Samstag, 7. November 2009

Perfektion der Körpersprache



LaWe

Gardinenpredigt



LaWe

Donnerstag, 5. November 2009

Wenn der Postmann klingelt

Der Paketmann von DHL hat bei uns Hochzeit. Der Sohn des Hauses wird 20 Jahre alt und das mitten in der Woche. Unsere Verwandten haben sich in alle Winde zerstreut und wir leben mittendrin. Zur Freude der DHL, denn sie darf die Geschenke zu uns nach Haus liefern. Mal ist das Paket an mich adressiert und ein andermal an meinen Sohn. Doch in jedem Fall hatte Sohnemann die Päckchen vom DHL- Mann entgegen genommen.

Heut stand wieder ein DHL-Mann in der Tür. Weil ich zu tun  hatte, ging Sohnemann an die Tür. Der gute Mann bat um Einlass ins Haus und übergab an der Schwelle der Wohnung das Päckchen mit den Worten. “Heut ist es ja an Sie adressiert und nicht wie gestern an deine Mutti” sagte der aufgeklärte und aufgeweckte Mann. In dem Moment kam ich in den Flur um zu sehen, ob es wirklich das Päckchen war, was ich erwartet hatte.

“Da sind sie ja” strahlt mich der DHL-Mann an “Ich war schon oft in dieser Gegend und wollte ein Päckchen bei ihnen abgeben, aber sie sind ja nie zu Hause” Ich bekomme eher selten Päckchen, doch häufig werden die Päckchen der anderen Mieter bei mir abgegeben, wenn man sie nicht antrifft.

Ich finde das unheimlich nett von dem DHL-Mann, dass er großen Wert auf meine Anwesenheit legt.

“Ja..ich bin tagsüber unterwegs” antworte ich, doch wundert es mich, dass er sich so intensiv mit dem Gespräch an mich wendet.

“Machen sie immer noch Yoga?” fragt er noch mal nach.

“Ja” antworte ich höflich und zeitgleich zerbreche ich mir den Kopf, woher er das weiß.. Meine kleinen grauen Zellen fahren grade Achterbahn, als mir ein Licht aufgeht.

Der gute Mann hatte mir vor Jaaaahren mein Paket – eine Warenbestellung per Internet - gebracht. Dazu musste er in die Wohnung, denn die Ware befand sich in einem Container und er musste sie mir sozusagen lose übergeben. Den Container nahm er wieder mit. Dabei kamen wir ins Gespräch und ich erzähle ihm damals was von meiner Yoga-Lehrerausbildung und über diesen Weg wollte er mehr über Tantra-Massage von mir erfahren. Mein Wissen darüber war damals eher beschränkt. Mit einem Schmunzeln von mir verabschiedete er sich und verschwand wieder in sein Leben und bald auch schon aus meiner Erinnerung.

Unser Gespräch drehte sich nur noch einen kurten Moment im Kreis um Yoga und wann und wo ich in der Nähe eine Yogagruppe leite. Wäre ja nicht schlecht, wenn ich einen männlichen Teilnehmer in die Frauengruppe locken könnte. Doch so eine echte Resonanz war nicht zu spüren, doch entging mir nicht, dass er für einen Moment mit seinen Augen an meiner Oberbau – Holz vor der Hütte – hängen blieb. Mir entging der kleine Blinzler nicht und ich nahm ihn mit einem inneren Schmunzeln zur Kenntnis.

“Achja” setzet er sein Gespräch mit mir fort- innerlich trat ich schon von einem Fuß auf den anderen, denn ich war im Aufbruch zur nächsten Yogastunde - “machen sie nun schon Tantra-Massagen?” "

“Nein, dass ist eine teure Ausbildung und nicht jedermanns Sache”. antworte ich.

“Aber vielleicht wissen sie, wer in Rostock so was macht ?”fragt er weiter nach.

Leider ist mein Wissen über Tantra-Massage immer noch beschränkt und kann ihm keinen brauchbaren Hinweis über Angebote in Rostock geben.

“Ich würde ja gern so eine Massage machen lassen um mich so richtig fallen lassen zu können. Aber das ist sooo teuer. Einen Hunderter würde ich schon ausgeben, aber das reicht nicht, was ich an Preisen im Internet gesehen habe”

Mit einen Seufzer ging er wieder an seine Arbeit zurück, zurück auf die schneebedeckte Straßen von Rostock um die nächsten Päckchen zu den Familien zu bringen.

Bei mir wird es diesmal nicht so schnell aus der Erinnerung verschwinden und in meinem Blog wird er auf “Ewig” in Erinnerung bleiben.

LaWe

Mittwoch, 4. November 2009

der erste Schnee



LaWe

Montag, 2. November 2009

Romantik der alten Bilder

Sie begleiteten nicht nur mich ein Leben lang sondern auch meine Kinder haben viele Stunden mit den alten Bilder verbracht.

Und obwohl sie uns bis heut begleiteten und immer wieder zu neuen Erzählungen von damals anregten, in ein Album haben sie es nie geschafft und so bewahre ich sie auch heut noch auf – in alten Zigarrenkisten und ähnliche Dosen.

Doch einige fanden den Weg auf meinen Rechner und heut bin ich wieder mal in ihnen hängen geblieben.

Berlin2-1  seh ich nicht lieb aus ?

Damals war ich 16 Jahre und nicht nur hungrig auf Zuckerwatte…ich hatte Hunger nach Leben was ich damals noch vor mir hatte

Oma Neumann1 meine Oma

Sie hatte für mich immer etwas romantisches und auf diesem Bild hat sie meine Vorstellung von ihr bestätigt – eine Märchenoma.

Achja…..süßer Vogel Jungend

LaWe

Samstag, 31. Oktober 2009

kreativ gespielt

Man gönnt sich ja sonst nix und verspielt so mache Stunde am Computer.

Auf der Suche nach einer kostenlosen Fotocommunity fand ich ein kostenloses Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm. Es lässt sich online bedienen und bietet viele Möglichkeiten der kreativen Gestaltung. Für mich gibt es fast nur ein Problem…die Qual der Wahl der vielen Möglichkeiten und so klicke ich mich mehr ohne als mit Orientierung durch das Programm.

Mein Probelauf durch das Programm machte ich mit eine paar virtuellen Pinselstrichen und das kam dabei raus.

gemaltgemalt_2

einfach mit Farben Kreise gezogen                                      Hier mit einem Plastikeffekt

Sieht wie ein Gehirn aus                                                      vielleicht sind das auch die grauen Zellen

gemal4t gemalt5

Hier hab ich die Vase gemacht                                              Und hier hab ich mir die Kugel gegeben

Jetzt gehe ich mit etwas Verliebtheit in meinen leichten Anflug von Kreativität zu Bett und schlaf hoffentlich ohne Alptraum in den Halloween- Tag hinein und dafür hab ich schon mal den Kürbis bereit gestellt.

                                                    gemalt_6

 

LaWe

Freitag, 30. Oktober 2009

no Comment



LaWe

Donnerstag, 29. Oktober 2009

gebildete Katze

Katzen wissen, was gut für sie  ist.

Sie weiß, wo der beste Platz für sie ist.

Sie lässt sich nieder, wo der Platz am gemütlichsten ist.

Die findet immer einen warmen Platz

Dort wo sich eine Katze niederlässt, kann sich der Mensch auch wohl fühlen..

Als ich heut in einer Buchhandlung in der Stadt noch einen Schnäppchen unterwegs war, konnte ich diese Schnappschüsse machen.

 

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Die Katze ist ein geduldeter Gast des Hauses und hat sich direkt hinter der Scheibe vom Schaufenster niedergelassen.

Die vorbeiziehenden Kunden ignoriert sie und Streicheleinheiten nimmt sie mit einen schnurren entgegen.

“Sie kommt aus einer Seitenstraße” erzählten mir zwei Frauen, die ebenso liebevoll die Katze beäugten wie ich.

“Sie kommt hier öfter her und legt sich zwischen die Bücher” wussten die Frauen aus den Leben der Katze zu erzählen.

LaWe

sie ist wieder da

Jetzt haben wir sie wieder.

Vollbildaufzeichnung 28.10.2009 151656.bmp Für die nächsten vier Jahre soll sie unser Land zusammenhalten und durch die nächsten Hürden der Finanzkrise bringen. Das wird sicher ein harter Ritt für Angela, denn sie muss weiter zwischen der Geldgier der Finanzer und der Armut der Hartzer jonglieren. Und jeder erhofft sich von ihr und ihrem Kabinett die beste Lösung, damit das Leben wieder oder sogar weiter flüssig laufen kann.

Vollbildaufzeichnung 28.10.2009 151403.bmpFür mich war es ganz klar, dass Angela das Ruder wieder in die Hand nimmt, denn ich sah weit und breit in der Landschaft der politischen Geister keine herausragende Figur, die ich hätte an der Spitze unseres Landes gesehen. Die Revolutionäre in unserem Land sind dünn  gesät und wenn ihre Geister vielleicht doch in einer Abseitsecke sprießen sollen, werden sie sicher von den Alten kurz gehalten.

Solange darf Angela als biedere Frau das Land regieren und den Regierungsladen zusammen halten und wenn es sein muss, auch mal mit der Faust auf den Tisch hauen, falls die “Jungs” sich wieder mal das streiten kriegen, während sie außer Landes ist, dass ist ja eine ihrer Stärken.

Die paar unentschlossene oder ablehnende Haltungen aus den eigenen Reihen für ihre Wiederwahl und die Kritik der ostdeutschen Politiker steckt sie sicher weg und wendet sich wieder ihren Aufgaben als Kanzlerin zu.

Vielleicht ist es ein Zufall, dass auf den Bild rechts im Text Angelas Bild neben Honnis erscheint, denn die 20jährige Wiederkehr des Mauerfalls steht ja unmittelbar bevor und in dem Zusammenhang wird Honni noch einmal verbal zum Leben erweckt.

Nun ja, ich drücke Angela meine Daumen, dass sie ihre Sache gut macht und solange durchhält, bis ein deutscher Obahma oder Gorebatschow am politischen Horizont erscheint.

LaWe

In den Wind geschrieben

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