Montag, 1. Oktober 2012

echt traurig

…und schockiert war und bin ich noch, als in der Tagesschau kurz vor Ende noch die Nachricht eingeschoben wurde: “Dirk Bach ist tot” …ich dachte, ich wäre in einem Dämmerschlaf gekommen und hätte was in den falschen Hals bekommen. Der kleine dicke? So alt war er doch nicht – für mich sogar alterslos. Aber ich bekam diese traurige Nachricht doch in den richtigen Hals.

 

Ich muss sagen…ich bin sprachlos und wünsche seinen Angehörigen viel Kraft, dieses schockierendes Ereignis ertragen zu können. Dik Bach sollte in seiner Rolle als kleiner König Dezember sagen:  “Und wer tot ist, wird ein Stern”

Heut ist er ein Stern geworden und wird sich im Himmel bei den anderen Sternen einreihen, die schon vor ihm den Weg gegangen sind.

Spätestens im Frühjahr, wenn das “Dschungelcamp” läuft, wird er für die Fans dieser Sendung die schmerzliche Lücke sichtbar machen.

Mach´s gut Dirk – dir verdanke ich viel Spaß ,weil du deine Zuschauern mit der Komik immer wieder zum lachen brachtest.

LaWe

Sonntag, 30. September 2012

..durch die Nacht

Wer nach Malle fliegt und das Nachtleben mitnehmen will, muss eine echte Nachteule sein, denn diese kann bis in die Morgenstunden hinziehen.

Bis Mitternacht sind die Bierzelte prall gefüllt. Knapp bekleidete Mädels drehen und winden sich ununterbrochen nach Ballermann-Musik auf Tanztischen während  Unmengen von Bier durch die Kehlen der Feierwütigen fließen.

Mitte September sind mehr ältere als jüngere auf der Partymeile. Von uns 5 Grazien stürzten sich am ersten Abend nur 4 in das Nachtleben vom El arenal.

Um 24 Uhr ist alles vorbei…die Dröhnung von Musik und Bier hört plötzlich auf und wer mehr Spaß haben will, zieht weiter durch die Nacht. Wie Heinzelmännchen laufen die Angestellten durch das große Partyzelt und haben binnen kurzer Zeit alles bei Seite geräumt und zusammen gestellt.

Das kurz vorher hier noch der Bär tobte, kann man sich bei diesem Anblick nicht vorstellen. Die Unterhaltungsindustrie auf Malle arbeitet am Fließband und die zahlreichen “Heinzelmännchen” im Hintergrund arbeiten wie die Kümmeltürken. Sie haben alle meinen Respekt.

Die Kellner verständigen sich bei der Lärmkulisse nicht nur mit Worten.

Andere  Kellner schleppen de Bierbestellungen durch die Enge der grölenden Massen. Wer da als Kellner den Überblick verliert, kann schon nach kurzer Zeit einpacken.

 

Aber die Geschäfte laufen auch am Ende der Saison gut. Ein eher zufälliges Bild zeigt den Umsatz, den ein Kellner während einer Schicht machen kann. Wir zahlten grade unsere Rechnung und baten den Kellner um ein gemeinsames Bild. Während er unseren Geldschein einsteckte, bückte er sich für das gemeinsame Bild zu uns unter. Für eine Extrapose ist keine Zeit.

Berauscht stürzen wir uns in die nächste Lokalität. Die zahlreichen Diskotheken preisen schon am Tag ihre Highlights an und an diesem Abend stand Jürgen Drews auf unserem Plan.

  

Nicht nur ich will Jürgen Drews nahe sein. Ich dränge mich unter die erhobenen Arme seiner Fans bis an die Bühne und erlebe ihn fast hautnah, Solange ich Schlager höre, solange ist Jürgen Drews auch dabei. Kaum zu glauben, dass er als “Rentner” die Massen noch so in den Bann ziehen kann. Wer auf der harten Partymeile nichts zu bieten hat wird nach den Worten von Onkel Jürgen “gnadenlos entsorgt”  Diese Sorge muss er nicht haben.

Eng gedrängt zwischen den anderen halte ich meine Position. Rechts neben mir steht ein kleiner Mann, der wahrscheinlich nur die Rücken der Menschen sehen kann. Als ich wenig später eine noch bessere Position erobere, wollte ich ihm einen Platz vor mir anbieten. “Ob er diesen Platz von mir als Frau annehmen wird” ? Ich zweifelte daran. Nach meinem Hin- und Her- Überlegen bot ich ihm mit einer Geste den Platz fast direkt an der Bühne an und er reagierte erwartungsgemäß.

Die erste Nacht war lang und so gegen 5 Uhr lag ich im Bett. Die Beine brummten vom stehen, bummeln und tanzen. Mein Kopf zum Glück nicht. Als Idealgetränk stellte sich für mich der  Longdrink  Wodka-Wasser heraus. Mit dem Gemisch  konnte ich meinen Alkoholpegel gut kontrollieren ….

…um am nächsten Tag wieder fit für die heiße Sonne von Spanien zu sein.

LaWe

Samstag, 29. September 2012

5 lustige Weiber

flogen letzten Donnerstag los, um Mallorca unsicher zu machen. Bei 5 Weibern ist Spaß aber auch Stress vor programmiert.

Als erste ging ich am Tag zuvor auf Reisen – nach Kiel zu meiner Schwester. Damit die Anreise nicht zu teuer wurde, nutzte ich eine Mitfahrgelegenheit per Auto. Mit mir stiegen noch weitere 3 Mitfahrer in einen kleinen PKW ein. Die Fahrerin sammelte uns vor dem Rostocker Bahnhof ein.

 

 

Sonne satt..das kann nur noch besser werden. Die ungewohnte Enge mit fremden Menschen im Pkw löste sich bald in eine nette Unterhaltung auf und schon stand ich für fast 10 € bei meiner Schwester vor der Tür – da waren wir schon Zwei.

Am nächsten morgen in der Früh kamen die anderen 3 Mädels noch dazu, da waren wir 5. Ich war jetzt von 4 Krankenschwestern umgeben. Bei dieser Begleitung kann ich auf Malle ja feiern, bis de Arzt kommt ;-).

 

 

Die Anreise zum Flughafen im Nebel machten Hunger auf die warme spanische Sonne. Wir entfliehen für ein paar Tage dem herannahenden Herbst. Der bevorstehende Flug macht kribbeln in meinem Bauch, die Vorfreude auf Mallorca ebenfalls.

 

 

Die Mädels machen sich schon mal warm und bringen sich mit Prosecco in Stimmung. Mein grummeln im Bauch verbietet mir das schöngeistige Getränk, ich bring mich mit Wasser in Stimmung.

Das Einchecken geht schnell, obwohl ich noch extra gescannt werden muss.

Wir sind in bester Laune und alle im Kopf schon auf die Partymeile von Mallorca eingestellt Wasser und Prosecco füllen die Blase, wir stürmen die Toilette, bevor wir in den Flieger steigen. Kichernd warten wir aufeinander. “WOOO ist meine Bordingkarte?” wundert sich meine Schwester. Erst sind wir noch alle am lachen, doch die Bordingkarte taucht nicht auf. Meine Schwerster durchsucht ihre Tasche zum wiederholten mal. Nur noch 15 Minuten bis zum Abflug und die Bordingkarte ist weg. “Vielleich liegt sie auf dem Klo?” Der Blitzgedanke einer Freundin, der sich bezahlt macht. Sie bückt sich gleich und sieht in einem Klo, das grade benutzt wird,  ein Stück Papier auf dem Boden liegen. “Ist das ihre Bordingkarte?” fragt die Fremde auf dem Klo und schiebt das Stück Papier unter der Tür durch. “Jaaaaaa” antworten wir erleichert und meine Schwester hat ihr Ticket nach Mallorca wieder. Die Karte ist vermutlich aus der Hosentasche gefallen. Wir verlassen erleichtert und gemeinsam die Toilette.

“Sind sie…..die und die” werden wir schon aufgeregt vom Bodenpersonal gefragt. Die Arme  der beiden Kontrolleure vorm betreten des Fliegers wedeln wie die Flügel von aufgedrehten Hennen. Nur noch 10 Minuten bis zum Abflug. Die Zeit drängt, wir sind die absolut letzten. Uns trennt nur noch der letzte Gang vom Flieger. Wir legen unsere Bordingkarten mit Ausweis vor, aber eine von 5 Weibern fehlt. "Woooo ist sie?” fragen sich alle. “Sie war eben doch noch da” Eben auf der Toilette waren wir doch noch 5 und jetzt sind es nur noch 4…wo ist die andere geblieben? In der Aufregung um die verschwundene Bordkarte bekam niemand von uns mit, dass sich eine von uns entfernt hatte.

“Beeilen sie sich!!!” die Arme vom Bodenpersonal schlagen schneller und heftiger. “Dann muss die andere eben hier blieben. Wir können nicht mehr warten” die Stimme ist unnachgiebig. Wir rätseln, wo die 5 im Bunde geblieben ist. Auf unseren Anruf per Handy reagiert sie nicht. Niemand kann sich ein Reim darauf machen, wohin die andere plötzlich verschwunden ist. Wir werden eindringlich aufgefordert, an Bord zu gehen – wir müssen an Bord. Zäh und träge schleichen wir den Gangway lang und drehen uns nach jedem Schritt um, aber die 5. im Bunde bleibt verschwunden.

“Ich flieg nicht ohne sie” sagt meine Schwester und ich bewundere sie, weil sie sich vom Bodenpersonal nicht so unter Druck setzen lässt, wie ich. 3 von 5 Weibern sind schon im Flieger, meine Schwester kriecht nahezu den Gangway entlang. Bedrückt setze ich mich auf meinen Platz. Sollte unsere 5-Weiber- Spaßrunde einen solchen Dämpfer bekommen? Die Stimmung ist sozusagen im Arsch. Die Abflugzeit ist erreicht, 3 von 5 Weibern haben ihren Platz eingenommen. Meine Schwester schleicht sich in den Fliegern und spricht mit dem Stewardessen. So plötzlich wie die 5. im Bunde verschwand, so plötzlich tauchte sie wieder auf.

“Wooooooo warst du?” bestürmen wir sie. “Der Prosecco ist mir auf den Magen geschlagen. Ich kam vom Klo nicht mehr runter”  Erleichtert und glücklich lassen wir uns in unsere Sitze fallen und wenig später steigt der Flieger mit uns auf…

 

 

Wir haben bestes Reisewetter und oben in den Wolken ist der Schrecken vor dem Einstieg schnell wieder vergessen. Im frühen Nachmittag landen wir auf Mallorca bei 30 °C  im Schatten und die Raucher ziehen vor Freude erst mal eine durch.

 

 

 

Mallorca – wir kommen….

 

LaWe

Freitag, 28. September 2012

wieder daheim

ein letztes Foto auf die Schnelle vor dem Einstieg in den Flieger von Mallorca nach Hamburg

6 Tage am el Alrenal vergingen wie im Fluge.

Braun gebrannt und gut erholt nehme ich nun das bevorstehende Jahr bis zum nächsten Urlaub in Angriff.

LaWe

Mittwoch, 19. September 2012

Bin dann mal…..

…kurz weg ;-)

LaWe

Sonntag, 9. September 2012

Abendstimmung…

…im Rostocker Stadthafen

 

Radfahrer und Jogger am laufenden Band ;-)

Der Stadthafen wird seid Jahren modernisiert, d.h. das alte muss weichen. Doch ein paar Reste halten sich hartnäckig wie diese Pfosten im Wasser…..

 

 

…die von der Natur schon wieder in Besitz genommen werden

LaWe

Mittwoch, 5. September 2012

Fliegerposten

Was den Fußball betrifft bin ich dumm wie Bodenstroh. Ich hab 0 Ahnung und kann mit Sicherheit nur sagen, wenn ein Tor gefallen ist.

Und nicht ohne Schmunzel schau ich den Hansa Fans hinterher, wenn sie  sich zur Feier des Fußballtages verkleiden und die Pfingstochsen aussehen. Damit möchte damit keinen Hansa Fan zu nahe treten – sorry. Aber was den Tabellenplatz in der Liga betrifft, können sie wenig Einfluss nehmen. Außer anfeuern haben sie keine weitere Möglichkeiten.

Da sind der Trainer und die Mannschaft gefragt.

Für FC Hansa zeichnete die wieder mal eine Talfahrt ab. Sie seinen mit 9 Punkten  auf dem 14. Tabellenplatz gelandet. Das ist entschieden zu nah am Verliererposten.

Der Vorstand zieht die Reißleine und schmeißt den aktuellen Trauner raus.

Trainer Wolfgang Wolf wird gegen Trainer Marc Fascher ausgetauscht.

Das ist der übliche Weg, wenn eine Mannschaft in den unteren Reihen landet. Die Entlassung der Fußballtrainer ist in jedem Fall vorprogrammiert…denn nur einer kann gewinnen. Nur eine Mannschaft kann die Tabellenspitze erreichen.

So ein Trainer eines Fußballvereins befindet sich so oder so immer auf einem Fliegerposten. Kein leichtes Los.

Aber erst mal geht es mit Daumen hoch in die nächste Runde und auf den Erfolgskurs. Fascher wird´s schon richten.

LaWe

In den Wind geschrieben

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

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Achja...
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abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
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abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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