da bin ich

alles muss raus

Hüte Dich vor diesen,...
Hüte Dich vor diesen, die da husten wenn sie niesen...
Störgröße - 7. Nov, 20:02
süüüß. wie...
süüüß. wie alt war der postmann?...
bonanzaMARGOT - 7. Nov, 16:11
Wenn der Postmann klingelt
Der Paketmann von DHL hat bei uns Hochzeit. Der Sohn...
Lange-Weile - 5. Nov, 01:20
Glückspilz
Hallo Bo,. der Mensch bleibt ein Egoist und hält,...
Lange-Weile - 5. Nov, 00:47
alte Pralinenschachtel
achjaaaa....Zukcerpuppe - das war ein Kosename, den...
Lange-Weile - 5. Nov, 00:41

Das Neuste von

ich träumte
vom leben in einer stadt enge gässchen mit wenig...
creature - 7. Nov, 17:52
Szenen
...einer Ehe bzw. eheähnlichen Beziehung. Endlich...
punctum - 5. Nov, 12:11
erfolgsregeln die keiner braucht/1
wer bei mir den kühlschrank öffnet findet; eier,...
creature - 4. Nov, 12:05
bitte liebes leben
kannst du nicht wenigstens ab und zu mal etwas selbstverständliches...
fata morgana - 4. Nov, 08:40
Zwischen Wellen
(Kohle/Kreide, 680 x 880 mm, 1985) Das Leben...
bonanzaMARGOT - 3. Nov, 13:38

Tage im Fluss

Mittwoch, 4. November 2009

der erste Schnee



LaWe

Samstag, 24. Oktober 2009

Happy Birthday

Die Kleine hat es schon weit gebracht.

P1040445 Heut wird Minipüppi 3 Jahre alt.

Nach meinem Geburtstagsständchen hat sie per Telefon mir ihre Geburtstagsgeschenke gezeigt. Mit ihrer zarter Stimme “Das und das und das und das und das” hat sie verbal ihre Geschenke aufgereiht und mir sicher auch gezeigt.

Das ich per Telefon die Geschenke nicht sehen kann was sie sieht, dass weiß sie noch nicht. Doch da zieht sie mit Gleichaltrigen gleich. Und überhaupt, hat sich Minipüppi gemausert und sich ihren Platz im Leben erobert und der nicht ohne Zitterpartien aus Sorgen um Mutter und Kind erreichbar war.

Nachdem die Kleine die ersten Tage im Brutkasten unter den sorgenvollen Blicken ihrer Eltern und Großeltern überlebte, stellte sich heraus, dass auch das Leben der Mutter bedroht war. Sie hatte kurz nach der Geburt eine Lungenembolie und musste intensiv behandelt werden.

In meinem Gemüt war ich hin und her gerissen.

Wie soll ich mein Kind trösten, wenn sie ihr Kind verliert?

Wie soll ich es überstehen, wenn ich mein Kind verliere?

Jeder von uns verbrachte Tage voller diffuser Ängste und der Vater besuchte seine Mädels auf den Intensivstationen. Erst ging er zu seiner Frau, die das erste mal Todesangst spürte und dann zu seiner Minipüppi, die auch um´s Überleben kämpfte. Ich hielt mich an den Schutzengeln fest, damit ich als Mutter und Oma  nicht vom Hocker fiel, doch ein Traum von den gefallenen Würfel gab mir Gewissheit, sie werden es schaffen. Mutter und Kind kommen durch die Krise und werden ihren Weg ins Leben wieder finden bzw. ihr Leben wieder aufnehmen.

Das ganze ist nun schon 3 Jahre her und alle können freuen sich mit der Kleinen, die sich ihren Platz im Leben erkämpft hat. Davon ist heut nicht mehr viel zu sehen, denn sie darf ja nun schon in den Kindergarten. Sie Kleine gehört schon zu den Großen und freut sich auf das neue Geschwisterchen, dass schon seit ein paar Monaten unterwegs ist.

LaWe

Mittwoch, 16. September 2009

was zum Schwelgen



Wenn ich noch mal auf die Welt kommen und ich wählen kann, als was, dann komme ich als Rocksänger auf die Welt.
LaWe

Mittwoch, 26. August 2009

wieder im Leben

Seit ein paar Tagen ist Sohnemann wieder mitten im Leben.

Er lag brach, suchte wie ein blindes Huhn nach Einstiegsmöglichkeit in die Berufswelt. Das ist heut nicht mehr einfach, denn die Wirtschaft selektiert intensiver denn je, wen sie aufnimmt. Die Einstiegslücke ist sehr eng für den, der weit von der Elite entfernt ist.

Wer draußen ist, ist auch an den Rand der Gesellschaft gedrängt und muss nach neuen Einstiegsmöglichkeiten  suchen. Aber diese Suche ist extrem schwer für den, der sich während der frühen Jugend noch keine Lebensperspektive geschaffen hat und sich vom  Druck in den Schulen ist zermürben lies. Das führt schon zur Resignation, bevor diese von außen erkannt wurde. Manchmal  der  Betroffene selbst ist sich manchmal darüber nicht im Klaren, dass er sich hat einschüchtern lassen und schon vor dem ersten Schritt resigniert hat.

Sohnemann hat sich auch einschüchtern lassen, Von den vielen Reden “Was soll aus euch werden ?”, wenn die Zensuren nicht die besten sind.

Wenn wir uns heut unterhalten und ins Gespräch kommen, dann höre sich so nebenher formulierte Sätze, die von seinen Ängsten sprechen, die von Coolnis überlagert werden.

Doch nun steigt er wieder ins Leben ein und bastelt wieder an seiner Lebensperspektive.

LaWe

Freitag, 7. August 2009

stiller Zecher

Als ich gestern mit der Straßenbahn durch die Stadt fuhr, flielen mir die zahlreichen angetrunkenen Männer auf. Am frühen Abend ist das ungewöhlich, doch konnte ich mir erst gar keinen Reim darauf machen. Doch dann dämmerte es mir und der Einfall fiel mir wie von selbst in den Schoß - es ist ja wieder Hanse Sail in Rostock.

Für die meisten ist die Sail eine Attraktion der zahlreichen vorbeifahrenden Segler - für andere kann die Sail auch zu Trinkerfestspielen ausarten und der Eintrunk der angetrunkenen Männer soll an diesem Tag nicht der letzte für mich gewesen sein.

Es war schon lange Mitternacht vorbei, als mein Sohnemann mich fragte, ob ich den Betrunkenen unter dem Fenster gehört hätte. Wegen der Hitze halte ich meine Fenster z.Zt. geschlossen und deshalb war es in meinem Raum still und ohne Geräuschkulisse von außen.

"Nee, ich hab nichts gehört. Wer war das denn?"

"Das war der Herr XXX - der hat wohl seine Schlüssel vergessen und kommt nicht rein" Herr XXX ist ein junger Mann mit einem Pitbull und wohnt schon seit ein paar Jahren in unserem Haus. Er ist immer nett und macht einen bescheidenen Eindruck auf mich. Ich weiß jedoch nicht, ob er Lebenspartnerin hat, die ihm vielleicht die Tür öffnete.

"Und wo ist er jetzt?" frag ich bei Sohnemann nach.

"Na, noch vor der Tür" antwortet er und scheint sich mit dem Zustand des jungen Mannes irgendwie verbunden zu fühlen. Ich schau aus dem Fenster und seh quer über den Eingangweg eine menschliche reglose Gestalt am Boden liegen.

"Der schläft seinen Rausch aus und steht dann wieder auf" sagt Sohnemann nüchtern. Naja - so nüchtern sehe ich es auch, doch kann ich jetzt nicht zu Bett gehen und den jungen Mann einfach auf dem Weg liegen lassen. Was soll ich nur jetzt machen?

Tausend Fragezeichen in meinem Kopf. "Laß ihn doch liegen. Der steht wieder auf, wenn er wieder nüchtern ist" rät Sohnemann mir. Aber ich kann ihn nicht einfach liegen lassen, aber abschleppen kann ich ihn auch nicht.

Jetzt ist guter Rat teuer - oder auch nicht?

Ich nehm das Telefon und rufe die 112 an. Immer wieder das selbe, wenn es um Rettungsmaßnahmen geht, dann weiß ich nicht sicher, welche Nummer die richtige ist und mit dieser Nummer lande ich bei Rettungsnotdienst.

"Wenn der Mann betrunken ist - und davon haben wir während der Sail sehr vleie - dann ist er bei uns nicht richtig. Wir müssen unsere Einsatzfähigkeit für lebensbedrohliche Fälle frei halten." Wo der Mann Recht hat, da hat er recht. "Was soll ich denn machen?" frage ich ratlos nach. "Ich kann ihn doch nicht einfach so liegen lassen" erkläre ich dem Mann vom Rettungsdienst meine verzwickte Situation. "Oder soll ich die Polizei anrufen?" schlage ich vor.

"Ja, machen sie das. Gehen sie zu dem jungen Mann und prüfen sie, ober er noch ansprechbar ist. Wenn nicht, dann bringen die von der Polizei in eine Ausnüchterungszelle."

Es ist schon 2 Uhr vorbei, als ich vor die Tür gehen und zu den reglosen Mann auf den Gehweg gehe. Er liegt auf der Seite, jedoch mit dem Gesicht nach oben und schnarcht, was das Zeug hält. "Herr XXXX ...hören sie mich?" frag ich zaghaft nach. Aber Herr XXXX schnarcht weiter - laut und ohne Ende. Ich werd lauter, er jedoch bleibt davon unbeeindruckt. Meinen Gedanken, ihn in meine Wohnung zu schleppen und ihm auf den Boden schlafen zu lassen, verwerfe ich. Den kriege ich niemals in Leben hoch.

Doch ihn so einfach liegen lassen?

Das kann ich auch nicht und ich wähle den Polizeiruf 110 und bekommen auch gleich jemand an die Strippe. Ohne wenn und aber lassen sie sich die Adresse und meinen Namen geben. "Die Streife ist gleich da" .

Ich bin erleichtert und warte In der Wohnung auf die Polizei, die wenig später auch schon vorfährt. Ich gehe zu ihnen und erkläre ihnen die Situation. Die beiden Polizisten - sie tragen schnicke Sonneruniformen - nehmen den jungen Mann unter die Lupe und suchen nach seinen Papieren. Es bestätigt sich, dass der junge Mann Bewohner unseres Hauses ist und sie beginnen mit dem Weckszenario. Nach mehrmaligen Anrunfen mit Namen und rütteln kommt der junge Mann zu sich, will sich aber wieder gleich auf die Seite drehen und weiter schnarchen.

"Herr XXXX - aufstehen!!! Sie können hier nicht schlafen, müssen in ihr Bett, damit sie morgen wieder fit für die Hanse Sail sind" und damit hat der eine Polizist einen wichtigen Schlüsselsatz genannt und ein paar Augenblicke weiter steht er auf seinen wankenden Beinen und schwankt zur Eingangstür.



Doch er kommt nicht von der Stelle und ich bitte die beiden Männer von der Polizei, dass sie ihn in seine Wohnung begleiten, damit er sein nächstes Nickerchen im Rausch nicht auf der Treppe im Haus absolviert, denn immerhin muß er noch 3 Stockwerke nach oben.

Die Polizei - dein Freund und Helfer - begleiten den jungen Mann in die Wohnung und ich kann mich beruhigt zu Bett legen - es ist bereits schon 3 Uhr früh.

Später fiel mir ein, dass ich vor Jahren schon mal persönlich einen stillen Zecher abgeschleppt habe.

LaWe

Sonntag, 28. Juni 2009

Ausflug

Wir haben uns was gegönnt - wir Yoga-Frauen aus meinen Gruppe - und haben uns einer Gruppenreise angeschlossen, die mein Aikido-Trainer und Qi Gong Meister für dieses Wochenende organisiert hatte.

Am Freitag Abend führen wir Richtung Osten und zogen für 2 Tage in ein Burgschlösschen - gelegen zwischen Rostock und Stralsund - ein, genauer gesagt, die Wasserburg von Turow.



Während mein Trainer mit seiner Gruppe Qi Gong machte, machte ich mit meinen Frauen Yoga. Zur Abwechslung gab es noch "Trance-Tanz" - als Tanz mit verbundenen Augen und abwechslungsreiche Meditaionen.

Hier ein paar bildliche Eindrücke vom malerischen Ort Turow und seiner Wasserburg.



Selbstbildnis



Der Eingangsbereich mit einem kleinen Glockenturm. Er wurde noch genutzt um die Bewohner zum Essen zu läuten</i



Die Seitenansicht des Gebäude hatte etwas von einer Festung. Es gab auch Schießscharten, die auf den Bild nicht zu sehen sind



von dieser Seitenansicht ist ein Blick auf die kleine Glocke möglich



im umgebauter Speicher befindet sich ein kleiner Saal, in dem die Qi Gong Gruppe ausreichend Platz hatte



Für alle eine schöne Umgebung



Dies ist der "Ahnensaal" in dem ich mit den Frauen Yoga machte.



Auf den Heimweg gab uns Adebar noch einmal kurz die Ehre

Alles im allem ein gelungenes Wochenende, obwohl ich am Anfang etwas aufgeregt war, weil eine Veranstaltung in dem Rahmen für mich auch neu waren. Am Anfang waren mir fast die Übungsfolgen aus dem Kopf verschwunden - aber das war nur ein kurzer Moment, dann kam ich wieder in meinen Fluß.

Hier noch ein paar bildliche Impressionen von der Wasseburg Turow.

LaWe

Mittwoch, 24. Juni 2009

Schnecken-Lauf

Nachdem es tagelang in meinem Kopf arbeitet :"Morgen früh gehst du auf jeden Fall wieder laufen" und ich jeden Morgen wieder einen Grund fand, warum es doch nicht ging, hab ich es in dieser Woche dann endlich geschafft und meinem Hintern schon vor dem Frühstück auf die Laufpiste gebracht und bewegte ihn zwischen Vogelgezwitscher und Jasminduft durch das Wäldchen.



Hinter dieser Mühle ist ein kleiner Miniwald mit vielen Wegen und zahlreichen Verzweigungen. Also Natur pur und das sogar in meiner Nähe.

"Warum soll ich den Luxus nicht nutzen" sagte ich meinem Schweinehund, der schwer gegen meinen Laufentschluß abpesten wollte. Zum Glück war meine Sehnsucht nach purer Natur stärker als mein Schweinehund und ich machte mich auf den Weg.

Auf meiner Laufstrecke kroch eine Schnecke. Sie wollte von einer Wegesrandseite zur anderen. Die Fühler weit ausgestreckt, das Hinterteil langgezogen, mit Haus auf den Rücken und mit Schleifspur hinter sich lassend, startete sie ihre Überquerung.

Insgemein nahm ich einen Wettlauf mit der Schnecke auf. Meine Weg zurück führte ja wieder an dieser Stelle vorbei - mal sehen, wer eher am Ziel ist.

Die Laufrunde umfaßt ca. 20 Minuten bis ich wieder an der Stelle vorbei kam, an der die Schnecke immer noch an ihrer Überquerung arbeitet. Sie hatten den halben Weg zwar schon geschafft und zog sich immer noch mit langen Hinterteil und ausgestreckten Fühlern über den sandigen Weg und die pralle Sonne schein ihr schon auf´s Hausdach.Leider hatte ihre Navigation ihr ungenauen Koordinaten gegeben, denn sie schob sich schräg über den sandigen Weg und damit verdoppelte sich die Wegstrecke, es bliebt ihr noch ein langer Weg.

Ich hoffe, dass kein anderer Läufer ihr über den Kopf lief bzw. ihr im schlimmsten Fall aufs Dach trat und sie um die Mittagsstunde ihr Ziel doch noch erreichen konnte. Ihr weiteres Schicksal werd ich sicher nicht mehr erfahren.

Ich kam jedenfalls gut erwärmt, hungrig und durstig wieder zu Haus an und gönnte mir den nächsten Kaffee.



Hier ein paar Schnecken, die meine Enkeltochter mit Interesse beobachtet

LaWe

Mittwoch, 17. Juni 2009

wie man eine Mutter erschreckt

Gestern kam mein Sohn wieder zurück. Ein paar Tagen bei seinem Freund - er zog vor einiger Zeit weit weg von Rostock - solllte noch einmal die alten Vertautheiten aufleben lassen.

Natürlich wollte er mir gleich erzählen wie es war und was sie gemeinsam so erlebt haben.

E r l e b e n

"Also ich war abstinent - bis auf einmal." leitet mein Sohn seine Erzählung ein.
Das hätte ich mir fast denken können, das das strikte Alkoholverbot schwer einzuhalten ist. Doch höre ich ohne meinen Einwand weiter zu.
"Wir waren beim Mexikaner - es war "Happy hour".
"Was ist das?" frag ich nach, denn ich kann damit nichts anfangen.
"Das heißt - alle Cocktails zum halben Preis. Wir haben alles probiert und ich war danach lattenstramm."
Das waren genau die Worte, die mich wieder in Schrecken versetzt hatte. Das nennt mein Sohn als "Fast abstinent"- lattenstramm.
"Danach war mir hundeübel, den Cocktail hab ich nicht mehr nach Hause bringen können. oh je...war mir schlecht."

Da waren sie wieder - die wenig beruhigen Worte für eine besorgte Mutter.

Später gab er mir noch einen guten Tip für meine Erkältung, die mich seit Tagen so sehr plagt, dass sogar meine Stimmbänder streiken. Er meint, das wäre gut, dabei konnte man so richtig auschwitzen. Ich ahne was kommt, denn ich kenne eine Therapie mit warmen Bier.

"Das wirst du bestimmt komische finden.
Aber eine Flasche Wodka soll helfen"

SmileyCentral.com

LaWe

Samstag, 6. Juni 2009

Druck der Resignation

Manchmal komme ich mir vor, als säße ich in einem Kasten, der seine Wände auf mich zu schiebt. Das können die von oben oder unten sein, aber auch die seitlichen Wände. Heut schoben sich zwei Wände von der Seite auf mich zu

Nachem ich meinen Eintrag heut hier beendet hatte, weckte ich Sohnimann. Er ist ja ein Langschläfer und schlägft gern bis in die Puppen. Wie angewachsen lang er noch auf der Matraze:"Nee..ich kann nicht, ich bin krank" wehrt er meinen Weckalarm ab. Das brachte meinen Wutpegel gleich auf den höchsten Level und mit jeden Wortwechsel zwischen ihm und mir zitterte der Zeiger meiner Wut am höchsten Punkt und drohte in den roten Bereich überzuspringen.

Nach vielen hin und her und der strickten Weigerung von Sohnimann kochte meine Wut dann doch über und ich verlies wutentbrannt das Haus, um wenig später noch einmal umzukehren. Mit wütenden Sätzen versuchte ich ihn noch einmal aus der Reserve zu locken, doch hielt er sich an seinem Bett fest.

Meine Wut speite erst Gift und Galle und dann schossen die Tränen aus meinem Gesicht. Was soll ich nun machen? Unser Vorhaben einfach über den Haufen werfen? Der Druck der Resignation lastete auf meine Seele und meinem Körper. Ich saß auf der Couch und sah auf den schwarzen Bildschirm vor mir, hörte mein eigenes inneres Schnaufen eines Drachen und spürte die Tränen, die hemmunglos den Weg nach außen suchten.

Die Resignation hatte sich durchgesetzt und ich nahm das Handy zur Hand. Zum Glück ist mein Trainer der Veranstalter für das Seminar mit der Qi Gong Meisterin. "Jo will nicht mit, er sagt, er ist krank und verschanzt sich in seinem Zimmer. Ich weiß nicht, was sich machen soll. Gruß Irene" sendete ich meine SMS ab, denn ich wollte nicht, dass er extra auf mich wartet, weil er denkt ich komme zu spät. Dann legte ich mein Handy bei Seite und wollte meine Enttäuschung raus heulen lassen.

Doch so weit kam ich nicht, denn der Rückruf war schon da, bevor ich das Handy bei Seite legen konnte. "Wenn Jo. nicht will, dann komm du und bring ein Bild von ihm mit. Du schaffst es noch."

Meine Resignation war wie weggeblasen. Manchmal bedarf es einen Impuls von außen, damit das Rad - auch in der Familie - sich weiter dreht. Zum Glück hatte Sohnimann mir vor ein paar Wochen ein schönes Bild von sich gegeben - denn heut gib´s ja nur Digitale Bilder von ihm - das Bild klemmt sogar noch lose in einem Bilderrahmen. Ich nehme das Bild meines Sohnes von der Wand und schaffe es noch pünklich zur Veranstaltung.

Als ich mich zu den anderen setze. bin ich frah, dass ich aus der Enge meiner Wut und der Resigantion doch noch ausbrechen konnte.

Über die Veranstaltung schreibe ich morgen.

LaWe

Wunderheilung ?

Manchmal sollte man Wunder glauben - etwas, was sich zwischen Himmel und Erde abspielt, ohne dass es erklärbar ist. Wir denken rationl und dual und schränken uns damit vielleicht in unserem Horizont ein. Wenn es um Wunder geht, dann geht es auch um da Universum, in dem wir Menschen leben und im Großen und Ganzen nicht mehr als Elektronen oder Neutronen sind.

Sohnemann hat Epilespie und lebt deshalb gefährlich. Jeder Anfall wirft ihn plötzlich auf den Boden, ohne dass er sich schützen kann. Und es passiert in der letzten Zeit immer draußen, auf dem Weg, zum Glück nicht beim Überqueren einer Straße.

Ein paar Jahre zurück, gab es für ihn ein schockierendes Erlebnis. Damals war er grade 10 Jahre alt,, als sein Vater fast vor seinen Augen starb, d.h. er war nur wenige Zentimeter von ihm entfernt. Er lag im Schlafzimmer seiner Oma und sein sterbender Vater im Zimmer nebenan. Als mein Sohn sah, wie er sich in Schmerzen wand, dachte er: "Oh, dass sieht nicht gut aus". Doch die kindliche Natur bewahrte ihn davor, dass er an den Tod seines Vaters dachte. Sein Vater rang jedoch schon schwer mit dem Tod und niemand erkannte seine Lebensgefahr. Seine Mutter nicht und der gerufene Arzt auch nicht. So starb er in der Nacht in den Armen seiner Mutter, während sein Sohn im Zimmer nebenan lag und schlief.

Vielleicht hat sich ein Teild er Seele seines Vater in seinem Kopf festgehalten, denn 15 M onate später bekam mein Sohn seinen ersten epileptischen Anfall.

Heut gehen wir zu zwei Qi Gong Meisterinnen, die sich auf Informationkrankheit verstehen. Dies setzt aber das Anerkennunng voruas, dass die eigene Seele von der Seele eines Verstorbenen noch belastet sein kann. Ich denke schon, denn mein Sohn nutzte in bestimmten Situationen Sätze, die er zwar nie gehört aber genau so formulierte, wie sein Vater.

LaWe

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Danke ;-)
Hallo Punctum, danke für dein Kompliment. Gruß...
LangWeilen - 7. Nov, 19:35
Katzensprache
Hallo Punctum, ich hatte zwei Katzen zur Untermiete...
punctum - 6. Nov, 11:26
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Hallo Fata, laß es schwanken bis es sich eingependelt...
nebeltanz - 5. Nov, 01:02

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