Montag, 12. Januar 2009

coooool

Mann gönnt sich ja sonst nix und versäuft nicht alles

LaWe

Sonntag, 11. Januar 2009

Geselligkeit in der Gemeinschaft

Fast scheint es so, dass die Tage der Dunkelheit auch zu Tagen der Rückbesinnung werden können. Vor zwei Tagen war es ein Song der mich an eine unvergessene Begegnung erinnerte, heut sind es Bilder, die mich noch eine Generation weiter in die Geschichte schauen lassen.

Meine Eltern bewahrten ihre Bilder nicht wie in bekannten Familien in Fotoalben auf, sondern die Bilder lagen in Zigarrenkisten oder ähnliche Kartonagen. In besinnlichen Stunden holte ich mir die Kiate mit den Bildern immer mal wieder vor und stöberte in den alten Bilder, die bis in die Kinderjahre meiner Eltern reichten.

Das Bild hier im Blog hatte schon als Kind auf mich eine Fazination und ich schaute es immer ein Deut länger an, als die anderen. Auf ihm zu zu sehen sind mein Opa und seine 15jährige Tochter, meine Mutter.

In meinen Kinderaugen waren Eltern und Großeltern immer alte Zeitgenossen, doch auf dem Bild waren beide noch jung. Und noch etwas anderes hatte ein Anziehung auf mich.

Der liebevolle Blick meines Opas auf seine Tochter, dadurch gewinnt das schlichte Bild an Wärme.


Dieses Bild stammt noch aus Zeiten, als das Leben technisch noch nicht durchorganisiert war und es kein Fernsehen gab. Die Menschen im unserem Dorf pflegten daher die Geselligkeit in der Gemeinschaft. Es gab kaum ein größeres Fest im Dorf, an dem nicht fast alle auf irgend eine Art und Weise teilhatten.

Der Mann mit dem Akkordeon in der Hand ist mein Vater, er war sozusagen die Kapelle des Dorfes. Und immer wenn im Dorf ein Fest angesagt war, war auch er gefragt. Ich erinnere mich noch genau, dass meine Mutter seine Biere - er bekam sie von der Feiergemeinde spendiert - immer überwachte, damit es nicht zu viele wurden. Den Alkoholpegel meines Vaters machte sie an seinem Gesang fest. war der zu laut, dann zog sie das Bier ein.

Ja...manchmal frag ich mich, warum so ein Rückblick in alte fast vergessene Zeit immer etwas romantisches hat :-)))


LaWe

Freitag, 9. Januar 2009

Rückblick über einen schlichten Song

Musik im Hintergrund der täglichen Hausarbeit war für mich schon immer eine Art Antriebsmotor, der nicht nur meine Stimmungspegel beim Putzen auf gute Laune heben konnte, sondern in Rhythmus der Musik läuft die oft ungeliebte mit viel mehr Leichtigkeit von der Hand. Nachdem ich meine CDs schon mehrmals rauf und runter gehört hatte, stieg ich auf Radio um.

Vor kurzen stieß ich bei meiner Suche nach einen unterhaltsamen Sender - d.h. ohne überdimensionierte Eigenwerbung - auf einen Oldiesender von RTL der in meinem Kabelanschluß eingespeist wird. In ihm laufen alle die Musiktitel, die in meiner Sturm und Drangzeit meine Emotionen höcher schlagen ließen. Sogar längst vergessene Freunde, die vor Jahren bei mir im Rennen waren, kommen bei bestimmten Titel in meine Erinnerung zurück. Aber auch frustrierende Erinnerungen stiegen wieder auf.

So erinnert mich ein
Titel von Queen immer wieder an die fehlenden Tänzer während einer Tanzveranstaltung. Damals wie heut brauchten die Herren der Schöpfung immer etwas länger um tanzmäßig in die Gänge zu kommen. Nur die Ehemänner forderten brav ihre Frauen auf, die Singlemänner blieben sitzen. Das Gefühl des "Sitzengelassen" war in solchen Momenten in mir mehr als präsent und hat sich bis heut in meine Erinnerung eingeprägt.

Doch der Song "
Stand by me" spielte eine besondere Rolle in meinem Leben. Damals hörte und und tanzte ich nach dem Titel das erste mal. An dem Abend waren fast nur Ehepartner in der Bar und nur wenige Singlemänner unterwegs. Ich war grad geschieden und hatte mich von den Eskapaden auch seelisch wieder erholt. Ich war bereit, wieder mit Freuden am Leben teilzunehmen. Doch wie fast immer zog es nur die Ehemänner mit ihren Frauen auf die Tanzfläche, die Singles hielten sich an der Bar und an den Gläsern fest.

In meiner Not sah ich mir die Herren der Schöpfung an der Bar etwas genauer an und dabei fiel mir einer besonders ins Auge. Eher Gedankenverloren saß er an der Bar und trank seinen Wisky allein vor sich hin.

Ein Barabend ohne Tanzen? Das sollte nicht mein Schicksal sein und ein ungeahnter Antrieb entfachte sich in mir. Den einsamen Mann faßte ich immer stärker ins Auge, er entsparch optisch nicht ganz meinem Geschmack, doch hatte er gesunde Beine mit denen er sicher noch schwungvoll sein Tanzbein schwingen konnte.

Also nahm ich meinen Mut zusammen und ging auf ihn zu und an ihm vorbei und mehr im Vorbeigehen rief ich ihm leise zu: "Na, wenn Sie sich hier langweilen, dann können sie auch mit mir tanzen". Mit hochschlagenden Herzen setzte ich mich wieder an meinen Platz, doch ich bekam kaum noch meinen Hintern auf dem Stuhl. Denn als ich beim setzten aufsah, stand der angesprochene Mann schon vor mir: "Darf ich bitten?".

Wir tanzten unseren ersten Tanz nach dieser Musik




An dem Abend tanzten und unterhielten wir uns ununterbrochen. Wahrscheinlich war jeder von jedem seine Kragenweite und damit begann unserer gemeinsamer Weg an dessen Ende heut unser gemeinsamer Sohn von 19 Jahren steht.

Er selbst bemühte sich Zeit seines Lebens, mir immer beizustehen, jedoch war eine tödliche Kraft in ihm stärker und er verstarb vor 8 Jahren in Alter von 41 Jahren plötzlich .

Doch dieser Song führt mich auch noch heut an die ersten Stunden der Begegnung zurück.


Hier eine Version mit John Lennon
LaWe

Donnerstag, 8. Januar 2009

Wieder im Lande....

der virtuelle Welt.

Nach 10 Tagen erzwungener Internet-Abstinez kann ich wieder in die große weite Internetwelt ausschweifen.

Seit gestern kann ich wieder surfen und das über die Leitungen von 1&1, mit denen ich sehr zufrieden bin. Jetzt ist meine Internetleitung auch so schnell, wie in der Werbung versprochen, das heißt, ich kann surfen ohne Eieruhr - die sich bei Laden zeigt.

Im Komplettpreis von monatlichen 49.99 Euro sind enthalten:

4 Handykarten mit jeweils 24 Stunden kostenloses telefonieren ins Festnetz und untereinander
- eine davon ist für mich
- eine für meinen Sohn
- eine für seine Oma
- eine für meinen Trainer

2 Telefonnummern mit bzw. ohne Schur
- eine für mich
- eine für meinen Sohn

1 x Maxdom - ohne Grundgebühr und zahlreiche Filme die im Preis von 49.99 enthalten sind
- das Ding hat sich gleich mein Sohn unter den Nagel gerissen

Also ist bin rundherum zufrieden und das trotz der Fruststrecke- vielleicht war das auch eine Entzugserscheinung - , die hinter mir liegt. Denn das Versprechen, nur für ein paar Stunden ohne Internetleitung zu sein, hat 1&1 nichtgehalten.

Aber die 10 Tage verschmerze ich und wird durch meine Zufreidenheit ausgegleichen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Frohe Weihnachten und schöne Festtage



LaWe

Sonntag, 21. Dezember 2008

Gegen das Nickerchen

Vielleicht ist die dunkle Jahreszeit schuld, vielleicht auch eine Art von Ermüdungserscheinung oder aber vielleicht ist es einfach nur eine Gewohnheit, aber jeden Abend, es ist 21 Uhr vorbei, dann wackelt meine Kopf vor Müdigkeit. Mal fällt er nach hinten oder nach vorn auf den Brustkorb. Beides weckt mich wieder auf und dann versuche ich krampfhaft zu verfolgen, was die Flimmerkiste grad so zu bieten hat. Aber nichts scheint stärker zu sein, als mein Nickerchen sitzend auf der Couch vor dem Fernseher.

Erst schwindet das Bild, weil meine schweren Augenlider zu fallen. Dann schwindet der Ton, weil der Schlummer sich in meinem Kopf ausbreitet. Er verstopft mir meine Ohren regelrecht mit Watte, bis ich die Töne auf dem Lautsprecher nur noch aus der Ferne höre um dann in eine Art betäubendes Meeres rauschen überzugehen und erst wenn mein Kopf noch vorn oder nach hinten fällt, werde ich wieder wach.

Bis 22 Uhr dauert der Kampf gegen das Nickerchen, dass mir allabendlich das Fernsehprogramm stielt.

Doch gestern Abend verlief meine Fernsehabend anders, als gewohnt.

"Charlie und seine Schokoladenfabrik" hielt mich wach und das nicht zuletzt, weil Johnny Depp mich mit seiner schauspielerischen Leistung als Willi Wonka nicht mein gewohntes Nickerchen kommen ließ.

http://wallpaper-charlie-und-die-schokoladenfabrik.softonic.de/.

Ein schöner und märchenhafter Fernsehabend hat mich diesmal vor dem Gewohnheitsnickerchen bewahrt.

LaWe

Mittwoch, 17. Dezember 2008

vertriebene Ängste

Sicherheit steht ja an oberster Stelle der menschlichen Bedürfnisse. Ist sie vorhanden, denkt man vielleicht nicht darüber nach, erst wenn sie nicht mehr vorhanden ist, kann sie unser Gleichgewicht erschüttern und deshalb oft die Ursache für unterschwellige Ängste. Diese tauchen nur latend im Bewußtsein auf um dann vielleicht wieder im Unterbewußten zu versinken.

Eine dieser Angst ist bei mir das Endringen eines Fremden in meine Wohnung. Sie ist mein Ort des Rückzuges und hat so etwas wie einen heiligen Status. Nur von mir "zugelassene" Personen dürfen ihn betreten. Meine Wohnug liegt im Erdgeschoß und für einen Kletterer leichter erreichtbar, als ich ahnte. Ein Kumpel meines Sohnes hat mir vorgeführt, wie leicht er über die Balkonbrüstung steigen kann um mal kurz an die Balkontur zu klopfen "Laß mich rein".

In dieser Nacht tauchte wieder so eine fremde Person auf.

Obwohl es dunkel war, konnte die helle Kleidung seine Erscheinung nicht verbergen. Um ihn war nur schwarze Nacht und ich ging zufällig zur Balkontür - ich wollte sie schließen - als er sich über die Brüstung schwang und auf die geöffnete Tür zu ging. Rasend schnell versuchte ich die Tür zu schließen um den Fremden am Eindringen zu stoppen. Ein staatlicher Mann, gut gebaut und kräftig, er war schneller als ich und setze seinen Fuß in die Tür.

Für den Bruchteil einer Sekunde entschied ich zwischen Panik und Besonnenheit. Ich entschloß mich für Besonnenheit und durchquerte den Plan des Eindringlings. Er konnte mich mit seiner Erscheinung werde erschrecken noch einschüchtern. Wir standen uns mit unseren festen Willen gegen über. Der eine - der eindringen wollte und ich, die andere, die keinen Zugang gewähren wollte.

Er mußte stärkere Geschütze auffahren und zückte ein kleines Messer, dass wie ein Skalpell aussah und hielt es mir drohend vor die Nase. Noch einmal durchzuckte mich mit Erschütterung meiner- inzwischen schon potenzierten - Angst. Die kritische Situation stieg damit um einen Level höher in der Anspannung. Und wieder stand ich am Scheideweg von Panik und Besonnenheit.

Mit der Kraft meines festen Willens, keinen Eindringling in meine Wohnung zulassen, griff ich besonnen zu seinem Handgelenkt und hebelte ihn das Messer aus seiner Hand. Überrascht über mich - das mir dieser Husarenritt gelang und ich als kleine Frau beherzt zulangte - ließ der Eindringling das Messer los. Ich übernahm seine Waffe.

Jetzt machte sich doch die Panik breit, die ich bisher wie einen flachen Ball halten konnte. Er - der Eindringling wollte seine Waffe wieder zurück erobern und griff nach mir. Was kann eine kleine Frau wie ich ihm schon entgegenhalten, wer er seine ganzen Körperkraft gegen mich einsetzt? In Panik stach ich zu, verletzte seinen linken Oberarm mit kleinen Messerstichen, ohne darüber nachzudenken. Nur "Auf Abstand halten und Rückzug sicher" waren mein oberstes Gebot meines Handels, während ich weiter hektisch auf ihn einstach. Zum Glück lies nah mehreren Stichen seine Zudringlichkeit nach, die Absicht, in mein Hoheitsgebiet einzudringen jedoch nicht.

So ging unsere Gerangel weiter und er versuchte mich wieder in die Enge zudrängen, in dem er mit seiner unverletzten Hand nach mir griff. Weil mein Messer nur seinen linken Arm traf, konnte er mit dem rechten Arm weiter agieren um mich zu attakieren.

Jetzt war guter Rat teuer, denn die Panik schien ihr Oberwasser zu behalten. Doch um keinen Preis wollte ich dem Eindringling nachgeben. Meine Messerattake hatte ihn schon ein paar Schritte wieder Richtung Brüstung getrieben, doch war er immer noch auf meinen Hoheitsboden.

Im Bruchteil einer Sekunde kehrte meine Besonnheit wieder zurück und ich erinnerte mich an die Kampftechniken, die ich während des jahrelangen Training mir angeeignet hatte. Ich ergriff nach einen weiteren Zugriff seiner Hand sein Handgelenk und nahm es fest im meine Handzange, zog ihn damit ich die Tiefe und drehte anschließend sein Gelenk so, dass er durch diesen Hebel kopfüber über die Brüstung meines Balkon geschleudert wurde.

Ich hatte ihn vertreiben, dem Eindringlich gelehrt, dass auch kleine Frauen sich wehren, besonnen und schnell reagieren, sich nicht einschüchtern lassen und mit Konsequenz ihr Hoheitgebiet gegen Fremdeinwirkung verteidigen.

Händereibend und beruhig schaute ich über die Brüstung. So schnell wie der Eindringling über die Brüstung geflogen ist, so schnell war er geflüchtet. Ich sah nicht mal mehr seine Fersen.......


Ja..das ganze spielte sich in dieser Nacht ab, während ich schlief und träumte. Doch der Angriff der Außenwelt auf meine inner Welt schien so real zu sein, dass ich erschrocken aus meinen Schlaf erwachste um mich für ein paar Minuten zu fürchten. Zum Glück schlief ich wieder ein, schlief den Schlaf der Gerechten und erwachte heut früh entspannt, trotz meiner nächtlichen Traumaction...

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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Achja...
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wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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