Sonntag, 10. Januar 2010

Wetter Wetter Wetter

Na..da bin ich ja froh, dass ich eine warme Stube habe und das ich beruflich auch nicht auf die Straße angewiesen bin.

Über Nacht kam der Sturm auch bei uns in Rostock an und nun überschlagen sich auch die örtlichen Nachrichten über tief verschneite und verwehte Straßen. Besonders meine alte Heimat, die Insel Rügen, liegt wieder unter den verwehten Schneemassen begraben. Dort gibt es ja sehr viele Baumalleen und viele liegen quer zur östlichen Windrichtung. Entsprechend sind sie bei Sturm verweht und unpassierbar.

Mein Wohnblock hier in Rostock hat eine windgeschützte Lage und so sieht es aus meinen Fenster nicht mal nach Schneefall aus, geschweige nach Schneesturm

Aber weiter draußen wird sich der Winter bestimmt von der anderen Seite zeigen

LaWe

Samstag, 9. Januar 2010

erste geistige Ergüsse..

auf musikalischer Ebene hat Sohnemann mit einem Musikprogramm festgehalten. Hat sich mit einem seiner Freunde in der Nacht den Namen "DJ Hasselschroeder" ausgedacht und musikalisch rausgekommen ist das


LaWe

Freitag, 8. Januar 2010

Immer wenn die Sonne ..

…in mein Wohnzimmer scheint, bekomme ich leichte Anfälle von Aggressionen. Nicht nur das mir jeder Sonnenstrahl die Staubflocken auf den Fußböden und Möbeln zeigt, nein auch der schwebende Mikrostaub wird sichtbar und scheint vor meine Nase zu hängen. Diese verräterischen Strahlen machen mir klar, ich muß wieder mal als Putze durch die Wohnung wirbeln.

“Putzen ist eine Arbeit, die man nur sieht, wenn man sie nicht gemacht hat” sagte früher meine Mutter immer, wenn ich mal wieder keinen Bock auf Hausarbeit hatte. Damals hoffte ich auf – wie Sohnemann heut auch – Heinzelmännchen, die nachts lautlos die ungeliebte Arbeit erledigten.

Mit den Jahren haben sich alle meiner Illusionen dieser Art in Luft aufgelöst und ich muss selber Hand anlegen.

Viele Reinigungsgeräte im Handel versprechen fast kinderleichte Handhabung – ohne bücken und so – doch halten die ihr Versprechen oft nur von 12 bis Mittags. Der klappbare Wischmob klappt schon nach kurzer Zeit nicht mehr, meinen Schrubber hatte ich nach den hinreißenden Versprechen des Handels über Bord geworfen.

Nachdem ich heut meinen Putzwahn - begleitet Flüchen und Fauchen - hinter mir lassen konnte, kam sogar etwas Kreativität in meine Sinne und so verwandelte ich den Staubsauger in einen Schrubber.

LaWe

Sonntag, 3. Januar 2010

staun staun



Nachtgespenst ?

LaWe

Winterzeit

Heut Morgen

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Ausblick aus dem Küchenfenster

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Ausblick aus dem Schlafzimmer

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Selbst die Autos fügen sich der Winterlandschaft und schmiegen sich auf diese Weise in die Natur ein.

LaWe

Samstag, 2. Januar 2010

Kinderzeit

P1050849Schnee-he-flöckchen,

…weiß Röckchen,

was kommst du geschneit

du wohnst in den Wolken,

dein Weg ist so weit 

Als ich heut früh aus dem Fenster schaute, hatte der Schnee schon alles bedeckt, was noch auf der Stelle stand. Obwohl ich aus dem Fenster in erste Linie nur auf einen tristen Parkplatz schaue, so hat er im frischen fast unberührten Schnee doch wieder ein anderes Aussehen, ja sogar was unschuldiges.

Vielleicht liegt das unschuldige Aussehen ja auch darin, dass man nix mehr sehen kann und bis zum Wall – er schirmt die Geräusche der Bahn zum Überseehafen ab – alles in fallende Schneeflocken gehüllt ist. Wer jetzt vor die Tür geht, kommt bestimmt als Schneemann wieder nach Haus.

Sohnemann spekuliert auf Schulausfall am Montag wegen Schnee. Selbst ihn erinnert der Schnee noch an seine Kinderjahre. Doch aus den Kinderschuhen ist er schon lange raus gewachsen, auch wenn er die mütterliche Fürsorge noch in vollen Zügen fast wie in Kinderjahren genießt. Auf jeden Fall sind diese “Züge” für ihn bekömmlicher, als die Züge aus der Whiskyflasche, die ihn über Silvester bis in den Neujahrsmorgen begleitete. Nach dem Genuss musste er sich fast 2 Tage wieder erholen 

Jetzt steht er wieder seinen Mann und zieht mit seinen Freunden wieder um die Häuser.

LaWe

Freitag, 1. Januar 2010

Gleichgewicht des Lebens

In meiner Wohnung schläft noch die Partyjugend der letzten Nacht. Bis um 5 Uhr waren sie noch in die Gänge und nun ist erst mal die Luft raus und Erholung angesagt. Die Silvesternacht ist für Sohnemann und seinen Freunden die heißeste Nacht des Jahres und wurde entsprechend gründlich vorbereitet und organisiert.

Vor Jahren hatte die Silvesternacht für mich den selben Stellenwert. Party um jeden Preis und im Vorfeld die Angst davor, den Tag allein zu verbringen.

Heut hat Silvester für mich nicht mehr den Status von damals. Ich verbringe die Nacht – im Gegensatz zu Weihnachten – allein und besinnlich, obwohl Besinnlichkeit eher Weihnahten gut zu Gesichte steht.

Ich frage mich z. B. am letzten Tag des Jahres, ob die Unlust auf Party eine Begleiterscheinung des Alterns ist oder ist die Unlust auf Feiern ein Grund dafür, weil ich seit Jahren nicht mehr rauche und Alkohol trinke. Hatten die ausdauernden Partynächte für mich als geselliger Mensch nur eine Bedeutung, wenn ich mich ausreichend dem Rausch der Genussmittel hingeben kann? Ober habe ich vielleicht mein Maß an Partylaune schon vor Jahren erreicht und es besteht kein Bedarf mehr.

Wie dem auch sei, die Silvesternacht gehört schon seit ein paar Jahren mir ganz allein und ich nutze die letzten Stunden des Jahres Antworten auf Fragen zu finden, die mich unbewusst beschäftigen. So rutsche also mit leisen Tönen ins neue Jahr und genieße dabei auch die Stunden des Allein seins mit mir selber.

Das neue Jahr ist schon mehr als 12 Stunden alt und auch dieser Tag ist wie jeder andere und ähnlich wird auch dieses Jahr wie das letzte Jahr verlaufen. Wie das alte Jahres wird auch das neue Jahr gekennzeichnet sein vom “Überlebenskampf”. Seid meiner Selbstständigkeit hab ich erkannt, dass mein Leben sich wie ein Marsch im Urwald abspielen wird, in dem ich nicht weiß, was mich an der nächsten Ecke erwartet. Da wird es wieder Stunden geben, an denen die Existenzängste Besitz von meinen Gefühlen ergreifen und dann wird es wieder Stunden geben, in denen mich mein Urvertrauen auf das Gelichgewicht der Weltwieder trägt und mich sicher zur  nur nächsten Scholle bringt.

So werden auch in diesem Jahr die unterschiedlichen Gefühle mein Innenleben prägen und in diesem Spannungsfeld werden auch all die anderen Gefühle wie Freude, Spaß oder auch Wehmut ihren Platz finden.

Der Buddhist sagt: “Die Erwartungen ist die Hauptquelle allen Leides” und weil ich so wenige wie möglich im kommenden Jahr leiden möchte, werde ich von neuen Jahr nichts erwarten.  

 

Ich wünsche allen meinen Lesern und Bloggern

einen guten Einstieg ins neue Jahr

und einen guten Verlauf für das kommenden Jahr 2010.

 

LaWe

Mittwoch, 30. Dezember 2009

volle Dröhnung

Immer um die Silvesterzeit gönne ich mir in meiner bescheidenen Mietwohnung in Neubaublockbauweise eine volle Dröhnung meiner CD Sammlung, die fast nur aus – mit Ausnahme der Klassiker wie Michael Jackson oder Mike Oldfield usw. – aus Techno und spirituelle Musik besteht. Um diese Zeit kann ich die Boxen etwas lauter ausfahren um auf diese Weise meine Ohren in volle Lautstärke zu bedröhnen.

Für viele ist Techno eher eine furchtbare Musik und eigentlich nur viel zu laut. Für mich ist sie Musik in meinen Ohren, die mich zum schwingen bringt. Im regelmäßigen Rhythmus der Bässe werde ich in eine ferne Zeit gezogen, die sich als stille Sehnsucht immer mal wieder bemerkbar macht. Die Schwingung, die in der Musik liegt, führt mich stets an einen Ort, den ich mit einer Wiedersehensfreude betrete. Schwer zu beschrieben und sicher hat dieser Ort etwas mit Trance zu tun, in die ich mich eingeschwungen hab.

Auf einem Trance-Tanz Wochenend-Seminar – begleitet von einer spirituellen Lehrerin – machte ich die erste Erfahrung mit der Trance durch Musik und Tanz und verbundenen Augen. Die Trance durchlief einige Stufen. Anfangs befand ich mich in im freien Raum nur mit einer Hülle nach außen geschützt. Sie schwebte durch Raum und Zeit und brachte mich schließlich an einen mittelalterlichen Ort und Platz, auf dem ein Volksfest war. Die Menschen um mich herum waren glücklich und gaben sich einfach nur der Lebensfreude hin und ich war mitten unter ihnen. Ein mächtiger Impuls von Wiedersehensfreude durchströmte mich und brannte sich in meine Erinnerung ein, die ich bis heut noch in meinem Herzen trage.

Ich denke, jeder hat seinen Ort oder Platz, an dem er all seine Lebensfreude wiederfindet, die er mit den Jahren im Hamsterrad, in das man ja täglich steigen muss, aus den Augen verloren hat.

LaWe

In den Wind geschrieben

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