Samstag, 19. Mai 2007

Neuland für Fotoablage

Heut hab ich einfach mal einen kleinen Tip für die vituelle Ablage von Bildern, die einfach zu schön sind, um sie auf der heimischen Festplatte vor sich her dümpeln zu lassen.

Photoblog net sich die Seite. Das scheint eine Mischung aus Blog und ich zeige meine meine Bilder zu sein.

Freitag, 18. Mai 2007

Wanderung - aber nicht Abwanderung

Wenn es ab und an mal ruhig auf meinemBlog wird, dann hab ich mich als
Nordstrahl dort hin verkrümelt

LaWe

Tierische Kontakthilfe

Schon von weitem ist sein kranker Fuß zu erkennen. Der Verband über seine linke Vorderpfote ist rot und er läuft im Schongang in meine Richtung.
Kaum zu glauben, wie sicher so ein kleiner Hund nur auf drei Beinen laufen kann. Wenn so ein Hund erst die Räume einer Tierarztpraxis verlassen hat und schmerzfrei ist, dann ist für die Tiere das Leben so, als wäre nichts geschehen. Ich glaube, wir Menschen leiden in solchen Momenten mehr als die Tiere.

Der Hund - ein Mischlingshund - läuft munter an der Bahnhaltestelle und schaut sich ab und zu nach seinem Herrchen um. Der nickt ihm zu - das ist das Zeichen, dass der dreibeinige Hund noch auf dem richtigen Weg ist. Hundchen und Herrchen nehmen Kurs auf die nächste Bank. Während Hundchen es sich unter der Bank gemütlich macht, setzt sich sein Herrchen auf die Bank.

Meine Symphatie für dein kleinen 3-Beiner steigt mit jeder Sekunde. Und weil ich mit dem Hund ja nicht sprechen kann, unterhalte ich mich mit seinem Herrchen.

"Das finde ich ja ganz toll, wie ihr Hund das meistert" sage ich dem Hundehalter, den ich wegen seines äußerern Erscheinungsbildes ohne Hund sicher nicht angesprochen hätte. Doch meine Neugier auf den Schicksal seines HUndes ist größer, als meine Zurückhaltung.

"Ja, das macht er gut" antwortet Herrchen mir und ich sehe immer noch eine Träne in Auge seines Mitgefühls für seinen Hund. "Er ist letzt Woche vom Auto angefahren worden. Zum Glück hat es nur seine Pfote erwischt" und dann erzählt er mir, was letzte Woche geschah.

"Wir standen an einer Ampelkreuzung und als grün war sagte ich zum ihr "Lauf" und dann kam doch noch ein Auto. Ich war so aufgeregt, dass ich mir die Autonummer nicht merken konnte" Dann erzählt er mich noch, dass die Tierklinik seine Hündin oberflächlich behandelt hatte und er erzählte von Geld, das er nicht bei sich hatte. Der nächste Teirarzt erkannte den Bruch an der Pfote und verpaßte der kleinen Hündin einen Gipsverband.

"Und sie haben ihr Geld gekriegt" sagt er stolz.

So nebenbei erfahre ich, das er keine Arbeit hat, aber ehrenamtlich bei einer Umzugsfirma arbeitet.

Kurze Zeit später fährt meine Bahn vor und ich nehme den Blick der trauten Gemeinschaft von Herrchen mit seinen Hundchen auf die Reise.

Donnerstag, 17. Mai 2007

blaue Nacht am Hafen

Warum ich grad heut an ihn denke, dass weiß der Himmel. Vielleicht auch, weil heut Himmelfahtstag ist und er schon lange im Himmel ist.

Doch zu seinen Lebzeiten hatte er uns Dörfler mit seinen Kapriolen unterhalten. Für mich - damals war ich ja noch ein Kind - waren die Menschen so wie sie waren. Eine herausragende Eigenschaft prägte den Menschen und dass macht ihn dann zu dem, was er für mich und den Rest des Dorfes für jeden war.

Dieser Mann - er war unser Nachbar im Haus schräg gegenüber und trank nach Feierabend gern einen über den Durst. Am Tag ging er brav seiner Arbeit nach und den Abend ließ er gern in der Kneipe ausklingen. Den Weg zwischen Kneipe und Haus kürzte er ab und lief quer über die große Kuhkoppel.



In nüchternen Zustand und bei Tag war die Wiese keine Hürde. Die Kühe sind ja eher friedliche und neugierige Wesen.



Am Abend machte er sich als stiller Zecher in der Kneipe gemütlich. Spät in der Nacht zog es ihn dann doch mit weichen Knien und im Schlängelauf über die Koppel zu seiner Famile. Doch machmal zog ihn der Rausch aber schon vor dem Eintreffen zu Haus in die Tiefe.

Einmal fand man ihn blau wie eine Haubitze auf der Wiese und war auf den rückend liedend schwelgend das Lied singen:
"Blaue Nacht, oh blaue Nacht am Hafen.
In der Ferne rauschen Mehr und Wind.
Und die Schiffe liegen still und schlafen,
Die von weit, weither gekommen sind.
Und im Schatten einer Bootslaterne,
Stehen zwei und finden nicht nachhaus,
Und sie sagte: Liebling ach wie gerne
Ging ich morgen mit aufs Meer hinaus. .."
Das sprach sich im Dorf schnell rum und von da an wurde er von allen nicht mehr mit "Werner", sondern "blaue Nacht" gerufen.

Jetzt ist Werner aber schon im Himmel und darf sich die die blaue Nacht aus der Nähe ansehen.
LaWe

Mittwoch, 16. Mai 2007

alles eine Frage der Grenze

Wer mit dem Grundbuchamt zu tun hat, weiß, wo die Grenzen sind. Was im Grundbuch steht ist Gesetz sagt der Gesetzgeber. Und wehe dem, der am Grenzstein des Nachbarm rumbuddelt. Doch die Zäune um den Grundstücken weisen deutlich auf den Grenzverlauf hin und jeder weiß, wo sein Bereich anfängt oder endet.

Das war zu Vaters Zeit anders:

Damals riefen die Neubauern sich die Grenzen zu "Dat is mien Grundstück und dat is dien Grundstück" und danach zog jeder seinen Zaun. Der Nachbar damals wanderte ab, bevor er sein Haus erbaute. Deshalb gab es nur einen juristischeb Nachbar bei uns und so kam es, das kein Hahn mehr nach der Grenze krähte.


(Dank an Mister Spott - der mir ungefragt und selbstlos seinen Hahn für meine blidliche Darstellung zur Verfügung stellte)

Mit der Bauwelle der Städter in die Dörfer - 50 Jahre nach der damaligten Grenzfestlegung - flog die zugerufene Grenze erst wieder auf und mein Vater trat ohne murren den Teil des Grundstücks ab, der nicht unser auf der KatasterKarte war.

"Das ist gut" antworte mein Vater, als ich ihn fragte, ob es ihm ans Herz ginge, nach so vielen Jahren einen Streifen des Grundstückes wieder zurückzugeben.

"Nein, das ist nicht so schlimm, dann muß ich das Stück Land nicht mehr pflegen.

Ich gab zu, bei mir regte sich ein Stück Herz, als ich den Zaun ein Stück näher an das Haus rücken sah. Aber was nicht unser Eigen war, muß nicht eingezäunt und gepflegt werden.

An die alten Grenzgeschichte erinnerte mich gestern eine unsichtbare Grenze der Vermieter in meinem Wohngebiet.



Während die rechte Seite einer großen Rasenfläche super in Schuß ist, bleibt die linke Seite - ein Randstreifen nur - so, wie die Natur sie geschaffen hat.



Die sonst unsichtbare Grenze der Grndstückseigentümer wird auf diese Weise jedes Jahr aufs neue sichtbar.
LaWe

Montag, 14. Mai 2007

Code - Waaaas?

Das kleine Cafe hält eine Überraschung für seine Gäste bereit, denn das Werbeschild weist mit Großbuchstaben auf das Angebot hin.

Als ich näher kam, enträtselte das geheime Angebot für mich auch nicht.

Für mich als zufälligt vorbei schlendender Bürger kann sich das nur um einen Code handeln - doch für wen ich der Code bestimmt?
LaWe

Was nahe liegt - ist fern

Im Zug stapeln sich nicht nur die Koffer, sondern auch die Menschen. Sonntaf am späten Nachmittag treten viele per Bahn schon die Woche an.

Der Zug ist wie immer überfüllt und ich bin froh, dass ich schon vor dem großen Ansturm einen guten PLatz erobert hab. 2 1/2 Stunden Bahnfahrt liegen noch vor mir.
In den letzten Minuten beginnt das große Rennen um die letzten freien Plätz. Mit gegenüber setzt sich ein junger Mann und links von links nach schräg zwei junge Mädels.

Es ist eng und fast jeder zieht sich hinter seine geschlossenen Augen zurück. Die beiden Mädels neben mit schwatzen weiter.

Dann ist es still, stiller als wenn niemand etwas sagt. Das macht mich wach und durch einen kleinen Blinzelschlitz meiner Augen seh ich die Mädels, wie sie in ihre Armen liegen und sich wie ein Liebespaar weltvergessen liebkosen. Der Anblick ist ungewohnt für meine Augen und hält meinen Blick länger fest, als mir lieb ist. Doch dann ziehe ich mich entschlossen und diskret wieder hinter meine geschlossenen Augen zurück.

Wenig später kommt wieder Leben in die Runde. Die Mädels halten nach einem Mitspieler Ausschau. Der junge Mann mir gegenüber scheint zu ihrer Vorstellung zu passen.

"Spielst du mit uns mit"? fragen sie bei ihm nach.

Er öffnet die Augen "ja. Was wollen ihr spielen?" fragt er.

"Kennst du das Spiel Stadt - Land?"

"Ja" antwortet er und ich merke, das seine Antworten im gelernten deutsch kommen.

Schnell haben die drei sich geeinigt und die Mädels reichen ihm Stift und Papier.

Aus dem laufenden Gespräch erfahre ich hinter meinen geschlossenen Augen, dass der junge Mann Zahnmedizin studiert. Nebenbei füllen sie den Kopf für das Spiel aus -
Stadt - Land - Fluss - Beruf - Krankheit - und ann geht es schon los.

"A" sagt eine von ihnen laut und nach einer Weile ruft jemand "Stop". In der Zwischenzeit ist der A-Rufer leise weiter durch das ABC gegangen und sagt den Buchstaben laut, den er bei "Stop" erreicht hat.

"K" ist der erreichte Buchstabe.
Stadt - Land - usw. mit K. Der junge Mann gegenüber hält mit den geübten Mädchen gut mit und nennt seine Einträge aus der Tabelle. "Land - Kananda" sagt er, die andere sagt "Kurdistan".

"Oh" antwortet er darauf "das ist mein Land" und wundert sich, warum er darauf selber nicht kam.

Der nächste Buchstabe "D" und alle schreiben, was ihnen einfällt und ihn ist "Dänemark" zu Land eingefallen. Die anderen haben "Deutschland". Das wundert ihn wieder "Warum bin ich nicht auf Deutschland gekommen?"

Der nächste Buchstabe ist "Z". Das ist schwer und bevor jemand das Schreiben mit "Stop" für alle enden läßt, dauert es länger als sonst.

Die lückenhaften Einräge werden verglichen und er hat keinen Beruf mit "Z" gefunden. "Tut mir leid, mir ist nichts eingefallen" tröstet er sich selbst.

"Aber warum hast du nicht Zahnarzt geschrieben? Das lernst du doch, oder? fragen die Mädels ihn erstaunt.

Und ebenso erstaunt antwortet er "Ja, stimmt. Ich werde Zahnarzt" und er wundert sich ein drittes mal, warum er darauf nicht gekommen ist.

Ich gebe zu - ich wunderte mich auch, warum der kurdische angehende Zahnmediziner nicht auf das naheliegenden in diesem Spiel kam. Doch dann kam die Durchsage - "In wenigen Minuten erreichen wir Rostock" und alle wenden sich dem Gepäck zu und bereiten sich auf den Ausstieg vor.
LaWe

Sonntag, 13. Mai 2007

Oscar ist im Bild

Der Regen, der in den letzten Monaten für unsere Frühlingsnatur zu kurz kam, schütte sich entschlossen über meinen Kopf aus. Der Wolkenbruch begleitet mich in mein Zimmer mit Ausblick

Und nicht nur meine Klamotten waren durchnäßt.

Aber dafür wartete ein trockenes Bett auf mich.

Doch bevor ich mich darin wärmen konnte, wartete Oscar im Saal mit Blumen auf mich

Nein nein - er war nicht mein Lehrer - er war einfach nur da - zeigte uns schamlos seine Knochen. Selten wurde ihm so viel Aufmerksamkeit gewidmet - wir Schüler nahmen ihn unter die Lupe. Doch als der Unterricht gelaufen war, verzog er sich traurig in eine Ecke und niemand weiß, ob er uns eine trockene Träne nachweint ?

LaWe

Donnerstag, 10. Mai 2007

Reise - Reise

Haus am Schüberg

Morgen ist es wieder soweit - Reise - Reise - nach Hamburg. Ein Wochenende Yogaschule.

Allen Lesern ein schönes Wochenende

LaWe

Spiel oder Sumpf ohne Ende ?

Mein AikidoTrainig war lang - die Jungs waren schwer - ich war um 21 Uhr zu Haus und will mich nur noch mit einem leichten Abendbrot auf meinem Fernsehsessel flegeln und nebenbei mich vom Fernsehen berieseln lassen.

Gegen meine Müdigkeit kämpfe ich nur an, weil im SternTV Mark Metlock - der neue Superstar - angekündigt wurde. Ich mag den frischen und jetzt überglücklichen Typen. Die Cliffhänger zwischen den Werbeblocks kündigen einen bekannten und beleibten Fußballmanger an, der ein neues und virtuelle Hobby gefunden hat "SECOND LIFE"

Ich erinnere mich schwach, davon schon mal gehört zu haben, doch will ich sehen, wie der Fußballmanger Reiner Calmund sich in die virtuelle Welt eingeloggt und eingelebt hat. Das Kind im Manne ist erwacht und er zeigt dem Fernsehteam stolz seine viruelle Welt, die ein Teil seiner realen Welt darstellt.

Doch als ich höre, dass es da um Geld geht, schwindet mein Intersse und ich zappe mich noch mal durch alle Kanäle.

Das Zappen ist für mich wie ein Sumpf. Hab ich ihn erst einmal betreten, dann zieht er mich immer tiefer, läßt mich in eine endlose Nacht versinken.

Fest entschlossen, nach der ersten Runde zappen keine neue Runde zu beginnen, steige ich in Zapprunde ein und bleibe wenige Sender weiter bei dem zufälligen aufgefangenen Schlagwort "SECOND LIFE" hängen.

"Das ist ja lustig" denke ich mir "heut haben sogar zwei Sender das Thema "Second life" zum Thema gemacht. Doch was auf dem anderen Sender gezeigt wird, verschlägt mir die Sprache. Menschliche Abgründe wurden gezeigt und virteull erlebbar gemacht.

Auf der Palltform von "Second life" werden Kinderpornografische Dastellungen erzeugt, die von Mensch aus dem Wohnzimmer hinter den Tastaturen entwickelt werden. Von dem, der die sexuelle Gewaltherrschaft über Kinder liebt und von denen, die sich von der Gewaltherrschaft erniedrigigen lassen. Der pädophile Akt wird spielersich und virtuell vorbereitet und niemand weiß, wann der Akt real am zerbrechlichen Kind umgesetzt wird.

Second Life ein SPIEL oder SUMPF ohne Ende?

"Herr Calmund" denke ich so " du hast dir keinen guten Zeitpunkt ausgewählt um deinen neuen Spieltrieb der Fernsehwelt vorzuführen.
LaWe

In den Wind geschrieben

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