Sonntag, 7. Mai 2006

Bratze statt Klingeln

"Wer lang schlöppt und schnell löppt. kümmt ock ans Ziel". sagte meine Oma immer. Daran mußte ich heut früh spontan denken. Das war ein Spruch, der die Langschläfer ansporen sollte, sein Tagespensum nicht aufzugeben, wenn ein paar Stunden schon im Schlaf unter gegangen sind.
Mein TagersZeit hat sich wegen Langschläfertum heut auch um 3 Stunden verkürzt.

Naja, heut ist Wochenende und kein Hahn kräht nach meinem pünklichen Erscheinen und da drängelt sich er Langschläfer nahezu auf und auch in anderen Zimmer hat er sich breit gemacht.

Mein Sohn und seine Kumpel, sie schlafen noch als wäre es Mitternacht. Ihre Nacht war kürzer als meine und das muß nachgeholt werden.

Die Rumtreiber der Wochenendnacht sind z.Zt.vollkommen ohne Leiden. Die Wehwechen der Woche sind in der Abenteuerluft schon mit der ersten frischen Brise des Wochenendes verflogen. Jetzt gibt sie keine Leiden mehr. Es gibt kein bösartiges Klingeln eines Weckers, der sich in der Woche so schlagartig um die 6. Stunde meldet.

http://www.lustiges.chOder? Ich spiele den DJ des Hauses und lege gleich eine hammerharte TechnoMusik - mein Sohn nennt sie Bratze - auf und ziehe die Lautstärkerregler höher als sonst. Die Nachbaren sind ausgeflogen und die Bässe kommen gut. "Dumm Dumm Dumm Dumm "

Dann dauert es nicht lange und knurrende murrende Stimmen schieben sich durch einen Türspalt, durch den nur knapp ein Auge paßt "Mach auuuuus" tönt es mir dann entgegen.

Doch meine Ohren sind vor der selben Beschaffenheit, wie ihre - sie hören nur was sie wollen -naja und das in Kombintion mit der lauten Technomusik ist schon mal gar nichts mehr zu machen -.

Ich höre nichts ;-) und lasse es weiter donnern........

Aber bevor ich in das Getöse einsteigen, genieße ich selber noch etwas die Ruhe, die sich über meine Wohnung gelegt hat....
LaWe

Samstag, 6. Mai 2006

Der Bogen vom Yoga zur Lieblingsblume

Eine kleine Schnupperstunde für Yoga soll ich für heut vorbereiten.

Seit gestern saß ich über ein Menge Yogabücher, die mir beim Programm machen helfen sollten. „Mache ich diese Übung und vielleicht diese? Aber die sieht doch auch gut aus. Aber ist grade die Übung nicht zu anstrengend für einen Anfänger?“ Meine Gedanken schwirrten zwischen dem Machbaren und der Erwartung vom Yoga.

Yoga - so sagt der Volksmund - ist verknoten. Die Körperteile verschlingen sich kunstvoll ineinander. Die Bücher auf dem Markt unterstützen diese exotischen Vorstellungen von verknoteten Körpern weiter.

Auf der einen Seite will ich zeigen, dass Yoga ganz leicht zu machen ist - ohne Aufwand im Sitzen, liegen oder stehen - dort wo ich grade bin. Und dass Yoga sich an jeden Körper anpasst und nicht umgekehrt.

Twoday-019Die Vorstellung davon will ich für den einzelnen Teilnehmer Realität werden lassen.

Doch in erster Linie will ich das Gefühl einer energetisierenden Entspannung vermitteln, will in der Wahrnehmung spürbar machen, wie die feinen und wohltuenden Energieströme ihre Körper erfrischen und neu beleben, so als würde der Blumenliebhaber mit seiner Gießkanne mit einem feinen Wasserstrahl seine Lieblingsblumen, die nach den Berieseln ihre leicht abgesenkten Köpfe wieder anheben......


Nachtrag
Bin von der Vorstellung wieder zurück. Die erwarteten Teilnehmer für eine Schnupperstunde im Yoga blieben in ihren Gärten um ihre Lieblingsblumen mit frischem Wasser zu versorgen :-)


LaWe

Freitag, 5. Mai 2006

Bilder der Sturmkrähe

Schon die Bilder von Strumkrähe sind ein Besuch auf ihrem Blog wert. Mich haben ihre Bilder inspiriert. Jetzt verlasse ich ohne meine Digitale meine Wohnung nicht.

Twoday-015Statt im Schlendrian laufe ich mit einem scharfen Blick und KameraAugen zur Straßenbahn oder die Straßen entlang. Kein Anblick bleibt unbetrachtet, mein Fokus schweift über die Stadt und den Boden. Seit heut laufe ich jedem Motiv nach und fange ein, was sich einfangen läßt.

Naja, die Spatzen machen sich einfach aus dem Staub, wenn sie mein kleines Klick der Kamera hören. Sie sind wirklich kamerascheue Wesen.

Deshalb hab ich heut einfach mal ins Blaue fotografiert und dabei die prallen Frühlings-Knopsen der Laubbäume eingefangen.
LaWe

Größtes Polizeiaufgebot

soll die Hansestadt Stralsund demnächst erleben. Tausende Polizisten werden die kleine Stadt ansichern.

Im Juli ist ein Besuch von Georg Bush geplant. Er ist vernarrt in Angela. Während Angela Merkel nur als bemitleidenswerte Karikatur durch die Yellopress Deutschlands gezerrt wird, ist sie für Bush "Eine faszinierde Frau". Er will imponieren und besucht u.a.ihr kleines Büro in der Ossenreyer Straße.

"Na, die landen bestimmt bald zusammen in der Kiste" sagte mein Sohn heut früh, als die Nachrichten über den Besuch im 30 Minutentakt aus dem Morgenradio uns auf den Laufenden brachten.
LaWe

Donnerstag, 4. Mai 2006

Die Bahn in der Blütezeit

Die Bahn bringt mich zu meiner Arbeit, zu meinen Verwandten und Bekannten und sie nimmt mich mit ins Blaue.

Ja, ich oute mich - ich bin ein Bahnfahrer und kein Autofahrer.

Der Autofahrer "na dass dauert mir viel zu lange und dann noch die Schlepperei mit den Koffern. Zeit ist heut wie Geld zu einer Mangelwr geworden.

Doch die Bahn kämpft um jeden Fahrgast - die Bahnstationen sind auf Hochglanz modernisiert, die Anschlußzüge treffen sich wie im Reißverschlußverfahren und jeder Automat spuckt eine Fahrkarte aus, sofern Oma damit klar kommt.

Wenn nicht? Dann wird es brenzlig - im Zug muß Oma drauf zahlen. Und das trifft nicht nur für die Oma´s zu, nein die Länderticketfahrer werden auch zusätzlich zur Kasse gebeten, wenn sie einen Bogen um den Automaten machen.

Da gibt es ja noch die Fahrkartenschalter, da, wo die Frauen hinter den Schalter sitzen und den Fahrgast fragen, wohin es denn gehen soll. Aber die Automatenzeit rationlisiert sie einfach weg - so unter dem Motto "Hau wech die Scheiße" verschwindet zwei Frauen hinter dem Schalter, wenn ein Automat Einzug in die heiligen Hallen der Bahn Einzug hält.

Und sie ist stolz - die Bahn - auf ihren Entwicklungsstand und fragt die Fahrgäste in einer Befragung. Ich werde gefragt "wollen sie sich befragen lassen? " Ich sage "Ja" und freue mich schon darauf, endlich meine Vermißtenanzeige wegen der Fahrkartenverkäuferinn los zu werden.

Heut wurde ich befragt, so an die tausend Fragen, aufgesplittet bis ins Detail. "Vergeben sie Zensuren auf die Fragen die ich ihnen stelle" sagt eine nette Stimme am Telefon. Sie redet wie am Schnürchen, auch ihre Stimme ist automatisiert. Gespannt warte ich auf die Frage wegen den netten Verkäuferinnen, die ich schon seit langem vermisse, aber es dreht sich alles um Kompfort der heiligen Hallen, der Züge und, wie soll es anders sein? Es dreht sich um die BedienFreundlichkeit der Automaten.

Also doch, auch die Frage nach dem Verkaufspersonal ist auch auf dem Fragebogen gestrichen....

Aus die Maus ........
LaWe

Mittwoch, 3. Mai 2006

übertragbare Größe

Sie sind jung. Noch in der Schule oder in der Ausbildung oder der erste Job haben sie auch schon erfahren, aber eines haben sie alle gemeinsam - sie sind auf der Suche - noch auf der Suche nach ihrem Platz im Leben.

Vom Zeit zu Zeit treffen sie sich bei mir. In ihren Mitgebrachten Beuteln sind die Zutaten für ein neues Rezept. Gemeinschaftlich wird geschnippelt, gekocht, gequascht und gegessen. Heut auf dem Balkon, die Sonne stand schon tagsüber hoch und klar am Himmel.

PICT0017Vor ein paar Jahren waren wir gemeinsam im KampfSportverein und ich damals mit Abstand die Älteste. SIe noch "grün" hinter den Ohren und ich eine gestandene Frau. Auf der Matte und im Training zogen sie rechts und links an mir vorbei. Berührungsängste auf beiden Seiten. Im Training kämpfte ich mit Ihnen wie Ihresgleichen und irgendwann - den Übergang bemerkte ich kaum - gehörte ich zu Ihnen und sie zu mir.
Der Altersunterschied verschwamm zu einer einzigen übertragenbare Größe - Spaß - er ist alterslos und für jeden da.

Mit den Jahren haben sich unsere Wege wieder getrennt, doch sie sind immer noch da und halten mich auf dem Laufenden, was ihr Liebe und ihr Leben angeht....
LaWe

Dienstag, 2. Mai 2006

Machtkampf der Kleinen

"Was hab ich mit den kleinen noch nicht gemacht?" die Frage stelle ich mir jedes mal neu. Denn es soll ja keine Langeweile bei den Kleinen aufkommen. Langweile macht die Kleinen unkonzentriert und der Trainer hat einen schweren Stand. Deshalb trage und schiebe ich Kästen, Hocker, Bänke, Matten und Böcke quer durch die Halle und verwandle sie in einen Dschungel mit Tunnel, Gräben und Bergen in eine unwegsame Landschaft.

Gut gelaunt und mit großer Erwartung laufen die Kleinenn morgens mit Schwung in die Sporthalle und drehen schon vor Beginn ihre Kreise. So um die drei Jahre sind sie, da ist eine Spiellandschaft alá Dschungel genau das richtige um Ihnen Spaß am Hüpfen, Kriechen, Laufen und Springen beizubringen.

Aber nicht alle sind heut bestens drauf. Denn auch die Kleinen leiden unter Launen und einige davon stinken schon von weitem zum Himmel. Dann weiß der Trainer erfahrungsgemäß. die Stunde eines Machtkampfes rückt näher.

Heut hoppelte eine Kleine so nebenher, lag, wo sie nicht einmal sitzen sollte, lief, wo die anderen Kinder ihr entgegen kamen. Die Ermahnungen häuften sich, meine Stimmbänder strapzierten sich und nicht lange, da hatte die Kleine all meine Aufmerksamkeit auf sich konzentriert.

Jetzt war es soweit, ein Machtkampf steht an.

Demonstrativ verläßt die Kleine die Gruppe und setzt sich außerhalb der Spielfläche hinter meinem Rücken. Ich kann sie weder sehen und noch beaufsitigen.

Der Machtkampf beginnt.

"Steh auf und komm" fordere ich sie auf. Die Kleine rührt sich nicht.

"Steh auf" werde ich deutlicher. Die Kleine bewegt sich kaum merklich, aber bleibt auf der Stelle.

Mit meiner Konzentration auf die Kleine gerichtet "Steh auf und komm" hebt die kleine den Po an und will auf den Po rutschend kommen.

"Steh auf" denn ich darf meinen Befehl jetzt ihrem Tun nicht anpassen. Die Kleine erhebt den Po und will auf allen vieren mir entgegen kriechen.

"Steh auf und komm" meine Order bleibt die Selbe, aber mit mehr Nachdruck. Die Kleine hat all ihre Variantionen in Vielfüßlerstand schon abgearbeitet und richtet sich auf.

"Geschafft" denke ich. Doch die Kleine senkt sich nach zwei Schritten wieder ab und sinkt auf ihren PO.

"Steh auf" mit hoher Konzentration und Nachdruck fordere ich sie wiederholt auf. Die Kleine erhebt sich - es sind nur noch 5 Schritte zur Gruppe - doch bleibt ihr Oberkörper auf halber Höhe, die Arme schleifen am Boden.

http://www.beauxartsbath.co.uk/"Komm" ich muß dran bleiben, damit die Kleine den Weg zur Gruppe auch nimmt. Nach 3 Schritten knicken ihre Beine ein und sie will ihren Po wieder absenken.

Mit einem Schmunzeln betrachte ich ihre Körperhaltung, die jetzt das Aussehen eines Gorillababy´s angenommen hat. Mit lang am Boden schleifenden Armen und eingeknickten Beinen schleppt die Kleine widerborstig die letzten zwei Schritte zur Gruppe und das Training kann weiter gehen............

Der kleine Machtkampf hat ihre Widerspenstigkeit gebrochen, in die die Kleine sich wie in einem Dschungel verirrte. Nach einem kräftigen Nachgrollen wurde sie freundlich - auch zu mir - folgte allen Anweisungen brav und war sogar beim Anziehen die Schnellste :-) .



LaWe

Montag, 1. Mai 2006

Ende bringt Neues

"Die Stürme in meinem Kopf sind verschwunden" erklärte ich meinem Lehrer. Er sprach in seinem Vortrag über Ruhe in den Gedanken. Er nickt mir freundlich zu und überläßt mich weiter meinem Redefluss.

"Seit die Stürme sich beruhig haben, war nur Leere in meinem Kopf. Sie machte mir Angst" erzählte ich weiter . Wortlos antwortet er mir wieder mit einem Blick als Resonanz seiner Aufmerksamkeit.

"Ich glaubte, mein Kopf wäre tot. Keine lauten wirbelnden Gedanken mehr in meinem Kopf. Dabei zeigten sie mir die Grenze meines Gehirns auf und spürte darüber nur meinen Kopf" Mein Lehrer nickt mir wieder zu und überläßt mich weiter meinen Gedanken.

http://data1.blog.de/blog"Dann, erst viel später wandelte sich das Leben in meinem Kopf. Die Leere verhielt sich wie ein Saatkorn und aus ihr wuchs die Ruhe als Herzblatt einer neuen Pflanze, die ihre neuen Blätter trieb in einer mit unbekannte Form von Konzentration.
Jetzt ist sie es, die mir die Grenzen in meinen Gedanken setzt. Jedoch führen sie mich tiefer und weiter, als es die stürmischen Gedanken von damals vermochten. Meist wirbelten sie nur alles auf und durcheinander, zwangen mich in ein Gedankenkarussell, und drehten mich bis zur geistigen Ermattung und ich im Sturmgebraus dann endlich einschlafen konnte".

Neugierg folgte der Lehrer meinen Worten. "Ja, du hast ein Sterben erlebt. Das Sterben vieler sinnloser Gedanken,die dich zu keinem Ziel brachten. Die Leere - es war der Tod dieser Gedanken und erst auf ihrem Grab konnte Neues entstehen - die Ruhe, erst sie läßt deine Gedanken energetisch wie ein Fokus auszurichten"

Jetzt war ich es, die dem Lehrer mit einen Nicken die Zustimmung gab.

Erst wenn ich sinnlos gewordenes mit den Wolken ziehen lasse, kann ich für mich sinnvolles aufnehmen und ein Ende ein neuer Anfang.
LaWe

In den Wind geschrieben

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