Montag, 30. Januar 2006

Faultier und Zicke

SIE, die Oberlehrerin, wollte nicht teilnehmen und so wurde es nur ein Gespräch ohne SIE über Sie.

Die Klassenlehrerin, das MutterSchaf und das schwarze Schaf.

Sie besprachen den Konflikt zwischen Schüler und ÜberLehrerin. ´

Für das Mutterschaft ergaben sich Bestätigungen für Spekulationen, die noch im Dunkeln lagen und es gab neue Aspekte, die es bisher übersah.

Wie immer - fiffty-fiffty - liegen die Parteien sich gegenüber.


SIE hat ein Problem mit dem Schaf und weiß nicht, wie sie es behandeln soll.

Das Schaf verbirgt hinter seinem Pelz ein Faultier, was am liebsten in den Vormittagsstunden am Ast hängen möchte, um in Ruhe auf das Klingelzeichen zu warten.

Schlägt SIE zu, fällt das Faultier in Ohnmacht vom Baum und schlägt sich die Nase blutig.

Schlägt SIE nicht zu, dann schläft ES ohne Gnade ein und verschläft alles, auch den Vormittag.

So funktioniert eine Kommunikation zwischen Zicke und Faultier kaum.


LaWe

Donnerstag, 26. Januar 2006

Alle im Griff ?

Die Schulzeit ist eine zwiespältige Zeit - immer diese Arbeiten.

Ist sie vorbei , wird sie vermißt und erinnert sich nur noch an schönen Zeiten der erste Liebe und der lustigen Streiche.

Ist man noch dabei, verflucht man sie und möchte am liebsten ungeliebten Lehrer meiden.

Instinktiv und auch mit einem gesunden Menschenverstand merkt jedes Kind, welcher Lehrer es gut mit ihnen meint und welcher Lehrer einfach über ihre Köpfe und Herzen hinwegschaut - das sind dann die ÜberLehrer.

Aber was sage ich - Überlehrer - das ist nur eine Spiegelung eines aufgeblähten Egos - in dessen Zentrum ein ohnmächtiger Kern vibriert. Die Ohnmacht läßt sich nur mit Macht wieder ausbügeln und so schießen die legitimen GiftPfeile durch den Klassenraum und wen(n) es trifft - na der hat Pech gehabt.

Willkür?

Oh nein - das ist eine brilliante Kür einer wandelbaren Dame, die sich Lehrerin nennt - im hochgradigen ZickenAlter - die wie eine Schlange durch den Klassenraum schleicht und nach schwachen Schäfchen Ausschau hält.

Und ein schwaches Schäfchen ist immer da - wo soll es auch hin - denn es ist von staatswegen an den Platz gesetzt, den die hochkarätige Zicke von staatswegen beschult.

Das schwache Schaf - das Lamm - es ist schwarz und dumm.

Und doch nicht so dumm, als das es die Ohnmacht nicht erkennt und durchschaut und sieht statt ein Herz einen zittrigen Kern.

Der Tiefblick - das darf nicht sein - das mußt gestraft sein - und es spiegelt sich die Macht in der Ohnmacht und Ohnmacht in die Macht - sie schaukeln sich hoch und nehmen am höchstenPunkt angekommen die Feder in die Hand und öffnet das Buch ihrer Macht - "Das macht eine 6"

Der Lehrer - der Überlehrer - hat alles im Griff ?

Hat alle im Griff?

Schulzeit ist eine zweispältige Zeit.
LaWe

Mittwoch, 25. Januar 2006

Blicke von der Insel


PfingstenAufRügen 006PfingstenAufRügen 005PfingstenAufRügen 008
Klein aber fein
LaWe

Zähne zeigen

Neugierges gibt Tage, da wiege ich mehr als von mir zu sehen ist
LeWe

Dienstag, 24. Januar 2006

freundliche AmtMenschin

Ich mußte zum Amt.
Die Mitarbeiter haben keinen leichten Stand - sie sitzen an der Frustschwelle des unzufriedenen Bürgers. Das macht auch manchmal zum Gespött der Nation. Ich kann oft sehen, wie sie ihren Ruf Lügen strafen wollen. Viele Wünsche des Bürgers sind angemessen - andere wieder sind anmaßend und der Beamte muß den Hafer von der Spreu trennen und das schmerzt so manchen Bürger.

Und weil es nur abgestechte Rahmen für den Beamten gibt, gibt es auch wenige Erfolgserlebnisse in ihrem Job. Es gibt nur ja oder nein - Eigenkreationen werden streng geahndet.

So finden sich die Erfolgserlebnisse nur im Bereich der KarriereLeitern. An ihr hängen oft mehr, als die Leiter tragen kann und wenn es dem einen oder anderen Mitarbeiter gelingt, den über ihm stehenden eine Sprosse unter seine Füßen auszusägen, dann kann der andere sich glücklich schätzen - d.h.wenn er rechtzietig damit die seine Sprosse für seinen höheren Tritt in die Karriere erreicht

Ja, so ist das Leben - wenn Mensch auf dem einen Gebiet keinen Freilauf und Erfolg ha, dann wird auf anderen Gebieten Ersatz für den ausbleibenden Erfolg geschafft.

Heut ging ich ins Amt und arbeitete an meinen Erfolg und vorher gezogene TarotKarte sagt mir folgendes: - 5 Münzen - und bedeutet - es wird eine Quälere

Die TarotKarte hatte recht - es wurde eine Quälerei - aber Land ist in Sicht. Das hab ich einfach nur einer Menschin zu verdanken, die fast abgeschmetterte Sache doch noch am rollen hält.

"Ich werde Sie gut verkaufen" mit den freundlichen Worten ging sie zu ihrer Vorgesetzten und für eine Weile polterten die Stimmen hinter der Tür. Mit einem freundlichen Lächeln verlies sie das Zimmer ihrer Vorgesetzten wieder.

Und so bleibt auch mein Anliegen weiter in Arbeit. Jetzt werden Bücher gewälzt, Formulare geprüft, nach weitern Bescheinigungen gerufen. Ich arbeite an einer neuen Formulierung meiner Angelegenheit und an der Beschaffung der Bescheinigungen.

Am 3.2.06 wird die nächste Runde eingeleitet - die Menschin hat meinen Vorgang erhalten und wird ihn sicher über die Bühne bringen.

Schön dass es noch freundliche Menschinnen gibt ;-)
LeWe

Sonntag, 22. Januar 2006

Ängstlichkeit

Sie hat für mich etwas uferloes und scheint daher unendlich zu sein. Bevorzug sucht sie ihre Haftung in der Dunkelheit der Nacht.

Die Nacht verbirgt all die Gefahren, die mich wie in eine Fallgrube in eine bodenlose Tiefe ziehen.

In eine endlose Tiefe zu versinken, ist meine größte Angst.

Hinter meiner Ängslichkeit verbrigt sich eine diffuse Angst vor dem Kontrollverlust über meinen Körper

- wird er fallen?
- wird er tief fallen?
- wird er versinken und ohne Orientierung in der Dunkelkeit der Nacht verschwinden

In der uferlosen Ängstlichkeit verbirgt sich meine Angst vor dem Untergang meines Körpers.
LaWe

Donnerstag, 19. Januar 2006

Innere Geräumigkeit

Mich selbst zu beschreiben, heißt nicht, meine äußere Hülle darzustellen, denn ich bin kleinwüchsig.
Gemessen an meiner Körpergröße von 1,54 cm fühle ich mich in meinem Innersten wesentlich geräumiger, als es von außen den Anschein hat.

Aber damit beginnt auch das Problem für mich, denn die Geräumigkeit macht mir zu schaffen. Wie in einem für mich zu große geratenen Zimmer trage ich die "Möbelstücke" von einer Seite zur anderen und finde die absolute Harmonie in der Aufstellung nicht in dem Maße, wie ich es mir vorstelle, wünsche oder brauche. Es fehlt eine Struktur. Es fehlt mir der Überblick über den großen weiten Raum.

Ähnlich bewege ich mich auch in den zwanglosen Tag. Während ein Arbeitsag mit seinen Zwängen Struktur in den Tag bringt, verlaufen meine freien Tag eher wie ein ausgewuchtetes Kugellager und am Ende des Tages kann ich nur 3 von 10 Vorhaben abhacken.

Im Hintergrundprogramm jedochläuft die Strukturabreit weiter und schützt mich trotz der Zeitverschwendung vor sinnloser Energieverschwendung...
LeWe

Dienstag, 17. Januar 2006

Gefühlte Zeiten

Die Stunden eilten in den letzten Tagen an mir vorbei, als bekämen sie einen Sondersbonus, wenn der MinutenZeiger besonders schnell die 12 auf UhrenSkala erreichen.

Während die Stunden der Muße schnell, wie warmer Seesand durch die Finger sickert, sind die Stunden der Qualen eher zähflüssig und schwerfällig in der Bewegung.

Und so bleiben die gefühlten Zeiten von unterschiedlicher Qualität und in der Erinnerung nur als Augenblicke haften.

Die Wechselwirkung zwischen täglicher Routine und Besonderheiten des Tages unterbricht den Fluss des Tages und gibt Zeit für die Aufnahme des Augenblicks, der sich später, wenn der Augenblick bedeutsam genug ist, sich aus der Erinnerung wieder abrufen läßt.

Während sich erst der oberflächliche Ablauf des Augenblicks in der Erinnerung wieder einstellt, gesellen sich anschließend auch die emotionalen Erinnerungen dazu. Diese machen das wiedergewonnene Bild erst komplett.

Und es ist immer wieder schön mitzuerleben, wenn eine Gruppe beisammen sitzt und einer zum anderen sagt: "Wißt ihr noch, damals als wir..." Und dann steigen noch einmal all die Gefühle auf, die Wut oder der Zorn, das Weinen oder das Lachen, die den vergangenen Augenblick begleiteten.

Und einer hilft dem anderen auf die Spünge, erzählt, wie es wirklich war, bis das alte Bild - der schon vergangeneAugenblick - wieder mitten im Raum steht.

Und alle sind noch einmal so jung, wie sie damals waren und so werden die Erinnerung, wie in einer Muschel, zu schimmernden Perlen des Lebens...

LeWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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