Bratze statt Klingeln
"Wer lang schlöppt und schnell löppt. kümmt ock ans Ziel". sagte meine Oma immer. Daran mußte ich heut früh spontan denken. Das war ein Spruch, der die Langschläfer ansporen sollte, sein Tagespensum nicht aufzugeben, wenn ein paar Stunden schon im Schlaf unter gegangen sind.
Mein TagersZeit hat sich wegen Langschläfertum heut auch um 3 Stunden verkürzt.
Naja, heut ist Wochenende und kein Hahn kräht nach meinem pünklichen Erscheinen und da drängelt sich er Langschläfer nahezu auf und auch in anderen Zimmer hat er sich breit gemacht.
Mein Sohn und seine Kumpel, sie schlafen noch als wäre es Mitternacht. Ihre Nacht war kürzer als meine und das muß nachgeholt werden.
Die Rumtreiber der Wochenendnacht sind z.Zt.vollkommen ohne Leiden. Die Wehwechen der Woche sind in der Abenteuerluft schon mit der ersten frischen Brise des Wochenendes verflogen. Jetzt gibt sie keine Leiden mehr. Es gibt kein bösartiges Klingeln eines Weckers, der sich in der Woche so schlagartig um die 6. Stunde meldet.
Oder? Ich spiele den DJ des Hauses und lege gleich eine hammerharte TechnoMusik - mein Sohn nennt sie Bratze - auf und ziehe die Lautstärkerregler höher als sonst. Die Nachbaren sind ausgeflogen und die Bässe kommen gut. "Dumm Dumm Dumm Dumm "
Dann dauert es nicht lange und knurrende murrende Stimmen schieben sich durch einen Türspalt, durch den nur knapp ein Auge paßt "Mach auuuuus" tönt es mir dann entgegen.
Doch meine Ohren sind vor der selben Beschaffenheit, wie ihre - sie hören nur was sie wollen -naja und das in Kombintion mit der lauten Technomusik ist schon mal gar nichts mehr zu machen -.
Ich höre nichts ;-) und lasse es weiter donnern........
Aber bevor ich in das Getöse einsteigen, genieße ich selber noch etwas die Ruhe, die sich über meine Wohnung gelegt hat....
LaWe
Mein TagersZeit hat sich wegen Langschläfertum heut auch um 3 Stunden verkürzt.
Naja, heut ist Wochenende und kein Hahn kräht nach meinem pünklichen Erscheinen und da drängelt sich er Langschläfer nahezu auf und auch in anderen Zimmer hat er sich breit gemacht.
Mein Sohn und seine Kumpel, sie schlafen noch als wäre es Mitternacht. Ihre Nacht war kürzer als meine und das muß nachgeholt werden.
Die Rumtreiber der Wochenendnacht sind z.Zt.vollkommen ohne Leiden. Die Wehwechen der Woche sind in der Abenteuerluft schon mit der ersten frischen Brise des Wochenendes verflogen. Jetzt gibt sie keine Leiden mehr. Es gibt kein bösartiges Klingeln eines Weckers, der sich in der Woche so schlagartig um die 6. Stunde meldet.
Oder? Ich spiele den DJ des Hauses und lege gleich eine hammerharte TechnoMusik - mein Sohn nennt sie Bratze - auf und ziehe die Lautstärkerregler höher als sonst. Die Nachbaren sind ausgeflogen und die Bässe kommen gut. "Dumm Dumm Dumm Dumm " Dann dauert es nicht lange und knurrende murrende Stimmen schieben sich durch einen Türspalt, durch den nur knapp ein Auge paßt "Mach auuuuus" tönt es mir dann entgegen.
Doch meine Ohren sind vor der selben Beschaffenheit, wie ihre - sie hören nur was sie wollen -naja und das in Kombintion mit der lauten Technomusik ist schon mal gar nichts mehr zu machen -.
Ich höre nichts ;-) und lasse es weiter donnern........
Aber bevor ich in das Getöse einsteigen, genieße ich selber noch etwas die Ruhe, die sich über meine Wohnung gelegt hat....
LaWe
Lange-Weile - 7. Mai, 11:28

Die Vorstellung davon will ich für den einzelnen Teilnehmer Realität werden lassen.
Statt im Schlendrian laufe ich mit einem scharfen Blick und KameraAugen zur Straßenbahn oder die Straßen entlang. Kein Anblick bleibt unbetrachtet, mein Fokus schweift über die Stadt und den Boden. Seit heut laufe ich jedem Motiv nach und fange ein, was sich einfangen läßt.
Die Bahn bringt mich zu meiner Arbeit, zu meinen Verwandten und Bekannten und sie nimmt mich mit ins Blaue.
Vor ein paar Jahren waren wir gemeinsam im KampfSportverein und ich damals mit Abstand die Älteste. SIe noch "grün" hinter den Ohren und ich eine gestandene Frau. Auf der Matte und im Training zogen sie rechts und links an mir vorbei. Berührungsängste auf beiden Seiten. Im Training kämpfte ich mit Ihnen wie Ihresgleichen und irgendwann - den Übergang bemerkte ich kaum - gehörte ich zu Ihnen und sie zu mir.
"Komm" ich muß dran bleiben, damit die Kleine den Weg zur Gruppe auch nimmt. Nach 3 Schritten knicken ihre Beine ein und sie will ihren Po wieder absenken.
"Dann, erst viel später wandelte sich das Leben in meinem Kopf. Die Leere verhielt sich wie ein Saatkorn und aus ihr wuchs die Ruhe als Herzblatt einer neuen Pflanze, die ihre neuen Blätter trieb in einer mit unbekannte Form von Konzentration.