Die angenehme Begegnung der letzten Tag wird mein neuer Chef werden. Er gehört zu der Generation, die noch eine Respekt vor ihren Mitarbeitern haben und sie schätzen. Das macht ihn für die Mitarbeiter so angenehm im Umgang und bringt einen schon längt vergessenen Schwung in den "Laden".
heut Nacht etwas mehr darüber und auch die freundlichen Kommentare von Dr.Lecter und Strurmkrähe erhalten dann einer Antwort - bis dann -
Gruß an alle meine Leser ;-)
LaWe
Lange-Weile - 6. Mär, 12:50
Jede Begegnung mit Menschen hat für mich unterschiedliche Nuancen.
Es gibt Menschen in deren Nähe fühle ich mich unbehaglich und ich ziehe mich vorsorglich zurück um mich zu schützen.
Und es gibt Menschen, deren Gegenwart tut mir gut und ich fühle mich wohl und frei und angezogen.
Heut machte ich eine Bekanntschaft, die sicher weit über den flüchtigen Charakter hinaus gehen wird.
Die Bekanntschaft ist ein Mensch, der eine gute Energie auf mich abstrahlt, eine, die mich freudig belebt, Das hatte ich schon lange nicht mehr in meinem Umfeld und ich freue mich wie ein Kind. Das gibt mir einen neuen und freudigen Aufschwung.
Es wird spannend werden und das macht mich jetzt schon neugierig auf die Entwicklung
LaWe
Lange-Weile - 1. Mär, 22:50
Der unsichere Grund meines letzten Eintrages wollte so gar nicht in meinem Inneren ruhen - d.h. ich fühlte mich schlecht. Ich fühlte mich so schlecht, als hätte ich eine gute Bekannte in die Flucht geschlagen.
Meine Gedanken sprangen hin und her, konnten ihren Mittelpunkt nicht finden. Doch ganz langsam pegelten sie sich ein und kamen zu einem Ergebnis, der eine alte Geschichte noch einmal zum Leben erwachte.
Das ist MEIN Trainer, das heißt, er war bis vor 17 Monaten mein Trainer. Wir arbeiteten 6 Jahre auf der Matte zusammen. Er war der Clown. ich war sein Spiegelbild und clownte zurück. Die Belebung der lustigen Gemüter war befreiend und erfrischend in einem. Die schwierige Arbeit an den Techniken und die beängstigen und schweißtreibenden Würfe wurden zu einer leichten Hürde.
Der Spaß an der Sache bringt eine beschwingte Leichtigkeit, mit der sich Berge versetzen lassen.
Doch dann traf mich ein manipulierter Biß aus dem Hinterhalt, mir blieb nur die Flucht. In der Gefolgschaft meines Trainers gab es verdeckte Ängste, er war mit ihr verwoben.
Um mein Gesicht zu wahren mußte ich gehen, so zog ich mit Tränen mein Lächeln zurück, verließ die Matte und meinen Trainer.
Seit dem suche ich nach ERSATZ für meinen Trainer und glaubte ihn in der Bekannten zu finden. Sie hat viel auf dem Kasten und ist ergeizig in ihrer Perfektion, jedoch unsere Spiegel verkrampfen sich. Jeder sieht nur des anderen Zerrbild, eine Konvergenz lies sich nur über meinen persönlichen Rückzug erreichen. Ihre Platzanspruch ist groß und doch ihr Grund ist unsicher.
Mein innerer Rückzug von ihr ist vollzogen - meine Fühler sind zusammengerollt, ich stelle fest - es gibt KEINEN Ersatz für MEINEN Trainer und ich stelle fest - ich habe den Ort unserer Trainingstunden trotz meiner Abwesendheit nie verlassen.
Momentan fühle ich mich losgelöst und frei schwebend

Wie nur finde ich den Weg wieder zurück ?
LaWe
Lange-Weile - 18. Feb, 21:56
Gestern sah ich ungewollt in ein erschütterndes Bild. Ein Blid, das ich nicht sehen sollte und doch , per Zufall fiel eine Fassade vor meinen Augen und dann sah ich sie - die Hilflosigkeit.
Eine Bekannte arbeitet schon seit Wochen daran, an das perfekte Bild, dass sie für sich beansprucht und der Welt zeigen will. Doch der "Untergrund" ist uneben, brüchig und bröselig. Eine gut gestrichene Fassade soll den unsicheren Grund vor alle Welt kaschieren. Doch ohne Vorwarnung fiel ein Stück der sorgfalig übermalten Fassade vor meinen Augen ab und ich sah in einen verbotenen Bereich hinein - in die Hilflosigkeit. Das wurde mir nicht verziehen und ich mußte in die Flucht gejagt werden.
Erschrocken verlies ich den Raum.
LaWe
Lange-Weile - 14. Feb, 08:09
Auffwachen und Aufstehen ist bei mir vom den Tag abhängig, der noch vor mir liegt. Mit dem Tag liegen auch die Menschen vor mir, die sich in diesem Tag mit einbinden. Dann weiß ich, ob mich eine Fröhlichkeit oder eine MiesStimmung erwartet und je nach meiner Stellung zur Person kann ich daran etwas ändern oder auch nicht.
Heut ist ein Tag, den ich wegen der Leute, die mich erwarten, eher an mir vorbei sausen lassen möchte - so mit Augen zu und durch.
Und überhaupt stelle ich fest, dass es immer weniger Menschen gelingt, als FrohNatur den Tag zu verbringen, Zu viel SelbstErnst überschattet das fröhliche Wesen, was wohl in jedem Menschen steckt. Und so manch Mensch, so scheint mir, hat sein unbekümmertes Lachen schon vor Jahren auf ewig in die Verbannung geschickt.
Ist es denn leichter, einen Griesgram statt eine Frohnatur am Leben zu erhalten?
LaWe
Lange-Weile - 13. Feb, 08:44
Lebenfreude ist ein Kern, der in dir ruht und sich durch viele Facetten deines Wesen zu einer vielgliedrigen und Früchtetragenden Pflanze entwickelt und eines Tages vollständig dein Wesen umrankt.
Das oder dein Wesen wird dann zum Anziehungspunkt für viele, die selber auf der Suche nach ihrer Lebensfreude sind.
Bevor du dich auf die Suche nach einem Partner machst, suche erst nach deiner Lebensfreude und deinem wahren Wesen, denn du findest nur, was du augenblicklich selbst reflektiert.
Als Mensch folgst du dem Gesetz der "magischen Anziehung" und so findest du, was du selber bist.
LaWe
Lange-Weile - 5. Feb, 13:52
Der Morgen danach läßt mich wieder in den neuen Tag schauen.
Er zeigt mir meine Lebenspläne, die noch nicht erfüllt sind.
Der Tod meiner Schwester sagt mir - Ewigkeiten gibt es nicht - "worauf wartest du?"
Ja, worauf warte ich ?
Wie ertrage ich den stetigen Blick auf den eigenen Tod?
Indem ich zwischen mir und meinem Tod immer etwas noch etwas Wichtiges zu erledigen habe.
Zwischen mir und dem Tod muß immer etwas Wichtiges oder sogar Bedeutendes liegen, dass ich vorher noch erledigen muß.
Nur auf diese Weise ertrage ich das Unvermeidliche - den Tod - meinen Tod.
LaWe
Lange-Weile - 31. Jan, 08:14