Freitag, 14. April 2006

Ein Frohes



LaWe

Mittwoch, 12. April 2006

Mut

Muitig ist der, der dem staatlich saktionierten Unsinn widerspricht.....für einen Staatsdiener unmöglich....

LaWe

Sonntag, 9. April 2006

tückische Falle

Ein Schockzustand hält mich nach meinem Schlaf in seiner Zange. Ich habe ein Heiratsversprechen abgegeben. "Oh mein Gott, welcher Teufel hat mich geritten" denke ich noch, als mein Zukünftiger mit einen strahlendem Lächeln um die Ecke kommt.

"Oh nein, ich glaub es nicht, das will mein Mann werden? Ich stecke in einer Falle" und die Panik schäumt wie ein gäriges Bier auf. In meinem Kopf flackern die Lämpchen wie im Cockpit eines Flugzeuges bunt und hektisch durcheinander . "Was soll ich machen?" schreit es unüberhörbar laut in mir und ich sinne nach einem Ausweg.

Ich kann mich an das Heiratsversprechen nicht erinnern und doch, es soll wahr sein, ich soll es gegeben haben. Der Druck, er ist so groß, dass er mich beinahe in die Knie zwingt und mein Zukünftiger hält eine großen Strauß Blumen in der Hand.

Das steigert den Druck auf den Fluchtgedanken zusätzlich

- Bleiben oder gehen ?
- Ertragen oder rennen ?
- Erdulden oder fliehen ?

Ding Dong Ding Dong - das Pendel schlägt mit jeden Schritt meines Zukünftigen immer heftiger aus und treibt meinem Pulschlag im ein viefaches höher.

http://www.uni-ulm.de/Jetzt erkenne ich das Gesicht meines Zukünftigen und erblasse fast vor Schreck. Er was schon mal Meiner und baute für mich ein goldenes Haus und als ich drin war, schlugen die Türen gewaltig ins Schloß und er verwandelte es in einem Käfig, dessen Türen sich nur von außen öffnen ließen.

"Oh nein, da will ich nicht wieder rein, oh nein, oh nein." schreit meine Verzweiflung auf. Sie treibt das Pendel auf den Punkt - Flucht - dann bleibt es stehen.

Ich fliehe, ich laufe durch Räume, die nur Durchgangsräume sind - wohin nur bringt mich der Weg. In der Hast suche ich nach einem Versteck und ducke mich fürs erste so tief wie der Igel, der mit dem eingebildeten Hasen einen Wettlauf macht.

Endlich, ich hab´s geschafft und bin in einer sicheren Deckung - ich atme durch und wache auf, aus meinem Schlaf, aus meinem Traum.

Stück für Stück dringt mit dem Morgengrauen die Realität in mein Bewußtsein - beruhigend sagt es zu mir "Du hast nur geträumt"

Ich brauche noch ein paar Minuten, bis die Panik und die Verzweiflung wie gesättigte Blutegel von mir abfallen und schaue mit einem Blinzeln erleichtert in den Sonntag .....

LaWe

Freitag, 7. April 2006

So ein Kreuz

Erst muß ich schmunzel, dann werde ich nachdenklich. Ein alter Geschäftsmann - ein Dienstleister - er hat sein Leben seinem Geschäft gewidmet.

http://www.nemo.deEs war sein erster Auftritt im Fernsehen. Seine Geschäftjahre haben schon eine hohe runde Zahl erreicht. Sein Geschäft - eine Wäscherei - betreibt er Zeit seines Lebens und der treue Dienst am Kunden hatte seinen Körper deutlich gezeichnet. Artig beantwortet er die Fragen einer Reporterin. Er steht mit einem graden Rücken vor ihr, den Oberkörper neigt er leicht nach vorn "Immer zu euer Diensten" sagt mir seine deutliche Körpersprache.

Erst huscht ein Schmunzeln über meine Lippen "Ein Bückling" sage ich mir. Der erste Gedanke verschwimmt sofort und ich lass meine Intuition sprechen. Sie sagt: "Du irrst, kein Bückling, das ist der Respekt gegenüber seinem Kunden, den du von seinem Körper ablesen kannst. Sein Respekt ist schon mit seinem Körper verwachsen"

Mein Schmunzeln verwandelt sich in eine respektable Anerkennung dem Mann gegenüber, der sein Leben seinen Kunden gewidmet hatte.

Ein anderer Eindruck in einem modernen Geschäftshaus. "Moment, ich hole den Abteilungsleiter" sagt eine ältere Verkäuferin zu einer grimmig aussehenden so laut, dass ich aufhorchen muss. Ein junger blonder Mann kommt um die Ecke und übernimmt das schwierige Gespräch.

Ich sehe den jugendlichen Geschäftsmann im Seitenprofil. Mein Blick bleibt an seinem Rücken haften. Ein nach vorn gewölbter oberer Rücken, der schon etwas buckelhaftes hatte. Sein Blick in die Augen des Kunden, das lässt seinen Kopf wie den einer Schildkröte erscheinen. Damit bekam seine Statur etwas, was mich zum Schmunzeln bringt. Ich sehe einen Schildkrötenkopf, der sich bei Gefahr unter seinen Panzer zurückzieht.

http://www.ralfkorte.net/"Er ist dem Druck zweier Fronten ausgesetzt, das macht ihm zum Prügelknaben" sagt meine Intuition. Dann vergeht mir das Schmunzeln und ich sehe nur noch ein armes Würstchen, das sich krümmt, um so seine Brötchen zu verdienen.
Doch wo bleibt der Respekt?

LaWe

Dienstag, 4. April 2006

Verbraten

Die Ostseewelle mein MorgenWeckradio. Die lustige Truppe schmeißt mich jeden Morgen mit ihren spaßigen Ansagen gnadenlos aus dem Tiefschlaf. Egal wie früh es ist, die 3 Moderatoren schaffen es immer.

Heut früh hatten sie trotz spaßiger Moderation auch ein heikles Thema. Die Bundeswehr sucht Moderatoren für einen Einsatz in Afganistan. SIe sollten die Tuppen mit ihren Programmen zu unterhalten.

Während der einzige männliche Moderator sofort abgewinkt "Das ist mir zu gefährlich - da werde ich vielleicht weggeschossen und weg bin ich " haben seine beiden Kolleginnen spontan zugesagt. Sie werden Anfang Mai für eine Woche in Afganistan sein und ein Programm für die Truppen machen.

Noch in Halbschlaf folgte ich ihrem Gespräch über den Einsatz in Afganistan, da fiel mir mein grausamerTraum aus den Morgenstunden ein.

-- Ich sehe ein paar Leute, deren Gesichter ich nicht erkennen kann. Sie stehen beieinander und beraten. Ich kann nicht hören, was sie sagen, aber ihre Gesichter haben einen ernsten Gesichtsausdruck.

Dann höre ich eine Frauenstimme laut sagen "Dann gehe eben ich" und sie verläßt mit diesen Satz den kleinen trauten Kreis. Sie geht auf einen großen Platz, in deren Mitte eine riesig große Bratpfanne steht. Entkleidet steigt
sie in die Pfanne, die Glut darunter ist schon zu erkennen.

Ich glaube nicht, was ich sehe und schaue lieber weg, denn ich ertrage schon den Anblick als unsichtbarer Zuschauer kaum.

Als ich den Bilck wieder auf den Platz zurück wende, liegt die Frau schon in der Pfanne. Die Hitze steigt schon an ihrem Körper empor, er färbt sich rot und verdunkelt ganz langsam. Um sie herum liegen schon verbratene Körperteile, doch die Frau liegt nackt, steif und abwartend mit ängstlichen Augen in der Pfanne.

Dann steigt eine sprudelnde Flüssigkeit am Pfannenrand hoch und umspühlt ihren vor Hitze rot glühenden Körper bis zum Kinn, bis zu den unteren Lippen. Nur in ihren Augen ist noch Leben - sie sind groß und weit geöffnet, als ich meinen letzten BLick von ihr sie abwende -

Dann wache ich auf und reibe meine Haut - ich will sicher sein, dass nicht ich es war, die dort in der heißen Pfanne saß. Beruhigt stelle ich fest - meine Haut ist unversehrt und hat auch Normaltemperatur.


LaWe

Montag, 3. April 2006

verirrtes Nachtgespenst

Die Nacht von Samstag auf Sonntag kam ich erst um 3 Uhr nach Haus. Es war schon mehr als die Einschlafzeit vorbei. Noch etwas aufgedreht im Kopf,lag ich noch eine Weile wach und suchte schleunigst nach meinen ersten erholsamen Tiefschlaf.

Schon etwas abgesackt drehe ich mich auf meine Schlafseite und will grade versinken, als ich aus der Ferne ein Klopfen höre. Meine Ohren spitzen sich unter der Bettdecke, jedoch weigere ich mich, weiter danach zu lauschen und lege meine Ohren wieder an.

Doch das leise Klopfen läßt nicht nach, dringt intervallmäßig an eine Ohren. Es dauert nicht lange und meine spitzer gewordenen Ohren schieben sich wie von selbst unter der Bettdecke vor. Jetzt ist Tiefschlaf nicht mehr zu denken - ich bin hellwach und auf Horchen eingestellt.

Nach kleinen Pausen setzt das leise Klopfen immer wieder ein. Meine gespitzten Ohren schalten auf Orten um und drehen sich wie eine Rundumleuchte eines Polizeiautos, dass auf Gangsterjagt ist.

Von der Wohnungstür? Nein, von dort kommt kein Klopfgeräusch.
Von der Haustür? Nein, das hörst sich so nicht an und mache aber trotzdem eine Blickkontrolle. Die Hauseingangtür kann ich links unter meinen Schlafzimmer einsehen. Niemand steht an der Tür und versucht klopfend ins Haus zu kommen.

Mein Gehirn schaltet jetzt auf Spekulieren um " Das Klopfen kann nur aus Treppenflur des Hauses kommen" lege ich fest. Eine nächtliche Szene zwischen Ehepartnern vielleicht. Er steht vor der Tür und sie will ihn nicht reinlassen? Mit diesem Gedanken kann ich schlalen und ziehe meine Fühler wieder ein und die Decke wieder über meinen Kopf.

Dann zieht auch im Hausflur wieder Stille ein - kein Intervall der Klopfwiederholung. Ich widme mich wieder meinem Tiefschlaf und sinke schon in die erste Stufe ein. und ich kann endlich schlafen. Zum Glück war ich müde genug um nicht noch weitere Spekulationen anzustellen, denn in der Rubrik "Einbrecher" war ich noch nicht angelangt.

Ich konzentriere mich weiter auf Tiefschlaf und drehe mich auf meine Schlafseite und lege noch vorsorglich die Bedecke über mein noch leicht gespitztes Ohr, da klingelt es meiner Tür.

Schon der erste Klingelton schlägt ein wie eine Bombe und erschüttert meine Matratze, Jetzt kann ich aber wirklich meinen Tiefschlaf in den Wind schreiben und springe aus dem Bett.

Ein Blick auf die Uhr - es ist weit über 3 Uhr vorbei. Wer will mich noch zu so später Stunde besuchen? Niemand fällt mir ein, der als Nachtbesucher in Frage käme.

Das Klingeln wird nachdrücklicher und beherzt gehe ich an den Türöffner und nehme den Hörer ab.

"Jaaa, wer da?" frage ich vorsichtig und hoffe, dass ich mich zur Nachtzeit nicht mit einem angetrunkenen Verirrten auseinandersetzen muß: "Hier ist Jörn" eine bibbernde Stimme kommt mir aus dem Hörer entgegen. "Kann ich bei ihnen schlafen?".

Jörn ist ein Kumpel meines Sohnes, ich lasse ihm in die Wohnung. Ich wohne im Erdgeschoß, kann deshalb schon einen ersten Blick auf die gläserne Haustür werfen. Hinter der Scheibe steht eine kleine weiße Gestalt, die wie ein Gespenst aussieht. Zögerlich öffne ich die Tür und vor mir steht eine undefinierbare Gestalt.

Ein weißes Bettlaken, dass er sich über den Kopf gezogen hat, läßt ihn als Nachtgespenst erscheinen.

Vor Kälte zitternd betritt Jörn meine Wohnung. Während ich ihm ein gemütliches Bett herrichte, erzählt er mir seine Geschichte. "Ich war auf einer Party und wollte bei einem Kumpel schlafen. Der war aber plötzlich verschwunden. Dann wollte ich in einem Keller schlafen, das ging aber nicht und auf einer Haustreppe hat es nicht geklappt - ich habe überall gefroren" Ich habe Verständnis und kenne die nächlichen Irrungen nach einer ausgelaufenen Party´s aus meiner eigenen Jugend.

"Ich war noch wach, weil ich ein merkwürdiges Klopfen gehört habe" erzähle ich ihn.

"Ja, das war ich" antwortet er mir.

"Waaaas, das warst du?" frage ich zurück. "Wo hast den denn geklopfT" ich will es jetzt genauer wissen.

"An ihrer Balkontür" erzählt er mir weiter. "An meine Balkontür ????" ich höre mein eigenes fragendes Echo. "Ja" bestätigt er mir "ich bin auf ihren Balkon geklettert und hab dann an die Scheibe geklopft"

Oh mein Gott - denke ich - zum Glück hab ich die Balkontür in meine Spekulation bei der Ortung nach dem merkwürdigen Klopfgeräusch nicht mit in Betracht gezogen. Sonst wäre ich in die Küche geschlichen, entrüstet mich schon mal mit meiner schwersten Bratpfanne ausgerüstet.

Als ich ihm einen warmen Tee an sein Bett stelle sage ich noch zu ihm " Da kannst du aber froh sein, dass ich dir nichts mit einer Bratpfanne übergezogen hab" und dann fält das Nachgespenst schon in den Schlaf und verströmt seine abgestandene Alkoholfahne in den Raum....

LaWe

Freitag, 31. März 2006

Neigung

Wieder schwirrten die Kinder in die Halle. Anfangs läuft alles ganz ruhig und ausgeglichen. Doch mitdder ersten Erwärmung erhitzt sich nicht nur der Körperkern, sondern auch die Gemüter. Einige Kinder tragen verborgene Aggressionen in sich und diese schwabben dann unkontrolliert mit der Erwärmung über.

Da wird hier mal mit dem Fuß getreten oder den anderen mal heimlich angestoßen. Dann trudeln Beschwerden über Beschwerden bei den Trainern ein. Viel zu regulieren gibt es nicht, denn jeder hat sein Teil beigetragen.

Die Aufwärmung ist vorbei und Hochsprung ist schon im Gange. Die Kinder sitzen auf zwei Bänken und rutschen nach, wenn einer zum Hochspung geht und anschließend setzt sich das letzte Kind wieder an das Ende der Bankreihe.

Seit ein paar Tagen hat sich ein zartes Kind aus dem betreuten Wohnen zu unserer Sportgruppe gesellt. Es macht ihm Spaß und die ersten Hemmungen des Neuankömmlings sind gefallen und jetzt will er mitmischen, wie die anderen.

Als ich an das Ende der Bank schaue, sehe ich, wie der Zarte mit Anlauf die Kinder auf der Bank zusammenschiebt. Es sah so aus, als ob ein fahrendes Auto auf eine Reihe von parkende Autos rast. Die vorderen KInder fallen mit den Köpfen nach vorn und stoßen sich fast die Stirn an der Bank, auf der sie sitzen.

"HEEEEEEE" rufe ich ganz laut "WAS MACHST DU DAAAAA" dröhnt es dem Zarten vor mir entgegen.

Erschrocken hält der Zarte inne und rührt sich nicht mehr. Er steht wie zu eine Säule erstarrt vor und neigt den Kopf dabei ganz langsam ganz nach links. Es kommt kein Ton mehr aus ihm heraus und eine heftige Atmung, die ich undeutlich wahrnehme. "Oh mein Gott" denke ich, "was für ein armes Würstchen ? Was habe ich jetzt bei ihm nur ausgelöst.

Ich lege eine Hand auf die Mitte der Brust und die zweit e Hand auf den Rücken gegenüber und bitte ihn. seine Atmung tief und ruhiger zu machen. Es läßt sich auf meine Anweisungen ein und der Atem wird wieder ruhiger. Während dessen hebt sich ganz langsam der Kopf wieder aus der seitlichen linken Neigung.

"Oh mein Gott" denke ich "was ist auf den Kleinen nur schon niedergeprasselt, das er reflektorisch seinen Kopf neigt.

Lautlos stehen wir uns gegenüber. Kein Wort kommt über seine Lippen,als ich ihn anspreche.

Doch dann, angsam schwindet auch die Blässe aus seinem Gesicht und seine Starre löst sich auf.

"Ich habe Durst" sagt er. Wir gehen zu meiner Trinkflasche, er hat keine dabei. Ich spendiere ihm mein Wasser. Während desssen erkläre ich ihm, warum ich ihn laut daran hindern wollte, die Kinder weiter auf der Bank zusammen zu schieben.

Aber er mich verstanden hat, das weiß ich nicht.

Die nächste Sportstunde wird es zeigen


LaWe

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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