht, nur ein telefonischer Anlaufpunkt mit einem Anrufbeantworter auf der anderen Seite. Der Informationsfluß ist stockend und wenn es brenzlig wird, sogar unbrauchbar.

"Das Klingeln meines Telefons reißt mich aus der Vorbereitung für den Tag. In wenigen Minuten wll ich die Wohnung verlassen - ich muß zum ersten Training. "Frau S. hat der Notruf ausgelöst und der Rettungwagen ist soch unterwegs" wird mir am Telefon gesagt. "Sie hat große Atemnot, aber sie bekommt die Tür noch auf" wird mir geagt.

Oh mein Gott, erst jetzt wird mir klar, welche Tücken das Asthma außer Atemnot noch haben kann. Ich habe die Wohnungschlüssel und will die Frau - die Oma meines Sohnes -in ihrer Not nicht allein lassen. Fiebrhaft überlege ich, was nun ? Ich muß zum Training - aber die kranke Frau allein lassen? Ein Konflikt wird zum Gewissenskonflikt.

Ich rufe eine Kollegin an und bitte sie, meine Kinder mit in ihr Training zu übernehmen "Ich muß zu einem Notfall". "Kein Problem" sagt sie und ich laufe zum Notfall.

Dort steht schon der Rettungswagen vor der Tür und mit einer entkrampfenden Spritze ist die kritische Situation wieder unter Kontrolle. Der Arzt und die Sanitärer rücken wieder ab und ich bleibe, bis es der Oma wieder etwas besser geht.

"Du kannst jetzt wieder gehen" sagt sie zu mir. Ich sehe das sie ihre Ruhe braucht und ziehe mich zurück. Auf den Weg nach Haus begleitet mich ein ungutes Gefühl. So mutlos hab ich die Oma noch nie gesehen.

Das nächste Training steht auf meinen Plan und als ich mich auf den Weg machen will, klingelt wieder das Telefon : "Mir geht es nicht gut, ich rufe wieder den Arzt. Aber fahre du ruhig zum Training" sagt mir die mutlose Stimme. Der Anruf läßt einen Blitz durch meinen Körper sausen und mit ihm wieder der Gewissenskonflikt. "Ich kann sie in der Not nicht allein lassen" und versuche noch einmal eine Kollegin zu erreichen. Sie ist nicht erreichbar. Dann rufe ich direkt bei den Cheftrainern zu Hause an. Der Anrufbantworter gibt mit die Auskunft, das niemand da ist. Aufgeregt spreche ich den AB voll "Ich muß dringendzu einen Notfall und brauche eine Vertretung für mein Training". Meine Anfrage bleibt bis heut unbeantwortet.

Ich habe Glück, meine Kollegin meldet sich wieder zurück. Ich erzähle ihr von meiner Situation und sie beruhigt mich "Mach dir keine Sorgen und geh zur Oma. Eine Vertretung hab ich für dich nicht, aber ich werde deine Gruppe informieren, dass dein Training heut ausfällt.

Dann bin ich schon wieder in Windeseile zur Oma unterwegs, die heut schon zum zweiten mal der Notarzt rief. Als ich eintreffe steht der Rettunsgwagen an der selben Stelle und die Crew ist auch die selbe. "Wir nehmen sie mit in die Klinik" und bringen Oma in den Krankenwagen "Grüß den Jungen" ruft sie noch einmal zurück, so als würde sie sich für immer von ihren Enkelsohn verabschieden.
"Das war ein Herzinfarkt" sagt der behandelnde Arzt zu mir. Ich war froh, dass ich die Oma in dieser Situation nicht allein lassen mußte.

Gestern spreche ich mit der Hauptrainerin und Hauptverantwortlichen des Vereins ein paar Eckepunkte für den weiteren Trainingsablauf ab. Bei der Gelegenheit gab sie mir zu verstehen, dass es soetwas wie Trainingsausfall nicht geben darf. Ich mußt ihr nicht bestätigen, dass mir das klar ist und erzähle ihr von dem Gewissenskonflikt, vor dem ich gestanden hätte, wenn ich zum Training gegangen wäre.

"Ja, aber ...es darf kein Training ausfallen" - heul - heul - heul - sie macht ihr Unverständnis deutlich für die Ausnahmesituation deutlich.

"Ja, aber das war ein Herzinfarkt" und ich merke, dass ich in deiner Verteidigungsposition gekommen bin.

"Ja, aber ....." -heul - heul - heul antwortet sie mir auf meinen Einwand und verschwindet, bevor wir das Gespräch wirklich beenden können.

"Da legst du die Ohren mit Schwung an" würde die Oma in so einem Fall sagen.

Ich war sprachlos über den Tunnelblick der Frau, einer Trainerin, die schon seit 15 Jahren Kinder trainiiert.......
LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

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Achja...
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