Sonntag, 18. Juli 2010

Wen oder was soll man glauben ?

Ich frag mich manchmal, an welchem Punkt eines Konfliktes mich der Katzenjammer trifft und ich mit meinen Herzen in der Hose lieber Reißaus nehme, statt mich dem Konflikt zu stellen. Und deshalb bin ich froh, dass ich nicht mit am Bahnhof stand, als die Jugendlichen auf Dominik Brunner einschlugen, bis er letztendlich an Boden blieb und starb.

Hätte ich eingegriffen, als die Jugendlichen die 13 und 15-jährigen bedrohten, wenn sie nicht die 15 Euro rausrücken?

Oder hätte ich reagiert, als die Jugendlichen  Dominik Brunner angriffen?

Nein, ich bin froh, dass ich bisher noch nie in der Nähe solch brisanter Situation war.

So musste ich mich nicht entscheiden, ob ich lieber aus der brisanten Situation fliehen oder besser bleiben sollte.

Doch was hätte ich als Frau gegen von Gewalt berauschte Jugendliche ausrichten können ? Sicher nicht viel.

Doch wie hätte ich später zu meiner “Flucht” gestanden ?

Hätte ich mich später nicht mit tausend Fragen gequält und nach tausend Entschuldigungen gesucht, warum ich nicht gehandelt habe.

Seit Dienstag laufen die Verhandlungen im Prozess gegen die zwei Jugendlichen, die das Leben eines Menschen auf dem Gewissen haben, oder doch nicht?

Bildquelle: RTL

Die neusten Nachrichten zu Folge, war ein Herzversagen die wahren Ursache des Todes von Brunner.

Und noch eine andere “Tatsache” taucht immer wieder auf, die den Fall gar nicht mehr so klar erscheinen lässt.

Brunner hob als erster die Faust und schlug als erster zu. Keine Deskaltions- Methode, würde ich sagen. Auf Aggression mit Aggression zu reagieren, verschärft den Konflikt und für sie tiefer in den Konflikt.

Kann das Gericht die beiden nach dem bekannt werden der Todesursache überhaupt noch auf Mord klagen ?

Die Staatsanwaltschaft sagt “Ja”

Ich möchte in dem Chaos der Fakten nicht richten.

LaWe

Sonntag, 11. Juli 2010

Zeiten ändern sich ...

und das Wetter auch …

So sah es vor 6 Monaten vor meiner Haustür aus

und so sieht es heut vor meiner Haustür aus

Was man nicht sieht, ist die Sonnenglut, die sich mit fast 40 ° auf den Rasen legt, und alles verbrennt, dass keinen Sonnenschirm über den Kopf hat.

Zwischen beiden Fotos liegen genau sechs Monate – ja…so können die Zeiten sich ändern. Mal ist es zu kalt und dann wieder zu heiß….

LaWe

Montag, 5. Juli 2010

Klimaanlage

An heißen Tagen weiß ich ihn zu schätzen. Den Baumschatten einer ausladenden Baumkrone. Aber es ist nicht nur der Schatten, den ich als wohltuend empfinde, wenn ich bei hochsommerlichen Temperaturen gern unter großen Bäumen gehe, sondern das angenehme leicht kühlende Klima unter ihnen.

Grade in der Hitzewelle der letzten Tage erkannte ich wieder einmal den unschätzbaren Wert der großen Bäume als natürliche Klimaanlage mit der angenehmen Kühlung in ihrem Baumschatten.  Wenn die Sonne wieder mal gnadenlos brennt, wie in den letzen Tagen, schützen das Blätterdach alles Leben unter ihnen.

LaWe

Samstag, 3. Juli 2010

Hitze Witz

Zwei Männer schleppen sich durch die Wüste.

Es ist heiß, so heiß.

Der Weg noch weit, so weit.

Mit trockner Kehle fragt der einer Wüstenwanderer den anderen

“Sag mal” fragt er seinen Partner “hast du gestern nicht erzählt, du hast Wasser in den Beinen ?“

LaWe

Samstag, 26. Juni 2010

das ist dein Moment

“Das ist dein Moment” sagt er zur blonden Gitarristin, als er sie bittet, den Ton höher zu spielen und länger zu halten. Sie setzt seinen Hinweis um und in der Tat hört sich der gehaltene Ton gewaltiger und durch dringlicher an.

“Jetzt werden sie alle bei dir sein” sagt er mit sanfter fast kindlicher Stimme und damit meint er das Publikum, dass ihr Gitarren-Solo zu seinem Comeback hören wird.  Sie zupft noch einmal mit den Plättchen an der Gitarre und drückt die Saite ganz oben eng an den Gitarrenhals. Sie lässt den hohen Ton noch lange nachschwingen. Gewaltig und perfekt der Ton. Er ist mit dem Ergebnis zufrieden. Er weiß, was die Perfektion in der Musik auf der Bühne ausmacht. Nach dem kurzen Wortwechsel fädeln sich beide in die Choreographie der Show wieder ein. Eine Choreographie, die er schon vor Jahren entwarf. 

Dies ist ein kleiner Ausschnitt aus den Proben zu den angekündigten Konzerten für 2009 von Michael Jackson. Als er dies sagte, ahnte niemand, dass es zu den geplanten Auftritten niemals kommen wird. Vor einem Jahr lag die Welt noch in der Erschütterung, als die Todesnachricht um die Welt ging. Tränen flossen und Trauer in allen Ländern. Die Trauer um ihn durchdrangt alle Generationen.

Selbst der Moment seines Todes, war sein Moment.

Selbst im Moment seines Todes war die ganze Welt noch einmal wieder bei ihm.

Ein Jahr nach seinem Tod ist ein Teil der Welt noch einmal bei ihm.

Es gab wohl kaum ein Sender im TV, der in den vergangenen Tagen keinen Bericht über Michael Jackson ausstrahlte. Noch einmal wurden die Zuschauer daran erinnert, dass die Welt einen großen Künstler verloren hat. Und noch einmal konnten seine Fans sich ihrer Trauer um seinen Verlust zuwenden.

Aber vielleicht sieht er von oben zu. Lebt jetzt auf dem Mond sein Leben ohne Medien weiter und tanzt seinen berühmten Moon-Walk.

LaWe

Donnerstag, 24. Juni 2010

von statt Leben zu Stadtleben

Als Landkind aufgewachsen, musste ich mich an das Stadtleben erst gewöhnen.

  • War ich auf den Lande von Natur, Tieren und Menschen umgeben, reduzierte sich mein Umfeld in der Stadt auf Menschen und Wohnblöcke, die als Schlafstädte bezeichnet wurden.
  • Während ich auf dem Lande jeden Menschen kannte, kannte ich in der Stadt niemanden. Die ersten Jahre in der Stadt verbrachte ich mit dem Gefühl allein unter Menschen zu sein.
  • So attraktiv die Neubauwohnungen auch waren – weil  man noch keine eigene Wohnung hatte -  lebte man ihn ihnen anschließend wie in einer toten Stadt. Es entwickelte sich sein weiteres Gefühl zum Alleinsein, die erdrückende Einsamkeit. Ich fühlte mich allein in einem Haus voller Menschen und drohte zu vereinsamen.
  • Sah ich aus den Fenstern meiner Neubau-Wohnung fühlte ich mich umzingelt von einer Betonwüste, die zum Teil noch im Bauschlamm steckte. Zu dem Gefühl von Alleinsein und Einsamkeit gesellte sich das Gefühl von Erdrückung durch Beton und Enge.
  • Während ich aus meinem Elternhaus das Firmament sah, schränkte sich in der Betonwüste der Horizont ein und reduzierte den Blick nur auf den Mond, der Rest verschwand hinter den Betonplatten.

Damit umschreibe ich grob meine Gefühlswelt, als ich meine Zelte in der Stadt für immer aufgeschlagen habe. Die Einsamkeit wich mit den Freunden, die ich mit der Zeit kennen lernte.

Heut bin ich mit der Stadt verwachsen und kann mir ein Leben ohne die Stadt nicht mehr vorstellen. Ich lebe noch immer in der Betonwüste, doch hat sich jetzt vieles verändert. Ich hab nach der schmerzvollen Abnablung vom Dorf mein Leben gefunden und das lässt vieles in meinem Umfeld in den Hintergrund rücken.

Heut findet man auch in meinem schnöden Wohngebiet schöne Ecken wie diese

Alljährlich im Sommer findet sich das Schwanenpaar auf diesen Teich ein und zieht ihre Jungen auf. In diesem Jahr sind es drei.

Und auch sonst ist ein reges Leben an diesem schönen Biotop zu finden, wie hier zu sehen ist. So finde ich, wenn auch nur auf kleinen Raum ein Stück der ländlichen Idylle wieder, wie ich sie als Kind kannte.

LaWe

Mittwoch, 23. Juni 2010

geschafft

Das entscheidende Tor ist gefallen.

Deutschland kann weiter am Ball bleiben.

LaWe

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Test
Test und das war es auch schon
Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
vermüllt bis zum...
Als braver Bürger trenne ich den Müll sorgsam, so wie...
Lange-Weile - 20. Aug, 13:27
Nostalgische Erinnerung
Als ich Federhalter, Feder sowie das kleine Tintenfass...
Lange-Weile - 14. Aug, 14:25
Für alle Sushi Friends
Beeindruckender Film, auf jeden Fall sehenswert. Hat...
sushi-friends - 11. Apr, 14:40
Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn mein...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50

Das Neuste von

Hallo ;-)

meine Randbemerkungen

Achja...
das wusste ich gar nicht. Diese Art feinsinnigen Humor...
abendGLUECK - 5. Mai, 09:48
wie makaber ;-) Bei...
wie makaber ;-) Bei uns wurde es ähnlich, aber anders...
abendGLUECK - 4. Mai, 08:13
Gegenmittel
Hallo Bo., gestern las ich über eine amerikanische...
abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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