Sonntag, 26. August 2007

Was aus Minipüppi wurde

Was ist aus der Kleinen geworden?

Vielleicht erinnert ihr euch noch das Baby, dass statt im Februar dieses Jahres schon im Oktober 2006 zur Welt kam.

Nichts auf der Welt konnte sie mehr halten und so lag sie als Minipüppi noch ein paar Wochen im Brustkasten für winzig kleine Menschlinge auf der Intensivstation.

Inzwischen hat Minipüppi sich gemausert und schaut sich die Welt an..

LaWe

Samstag, 25. August 2007

Dabei sein ist alles

Aus dem Grund fuhr im Sommer 2003 nach Berlin. Der Zug war mehr als überfüllt. Meine Reisestasche fand grade so Platz auf dem Boden des Abteil´s, in das ich mich mit den Massen schon. Ich hatte Glück und kam noch in den Wagen - in die Nähe eines Abteils und einen Fuß auf den Boden. An Platzangst oder ähnliche bedrückende Zustände war nicht zu denken

Mit gefangen - mit gehangen

Und so hing zwischen Hamburg und Berlin auf einem Bein in einem Zug, der bedrohlich überfüllt war. Umgeben von jungen Menschen, die sich schon mal in Stimmung tranken. Doch was ist Bier, Wein oder Schnaps ohne Dampf? Und so stand die Luft im Zigarettendunst der Fahrgäste, die alle das selbe Ziel hatten

Die Loveparade in Berlin.

Ich selber war auf der Durchreise, denn ich kam von Nordfriesland. Dort hatte ich einen Woche Aikido-Training absolviert und war vielleicht deshalb stark genug, die Reisetortour ohne Alk oder anderer Betäubungsmittel zu überstehen.

Vor meinen Augen - ich stand schon so zwei Stunden auf einem Bein - gingen die ersten heftigen Stimmungstrinker in die "Knie". Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Übelkeit eintrat. Nicht nur die Fahrt war eine Tortour, der Weg zur Toilette ebenfalls. Und wer mehr getrunken hatte, als die Blase fassen konnte, hatte ein Problem, denn er mußte ich duch die Menschen- und Gepäckmassen einen Weg zur Toilette bahnen.

Mit einem Schmunzeln in den Augen sah ich den jugendlichen Treiben zu. Inzwischen war die Luft schon zum schneiden dick und die Lungen der Nichtraucher zu vorübergehenden Raucherlungen umgewandelt worden.

Ich sah mich in meiner stürmischsten Jungendzeit wieder - meine Drang nach großen Festen und Feiren. Ihr Fieber auf die große Big Party war mein Fieber.

Auch ich fieberte der großen Party entgegen, die ich bis dahin nur aus dem Fernsehen kannte. Und ich konnte es auch kaum noch erwarten, das bunte Treiben zu sehen. Was kümmerte mich die Reisetortour, was kümmerten mich die einbeinige Strapaze, ich war auf dem Weg zur Loveparade und das war ausschlaggebend.

Dann endlich war ich unter den Ravern und in meinem Element.

Die krassen Bässe der Technowagen brachten mich schnell auf Hochtouren und die Beweglichkeit der letzten Trainingstage war auf den Höhepunkt.

Ich war dabei und tanzte mich ohne Rauschemittel in Trance ....

Im Hintergrund läuft mein Fernseher und bringt die Zusammenfassung der Loveparade in Essen.

Ach..wie gern wäre ich unter den Ravern..

LaWe

Freitag, 24. August 2007

Vermögensberatung

an welcher Stelle ich wohl stehen mag ?
SmileyCentral.com
LaWe

Donnerstag, 23. August 2007

Erfassen

Das sagt man Google ja nach - Datenkralle. Google erfaßt alles, auch das was nicht mehr da ist, vielleicht schon gelöscht wurde.
Die Macher von Google sollen ja Schüler eine Montessorie - Schule gewesen sein. Ob das für Schulqualität spricht oder ob sich nur zwei Menschen gefunden haben, die eine gute Idee hatten?
Egal - heut sucht man nicht mehr in Internet - man googlet - eine neue Wortschöpfung.

Vor ein paar Tagen fand ich ein paar (für mich) nützliches Tools - iGoogle.de. Darin ist u. a. eine Text- und Tabellenverarbeitung und jede Menge kleine praktische Gadgets. die man sich individuelle auf die Startseite setzen kann.

Eins davon ist der Google.Reader, mit dem ich alle Seiten, die ich aktuell lesen möchte übernhemen kann. Für die zahlrichen Blogs, die ich hier und da ganz gern lesen, ist das eine praktische Sache. Mit wenig Zeitaufwand kann ich alle frisch geblogten Seiten im Kleinformat lesen und zum kommentieren schnell auf das Weblog der Blogers gehen.

Heut hat z.B. Mister Spott frisch geblogt und seinen Lesern wunderschöne Himbeeren serviert, die sich in meinem Bildschirm mit iGoogle.de so darstellen.

Himberren von Mister Spott auf meinem Bildschirm

Dienstag, 21. August 2007

(be)rühendes Video


Prinzessin Diana - GMX Video

LaWe

Montag, 20. August 2007

Freiheit für die Liebe

Fast hätt ich gedacht, die Welt hat sie vergessen, obwohl ihr Name in aller Munde war.

Bildquelle:Stern.deSogar wir Ostler kannten ihren Namen damals und in meinem Kopf spukte sie als die verruchteste Person Deutschlands. Mit Schmutz und Perversitäten brachte ich sie in Zusammenhang. Naja, der Kopf spekuliert und bastelt sich ein Bild, von dem, was er nur zu höhren bekommt. Dazu kommt noch die eigene Moralvostellung, die nicht auf den neusten Stand war. Damals wurde sie noch von Hinterweltler gefüttert.

Dann sah ich sie kurz nach der Wende das erste mal im Fernsehen. Ich selbst befand mich grad in einer Umschulug, die damals massenhaft an die Arbeitslosen weiter gereicht wurden. Der BWL Unterrecht sollte unser Wissen von sozialitischer Wirtschaft überschreiben. Nette Lehrer reisten an und schulten uns um.

Doch die ersten wirklichen neuen wirtschaftlichen "erleuchtenden" Erkenntnisse erwarb ich est über das Interwiev, was damals mit Beate Uhse In Fernsehen gezeigt wurde. Jeder Satz entsprach dem Inhalt und der Substanz mehrerer Unterrichtsstunden in BWL.

Ich schloß Beate Uhse in mein Herz und doch traute ich mich nicht in ihre Geschäfte, die schon kurz nach der Wende zahlreich auch bei uns aus dem Boden schossen.
"Nicht die Reichen fressen die Armen, sondern die Schnellen die Langsamen" war einer ihrer vielen Schlüsselsätze zur Wirtschaft, die sie während des Interwievs zum Besten gab.

Bis heut traute ich mich nicht in ihre - ok, bis auf eine Ausnahme - in einen Geschäft zu gehen, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.

Bildquelle=WDR.deDoch dafür leistete ich mir ihr Buch "Lusvoll am Markt" und erkannte erst nach dem Lesen, was die Frau geleistet hat und das an mehreren Fronten.

Dies und noch viel mehr werden wir vielleicht irgendwann einmal auch noch auf dem Bildschirm sehen könne, denn RTL bereitet die Verfilmung ihres Lebens vor.

Da kann ich nur sagen - SUPER - ich freu mich schon drauf und hoffe auf einen kitschfreien Film.
LaWe

Sonntag, 19. August 2007

Zeitreise statt Himmelfahrt

Mit Leichtigkeit und Mausklick kann sich der Mensch heut durch das Internet bewegen. Niemand wundert sich, wie es kommt, dass meine in die Tastatur gegeben Buchstaben und Wort mit einem Mausklick auf den Button "Senden" im Bruchteil einer Sekunde dem Rest der Welt zu Verfügung stehen.

Meinen geretteten Regenwurm vom gestern konnte ich ohne Probleme per Bild auf den Weg der Hochgeschwindigkeitsautobahn in Internet schicken. Und wenig später erhielt ich von LO einen Orden als Lebensretter des ver(w)irrten Wurms.

Schneller gehts nimmer.

Doch wenn meine Informationen Zeit und Raum ohne Probleme überwinden, ist es dann auch nicht möglich, auch körperlich eine Reise durch die Zeit zu machen?

Noch einmal in der Vergangenheit sein.

Wisssen, was damals geschah, wie lebte der Mensch ohne seine Komfortzone von heut? Die zahlenreichen Dokusoaps in Fernsehen lassen Freiwillige diese Erfahrungen vor der Kamera machen.

Oder - was kommt nach mir?


Was geschieht weiter in der Welt, wenn ich nicht mehr das bin? Ich gebe zu - diese Frage beschäftigt mich mehr, als der Blick zurück.

Aber mein Leben ist begrenzt und wenn ich Glück habe, schaffe ich eine 3-stellige Geburtstagszahl. Meine Familie gratuliert mir zu meinem 100sten. Ich bin dann zwar schon körperlich und geistig klapprig, aber ich bin dann noch da. Doch wie es dann nach meinem Tod weitergeht, dass steht für mich dann in den Sternen, denn dann bin ich ja im Himmel.

Aber es gibt noch einen Weg, der die letzte Reise in den Himmel auf einen Umweg umgehen kann. Das setzt voraus, dass ich freiwillig in einen Kühlschranke steige, der meinen Körper auf -196° Grad tief einfriert. Verpackt als Mumie werde ich mit dem Kopf nach unten gelagert und warte auf die Erlösung aus dem Eis.

Die Wissenschaft nennt diesen Vorgang "Kryonik" und mit Hilfe diese Technik kann ich als Eisbatzen viele ungesehene Jahre hinter mir lassen. Der Inhalt meines Gehirn wird auf einer Art Festplatte abgelegt. Auch das hat einen Namen - Uploading - d.h. mein Bewußstein wird auf deinen Computer aufgespielt.

Ja, das hört sich doch gut an, oder?

Bildquelle:Deutsches FilminstitutNun muß ich nur noch warten, bis es der Wissenschaft wieder gelingt, die Eisbatzen wieder zu menschlichen Wesen zu machen, ohne das daraus ein weiblicher Frankensteinmonster wird.

Doch eine Reise in die Zukunft ohne (Zwischen)Endstation Tiefkühlung geht es heut noch nicht und wer eine Frostbeule ist, dem wird der Weg als Einsbatzen in die Zukunft schwerer fallen, als den, der sich besser mit Kälte mehr anfreunden kann.

Mit Hilfe meiner Recherchen im Internet konnte ich mich mit der bizarren Zeitreise etwas schlauer machen und zum Glück wurde ich nicht mit einer Informationsflut überrollt - die wenigen Internetseiten hielten sich in Grenzen.

Ich fand eine Buch, geschrieben von Klaus Reinhard, das sogar komplett veröffentlich wurde und wer mag, kann es hier "Wie der Mensch den Tod besiegt" nachlesen.

Aufmerksam auf das Thema Unsterblichkeit wurde ich durch die makabere Schlagezeile "Der Mann, der seine Mutter in den Eisschrank hängte", eine Playboy Reportage in Focus.online.

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