Freitag, 24. August 2007
Donnerstag, 23. August 2007
Erfassen
Die Macher von Google sollen ja Schüler eine Montessorie - Schule gewesen sein. Ob das für Schulqualität spricht oder ob sich nur zwei Menschen gefunden haben, die eine gute Idee hatten?
Egal - heut sucht man nicht mehr in Internet - man googlet - eine neue Wortschöpfung.
Vor ein paar Tagen fand ich ein paar (für mich) nützliches Tools - iGoogle.de. Darin ist u. a. eine Text- und Tabellenverarbeitung und jede Menge kleine praktische Gadgets. die man sich individuelle auf die Startseite setzen kann.
Eins davon ist der Google.Reader, mit dem ich alle Seiten, die ich aktuell lesen möchte übernhemen kann. Für die zahlrichen Blogs, die ich hier und da ganz gern lesen, ist das eine praktische Sache. Mit wenig Zeitaufwand kann ich alle frisch geblogten Seiten im Kleinformat lesen und zum kommentieren schnell auf das Weblog der Blogers gehen.
Heut hat z.B. Mister Spott frisch geblogt und seinen Lesern wunderschöne Himbeeren serviert, die sich in meinem Bildschirm mit iGoogle.de so darstellen.

Dienstag, 21. August 2007
(be)rühendes Video
Montag, 20. August 2007
Freiheit für die Liebe
Fast hätt ich gedacht, die Welt hat sie vergessen, obwohl ihr Name in aller Munde war.
Sogar wir Ostler kannten ihren Namen damals und in meinem Kopf spukte sie als die verruchteste Person Deutschlands. Mit Schmutz und Perversitäten brachte ich sie in Zusammenhang. Naja, der Kopf spekuliert und bastelt sich ein Bild, von dem, was er nur zu höhren bekommt. Dazu kommt noch die eigene Moralvostellung, die nicht auf den neusten Stand war. Damals wurde sie noch von Hinterweltler gefüttert.
Dann sah ich sie kurz nach der Wende das erste mal im Fernsehen. Ich selbst befand mich grad in einer Umschulug, die damals massenhaft an die Arbeitslosen weiter gereicht wurden. Der BWL Unterrecht sollte unser Wissen von sozialitischer Wirtschaft überschreiben. Nette Lehrer reisten an und schulten uns um.
Doch die ersten wirklichen neuen wirtschaftlichen "erleuchtenden" Erkenntnisse erwarb ich est über das Interwiev, was damals mit Beate Uhse In Fernsehen gezeigt wurde. Jeder Satz entsprach dem Inhalt und der Substanz mehrerer Unterrichtsstunden in BWL.
Ich schloß Beate Uhse in mein Herz und doch traute ich mich nicht in ihre Geschäfte, die schon kurz nach der Wende zahlreich auch bei uns aus dem Boden schossen.
"Nicht die Reichen fressen die Armen, sondern die Schnellen die Langsamen" war einer ihrer vielen Schlüsselsätze zur Wirtschaft, die sie während des Interwievs zum Besten gab.
Bis heut traute ich mich nicht in ihre - ok, bis auf eine Ausnahme - in einen Geschäft zu gehen, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier.
Doch dafür leistete ich mir ihr Buch "Lusvoll am Markt" und erkannte erst nach dem Lesen, was die Frau geleistet hat und das an mehreren Fronten.
Dies und noch viel mehr werden wir vielleicht irgendwann einmal auch noch auf dem Bildschirm sehen könne, denn RTL bereitet die Verfilmung ihres Lebens vor.
Da kann ich nur sagen - SUPER - ich freu mich schon drauf und hoffe auf einen kitschfreien Film.
LaWe
Sonntag, 19. August 2007
Zeitreise statt Himmelfahrt
Mit Leichtigkeit und Mausklick kann sich der Mensch heut durch das Internet bewegen. Niemand wundert sich, wie es kommt, dass meine in die Tastatur gegeben Buchstaben und Wort mit einem Mausklick auf den Button "Senden" im Bruchteil einer Sekunde dem Rest der Welt zu Verfügung stehen.
Meinen geretteten Regenwurm vom gestern konnte ich ohne Probleme per Bild auf den Weg der Hochgeschwindigkeitsautobahn in Internet schicken. Und wenig später erhielt ich von LO einen Orden als Lebensretter des ver(w)irrten Wurms.
Schneller gehts nimmer.
Doch wenn meine Informationen Zeit und Raum ohne Probleme überwinden, ist es dann auch nicht möglich, auch körperlich eine Reise durch die Zeit zu machen?
Noch einmal in der Vergangenheit sein.
Wisssen, was damals geschah, wie lebte der Mensch ohne seine Komfortzone von heut? Die zahlenreichen Dokusoaps in Fernsehen lassen Freiwillige diese Erfahrungen vor der Kamera machen.
Oder - was kommt nach mir?
Was geschieht weiter in der Welt, wenn ich nicht mehr das bin? Ich gebe zu - diese Frage beschäftigt mich mehr, als der Blick zurück.
Aber mein Leben ist begrenzt und wenn ich Glück habe, schaffe ich eine 3-stellige Geburtstagszahl. Meine Familie gratuliert mir zu meinem 100sten. Ich bin dann zwar schon körperlich und geistig klapprig, aber ich bin dann noch da. Doch wie es dann nach meinem Tod weitergeht, dass steht für mich dann in den Sternen, denn dann bin ich ja im Himmel.
Aber es gibt noch einen Weg, der die letzte Reise in den Himmel auf einen Umweg umgehen kann. Das setzt voraus, dass ich freiwillig in einen Kühlschranke steige, der meinen Körper auf -196° Grad tief einfriert. Verpackt als Mumie werde ich mit dem Kopf nach unten gelagert und warte auf die Erlösung aus dem Eis.
Die Wissenschaft nennt diesen Vorgang "Kryonik" und mit Hilfe diese Technik kann ich als Eisbatzen viele ungesehene Jahre hinter mir lassen. Der Inhalt meines Gehirn wird auf einer Art Festplatte abgelegt. Auch das hat einen Namen - Uploading - d.h. mein Bewußstein wird auf deinen Computer aufgespielt.
Ja, das hört sich doch gut an, oder?
Nun muß ich nur noch warten, bis es der Wissenschaft wieder gelingt, die Eisbatzen wieder zu menschlichen Wesen zu machen, ohne das daraus ein weiblicher Frankensteinmonster wird.
Doch eine Reise in die Zukunft ohne (Zwischen)Endstation Tiefkühlung geht es heut noch nicht und wer eine Frostbeule ist, dem wird der Weg als Einsbatzen in die Zukunft schwerer fallen, als den, der sich besser mit Kälte mehr anfreunden kann.
Mit Hilfe meiner Recherchen im Internet konnte ich mich mit der bizarren Zeitreise etwas schlauer machen und zum Glück wurde ich nicht mit einer Informationsflut überrollt - die wenigen Internetseiten hielten sich in Grenzen.
Ich fand eine Buch, geschrieben von Klaus Reinhard, das sogar komplett veröffentlich wurde und wer mag, kann es hier "Wie der Mensch den Tod besiegt" nachlesen.
Aufmerksam auf das Thema Unsterblichkeit wurde ich durch die makabere Schlagezeile "Der Mann, der seine Mutter in den Eisschrank hängte", eine Playboy Reportage in Focus.online.
Samstag, 18. August 2007
Lebensretter
Ja, ich oute mich jetzt - ich bin ein Fußgänge und das aus doppelter Überzeugung. Einmal, weil ich kein Auto habe und wenn ich eins hätte, könnte ich es nicht fahren und zu anderen - Laufen ist gesund.
Deshalb gehe ich zum Einkauf immer mit Rucksach, Beutel und Digitalen. Mein Weg zum nächsten Supermarkt ist nicht weit - nur 15 Minuten Fußweg und doch, mit Augen auf und durch, stellen sich schon die ersten Eindrück ein, die ich unbedingt festhalten muß.
Da ist zum Beispiel das Kraftwerk am Stadtrand von Rostock. Der große Schornstein überagt alles und ist von fast jedem Punkt der Stadt zusehen. Der Mensch gewöhnt sich ja an alles - doch dieses Montrum von dicken Schornstein läßt sich einfach nicht übersehen.
Heut fällt mir auf, dass die Rauchfahne nicht nur besonders grade in die Luft steigt, sondern der aufsteigenden Rauch sieht nicht weiß, wie sonst immer, sondern grau aus. Das macht auf mich einen ungereihnen Eindruck. Ich hoffe, es gab keine Panne im Kraftwerk
Dann komme ich an einem verlassenen Geschäft vorbei. Davon finden sich täglich mehr in unserem Wohngebiet. Die Besitzer suchen für ihre freistehenden Gewerbeflächen händeringend Nachmieter. Wenn sie besonders lange leer stehen, dann wuchern sie auch schon mal zu.
Der Anblick des zugewachsenen Schaufensters zieht mich an. Es macht einen bizarren Eindruck auf mich. Ich trete näher und sehe Einrichtungsgegenstände, die nach einem Callcenter aussehen. Computerarbeitsplätze an 6 eckigen Tischen. Von innen und außen sieht alles noch romantsich aus.
Auf dem Heimweg liegt er plötzlich von meinen Füßen. Lang und schmal bewegt er sich schneller, als ich meine Kamera abknipsen kann über die Pflastersteine, ein breiter Weg, der direkt auf die gut befahrene Straße führt. Er hat Glück, denn noch hat kein Vogel aus seiner Perspektive ihn gesichtet.
Doch wenn er weiter auf seinem Irrweg von hartgeplasterten Straßen belbt, wird er den morgigen Tag nicht mehr erleben. Ich schlüpfe ich die Rolle des Lebensretter und rette dem verirrten Regenwurm das Leben. Die Zeit, als ich Regenwürmer einfach so in die Hand nahm, ist schon lange vorbei.
Mit einem kleinen Stöckchen hebe ich ihn von den Steinen. Er wehrt und ringelt sich, ist aalglatt und rutsch wir immer wieder vom Stöckchen. Doch am Ende schaffe ich es doch und er darf sich in die weiche Erde der naheliegenden Wiese bohren.
Ich schaue ihn noch einmal nach und hoffe, dass er den Weg in die dunkle Erde wieder zurück gefunden hat. Ich jedenfalls hab meinen Einkauf nach meiner Heldentat als Retter schnell nach Haus gebracht und als Belohnung mir einen Bonbon in den Mund geschoben.
Man gönnt sich ja sonst nix
Buddelgemeinde
Jetzt buddelt die Gemeinde selbst den Graben zum nächsten DSL-Breitband-Netz der Telekom.
In ihrer eigenen Internetseite erzählen sie, mit welchem Elan die Dorfgemeinschaft die Selbsthilfe auf den Weg zum Speetsurfen umsetzt.
Und wieder einmal kommt die Telekom ihrem altem Image nach, nicht immer am Ball zu sein.
Den Hegnesdorfern wünsche ich Glück auf ihren Weg in das Reich der schnellen Breitbandtechnik von DSL

LaWe
Freitag, 17. August 2007
Alles Gute zum 50igsten - Harald
Für den Spießer ist er ein Dorn im Auge, für den, der gern über sich selber lacht, ein Ohren- und Augenschmaus.
Mit Schmidteinander brachte er sich in mein Bewußtsein und ich versäumte keine seiner Sendungen im WDR in der er seinen Gegenspieler Herbert Feuerstein über die Bühne schleifte. Die beiden paßten wunderbar in ihrem Spiel zusammen, als häten sie nie etwas anderes gemacht.
Die Commedy-Sendung Schmidteinander aus den 90iger Jahren könnte unzählige male wiederholt werden, ohne das es mir langweiligt wird.
Die Zeit hat Harald Schmidt einen extra schönen Artikel mit einem Loblied gewidmet.
"Über diesen Mann werden Kommunikationswissenschaftler Dissertationen schreiben: Harald Schmidt"
sagt der Verfasser des Artikels Josef Joffe und ich hoffe, dass Harald den vielleicht kommenden Dissertationsarbeiten noch viel Stoff liefern wird.
Morgen wird Harald Schmidt 50. Jahre und für seine Feier wünsche ich ihm heut schon alles Gute...
LaWe










