Freitag, 19. Februar 2010

Winter ade…

scheiden tut weh,

aber das scheiden macht,

das uns das Herze lacht…

Winter ade,

scheiden tut weh…

Ein altes Lied, als Kind hab ich´s gern gesungen. Vielleicht, weil ich die Melodie so schön fand oder weil ich  mich wirklich freute, dass der Winter bald ausklingen wird.

Aber wenn es nach mir heute gehen würde, könnte der Winter mit seinen Schneemassen noch bis März bleiben. Ich mag die hellen Tage und weißen Nächte im Winter mit seinem gedämpften Straßenlärm.

Deshalb hab ich zum Abschied vom Schnee lastigen Winter in diesem Jahr noch ein paar Bilder gemacht.

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Erst mal starte ich vermummt wegen Schneetreiben von gestern an der schönsten Straßenbahnhalltestelle in unterer Stadt. Die schöne Mühle- im Hintergrund -  ist ein beliebtes Fotomodell von mir. Vor einigen Jahren wurde sie leider mit ihren Flügeln in eine andere Richtung gedreht.

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Aber von der Seite macht sie auch eine gute Figur.

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Die Raben (oder sind es Krähen?) rücken auf den luftigen Zweigen näher zusammen und wärmen sich gegenseitig. Die Vögel werden in diesem Jahr sehr gelitten haben und einige von ihnen haben den Winter nicht überlebt.

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Die Bänke sind in den Schneemassen versunken. Wer sich auf die Bank setzten will, muss seine Beine tief in den Schnee stecken oder sie in der Luft halten, wie Sohnemann es für mein Bild vorführt.

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Die Warnow zeigt wieder fließendes Wasser und der Nebel senkt sich grad über die Stadt, als ich auf meiner Stadtrundfahrt war.

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Die Petri Kirche verschwindet im Nebel. Er zeigt wohl das mildere Klima an. In der Straßenbahn, die links im Spiegel zusehen ist, sitze ich und lass mich weiter durch die Stadt fahren. Das ist die schönste Strecke auf der Linie, denn sie führt an der alten Stadtmauer vorbei.

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Ich liebe diese Blick auf die Petri Kirche, der je nach Licht eine andere Stimmung erzeugt.

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Dann kommt schon die Nikolei Kirche an meiner Kamera vorbei. Vor der alten Stadtmauer liegt ein gut besuchter Kinderspielplatz. Im oberen Dachgeschoss der Kirche wurden schon zu DDR-Zeiten Wohnungen eingebaut und viele Jahre hab ich die Bewohner der Kirche für ihren wunderbaren Ausblick auf die Stadt beneidet.

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Aber nicht nur feste Kirchenbauten liegen auf meiner Straßenbahnstrecke, sondern auch ein Kirchengemälde an einer Hauswand sorgt für Abwechslung des Stadtbildes.

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Und schon kommt die Innenstadt mit dem Steintor vor meine Kamera. Die Menschen laufen heut etwas schneller, denn des scheint und scheint und schneit.

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Hier endet die Stadtmauer. Sie wurde vor Jahren restauriert und Originalgetreu wieder herstellt. An der Stadtmauer entlang ist ein Spazierweg angelegt und so kann man den Weg direkt an Stadtmauer wieder zurück bis zur Petri Kirche flanieren. Ein besonders herrlicher Spaziergang im Frühjahr.

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An der Haltestelle in der Innenstadt sind die ersten Frühlingsgefühle erkennbar.

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Am anderen Ende der Stadt angekommen – Warnemünde liegt in der Nähe - , hat sich der Niederschlag in Nebel umgewandelt. Das einsetzende Tauwetter verfärbt den Schnee und lässt die Stadt leider wieder trist erscheinen.

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Deshalb gönne ich mir eine Tasse Milchkaffe mit Franzbrötchen, bevor ich in die nächste Yogastunde gehe.

LaWe

Donnerstag, 18. Februar 2010

schon wieder Schnee…Schnee..Schnee

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LaWe

Dienstag, 16. Februar 2010

lauter Mäuse

Schreibtisch

Für einen Schnappschuss breit und bereit lagen heut die Papiere auf dem Schreibtisch, die heut abzuarbeiten waren. Ein Antrag hier hin, eine Zusammenstellung da hin und immer geht es um Geld und wieder um Geld. Papiere dieser Art immer brennend heiß.

Sohnemann muss ich an diese lebenswichtige Büroarbeit zur Verwaltung eines kleinen privaten Haushaltes ranführen, sonst schlagen ihm die Behörden die Ordner auf den Kopf, wie schon so oft in der Vergangenheit.

Das restliche Stillleben auf meinen Schreibtisch schreibt Geschichte

Da steht die kleine Lampe auf dem Videoplayer. Beides sind Nachlass aus meinem Elternhaus. Sie erinnern  mich an alte Zeiten. Der kleine Zettelhalter rechts mit der Aufschrift “A B C” hat auch schon 15 Jahre auf dem Buckel und gehört Sohnemann, der schon seine 2te Null an Lebensjahren erreicht hat.

Naja..und der linke grüne Hefter mit der Aufschrift “Micky Mäuse” ist auf einem Anfangsdatum von 21.03.96 datiert. Die Schriftzüge sind von Kinderhand gezeichnet. Die kann nur von Sohnemann sein. Also hat der Hefter auch schon seine 14 Jahre auf dem Buckel.

Aber wie soll es anderes sein, denn Frau schmeißt ja nix weg, sondern ändert nur die Nutzung, denn Sohnemann kümmert sich heut mit seinen 20 Lenzen um andere Micky Mäuse. Das sind sind jetzt keine Bildchen mehr, das sind die Lebenden, mit vorne Kurven und hinten Kurven und schwer zu fangen.

Ein neuer Titel - eine dünn gezeichnete Überschrift – ziert den grünen Hefter mit  “Bezahlte Rechnungen”. Der Titel scheint fast ängstlich geschrieben zu sein, denn ich bin ja  seit je her eine arme Kirchenmaus. So dreht sich auch der neue Inhalt des Hefters um Mäuse. Doch diese Mäuse haben schnellere Beine als die echten kleinen süßen Mäuse in den alten Heuschobern. Kaum sind ein paar Mäuse auf mein Konto eingetrudelt, dann liegen schon die ersten hungrigen Löwen auf der Lauer und erwarteten ihre Miete oder Kassenbeiträge usw. Wie im Kampf von David gegen Goliath stellt sich der Kampf einer armen Kirchenmaus gegen die Löwen dar und mit dem Mut der Verzweiflung hab bisher jeden Löwen sein Futter gegeben.

Vielleicht sieht deshalb der linke Deckelrand so ausgefranst aus. Vielleicht waren es meine verkrampften Finger, die sich weigerten, das Gummiband vom Hefter zu lösen und das schwer verdiente Geld gleich wieder auf andere Konten zu überweisen und als bezahlte Rechnung abzuleben.

Das wäre eine mögliche  Erklärung dafür.

Tja..und die linke obere dunkle Ecke auf meinem Schreibtisch ist ein Bildschirm, aber nicht vom PC – nein. Denn der unter dem Schreibtisch hat ausgedient und wartet auf sein endgültiges  Ende.

Auf meinen riesen großen Schreibtisch hat sogar mein Fernseher noch Platz und wenn ich meine Schreibtisch -Arbeit erledigt habe, dann lege ich meine Beine hoch und schauen, was die anderen Micky Mäuse zu sagen haben.

Schreintisch

LaWe

Sonntag, 14. Februar 2010

Not macht erfinderisch

Weil die Schuhe mit Schnee- und Sandreste dem kleinen Flur versanden und mit auftauenden Schneematsch verdrecken, landen sie nun in der Badewanne.

Hier mal ei Einblick in die Besucherschuhreihe ab Schuhgröße 45 aufwärts. Die großen gehören Sohnemann und Freunde, die kleinen mickrigen Stiefel mit einer stolze Größe von 36 gehören mir.

Die Jungs halten sich dran und tragen ihre Schuhe brav ins Bad.

LaWe

Samstag, 13. Februar 2010

Whiteout

Parkplatz

So langsam verschwinden die abgestellten Autos unter den Schneemassen.

 

LaWe

Freitag, 12. Februar 2010

Mitten im Leben ?

Mit seinen 64 Jahren ist er fast schon ein Urgestein der deutschen Schlagerszene. Er tingelt am Ballermann und heizt den Urlaubern mit seinen Stimmungsliedern kräftig ein. So ganz ernst nehmen konnte ich ihn nicht. Ein Schlagerfutzie eben, der seine Kohle mit Stimmungslieder in seinen alten Tage verdient.

Von wen die Rede ist?

Von Jürgen Drews, der sich mit seinem Bett im Kornfeld  sich bis zum König von Mallorca hoch gesungen hat.

Vor kurzem sah ich ihn im Frühstücksfernsehen von ZDF. Ich blieb im Programm hängen, weil er so gemütlich mit der Moderatorin plauderte. Sie sprachen über Gott und die Welt und das Wetter, das jetzt mit seiner Kälte den Obdachlosen besonders zusetzt. Da kam die Überraschung für mich. Jürgen Drews erzählte von seiner Erfahrung und seinen Erlebnissen als Obdachloser. Für´s RTL-Magazin “Expolosiv” als Penner verkleidet zog er durch Hamburg. Dort schlagen die Obdachlosen in den Geschäftsnischen der bekannten  Mönkebeck Str. ihr Nachtlager auf. Hier in Rostock sieht man sie nicht. Sie verstecken sich, weil sie sich noch schämen. Jürgen Drews hat erfahren, wie die Obdachlosen angesehen und behandelt werden. Diese Erfahrung hat ihn demütig für seinen Erfolg als Sänger werden lassen. Mit seinem Ausflug in die obdachlosen Welt hat er Respekt vor den ärmsten Menschen unserer Gesellschaft gewonnen.

Solch eine Ausflug würde ich Herrn Westerwelle unbedingt an Herz legen.

Er sollte sich einreihen in die Reihe der Langzeitarbeitslosen und sich wie sie auf Arbeitssuche machen und dann wollen wir mal schauen, ob er nach der 200sten Bewerbung immer noch nicht mürbe geworden ist. Und wir wollen mal schauen, ob der den Glauben an sich und eine gerechte Welt noch fest im Griff hat. Oder vielleicht sollte er als Hochqualifizierter 8 Stunden am Tag mit einen Stock durch die Wohngebiete laufen um die Papierschnipsel aufzuspießen.

Auch diesen Mann konnte ich in der Vergangenheit nicht wirklich ernst nehmen und nach mehr als 100 Tage im Amt als Außenminister scheint er seinem Höhenflug nicht mehr unter Kontrolle zuhaben und er lässt seine Katze mit Hochgeschwindigkeit aus dem Sack springen.

Vollbildaufzeichnung 12.02.2010 190808

Aber im Gegensatz zu Jürgen Drews hat er sich meinen Respekt – den ich mir mühevoll erarbeitete, weil ich ihm eine ehrliche Chance als Politiker geben wollte – auf Ewig verspielt. Wer mit Begriffen wie “Deppen” als Politiker in seinen Formulierungen operiert, der findet bestimmt kein wirklich brauchbares Saatkorn in seinem Hirn.

Er scheint mir eher mit seinem Außenministerposten überfordert zu sein und nun ist die Luft nach 100 Tagen schon entwichen und diese Luft stinkt obendrein. Er will an falscher Stelle Härte zeigen und wie immer trifft es die armen der Ärmsten des Landes – die Hartz IV-Empfänger.

Zum Glück findet er keinen Anklang und steht allein auf weiter Flur.
LaWe

Donnerstag, 11. Februar 2010

schooooon wieder “Der Schnee”…..

Leise riesel der Schnee und dass schon seit Tagen

 

Die Fahrspuren zeichnen sich ab…

 

Die Sommerquartiere in den Hecken sind verlassen

 

Der Blick aus dem Fenster heut früh zeigt wie immer Schnee, Schnee, Schnee

Ich komme mir vor, wie Robinson im Film “Robinson Jr.” – der sich auf seiner Insel, auf die es ihn verschlagen hatte, einen offen Holzrahmen als Bildschirm für sein Privat-TV baute. Den Rahmen richtete er auf das Meer aus und setzte sich davor, so als säße er vor seinen Fernseher zu Hause. Nach ein paar Wochen war er von seinem TV-Programm entsetzlich gelangweilt. “Schooooon wieder – Das Meer – “ stöhnte er und lag gelangweilt vor seiner selbst gebauten Glotze. 

Hier eine köstliche Szene über den einsamen Kampf von Robinson jr. gegen eine Kokosnuss und einem Boomerang. Ich glaube, er hatte alle Kämpfe verloren, alle Punkte gingen immer an die Kokosnuss und den Boomerang. Und jedes Mal ernte er das Gelächter des Papagein….hahahahaha

Ich muss heut Abend wieder auf die andere Seite der Stadt und hoffe, dass die Straßenbahn nicht schlapp macht, wenn ich wieder den Rückweg antreten muss. Heut Abend fehlt nur noch Wind, Wind, Wind, Wind – dann haben wir wieder den Salat von Schneeschanzen.

LaWe

In den Wind geschrieben

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Lange-Weile - 16. Aug, 14:56
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abendGLUECK - 25. Apr, 11:03

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