Montag, 9. Oktober 2006

schlechte Zeiten für Ganoven..

Mit Computertechnik läßt schon fast das komplette Leben beherrschen. Nun auch das Ganaovenleben.

In Amerika existiert eine Software, die nach einer Wahrscheinlichkeitsberechnung ermittel kann, wann und wo das nächste Delikt geschieht.

Die Polizei muß sich dann nur am Platz zur ermittelten Zeit stellen und darauf warten, dass die Ganoven in ihre Computerfalle tappen.
LaWe

Sonntag, 8. Oktober 2006

harte Wartezeit

Schicksal ?

...ist immer für die anderen da. So erzählt man sich vom schweren Los der anderen und lebt sein Leben im vertrauen Rhythmus weiter. Die kleinen Alltagssorgen als ständiger Begleiter, daran hat man sich gewöhnt. Sie sind wie kleine Wolken, die aufziehen und von der nächsten Windböe wieder weggeblasen werden. Doch dann steigen auch in der eigenen Familien die dicken schwarzen Wolken auf, die sich bedrohlich über die eigenen Köpfe türmen.

259814529_1ef96a18eeDie letzten 5 Jahre standen sie großen tiefen Wolken mehr als einmal tief hangend über meinen Kopf und genau so oft stürzte das "Unwetter" ungeschützt über einen Kopf und treib meine Seele in seinem Sturzbach mit. Nachdem das Unheil mich fast niedergedrückt hatte, richte ich mich wieder auf, in der Hoffnung, dass die nächsten dunklen Wolken lange, sehr lange auf sich warten lassen.

"Es ist Freitagabend. Feierabend vom Tag und von der Woche. Entspannt will ich mich in meinen Feierabend lehnen. "Du sollst unbedingt D. anrufen" sagt mein Sohn mir "Es ist dringend" .Ein leise sprechender Text zieht durch meine Gedanken und eine leichter Stromschlag durch meinen Bauchnabel. Das klingt nach dunklen Wolken

Mit gemischten Gefühlen rufe ich zurück und höre schon am ersten Atemzug von D. das etwas in der Luft liegt, was nicht nach einem erfrischenden Regen aussieht. "B. ist in die Klinik gekommen" Oh mein Gott, B. meine Tochter. "Was ist passiert?" frage ich nach. Mein Herz begleitet jeden Satz mit einem Trommeln aus dem Hintergrund. Im Bauchnabel surrt es "Nein, kein Drama mehr. Es reicht" Doch dem Schicksal ist es gleich, was ich will oder nicht will. Es fragt mich nicht, ob die letzten Dramen mir gereicht haben. Es schlägt einfach zu. "Es sieht nicht gut aus" höre ich aus dem Telefon. Mein Schwiegersohn atmet schwer. Seine Kleine im Hintergrund quietscht wie immer im Hintergrund. Im Februar sollte ihr Bruder oder Schwerster auf die Welt kommen.

Doch seit gestern ist das kleine junge und ungeborene Leben in Gefahr. "Rechnen sie in den nächsten 2 Tagen mit einer Fehlgeburt" sagten die Ärzte und schickten meine Tochter in die Klinik. Mit Tränen in der Stimm verabschiede ich mich von meinem Schwiegersohn.

Der Hörer ist aufgelegt und ich beruhige mein Gemüt. Da sind sie, die dunklen schwarzen Wolken. Sie türmen sich über meinen Kopf und tragen das Wasser für den nächsten Wolkenbruch zusammen.

Ich beruhige erst mein Herz, dann meine Nerven und dann mein Gemüt, bevor ich mein Kind anrufe, dann höre ich sie schon. Die Stimme weint und ist bestürzt. "Das ist das, wovor ich am meisten Angst hatte" sagt sie mir. "Ein Kind viel zu früh zur Welt bringen und es dann sterben sehen".

"Warum passiert immer unausweichlich das, wovor der Mensch am meisten Angst hat? " frage ich mich. "Vielleicht weil er sich mit seiner Urangst auseinander setzen muß?" antworte ich mir selbst.

"Mach die Tür zu deiner Angst auf und du bist dir deiner Angst gewiß" ich erinnere mich an das Zitat, dass sich immer dann meldet, wenn ich mit meiner Angst konfrontiert werde. Mein Kind und eine Totgeburt ? Auf einmal wirkt meine Tochter wieder klein, zart und zerbrechlich, wie in ihren Kinderjahren. Ich muß ihr Kraft und Zuversicht geben. Doch woher nehmen, wenn ich selber am Zweifeln bin?

Ich erinner mich, dass sie Geburt eines Kindes von dem Kind selbst eingeleitet wird. Daran halte ich mich fest und setze mich über die Schulmedizin hinweg. Sie berechnet nach Fakten über das Überleben und ich berechne es nach der Überlebensenergie. Was leben will, wird leben und übersteht auch harte Zeiten. Und für das Ungeborene sind schon vor der Geburt die harten Zeiten angebrochen.

Meine ersten Worte beruhigen meine Tochter. Ihre Stimme zittert nicht mehr beim Sprechen. Sie ist selber Krankenschwester und denkt mehr in Fakten. Ich denke in anderen Dimensionen, glaube an die Lebensenergie, die einen Menschen auf die Welt bringt.

"Wenn dein Kind leben will, dann schafft es den jetzt schwierigen Weg. Niemand hat ihm versprochen, dass sein Weg auf Rosen gebettet ist. Vertraue deinem ungeborenen Kind" meine Tochter hört schweigend zu, ihr Herz beruhigt sich.

"Belaste dein Kind nicht mit deiner Angst und Panik, sondern vertraue ihm. Es wird dich nicht enttäuschen. Und wenn es noch nicht bereit ist, auf diese Welt zu kommen, dann akzeptiere seine Entscheidung und scheide ohne Qualen" Wir verabschieden uns und ich wünsche dem ungeborenen Kind, dass sein Schicksal sich für ihn so entwickelt, das es für ihn gut ist.
Weidendom
LaWe

Samstag, 7. Oktober 2006

in kalten Zeiten angeleint

Ab und zu schaue ich mir bei Google Bilder an. Es ist gleich unter welchen Schlagwort ich in der Bildergalerie auch blättern möchte (z.B. Sonnenschein) Hunde sind immer mit dabei.

Der Hund, des deutschen liebstes Kind?



Die Regale der Supermärken und Drogerien haben für mich schon eine statistische Aussage. Die Regale für die Haustiere werden länger und umfangreicher. Für jeden Geschmack der Lieben ein Leckerlie.

In schlechten Wirtschaftzeiten erkaltet die Gesellschaft, da haben die Hunde auf dem Markt Hochkonjunktur" so ein Abschlusssatz in einer Abschluss-Szene zweier gescheiterte Gauner in einem Film, die sich auf die Hundezüchtung werfen wollten.

Heut ich sehe abends die Hundehalter aus den umliegenden Häusern kommen. Sie müssen Gassi gehen. Nur mit gesenktem Blick kann ich über die Wiesen in der Nähe meiner Wohnung gehen, will ich nicht auf die Haufen treten, die der Hund vor mir hinterlassen hat.

Der Mensch, mit einem Hund an der Leine, er hält ihn fest in der Hand.
Die Leine gleitet ihm nicht aus der Hand, wie es oft im Leben scheint.

In den letzten Jahren ein vertrautes Bild auf den Straßen. Und der Hund sitzt oder geht brav an der Seite seines Herrchens und freut sich herzbewegend über jeden Blick oder Leckerlie seines Herrchens.

Der Hund hat alle Eigenschaften, die wir Menschen bei den Menschen suchen und oft nicht finden. Treue und Anhänglichkeit zeichnen den Hund aus, nie enttäuscht ein Hund seinen Halter.

Meinen Hund musste ich vor Jahren in eine andere Familie geben. Ich erinnere mich noch heut an den Seelenschmerz, den ich später litt, wenn ich nur an meinen Hund dachte.

Was ist denn das? fragte ich mich.

Warum leidest du wegen eines Hundes so sehr, dass dein Herz schmerzt?

Dann dämmerte es mir ganz langsam. Ich hatte mein Herz zu weit in ein Tier gehängt. Bald bedeutete der Hund mir mehr als die Menschen, die für mich nicht so berechenbar waren, wie mein Hund. Er war auf mich fixiert und himmelte mich bei jeder Gelegenheit an. Er war Ersatz für Emotionen, die ich im Umgang mit Menschen nicht fand.

Nicht, weil sie mir keine Emotionen geben wollten. Nein, weil ich mich den Menschen gegenüber verschloss. Meine Angst vor Verletzung war größer, als der Verlust starker Emotionen.

So verlagerte ich meine Zuwendung zum einen Tier, der ja schon seit Jahrtausenden der Begleiter der Menschen ist.

Erst, als ich mich von meinem Hund trennen musste, spürte ich den großen leeren Raum im Herzen, den zuvor der Hund einnahm.

Nach dem schmerzlichen Entzug entschied ich mich, meine Energie wieder auf die Menschen zu richten, die in meiner Nähe sind.

Die Umlenkung war ebenfalls ein schmerzlicher Prozess. Denn ich litt ab und zu unter Enttäuschungen. Später erkannte ich, daran war ich allein Schuld. Ich hatte Eigenschaften in die Personen projiziert, die mir zwar liebt und teuer waren, jedoch nur in meiner Fantasie existierte.


LaWe

Freitag, 6. Oktober 2006

freundliche Nachbarn

Aufsteller

So wünscht man sich seinen Nachbar - freundlich und aufmerksam. Immer bereit für einen netten hilfreichen Hinweis. Doch gestern Abend brachten sie mich zum Schmunzeln.

Endlich Feierabend. Ein langer Tag ist geschafft. Ich will noch einen Happen essen und mich schlapp auf meine Couch werfen. Meine grauen Zellen machen Pause, wollen sich nur vom Bildschirm berieseln lassen.

Doch das Telefon kennt kein Feierabend und ich muss meine grauen Zellen noch mal auf Trab bringen. Mein Nachbar aus dem Nachbaraufgang ist dran. Er ruft mich nur an, wenn die Luft brennt.

"He, K. was ist los. Was passiert?" frage ich aufgeregt.

" Ja, dein Nachbar hat heut deinen Sohn angemeckert" antwortet K.

"Auch das noch" denke ich. "Was hat mein Sohn denn angestellt?" frage ich zurück und stelle micgh schon mal auf eine Unannehmlichkeit ein.

"Er sagte deinem Sohn, dass sein Fahrrad nicht verkehrssicher ist. Das sie Lampen fehlen und wenn er das nicht ändert, dann informiert er die Polizei. Als ich den Alten so meckern hörte, hab ich ihm erst einmal Bescheid gesagt. Er hat deinem Sohn gar nichts zu sagen"

Ich bedanke mich bei meinem Nachbarn von Nachbarhaus für seinen verteidigenden Einsatz. Wundere mich aber Trotzdem über meinen anderen Nachbarn gegenüber. Ich kenne ihn als - zumindest mir gegenüber - als einen höflichen Menschen. Wenn ich ihn dann dankend mit freundlichen Augen ansehe, dann strahlt er mit glänzenden Augen zurück.

Er ist schon ein älterer, etwas aus dem Leim gegangener - und das in jeder Beziehung - Mann, der nach außen seine Aufgabe darin sieht, jeden Mitbewohner einen freundlichen Hinweis z.B. über das Falschparken vor dem Haus zu geben. Er weiß, welcher Parkplatz zu wem gehört und wenn ein ahnungsloser Bürger sich darauf stellt, dann bekommt er auf jeden Fall die Empfehlung, sich doch einen anderen Platz auszusuchen. Das geschieht unaufdringlich und seine Augen hecheln dabei nach einen dankbaren Rückblick und lobende Worte für die Freundlichkeit.

Mein Nachbar aus dem Nachbarhaus ist ebenfalls ein Ordnungshüter. Hört er ein Bohrgeräusch 10 Minuten vor Ablauf der nach Hausordnung vorgeschriebenen Ruhezeit, dann läuft wie unter Raketenantreibstoff gesetzt das ganze Haus ab, bis er endlich den Störenfried gefunden hat. Und er sagt dem Störenfried dann erst einmal ordentlich Bescheid.

Ich frage meinen Sohn nach dem Vorfall mit unserem Nachbarn.

"Hat Herr R. dich heut angemeckert und mit der Polizei gedroht?" frage ich besorgt. "Was hatte er überhaupt an deinem Fahrrad beanstandet?"

"Ach, er hat nur gesagt, ich sollte mir Lampen anbauen, damit ich besser sehe und gesehen werde" erzählt er mir ganz gelassen.

"Und was ist mit der Polizei? "

"Na, er meint, dass die Polizei mich deshalb anhalten könnte". "Das klingt vernünftig" denke ich mir.

"Und hat er dich angeblubbert?"


"Nee, er hat nur etwas laut gesprochen. Ich hab mir gedacht, lass den Alten doch reden und mich bei ihm für den Hinweis bedankt"

Naja, so unterschiedlich sind die Sichtweisen über ein Gesprächsverlauf.

Und meine Sichtweise?

Vor dem Haus kamen sich zwei Ordnungshüter ins Gehege und haben sich vor meinem Sohn beharkt.

Mein Nachbar aus dem Nachbarhaus hat mir gezeigt, dass er sich nicht scheut und meinen Sohn wie eigen Fleisch und Blut verteidigt.

Jetzt bin ich gespannt, wann mein Nachbar von nebenan mich über den unangemessenen Zustand des Fahrrades meines Sohnes unterrichtet und mir sagt, dass er es doch nur gut mit mir und ihm meint.....


LaWe

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Der erste Kuss - umgehauen

Umgehauen

Umgehauen hat es ihm. Direkt auf der Kaimauer am Rostocker Stadthafen und blidhaft für die Nachwelt festhelten.

Der erste Kuss.

Das Bild am Stadthafen erinnere mich an meinen ersten Kuss.

Das war ein schwieriger Akt für den, der meinen ersten Kuss haben wollte. Ich erinnere mich an eine lange, ausdauernde und anhaltenden ZickenNummer "Neeee, ich will nicht..." So oder ähnlich wand ich mich aus den Armen des Jungen, der um meinen ersten Kuss warb.

Er, der Junge, gefiel mir wegen seiner Rüpeligkeit im Dorf. Das machte ihn bekannt und prominet in meinen Heimatort, das wohl nicht mehr als 600 Einwohner hatte. Ich war schüchtern, artig und klein, 1,54 cm - drei Käse hoch. Doch das hinderte mich nicht daran, mein Ohr und Auge auf den größes Rüpel des Ortes haften zu lassen.

"Die soll sich erst einmal in den warmen Regen stellen," soll er gesagt haben "dann wächst sie ja vielleicht ja noch" wurde mir zugetragen. Das hatte mich zwar schwer verletzt, doch meine Augen und wohl auch mein Herz blieben am Rüpel hängen, bis er eines Tages auf mich herab sah.

Mein kleines junges Herz schlug 1000:1 und in seinem lautesten Ton. Es klopfe an meine Brustwand von innen nach außen, beulte sie im Takt des Schlages aus. Der Atem lies sich nicht mehr kontrollieren und verursachte fast einen Atemstillstand, wenn seine Augen über meinen Körper huschten.

Doch das Leben giing weiter und der Dorftanz auch. Er war eine einzige Anbahnungschiene, die sich mir bot, meinem Schwarm unauffällig etwas näher zu kommen. Ein paar Schnäpschen machtem meinem Herzen Mut und ich tanzte mein Herz aus der Seele. Damit wollte ich auffallen. und so kam was kommen mußte, mein begehrter Tanzpartner kam auf mich zu und ich fiel ihm fast ohnmächtig in die Arme, doch meine beschwipste Seele sprugelte vor Freude fast über.

Ach, muß dass ein Gefühl für ihn gewesen sein. Eine himmlisches und fast ohnmächtiges Mädchen in seinen Armen. Später brachte er mich nach Haus und klug, wie er war, parkte er mich in einen kleine Wartehäuschen zwischen.

Im Schutz des dunklen Häuschens warb er um den ersten Kuss von mir. Oh mein Gott, wie hab ich mich geziert. Nach 2 oder 3 Stunden oder waren es sogar 4 ? hat er es dann geschaftt. Mein zickiger Widerstand war wie ein Damm gebrochen und sein Mund drückte sich auf meinen Mund.

Atemlos von der Abwehr hielt ich still und analysierte "ach so ist das? Das ist ja gar nicht so schlimm" Doch dann, oh Schreck wollte seine Zunge in meinen Mund eindringen. Und da war sie wieder, meine Abwehr und ich biß die Zähne zusammen und wollte mich Augen zu und durch, dem Küssen ein Ende setzen.

Doch gaben meine Zähne nach und ich spürte die Zunge von ihm in meinem Mund. "Jetzt weiß ich, was die anderen immer mit einen Zuienkuss meinten" registriere ich und antworte flüchtig auf den Kuss mit meiner Zunge.

"Ich hab´s durchgezogen" jubilierte es im mir: "Ich hab den größen Rüpel aus unserem Dorf geküßt" und fühlte mich so stark, als hätte ich die Welt im Sturm erobert.

Die Nacht erhellte sich und die ersten Sonnenstrahlen krochen in das dunkle Wartehäusen. "Oh mein Gott. Ich muß nach Haus" ermahnte ich mich, doch die Nacht sollte bleiben, für immer bleiben und Kuss auf Kuss folgen lassen.

Die Nacht blieb nicht. ´

Die Strafe meiner für meine ungezügelte Nachtschwärme ertrug ich tapfer und fieberte schon den nächsten Dorftanz herbei...


LaWe

Dienstag, 3. Oktober 2006

16 Jahre wächst zusammen........

Arbeiter

Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört" (Altkanzler Willy Brandt)

IGA 094

Eine Bildersprache - eine Bilderbuchsprache von Williy Brandt, Einprägsam und vorstellbar, denn unvorstellbar war ein geteiltes Land auf Ewigkeit von seinen Bürgern.

Eine Mauer zwischen Land und Leute, die nicht nur mit einem gespickten Stacheldraht am Überwinden hindern sollte.

In Kiel sah ich in einer maritimen Ausstellung ein kleines - nur einmenschgroß - RöhrenBoot. Seine Tarnfarbe hatte die Farbe des Wassers und durch ein klleines Fliesengroßes Fenster gab den Blick zum Himmel frei. Ein Treibgut auf dem Wasser, sollte man meinen, falls ein Auge des Grenzschutzes darauf fällt.

Ein menschliches Treibgut - ja, was brachte ihn damals in diese Situation und in dieses Boot, in den er für die Flucht aus der Heimat sein Leben auf Spiel sezte?

Doppelt erschüttert stand ich vor dem Ausstellungsstück. Erschüttert über die Verzweiflung eines Menschen und erschüttert vor Scham, dass mein Heimatland seine Menschen in diese Situation brachte. Die Scham lies mich lange nicht los, doch sie öffenete mir die Augen, die wohl Jahre zuvor mit einem milchigen Schleier verhangen waren.

Heut, nach so vielen Jahren des Zusammenwachsens sehe ich neue Mauern - unsichtbar - doch sie wächst täglich weiter in die Höhe. Mit einer Leiter läßt sie sich wohl kaum noch überwinden. Die Mauer zwischen Arm und Reich und zwischen Jung und Alt.

Die Arbeitswelt zieht gnadenlos die Mauern weiter durch die Reihen. Doch wohin wächst das neue Land, in dem zusammenwachsen sollte, was zusammengehört.
Das Leben zeigt mir, das Kapital wächst zum Kapital und unterteilt die Menschen in Stufen abwärts....


LaWe

Montag, 2. Oktober 2006

Kommen die guten Geister ?



Von allen guten Geistern verlassen - so glauben wir, wenn jemand etwas macht, was für den eigenen Kopf nicht mehr logisch erscheint.

Doch wie sehen die guten Geister aus, die das Leben regeln, dass es logsich ist?

Gestern schwirrte eine Nachricht aus dem AutoRadio an meinem Ohr vorbei. Wie so oft, horche ich erst auf, wenn ein Schlagwort fällt, das sozusagen meine Ohren für die Nachricht öffnet.

Von Models war die Rede und von Magersucht war die Rede.

Irgendeine Weltorganisation beschäftigt sich mit der Entwicklung, die sich täglich hinter der Kulisse der Laufstege abzeichnet. Die Models sind so mager, dass sie jeden Moment nicht nur wegen ihre Dürre zusammenbrechen können.

Eine Managerin der Models wies den Trend der magersüchtigen Models weit von sich. Sie spreche - sagte sie - mit jeden der dürren Mädels über die Magersucht und jedes ihrer Mädchen bestätigt, dass sie nicht mager, sondern nur schlank sind.

Naja, da tippe ich mal kurz auf mein unteres Augenlid, ziehe es etwa herunter "Wer´s glaubt wird seelig". Die Managerin ist vielleicht schon von allen guten Geistern verlassen und redet sich schön, was schon lange häßlich ist.

Die super Dürren sind Vorbilder für viele junge Mädel, die auch gern die Laufstege der Welt erobern wollen. Doch bevor sie so weit sind, haben sich einige von ihnen schon zu Tode gehungert.

Doch nun soll tatsächlich ein guter Geist in die Modelwelt Einnzug nehmen. Die Organisation empfiehlt den Modeunternehmen, statt der super Dürren nun wohlproportionierte Frauen auf den Laufstege und vor die Kamera´s zu holen.


LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
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Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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