Samstag, 12. Dezember 2009

Yoga-Orakel

Stelle hier deine Frage und warte auf Antwort.
Ich hab meine erhalten:
sie hätte besser ausflallen können, aber sie war die reine Wahrheit und ohne Schmus

LaWe

Yaga-Trance - Dance



Das werd ich am nächsten Donnerstag mit meinen Frauen in der Yoga-Gruppe machen.

Das ist nach meinem Geschmack, aber für die Mädels der Gruppe vielleicht zu hart

LaWe

Mittwoch, 9. Dezember 2009

fleißige Maler

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Der einsame Maler arbeitet schon Tagen an diesem alten Gebäude, dass schon seid Jahrzehnten grau und grau aussah.

Das war eine ehemalige Kaufhalle – so nannten die DDR-ler den heutigen Supermarkt – und wird heut von einem Möbel-Restposten-Unternehmen und einer kleinen Kneipe genutzt. Auf den Weg zur Straßenbahn ist das ehemalige graue Gebäude wieder zu einem kleine Lichtblick geworden und das macht nicht nur die gelbe Farbe des neuen Anstrichs.

Doch zieht so eine schöne glatte Fläche auch gleich die “Schmierfinken” an und noch wenigen Stunden hinterließen sie auch schon ihre Markenzeichen, die alles andere als Kultur der Zeit darstellen. Sie sind für mich eher ein Zeichen von sinnlosem Zeitvertreib.

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Die Schmierfinken arbeiten nur im Dunkeln und hinterlassen keine Kunstwerke, wie z.b. an dieser Sporthalle, die für die Sprayer frei gegeben wurde.

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LaWe

Samstag, 5. Dezember 2009

es und er ist immer noch schööön

ist immer noch schööön anzusehn und zu hören

LaWe

Schlüsselproblem

Es ist nicht das erste mal, dass ich auf ein Schlüsselproblem stoße. Insgesamt das 3. mal in meinem Leben und immer waren Hintergrund und der Ablauf ähnlich.

Ich bin die letzte, die das Haus bzw. den Dienstraum verlässt. Nach mir kommt erst der nächste Arbeitstag. Nach Stunden schießt mir eine zweifelhafte Frage wie ein Kugelblitz in meinen Kopf: “Hast du überhaupt abgeschlossen bzw. das Radio ausgemacht?” und das, obwohl ich es Jahre zuvor auch immer zuverlässig tat. Und jedes mal bohrt sich die offene Frage wie ein Parasit in mein Gehirn und weigert sich auch nach Ruhigstellung meine Gehirnwindungen zu verlassen. Sie nagen sich weiter durch alle Gehirnwindungen und die halbe Nacht und geben keine Ruhe, bis ich Klarheit hab, ob ich als Letzte auch wirklich alles pflichtgemäß hinterlassen habe.

Fall 1:

Einmal hatte ich mir per Telefon bis Mitternacht Klarheit verschafft, weil mir jemand bestätigen konnte “Alles klar, du hast das Radio im Büro ausgemacht” und konnte mich zurück lehnen und meinen verdienten Schlaf holen. Kaum war ich eingeschlafen, hörte ich die Feuersirene – sie war unmittelbar in meiner Wohnungsnähe – und mein erster Gedanke war, das Dienstgebäude brennt, weil ich vergessen habe, das Radio im Büro aus zu schalten. Gleich darauf folgte der beruhigende Gedanke, dass mir per Telefon bestätigt wurde, dass für mich alles roger war. Das Feuer brach wenige Meter von meiner Wohnung aus, Es war eine alte Baracke, sie brannte schon lichterloh, als ich neugierig aus meinem Schlafzimmerfenster schaute.

Fall 2:

Ein anderes mal ließ ich mich nach Mitternacht  mit einem Taxi vorgefahren, hab selber überprüft, ob ich das Dienstgebäude – ich hatte es als Letzte verlassen - abgeschlossen hatte. Es war das Büro einer Immobilienfirma und lag im Erdgeschoß mit einer großen Eingangstür zur Straße. Kurz vor dem Einschlafen schoss mir wieder so eine zweifelhafte Frage  wie ein Kugelblitz in meine Gehirnwindungen: “Hast du überhaupt abgeschlossen?” So plötzlich, wie der Kugelblitz in meinem Kopf eintraf, genau so schnell saß ich hellwach und aufrecht in meinem Bett und bot alle meine geistigen Kräfte auf, um ich daran zu erinnern. Doch dort, wo meine Erinnerung war, war nur ein schwarzes Loch. Meine persönliche Überprüfung ergab, ich hab die Räume ordnungsgemäß abgeschlossen und konnte beruhig schlafen gehen. Mein damaliger Chef fand das am nächsten Tag ungeheuer lustig.

Fall 3:

In einem Mehrgenerationshaus gebe ich eine Yogastunde pro Woche und das schon seid 2 Jahren. Weil ich an dem Tag die Letzte ich Haus bin, hat man mir den Schlüssel zum schafschließen ausgehändigt. Also muss ich nicht nur abschließen, sondern auch die Alarmanlage einschalten. Vergesse ich das, wird bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Alarm in der Wach- und Schließgesellschaft ausgelöst und die rücken an, um nachzuschauen, was los ist. Der Einsatz kostet.

Nach der Yogastunde hab ich ca. 45 Minuten Straßenbahnfahrt vor mir, um nach Haus zu kommen. Noch bevor ich die Straßenbahn verlassen konnte, schlug der Kugelblitz wieder in meinem Kopf ein. “Hast du überhaupt scharf geschlossen?” Alle Abläufe vor und nach dem scharfschließen, konnte ich aus der Erinnerung rekonstruieren, jedoch nicht den entscheidenden Moment. Meine Felle schienen unwiederbringlich wegzuschwimmen, denn ich hätte vor dem Alarm das Gebäude nicht mehr erreicht. Das schwarze Loch in meiner Erinnerung lies sich auch nach intensivem Nachdenken nicht schließen.

Ich musste auf jeden Fall handeln, wollte ich mich über Nacht nicht einem nervenaufreibenden Höllentrip ausliefern.

Ich rief die Polizei an, sie suchten nach der Wach- und Schließgesellschaft, die für das Gebäude verantwortlich war und konnten mir wenig später auch die Telefonnummer nennen. Die Sicherheitsleute der Firma hielten sich nach meinen Notanruf jedoch bedeckt, denn ich gehörte ja nicht zu den Eingeweihten. Sie würden aber alles regel, dass zur rechten Zeit die Alarmanlage eingeschaltet werde. Ich war erleichtert. Eine Rückmeldung, ob ich das scharfschließen vergessen hatte oder nicht, bekam ich jedoch nicht.

Später stellte sich jedoch heraus – ich hatte auch an dem Abend die Alarmanlage ordnungsgemäß angeschaltet.

LaWe

Donnerstag, 3. Dezember 2009

Rückmeldung

Nachdem der November fast blogfrei an mir vorbei gerauscht ist, wird es Zeit, mich mal wieder zu Wort zu melden.

Die letzten Tage wurden von zwei kleinen Geistern ausgefüllt. Das war eine enorme Umstellung für meinen Tagesablauf. Mein Arbeitstag beginnt ja erst ab Mittag und so hab ich die Morgenstunden in der Regel für mich. Doch darauf können die kleinen Geister keine Rücksicht nehmen. Sie haben um 6 Uhr ausgeschlafen und suchen nach Spielmöglichkeiten. Da liegt es auf der Hand, dass sie mit der eigenen Bettdecke unter dem Arm zu mir ins Bett kriechen um mich brutal aus meinen Schlummerschlaf zu reißen. Ich sollte sie kitzeln oder mit der “Klebehand” fixieren. Und wenn das Spiel zu langweilig wurde, dann bestellten sie bei mir einen Massage ala “Wetter” für ihren Rücken. Zwei kleine Kinderrücken lagen vor mir und ließen sich von mir massieren. Mal schien die Sonne auf den Rücken und später fielen schon die ersten Regentropfen auf ihre Rücken. Mit meinen Fingerkuppen lies ich jede Wetterlage und jede erdenkliche Tierspur – von Maus bis Elefant -  auf ihre kleinen Rücken die Bahn ziehen. Die kleinen Mädchen lagen quietschend und noch vor dem Morgengrauen in meinem Bett und wollten Action, Action, Action.

Der Rostocker Weihnachtsmarkt bot weitere Abwechslungen für die beiden süßen Mäuse.

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Hier als Lokfahrer in einer Berg- und Talbahn                                      als Überflieger waren sie auch in ihrem Element

Kaum zu glauben, wie lebenshungrig die kleinen Geister jeden Tag aufs neue sind und wie selbstverständlich alles, was ihnen das Leben bietet, in Beschlag nehmen, auch mich.

Jetzt muss die Oma sich erst einmal wieder ausschlafen und regenerieren

LaWe

Mittwoch, 11. November 2009

kleine Prinzessin

Immer wenn eine neue Trainingssaison beginnt, kommen wieder neue Kinder in die Gruppe aus die wir uns Trainer wieder einstellen müssen. Es sind Kinder in der Altersgruppe von 5 – 10 Jahren. Sie alle haben Spaß am Breitensport, auch wenn es manchmal etwas ruppig unter den Jungs zugeht. Auch die ganz Kleinen sind voll mit dabei und machen alles mit, was auch die Großen machen.

Ein kleines zartes Mädchen mit blonden Haaren von 5 Jahren kam mit ihrem größeren Bruder vor kurzem in die Gruppe. Während er sich schnell zurechtfand, war sie eher zurückhaltend und ängstlich, auch wenn sie immer mit großer Freude zum Training kam.

Es flossen Tränen, wenn ihr größerer Bruder nicht in der Nähe war.

Es flossen Tränen, wen die Jungs laut wurden

Es flossen Tränen, wenn die Jungs in ihrer Nähe wie kleine Welpen balgten

Es flossen Tränen, wenn sie angestoßen wurde

Es flossen Tränen, wenn sie sich überfordert fühlte.

Anfangs stand sie allein in der Ecke und weinte mit vielen Tränen. Und bevor ich das sah, waren schon so viele geflossen, dass ich sie kaum noch trocknen konnte. Dann bat ich sie. “Komm zu mir, wenn du traurig bist” und sie kam zu mir wie ein kleines Küken unter die Flügel und lies sich ein paar Minuten von mir abschirmen. Dann waren die Tränen und sie warf sich wieder ins Geschehen der Trainingseinheit. “Ja” sagt der Vater “das ist ihre Form der Kommunikation”. Sie nutzt meine beschützenden Arme mehrfach in einer Trainingseinheit, doch verlor sie nie die Freund am Training und kam immer mit einem strahlenden Lachen wieder zurück.

Vor ein paar Tagen erzählte sie mir, dass sie im Kindergarten hingefallen wäre. “Ich hab mich ganz allein wieder beruhigt” sagte sie mir stolz. Ich war erstaunt, wie ein kleines 5-jähriges Mädchen sind damit so auseinander setzte und auch schon Veränderungen an sich selbst erkannte.

Gestern traf es sie jedoch wieder arg.

In einem Fangspiel lief sie mit einen anderen Kind zusammen und fiel auf den Boden. Das war wirklich ein harter Crash mit Aufprall auf den Boden und sie bekam kaum noch ausreichend Luft zum Weinen. Ich nahm sie gleich in meine Arme um sie zu beruhigen und das war nach diese Karambolasche wirklich nicht leicht. Mein Co-Trainer musste die Gruppe erst mal weiterleiten.

Zum Glück hatte sie Kleine sich nicht wirklich verletzt und litt mehr unter dem Schreck als unter Schmerzen. Mit feuchten Tüchern kühlte wir – eine kleines Mädchen der Gruppe und ich - ihre Hände und Knie, während sie auf einer weichen Sport-Matte am Boden lag. Die Kleinen genießen diese Art Fürsorge und schauen auf diese Weise dem laufenden Training zu.

Da lag sie nun, die kleine zierliche Prinzessin mit kühlenden Läppchen auf Knie und Hände, doch ihre Tränen waren zum Glück bald wieder getrocknet.

Am Ende der Trainingsstunde haben die Kinder noch etwas Spielzeit übrig und ich ging noch einmal mit meinen “Zauberhänden” zur Kleinen. “Pass mal auf, meine Zauberhände machen dich nun wieder ganz gesund” bot ich ihr an. Dann streichelte ich ihr damit ihre Beine und Hände, hielt sie dann an ihren Händen fest und zog sie in die Höhe. Sie stand wieder lächelnd auf ihren Beinen und spielte mit den anderen die letzten 15 Minuten in der großen Sporthalle.

Die Karambolasche hatte sie wieder vergessen…..

LaWe

PS: Nachtrag zum 12.11.09
Heut hat die kleine Prinzessin ohne Tränen eine Trainingsstunde geschafft und das ist nicht mir sondern ihr aufgefallen.
"Frau H. ... soll ich ihnen mal was sagen?"
"Ja, was möchhest du mir sagen? antworte ich.
"Ich hab heut gar nicht geweint"

Montag, 9. November 2009

Der Stein des Anstoßes

Nicht geklaut sind die Bilder, sondern selbstgemacht – direkt und frisch vom laufenden Programm. Die Liveübertragung zum 20. Jahrestages vom Mauerfall.

Beeindruckende Bilder – ich wäre gern dabei gewesen und leider hab ich nur den Rest der Liveübertragung gesehen. Zum Glück kam ich noch rechtzeig nach Haus und so konnte ich sehen, als der erste Stein gestoßen wurde und die Reise der fallenden Steine begann.

 

Der erste Stein wird angestoßen

 

und sie fallen und fallen

 

die Politik strahlt

 

ein Stein blockt - symbolisch für die Mauer der Armut und andere politische Mauern zwischen den Völkern

 

die Mauer ist gefallen

 

Freudenfeuer überall

 

strahlende Gesichter auch überall

Was ist mir von den nächsten 20 Jahre wünsche:

  • Arbeit für jeden
  • Ausbildung für jeden
  • ein friedliches Leben
  • eine gesunde Umwelt
  • ein gesundes Klima
  • eine sichere Zukunft für meine Kinder und Kindeskinder und deren Kinder usw.

LaWe

Heute vor 20 Jahren

In den Medien überschlagen sich schon seit Tagen die Berichte über den Mauerfall vor 20 Jahren und heut geht diese Berichterstattung in die heiße Phase. Reflektiert wird nur, was in die Zeit passt, alle anderen Eindrücke bleiben unerwähnt. Deshalb finde ich mich in fast keiner Berichterstattung wieder und sehe immer wieder mit Erstaunen zu, wie sehr viele unter dem System von damals gelitten haben.

Grundsätzlich möchte ich sagen, dass ich mich von vielen Vorkommnissen, die Menschenrechte verletzten und erst nach der Wende bekannt wurden, verabscheue und ich damals – grade weil ich darüber nichts wusste – in so etwas wie einer heilen Welt lebte. Mein Horizont reichte so weit, dass ich nur meine unmittelbaren Lebensbereiche überblicken konnte und in der gab es keinen wirklichen Widerstand gegen die Politik und wenn, dann ging er über kritische Worte nicht hinaus und die betrafen fast immer nur die Warendecke der DDR, die ja bekanntlich mehr als dünn war.

Mein ältester Sohn – damals 13 Jahre - empfand den Übergang von Ost nach West als Übergang von einem wohltemperierten Raum in eine Kühlkammer. Das erzählte er mir kurz nach der Wende und das, obwohl er das neue Land in dem er jetzt leben sollte, noch gar nicht kannte.

Mein jüngster Sohn war grade geboren und ich wurde am 9. November aus der Klinik entlassen.

Die Umbruchzeiten hatten damals meinen Kopf in Beschlag genommen und es gab keine Minute, in der sich mein Hirn nicht mit dem Konflikt unseres Landes auseinandersetzte. Ich hatte grade Frieden in meinem Leben gefunden und nun schwand der gesellschaftliche Frieden täglich mit rasanter Geschwindigkeit. Ich hatte Mühe in meinem Kopf die Ereignisse mit meinen aufkeimenden Ängsten abzugleichen. Ich erinnere mich, dass ich in schlaflosen Nächten in der Wochenstation fast vergessen hatte, dass ich grade eine Sohn  geboren hatte…so sehr nahmen die gesellschaftlichen Ereignisse mein gesamtes Innenleben in Beschlag.

Alle Zeitungsartikel aus der damaligen Zeit enthielten Hoffnungsschimmer dass der Sozialismus doch noch nicht am Ende ist – alle anderen warf ich weg. ja ich zerriss sie, so wenig konnte die Worte der Andersdenkenden ertragen.

Am 9. November kam ich mit meinen 5 Tage alten Baby aus der Klinik und aber kein Taxi, dass uns beide nach Hause fuhr. Der Vater bemühte sich vergeblich, ein Taxi zu rufen und ich wollte schon mit der Straßenbahn – das Baby im Arm – nach Hause fahren. Da kam mir die rettende Idee, ich könnte mich von meinen Kollegen nach Hause fahren lassen. Es klappte und so stand ich zu Haus mit einem Neugeborenen im Arm und nichts mehr war so, wie es vorher war. Die Regierungen der Stadt und des Landes waren zurück getreten und ich hatte meine Arbeit mehr.

Zum Glück war ich mit dem Baby beschäftigt und so erfuhr ich von den Ereignissen nur über die Medien, daran teil nehmen – egal auf welcher Seite – konnte ich nicht.

Abends zur vorgerückter Stunde, ich versorgte meinen kleinen Sohn grad – kam der Vater des Sohnes aufgeregt aus dem Wohnzimmer zu uns beiden: “Komm, dass musst du dir unbedingt ansehen” und dann lief er schon wieder aufgeregt ins Wohnzimmer zurück. Ich legte den Kleine zu Bett und wollte mit ihm fernsehen. Doch was ich sah, ertrug ich nicht. Glückliche und euphorische Menschen bestiegen die Mauer von Ost und West. Sie waren glücklich und ich unglücklich. Wie konnten sie alles wegwerfen, was viele Menschen vorher mühevoll aufgebaut hatten – es gab kaum noch Privateigentum, fast nur noch Volkseigentum. Doch das wollten die Menschen nicht – sie wollten ihre Freiheit, von der ich bisher nichts wusste. Eine Art von Freiheit, die ich mit ihnen nicht teilen konnte. Ich wollte nur noch mein Leben zurück, dass die Menschen von damals mit sich rissen.

Und all die Menschen von der anderen Seite, was wollten sie auf der Mauer, die uns bisher von ihnen fern hielt?

Die erdrückenden Massen stürmten nicht nur die Mauer in Berlin, nein sie drangen viel weiter vor. Sie drangen in mein Wohnzimmer ein, in meine heile Welt und zerschlugen alles, was ich mir bis dato erkämpft hatte. Mein Wohnzimmer war angefüllt mir euphorischen Menschen und es gab kein Platz mehr für mich. Ich fühlte mich erdrückt und an die Wand gepresst. Auch die Freude meines Freundes konnte ich nicht teilen. “Ist das nicht toll?” wollte er mich mit seiner Begeisterung mitreißen, doch ich war noch nicht so weit. Ich stand an der Wand und konnte nur noch einen Gedanken zulassen: “Wie komme ich hier raus?”

Der Fluchtgedanke war übermächtig und stand über jedes rationales Denken und ich erkannte zum ersten mal, wie die Andersdenkenden unseres Landes – das mir damals am Herzen lang – empfunden haben mussten.

Ich gab meinem Fluchtgedanken nach und floh in mein Schlafzimmer – meine Höhle und Zufluchtsort - nahm meinen Kleinen eng an die Brust und unter Tränen zog ich mir die Decke über den Kopf.

LaWe 

 

Sonntag, 8. November 2009

Sonntagsaussicht



Auf die Morgensonne muß ich heut verzichten.

Da bleibe ich lieber mit meiner Sonne im Herzen im Bett und trage mir selber den Kaffee ans Bett.

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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