Freitag, 23. April 2010

Der Abriss geht weiter


Ich hab mal die Fotos vom Abriss zusammengestellt. Die nachfolgenden werde ich weiter nachladen.

LaWe

Donnerstag, 22. April 2010

im Wandel der Zeit

Die drei kleinen Hasen sind wieder abgezogen und mein Alltag wieder in die alten Bahnen zurück gekehrt. Das heißt, ich hab Vormittags etwas Zeit zum bloggen. Um mich herum bricht der Frühlings aus und die Schneemassen von vor einigen Monaten sind vergessen.

Kaum zu glauben, wie schnell man sich dem Wandel der Jahreszeit anpassen kann.

Aber nicht nur die Natur wandelt sich, auch mein Wohngebiet verändert sich. Vor meinen Augen spielt sich sowas wie “SimCity 2000” statt. Eine Computer Wirtschaftsimulation. Erfolgslos versuchte ich mich ein paar mal daran, aber es gelang mir nicht, eine große Stadt zu errichten. Irgend etwas war an meiner eingestellten Simulation nicht richtig und so verfielen Stadteile und wurden auf dem Bildschirm grau.

Genau so läuft es jetzt in meinem Wohngebiet auch. Alle, die zu Geld gekommen sind, verziehen sich in die Innenstadt oder bauen sich ein Häuschen. Die anderen, die bleiben, leben entweder in gut sanierten “Neubau-Wohnungen” und das zu bezahlbaren Mieten oder in unsanierten Wohnungen zu billigen Mieten. Und diese stehen dann aber schon auf der Abriss-Liste.

Während zu DDR-Zeiten die Wohnung im Neubaugebiet – wenn auch Schlafstädte - eine Freude war, änderte sich dies mit der Wende. Die maroden Altbauten wurden saniert und konnten zu hohen Mieten wieder bezogen werden. Damit verloren die Neubauwohnungen ihren bisherigen Status schlagartig.

Nun verschwinden zahlreiche Bauten einfach von der Bildfläche. Erst werden sie leer gezogen und dann nieder gemacht

Dieser Block wird den Sommer 2010 nicht mehr erleben. Er steht kurz vor dem Abriss..

Deshalb werfe ich einen letzten Blick auf die karge Hauszeile, die mit ihrem Verschwinden meinen Blick auf den Horizont erweitern wird.

Doch selbst in der Abrissphase hat so ein vergänglicher Bau in der Abendsonne noch einen gewissen Charme und lässt sogar etwas Traurigkeit zurück. kein Wunder, denn was sein Alter betrifft, hat er die 20 Jahre grade mal überschritten.

Vielleicht werd ich in den nächsten Tagen mehr vom Abendhimmel sehen, als gestern Abend von meinem Balkon. So wandelt sich auch für mich der Ausblick mit dem Abriss.

LaWe

Sonntag, 18. April 2010

keine ruhige Minute

..…denn die kleinen Hasen sind wieder da.

Waren es im letzten Sommer noch zwei…..jetzt sind es drei kleine Hase und mischen meine Bude auf. Zur Zeit zieren statt Blumenvasen und ähnliche Deko Puppen und Puppenwagen die Wohnung und den Wecker kann ich mir jetzt auch sparen. Die kleinen Hasen sind Frühaufsteher und schmeißen mich schon vor dem Aufstehen aus dem Bett.

Gestern waren wir gemeinsam am Strand von Warnemünde, der sich in den Apriltagen von seiner sonnigen Seite zeigte.

Mit den kleinen Körben liefen sie Richtung Strand um sie statt mit Ostereiern mit Muscheln und schönen Steinen füllen.

Aber so richtig viele Muscheln waren nicht zu finden :-(.

Der jüngste Hase lies sich von Muttern über den Strand ziehen und das war wirklich Schwerarbeit.

Das windige Aprilwetter lockte auch die Surfer auf´s Wasser.

Sie legten artistisch eine fliegende Wende für meine Kamera hin.

Während Herrchen sich auf den Wellen der Ostsee vergnügt, läuft Hundchen herrenlos am Strand hin und her

Und weil das Wasser zu kalt ist, baden die kleinen Hasen im Sand

LaWe

Mittwoch, 7. April 2010

Raketenantrieb

Ausgestattet mit meinen Rucksack auf den Rücken, der Yogamatte auf der Schulter, der Handtasche über dem  und einem Hakama unter dem Arm und ein Bündel Waffensatz aus Holz in der Hand zog ich heut Abend los um  - nein, nicht das Glück zu suchen, sonder um mit den Frauen und einem einzelnen Herrn Yoga zu machen. Mein Weg - Richtung Sporthalle, in der mein Verein im Anschluss auch Aikido-Training gibt.

Vor der Halle gibt es noch Rückstände alter  Fundamentsockeln, die in der Abendsonne einen super Platz zu bescheinen hergeben. Als ich der Halle näher kam, sah ich einen einzelnen Herren auf dem Sockel sitzen. Doch als ich eine Bierflasche an seinem Hals in der Sonne blitzen sah, wusste ich, mein Yoga-Mann ist es nicht, der auf dem Sockel sich von der Abendsonne bescheinen lässt. In der Nähe der Sporthalle ist ein Supermarkt, der preiswertes “Stierbier” verkauft. Warum das Bier nicht in der gemütlichen Abendsonne an einem so schönen Frühlingsabend, wie er heut Abend war, trinken? Das wird sich der Mann gedacht haben, als er sich vor der Sporthalle nieder lies.

Als ich näher kam, bewegte sich außer seiner Bierflasche auch ein wedelnder Schwanz unter seinen Füßen. Der Schwanz gehörte nicht zu einem Dackel oder ähnlich kleiner Rasse, nein, der gehörte einen ausgewachsenen Schäferhund, der mich schon in Visier hatte. Mein prüfender Blick erkannte, die Leine lag ohne Hund neben Herrchen, der sein Bier fest in der Hand hielt. Der Hund erwartete mich offensichtlich schon voller Ungeduld und als ich seinen Dunstkreis betrat, stürmte der Hund mit Gebell auf mich zu.

In solchen Momenten verhalte ich mich wie ein Hase und falle in eine Scheinstarre. Herrchen rief seinen Hund inkonsequent zurück. Statt auf sein Herrchen zu hören, beschnupperte der Hund mich von allen Seiten. Jeder Schnüffler wirkte wie eine Windböe um meine Hüften und ich fühlte, wie mein Körper sich in der Schnüffelrunde zusammen zog und nach oben zuspitzen wollte. Sogar die Luft, die ein vor Schreck einsog, blieb oben in der Lunge stecken.

“Bitte, rufen sie ihren Hund zurück” bat ich den Bier trinkenden Herren. “Aaach, der tut doch nichts. Streicheln sie ihn, dann ich er wieder ruhig” ermunterte Herrchen mich. Doch mein herz war vor Schreck alles andere als ruhig und das hat sein Hund schon längst erkannt. Mein Rolle als Alphatier hat sich mit dem ersten Schreck in Luft aufgelöst. Nach der 3. oder 4. Rückruforder von Herrchen lies der Hund von mir ab und zog sich wieder unter die Knie seines Herrchen zurück.

Der wollte grad sein Bier noch einmal ansetzen, als bei meinen nächsten Schritten der Hund mit Gebell wieder auf mich los ging. Beladen mit meinen Gepäck musste ich mich wieder einer Schnüffelrunde unterziehe lassen. “Der tut doch nix” beruhigte mich der Bier trinkende Herr. Und noch einmal zog mein Körper sich noch oben hin spitz zusammen, so als wollte er sich in eine Rakete verwandeln, um nach oben hin mit Düsenantrieb flüchten zu können. “Bitte, rufen sie ihren Hund zurück” bat ich den Herrn noch mal. Ich sah, der Herr hatte wenig Bock aufzustehen und auf die Rückruforder reagierte sein Hund nicht.

Wie gern wäre ich wie eine Rakete nach oben weg gedüst, aber dazu fehlte mir wirklich der Antrieb. Aber auch den Herrn auf dem Sockel mit dem Bier in der Hand fehlte der Antrieb, aufzustehen und seinen Hund persönlich wieder an seinen Platz zu holen. Nach der 3. oder 4. Bitte von mir “Bitte, holen sie ihren Hund zurück” stand er auf und torkelte in meine Richtung um seinen Hund wieder unter Kontrolle zu bekommen. Nach seinem  3. Zugriff erwischte er auch das Halsband des Hundes und zog ihn daran wieder unangeleint an sich um weiter die Abendsonne zu genießen.

Für mich war der Weg zur Sporthalle frei und er Rest des Abends verlief ohne Vorkommnisse und nach der Yogastunde konnte ich noch den ein Stückchen Abendhimmel von meinem Balkon aus genießen

Abendhimmel

 

LaWe

Montag, 5. April 2010

Nachtbilder

Das Osterprogramm gestern Abend im TV hat mich nicht wirklich vom Hocker gerissen, deshalb lies ich mein Alleinunterhaltungsprogramm nebenher laufen. Dazu brauch ich nur eine Kamera mit zahlreiche Funktionen und sonst nichts

Hier meine erste Nachtaufnahme.

Und hier eine Wohnzimmerecke mit der Einstellung für  Unterwasseraufnahmen.

 

Naja…man gönnt sich ja sonst nix und spiel nur mit der Kamera rum ;-)

LaWe

Samstag, 3. April 2010

Schöne Ostertage

 

LaWe

Sonntag, 28. März 2010

umgestellt

haben sich die funkgesteuerten Uhren von allein, die anderen brauchten meine Nachhilfe. Die mechanischen Uhren schaffen den Sprung in die Sommerzeit nicht von allein, wie dieser Oldtimer von Wecker.

So einfach am Zeiger drehen wie an meinem alten Wecker kann ich an mir nicht. Jetzt folgen erste Wochen, wenn nicht sogar Monate, an denen ich das Gefühl habe, dass ich permanent der Zeit hinter her laufe. “Waaas? Schon wieder so spät ?? “ Viele klagen über Schlafbeschwerden, ich klage über ein Gefühl von gehetzt sein. Erst im Oktober, wenn die Winterzeit die Stunde wieder rausrückt, dann gleicht sich alles wieder aus und es zieht wieder Ruhe ein in mein Zeitgefühl ein.

LaWe

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