Gleich muß ich in den frischgeschneiten naßkalten Schnee und das erinnert mich an das Klima bei 20six.
Bekannte Blogger hinterlassen nur noch ihre Adressen und wech sind se
um sich in alle Winde zu zerstreuen.
Was ein dummer Hacker und eine falsche Entscheidung doch für Auswirkungen haben.
Lange-Weile - 16. Dez, 11:19
"Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir fügen jeden Tag einen Faden hinzu, und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen"
Zitate und Sprüchen ziehen täglich an meinen Augen und Ohren vorbei. Sprücheklopfen macht Spaß und so manch ein Spruch kann den anderen erschlagen.
Es gibt Zitate, die betreffen micht nicht.
Es gibt Zitate, die berühren micht nicht.
Es gibt Zitate, die erfasse ich nicht.
Es gibt Zitate, die vergesse ich nicht.
Einige hab ich nur einmal gelesen und schon schrieben sie sich in mein Gehirn, wie die Daten auf eine Festplatte, ein Und nicht nur das Zitat, nein, auch die Quellen, wie diese

Das oben genannte Zitat brannte sich sofort bei mir ein und ging mit einem anderen Spruch nicht ganz konform.
Gewohnheiten tragen
Also sind Gewohnheiten wichtig, weil sie den Tag eine Struktur geben, aber hat man zu viele, dann können sie auch zu Fußfesseln werden.
Die Fußfesseln haften leider besonders stark an den schlechten Gewohnheiten und sinnvolle Gewohnheiten lassen sich nur schwer in den Tag integrieren.
Aber das ist vielleicht schon wieder einem anderen Thema "Dem Trägheitsgesetz"
Lange-Weile - 14. Dez, 09:11
Hallo alter Schwede,
du hast er dir schon gemütlich gemacht in deiner Höhle und willst sicher schon zu Bett.
Ich hoffe, ich störe dich nicht zu so später Stunde.
"Oh nein, warum solltest du mich stören. Du weißt, du kan´nst jeder Zeit zu mir kommen. Ich bin doch dein imaginärer Freund, der einfach nur da ist"
Ja, du bist einfach da und ich kann mit dir so sprechen, wie mir der Schnabel gewachsen ist.
"Ja, wie er dir gewachsen ist und ich höre z, ohne zu werten, ohne dir dazwischen zu reden. Willst du mir heut nur eine gute Nacht wünschen ?"
Ja und nein. Mein leidliches Problem kennst du ja schon und so richtig ratlos bin ich ja nicht mehr. Ich habe mir meine Pläne zurecht gelegt, hab die "Steuerungselement" vorbereitet und jetzt gilt es meinen Plan auch umzusetzen.

"Ist dein Plan denn so schwierig, dass es mit seiner Umsetzung Probleme geben kann?"
Nein, er ist ganz und gar nicht schwierig. Ich muß nur einfach dran bleiben, den Daumen drauf halten
"Du meinst deine Ausdauer mit den DaumenDrck, dass könnte ein Problem werden?"
Ja und nicht nur das. Der Plan hat nicht das übliche Maß. Anfangs, wenn ich die Idee hab, bin ich begeistert und später erlischt das Feuer und damit auch die Begeisterung und noch später stelle ich den Plan schon in Frage und dann ist es nicht mehr weit, dann lasse ich ihn fallen
"Du meinst damit deine Ausdauer, an deinen eigenen Plan dran zu bleiben oder zweifelst du an deinen Plan, fragst dich, ob er überhaupt sinnvoll ist ?"
Ja, es ist wohl von allem was. Es kann mangelnde Ausdauer oder auch mangelndes Durchhaltevermögen sein.
"Liegt der Grund für die geringe Ausdauer vielleicht bei deiner Infagestellung deines eigenen Planes?"
Das könnte sein. Das hab ich schon oft an mir bemerkt. Erst war da die Idee, dann kam die Begeisterung und mit den ersten Zweifel zog die Begeisterung wieder ab
"Ich glaube, du hast es grade selber gesagt - dein Zweifel. Du zweifelst an dir selbst und damit üntergräbst du dir selbst deine Ausdauer"
Ach, Alter Schwede, ich glaube, du hast den Nagel auf dem Kopf getroffen. Ich danke dir für deinen Hinweis.
Jetzt muß ich aber ins Bett. Um 6 Uhr klingelt der Wecker. Ich wünsche dir noch eine gute Nacht
LaWe
Lange-Weile - 14. Dez, 00:28
Das schönste am Weglog gestalten ist die Gestaltung des Layouts an sich.
Damit kann ich ganze Abende verbringen.
Nachdem ich nach vielen Schnörklen die Schnörkelei aufgegab, kann ich mich jetzt auch mit schlichteren Layouts zufriede geben.
Geschmac ist eben die Kunst - weg zu lassen -
Dem Leser wünsche ich eine gute Nacht
LaWe
Lange-Weile - 13. Dez, 23:59
Die Bibliothek legt Bücher ab, die in ihrer Verleihstastistik zu wenig auftauchen. Für einen gringen Betrag, der unter den Preis von Tageszeitungen liegt, kann man die Bücher erwerben. Das sind viele Schnäppchen für Leseratten zu finden.
Ich hatte schon oft gestaut, welch wertvoller Buchtitel dabei unter den Hammer und die Leser kam.
Am letzten Freitag ergatterte ich auf billige Weise unter anderem folgendes Buch vom Günter Ederer:

Schon auf den ersten 30 Seiten werden die Träume von der schönen Welt entlarvt, werden politische Entscheidungen durchleuchtet und was Günter Ederer von allem übrig läßt, ist ein abgemagertes Gerippe, dass sich Wahrheit nennt.
Vom Text bleibt man nicht ungerührt und ich spürte hier und da schon mal ein paar Gefühlsaufwallen, weil mir die Schleier von Illusionen gnadenlos von der Augen gerissen wurden. Oder ich kam zu dem Schluß: "Na da übertreibt er aber maaaßlos".
Und nach kurzer Zeit stellte ich mir die Frage:
"Liegt die Lüge nicht schon wieder in der Wahrheit?"
Lange-Weile - 12. Dez, 21:23
Hallo alter Schwede,
heut ist es wieder soweit und ich muß mich mal wieder in deine Höhle verkriechen.
"Warum denn? Ist es dir draußen zu kalt und ungemütlich?"
Auch wenn der Dezember fast nur graue Tage hat, wierden sie durch die Kerzen der Advend´ts- und Weihnachtszeit erhellt. Die Weihnachtsmärkte sind jetzt sie Ziele der Familienausflüge. Dort kommt aus allen Ecken der Geruch von den bevorstehenden Weihnachtstagen entgegen. Und doch ist mir heut unendlich kalt. Ich fühle mich weder wie Fisch noch wie Fleisch.
" Warum können die bevorstehenden Weihnachtstage dich nicht auf eine hellere Stimmung bringen?"
"Ich muß grade mit meinem Sohn einen schwierigen Weg beschreiten. Es ist sein Weg und ich kenne ihn nicht. Und ich weiß nicht, ob mein Wirken im Hintergrund Wirkung zeigt.
"Welchen Weg will dein Sohn denn beschreiten?"
Das was alle Söhne wollen, wenn sie 16 Jahre sind. Sie wollen in die Selbstständigkeit, in ihre persönliche Freiheit.
"Aber das ist doch eine normale Entwicklung und der Drang nach der Freiheit eine logische Entwicklung. Willst du ihn nicht ziehen lassen?"
Sein Drang in die Selbstständigkeit und die Freiheit der Erwachsenen kommt mir entgegen und ich wünsche mir, das er den Prozeß zu einem guten Abschluß bekommt.
"Befürchtest du keinen guten Abschluß?"
Wenn ich der Logik seiner momentanen Entscheidungen folge, führt sein eingeschlagener Weg in einer Sackgasse, die er nur über einen teuer bezahlten Preis verlassen kann.
Letzte Nacht hatte ich folgenden Traum:
Ich bin irgendwie auf eine Reise, die ins Nirgendwo führt. Ich weiß nicht, wo ich bin, ich weiß nicht, wohin ich will. Ich weiß nur, ich will und muß die Reise fortsetzen.
Ein kleiner Stützpunkt dient mir als Anlaufpunkt und von ihm aus schwärme ich ins Irgendwo aus. Ich bin nicht allein, fremde Freunde und unbekannte Bekannte sind an meiner Seite. In den Abendstunden kehren wie wieder in unseren Anlaufpunkt ein.
Die Nächte sind jetzt dunkel, kalt und frostig. Und jeder läuft auf seinen Weg zurück. Die Zeit ist knapp und wir suchen nach Abkürzungen und verlaufen uns in der Dunkelheit. Um mich herrum ein unwegsames Gelände, das ich nur mit Kriechen und Klettern überwinden kann. Das kostet Zeit und die Nacht bricht herein. Ich habe Angst, weil in der Dunkelheit schwarze Gestalten sich schattenhaft bewegen umd mir glauben machen, sie folgen mir.
In einen Moment meiner Angst treffe ich einen Mitläufer, erfreut frage ich ihn nach den Weg zurück. "Geh da lang" er zeigt mir den Weg und ich folge seinem Rat auf die jetzt grünen Straße mit einem weißen Streifen in der Mitte. Noch ein wenig verängstigt passiere ich die Strasse nur am schmalen am Seitenrand und falle dabei in einen aufgestellten und aus Stoff gefertigten menschenhohen Behälter. Ein kurzer Überblick zeigt mir, die Behälter stehen wie unüberwindbares Gestrüpp am Straßenrand mehr als eng beieinander. Die zu überwinden würde mehr als ein Leben kosten.
Deshalb gehe ich wieder auf die grüne Straße zurück. Doch schon nach wenigen Metern umschlingen bodenlange Wäschestücke meinen Kopf. Sie werden von 2 freundlichen Waschfrauen auf eine quer über die Straße gespannte Leine gehängt. Die beiden Frauen nehmen mir mit ihrer Wäsche die Sicht für die Straße der Freitheit, auf die ich unbedingt zurück will und muß.
Auch wenn die Undurchsichtigkeit der Frauen mir zu schaffen macht, ihre farbenprächtige Wäsche sind Leuchtpunkte in der Dunkelheit der grünen Straße zur Freiheit.
Mit gesenkten Kopf und ohne mich umzusehen ziehe ich an der Wäsche und den Waschfrauen vorbe, lasse sie auch schon bald hinter mir, laufe wieder in die Dunkelheit der Straße hinaus und verirre mich in den unzähligen Verzweigungen des unübersichtlichen Straßenbildes.
Und doch, ein wichtiges Merkmal meiner Straße ist der grüne Belag, mit seinen weißen Streifen in der Mitte und dadurch bald finde ich auf meine Straße zurück, auf der ich ganz allein bin bin.
Die Dunkelheit der Nacht füllt sich mit einem Licht an, deren Quelle ich nicht ausfindig machen kann. Es kommt von irgendwo her und färbt den schwarzen Himmel mit einem blauen Schwarz.
Die grüne Straße zur Freitheit führt über eine Brücke, die unerwartet in der Luft und an einen Hinweisschild von einem Übersetzungsbetreib endet.
"Wir übernehmen die Überführung auf die weiterführende Straße gegenüber, Kosten 2, 65 €."
Ich habe kein Geld und suche verzweifelt nach einer kostenlosen Überführungsmöglichkeit, doch alle ÜberführungsOptionen sind Kostenpflichtig. In meiner Angst buche ich einfach eine Überführung und erhalte die Rechnung 2,70 €, der Preis ist in den wenigen Minuten meiner Suche gestiegen.
Verzweifelt suche ich nach einer Möglichkeit aus der Sackgasse zu kommen. Die Straße zurück kommt nicht in Frage, den Weg der Überführung kann ich nicht bezahlen...und ohne eine Lösung gefunden zu haben, erwache auf aus meinem Traum.......
"Ja, da ist guter Rat wirklich teuer, was willst du tun?"
Ich werde meinem Sohn von diesem Traum erzählen, werde ihn sagen, das der Weg in die Freiheit nicht auf Rosen gebettet ist, werde ihm sagen, dass ich keine anderer Wahl habe, als darauf zu vertrauen, das immer etwas Vermögen in Peddo hat, damit er kurz vor seinem Ziel nicht an (s)einer (Zahlungs)Unfähigkeit scheitert.
"Ich wünsche dir und deinem Sohn Glück auf den Weg...."
Lange-Weile - 10. Dez, 23:51