Samstag, 16. Januar 2010

gut besucht

Die Umsteiger von Bus und Bahn lassen mir Zeit, hier und da ein Foto zu machen. Und dieses Bild hier ist so ein Mitbringsel von einer S-Bahn-Haltestelle.

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Und wie man auf dem nachfolgenden Bild sehen kann, ist nicht nur auf dem Straßen fiel los.

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Auf den Dächern wird gearbeitet. Ein altes Gebäude wird entweder wieder saniert oder auch demontiert. Jedenfalls wurde das Dach grad abgedeckt, als ich auf meine Bahn wartete.

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Auch die Bäume sind gut besucht und eine Schar Spatzen hatten es sich auf einer Birke gemütlich gemacht.

In meinem nächsten Leben komme ich mit Flügeln auf die Welt, dann muss ich mir keine kalten Füße an den Haltestellen holen. Vielleicht reicht es für den "Spatz von Rostock"

LaWe

über meine Vorstellungskraft…

Eigentlich wollte ich heut einen kleinen simplen Beitrag in meinem Blog schreiben. Über den Tag oder die Politik oder andere Themen, wie sie mich täglich bewegen und wie ich sie täglich erlebe.

Ich schlag mich wie so viele andere auch durch´s Leben. Suche nach Wegen und Auswegen in und aus einem Irrgarten des Alltags. An manchen Tagen kommt mir der täglich Durchbruch sogar wie ein Kraftakt vor und das alles nur, damit ich meine Rechnungen bezahlen kann. Doch immer finde ich einen Weg oder Ausweg und bekomme hin, was ich mir vorgenommen habe. Und immer wieder erhole ich mich auch von Tiefschlägen, die mich wieder zurück werfen. Immer wieder stehe ich auf und beginne den Tag von vorn. Niemals stand die Welt für mich wirklich still.

Doch über meine Vorstellung hinaus gehen die Bilder, die ich von Haiti sehe.

Vorstellen kann ich mir nicht,

  • das die Erde unter mir beben könnte
  • das mir ein Haus auf den Kopf fallen könnte
  • das ich unter den Trümmern zerstörter Gebäude tot oder lebendig begraben bin
  • das ich von Leichen umgeben bin
  • das ich meine Angehörigen unter Trümmer suchen müsste

Für diese Menschen steht die Welt nicht nur still, sie ist eingestürzt und hat so viele Menschen mit sich in die Tiefe gerissen, dass die Zahl der Opfer schon mit 150.000 beziffert wird. Das und mehr sind alles Dinge, die ich mich in den schlimmsten Träumen nicht vorstellen könnte. So sicher fühle ich mich hier in diesem geologisch günstig gelegenen Land.

Wenn ich daran denke, wie sich in der letzten Woche die Nachrichten überschlugen, weil der Sturm Daisy über Europa zog. Im Vergleich zu den Verwüstungen, die ein Erdbeben ausrichten kann, wie viele Menschenleben es zerstören kann ist ein Schneesturm wie Daisy nur Pille Palle.

Ich erwische mich dabei, dass ich die schlimmen Bilder von Haiti innerlich gar nicht aufnehmen kann, weil sie schlicht und einfach über meine Vorstellung hinausgehen.

LaWe

Dienstag, 12. Januar 2010

Hinterhofleben

Für einige mag ein Wohnblock in einer Neubausiedlung in Plattenbauweise der Vorhof zur Hölle sein, doch für mich stellt es sich anders dar. Vor Jahren hab ich meine Prioritäten in meinem Leben geändert und Werte neu umstrukturiert. Dabei kamen die materiellen Werte nicht mehr so gut weg.

Nach einer zerrütteten Ehe landete ich von einen neu erbauten Einfamilienhaus in einer kargen Wohnbausiedlung aus Platten. Das karge aber glückliche Leben im Wohnblock hatte mehr Wert für mich als ein unglückliches Leben in einem Einfamilienhaus, Freiheit lässt sich durch nichts ersetzen.

Wenn ich morgens meine Runden in der Wohnung drehe, dann kann ich aus dem Wohnzimmerfenster das Leben auf dem Innenhof beobachten und ich erlebe mich fast schon wie mein Vater vor Jahren, der auch das tierische Leben am Morgen beobachtete. Ich hatte ihn damals immer dafür beneidet, weil er seinem Beobachtungen beim erzählen so viel Leben einhauchte. Das morgendliche Tierleben war ihm bald so vertraut, wie seine Familie.

Auf meinem bescheidenen Hinterhof leben die Tiere bevorzugt in den Vormittagsstunden ihre Triebe aus. Dann sind die Kinder in der Schule und sie können ungestört flanieren. Da spaziert so allerhand Getier auf dem Boden. Die Vögel suchen auch auf dem Boden nach Nahrung.

Heut früh schlichen gleich zwei Katzen mit tief gebückten Brustkorb durch den hohen Schnee Richtung Gebüsch. Ihr wedelnder Schwanz verriet mir, sie haben eine leckere Beute in Aussicht. Doch die Vögel, die sie ins Auge gefasst hatten, waren schneller, als sie. Sie haben eben nur noch einen Jagt Instinkt, zum erfolgreichen Jagen bedarf es sicher mehr Geschicklichkeit.

Als ich gestern auf meinen Hinterhof schaute, sah es eher malerisch aus. Baum und Gesträuch sahen aus wie gepudert und der schneebedeckte Boden nahezu unberührt und mitten im weißen Geäst der Bäume eine Nebelkrähe.

Die stimmungsvolle Ruhe hatte schon was meditatives für mich und ich sah eine Weile der Nebelkrähe zu, genau so, wie sie das Leben auf dem Innenhof beobachtete. Als eine Möwe über ihren Kopf hinweg flog, folgte sie mit ihrem Kopf der Bewegung. Anschließend pflegte sie ihr Gefieder und flog davon um sich auf einen anderen Baum niederzulassen.

LaWe

Sonntag, 10. Januar 2010

Wetter Wetter Wetter

Na..da bin ich ja froh, dass ich eine warme Stube habe und das ich beruflich auch nicht auf die Straße angewiesen bin.

Über Nacht kam der Sturm auch bei uns in Rostock an und nun überschlagen sich auch die örtlichen Nachrichten über tief verschneite und verwehte Straßen. Besonders meine alte Heimat, die Insel Rügen, liegt wieder unter den verwehten Schneemassen begraben. Dort gibt es ja sehr viele Baumalleen und viele liegen quer zur östlichen Windrichtung. Entsprechend sind sie bei Sturm verweht und unpassierbar.

Mein Wohnblock hier in Rostock hat eine windgeschützte Lage und so sieht es aus meinen Fenster nicht mal nach Schneefall aus, geschweige nach Schneesturm

Aber weiter draußen wird sich der Winter bestimmt von der anderen Seite zeigen

LaWe

Samstag, 9. Januar 2010

erste geistige Ergüsse..

auf musikalischer Ebene hat Sohnemann mit einem Musikprogramm festgehalten. Hat sich mit einem seiner Freunde in der Nacht den Namen "DJ Hasselschroeder" ausgedacht und musikalisch rausgekommen ist das


LaWe

Freitag, 8. Januar 2010

Immer wenn die Sonne ..

…in mein Wohnzimmer scheint, bekomme ich leichte Anfälle von Aggressionen. Nicht nur das mir jeder Sonnenstrahl die Staubflocken auf den Fußböden und Möbeln zeigt, nein auch der schwebende Mikrostaub wird sichtbar und scheint vor meine Nase zu hängen. Diese verräterischen Strahlen machen mir klar, ich muß wieder mal als Putze durch die Wohnung wirbeln.

“Putzen ist eine Arbeit, die man nur sieht, wenn man sie nicht gemacht hat” sagte früher meine Mutter immer, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Hausarbeit hatte. Damals hoffte ich auf – wie Sohnemann heut auch – Heinzelmännchen, die nachts lautlos die ungeliebte Arbeit erledigten.

Mit den Jahren haben sich alle meiner Illusionen dieser Art in Luft aufgelöst und ich muss selber Hand anlegen.

Viele Reinigungsgeräte im Handel versprechen fast kinderleichte Handhabung – ohne bücken und so – doch halten die ihr Versprechen oft nur von 12 bis Mittags. Der klappbare Wischmob klappt schon nach kurzer Zeit nicht mehr, meinen Schrubber hatte ich nach den hinreißenden Versprechen des Handels über Bord geworfen.

Nachdem ich heut meinen Putzwahn - begleitet Flüchen und Fauchen - hinter mir lassen konnte, kam sogar etwas Kreativität in meine Sinne und so verwandelte ich den Staubsauger in einen Schrubber.

LaWe

Sonntag, 3. Januar 2010

staun staun



Nachtgespenst ?

LaWe

Winterzeit

Heut Morgen

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Ausblick aus dem Küchenfenster

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Ausblick aus dem Schlafzimmer

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Selbst die Autos fügen sich der Winterlandschaft und schmiegen sich auf diese Weise in die Natur ein.

LaWe

Samstag, 2. Januar 2010

Kinderzeit

P1050849Schnee-he-flöckchen,

…weiß Röckchen,

was kommst du geschneit

du wohnst in den Wolken,

dein Weg ist so weit 

Als ich heut früh aus dem Fenster schaute, hatte der Schnee schon alles bedeckt, was noch auf der Stelle stand. Obwohl ich aus dem Fenster in erste Linie nur auf einen tristen Parkplatz schaue, so hat er im frischen fast unberührten Schnee doch wieder ein anderes Aussehen, ja sogar was unschuldiges.

Vielleicht liegt das unschuldige Aussehen ja auch darin, dass man nix mehr sehen kann und bis zum Wall – er schirmt die Geräusche der Bahn zum Überseehafen ab – alles in fallende Schneeflocken gehüllt ist. Wer jetzt vor die Tür geht, kommt bestimmt als Schneemann wieder nach Haus.

Sohnemann spekuliert auf Schulausfall am Montag wegen Schnee. Selbst ihn erinnert der Schnee noch an seine Kinderjahre. Doch aus den Kinderschuhen ist er schon lange raus gewachsen, auch wenn er die mütterliche Fürsorge noch in vollen Zügen fast wie in Kinderjahren genießt. Auf jeden Fall sind diese “Züge” für ihn bekömmlicher, als die Züge aus der Whiskyflasche, die ihn über Silvester bis in den Neujahrsmorgen begleitete. Nach dem Genuss musste er sich fast 2 Tage wieder erholen 

Jetzt steht er wieder seinen Mann und zieht mit seinen Freunden wieder um die Häuser.

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

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