Mittwoch, 5. August 2009

Fahrerlaubnis

Das ist das Auto, dass ich fahren kann und wozu ich keine Fahrerlaubnis brauche.

LaWe

Sonntag, 2. August 2009

üben üben üben

Per Zufall traf ich auf diese Seite. Sie ist ein Tribut am Michel Jackson, dessen Tod weltweit eine ähnliche emotionale Welle auslöste, wie der Tod von Diana.

Aber wie es aussieht, löst sein Tod auch eine weltweite Tanzwelle aus, denn über die verlinkte Internetseite tanzen seine Fans die Moonwalk-Schritte.

Ich hab mich mitreißen lassen und wollte auch meinen Monnwalk zum Besten geben, damit auch er sich unter die zig-tausend internationaler Tänzer - sogar das Mohrhuhn war dabei - einreiht.

Es sah furchtbar aus.

Meine Elteilkeit !!!!!!
verbietet mir, mich als stacksendes rückwärtslaufenden Huhn im Internet zu verewigen und schon gar nicht auf einer Seite, die Michael Jackson denTribut zollt.

Also sollte ich üben - üben -üben - bis der Arzt kommt, vielleicht klappt es dann auch mit dem Moonwalk nach dieser Vorlage.

LaWe

Freitag, 31. Juli 2009

Bestien bestalisch behandeln?

Schon wieder hat es ein kleines Mädchen erwischt und es muß am kranken Kopf eines Mannes glauben. Ich möchte jetzt nicht in der Haut ihrer Eltern stecken. Das, was die Eltern jetzt durchmachen kann ich gar nicht nachvollziehen, obwahl ich 3fache Mutter bin. Aber solch eine Erschütterung läßt sich sicher nicht mit Worte beschreiben, wenn ein Fremder das eigene Kind erst vergewaltigt, dann tötet, in einen Müllsack steckt und er einfach in einem Bach entsorgt.

Wenn ich an die anderen Fälle zurück denke, die ähnlich liefen, waren es oft Männer aus dem Bekanntenkreis. Se stammten aus der unmittelbaren Nähe und kannten mitunter die Familie und das Mädchen schon.
Ich frage mich, welch unentdeckte Bestie in ihrer Nähe war.

Warum verät sich die Bestie im Menschen nicht schon vor der Tat?

Warum läßt sich die tickende Zeitbombe iin kranken Männer- aber auch Frauenköpfen nicht schon an anderen Anzeichen erkennen?

Warum muß ein Kind erst daran glauben, dass ein kranker Mensch im Ort ist?

Wäre ich die Mutter, hätte ich nur Rachegefühle und würde vielleicht selbst zur Bestie mutieren und den Täter in klitzekleinen Schritten in den Tod führen. Würde jeden bettelnden Blick wie einen süßen Wein in mir aufnehmen, um mich an meiner Rache zu berauschen. Jeden jämmerlichen Atemzug würde ich auskosten und mir noch vor seinem Ableben seine Reue mir ins Gesicht brüllen lassen und wenn er nur einmal um Gnade bitten würde, dann würde ich mit meinen Rachfeldzug noch langsamer werden. Die Qual für ihn sollte kein Ende nehmen und nicht wie bei seinem Opfer zum bitteren Ende führen.

Eine verletzte Mutter hatte vor Jahren noch vor der Verurteilung des Täters, der ihr die Tochter nahm, Selbstjustitz geübt und den Täter mit 8 Schüssen zum Tode verurteilt. Sie selbst wurde dann zu 25 Jahren Haft verurteilt und mußte ins Gefängnis. Ihre zweite Tochter war darauf hin böse mit ihrer Mutter, weil sie mit dem Verlust ihrer Schwester nun auch mit dem Verlust der Mutter leben mußte. In ihren Augen hatte die Mutter die noch lebende Tochter aus dem Auge verloren.

Ja, solche Taten ohne Emotionen zu sehen und behandeln gelingt den Betroffenen auf keinen Fall. Eine unheilbare Verletzung ist entstanden Doch mit aufgebrachten Emotionen Selbstjustitz zu üben, bringt noch mehr Unglück über die Menschen als es ohnehin durch die tat eines kranken Menschen schon ist.

Doch ich bin mir sicher, dass in meinem Kopf solchen bestialischen Rachegedanken zügellos toben würden und ich brauchte starke Menschen an meiner Seite, die dafür sorgen, das ich sie mit einem brandheißen Rachegedanken in meinem Kopf nicht durchbrenne.

Ich hoffe für die Eltern von der kleinen Corinna, dass der Täter schnell gefunden wird, damit sie zumindest in dieser Hinsicht eine Chance auf einen inneren Frieden wiederfinden können.

LaWe

Samstag, 25. Juli 2009

unendliche Natur

"Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein" singt Reinhard Mey, doch darunter kann es ziemlich düster aussehen.

Bei dem Anblick kommen mir nur die Siebenmeilenstiefel aus dem Märchen in den Sinn, die mich schnell wie möglich nach Haus tragen.

Das schöne am schlechen Wetter sind die malersichen Bilder der Natur, die mit düsterem Hintergrund sehr stimmungsvoll wirken.



Doch war am Ende dieser düsterer Himmel mehr Schein als Sein und der gefürchtete Wolkenbruch zog weiter.



Der dicken Hummel war das Wetter sowieso egal, sie trank in aller Ruhe den Necktar aus der Klette, die noch in voller Blüte steht.

Diese große Klette nennt sich Spinnweb- oder Flizklette, sieht optisch sehr schön aus, kann bis zu 1 Meter groß werden und ist in der Blütezeit gut besucht, von Bienen, Hummeln, Marienkäfer und Bremsen.

Achja, sieht sie nicht schön aus?
Nur schade, dass sie klettet. :-(

LaWe

Freitag, 24. Juli 2009

Durchblick

Gestern hatte ich mir einen leckeren Kaffee geleistet und der war sogar hausgemacht.

Und weil ich einen guten Tag hatte, wollte ich Sohnemann auch so einen schmackaften Milckkaffee machen. Prinzipell lehnte er das ab, denn ich hätte nicht die Hochdrucktechnik zum Milichaufschäumen mit 80 millibar(oder so ähnlich).

"Aber mein Milchaufschäumer reicht dafür auch aus. Mit meinen Händen schaffe ich auch die 80 millibar" gab ich an.

"Ich mag auch keine Latte" antwortet Sohnemann.

"Was für´ne Latte? Ich hab Milckkaffee und keine Latte" protestiere ich.

"Latte ist französisch und heißt auf deutsch Milch" klärte Sohnemann mich auf.

"Aber Kaffe Latte wird doch in Schichten serviert" weiß ich besser als Sohnemann "Ich hab Milchkaffe gemacht und kein Kaffee Latte"

"Was du meinst ist Latte Macciato" klärte Sohnemann mich weiter auf. "Der wird mit Espresso gemacht und im Glas geschichtet serviert".

"Hm" mir fällt nichts mehr ein. "Aber warum sagt man heut nicht mehr Milchkaffee, sonder Latte? Muß ich erst französich lernen? Warum sagt man heut zum Milchkaffee nicht weiter Milchkaffee?" ich merke, dass ich mich darüber aufrege, dass unsere Sprache immer mehr verenglischt und nun auch mit französisch eingefärbt wird.

"Die nennen ihn heut mehr Milchkaffe sondern Kaffee Latte, damit sie in Cafe´dafür 5 Euro nehmen können" antwortet Sohnemann schlagfertig.

"Achsooo, das leuchtet mir ein" und ich mache in Kopf meine Milcmädchenrechnung:
neuer Name + neuer Preis = verschleierte Preiserhöhung.


Jetzt hab ich wieder den vollen Durchblick und genieße weiter meinen hausgemachten Kaffee Latte äh Milchkaffee.

LaWe

Dienstag, 21. Juli 2009

Gute und schlechte Zeiten

So ist das Leben - wie im Film - da lösen die schlechten Zeiten die guten ab und die guten Zeiten können die schlechten ablösen. So kommen die Zeiten nacheinander angerückt und man erlebt sie vielleicht die Ebbe und Flut.

Doch manchmal begleiten einem die guten wie die schlechten Zeiten Hand in Hand und im Schulterschluß.


Für Sohnemann sind jetzt die guten Zeiten wieder vorbei. Solange noch Besuch da war, wurde er auch wie in Besucher behandelt. "Was willst du essen?" oder "Soll ich dir vom Supermarkt was mitbringen?" Jeden Morgen standen frisch gebackene Brötchen auf dem Frühstücktisch und er wurde wie die Gäste liebevoll geweckt.

Jetzt sind die Besucher weg und wir gehen wieder etwas rauhbeiniger mit einander um. Mit "gegessen wird, was auf den Tisch kommt" oder "Wir müssen erst den Kühlschrak leer essen" wird jeder Extra-Wunsch abgeschmettert, bevor er überhaupt ausgesprochen wurde. "Erst wenn die Mäuse im Kühlschrank das heulen kriegen, füll ich den Kühlschrank wieder auf". Auf die Frage: "Machst du mir was zu essen?" wedel ich ihm bevorzugt folgende Antwort um die Ohren : "Du bist alt genug und kannst dir dein Essen auch mal allein machen!" Und geweckt wird wieder mit meinem Schlachtruf:"Komm endlich aus der Kiste du Schlafsack"

Zum Glück bleiben die Freunde immer die Alten und außer, dass sie ab und zu mal einen in der Krone haben, kann Sohnemann sich auf sie verlassen - sie kommen ohne Gästelaune aus und leben auch dann aus dem Vollen, auch wenn kein Gast mehr da ist. Und wer grad mal flüssig ist, sorgt für den anderen gleich mit - mit Bier versteht sich.

Heut leisten sie sich einen Strandnachmittag und den kann man ohne angemessenes Proviant nicht starten. Sohnemann und Freunde kaufen ein, was das Taschengeld so her gibt und wenig später ziehen sie wie die Olsenbande los zum Strand - alle im Entenmarsch nacheinander zogen sie unter meinen Schlafzimmerfenster vorbei. Jeder schleppt, was er schleppen kann und vorne weg geht der Jüngste und gleichzeitig der Längste - er muß sich durch jede Tür bückend bewegen- .

Der Jüngste darf das Sixerpack Bier tragen und hält es liebevoll und wie ein rohes Ei in den Händen und in Bauchhöhe - wohlbedacht darauf, mit dem wertvollen Proviant nicht ins stolpern zu kommen.

Fällt er nach hinten, dann stützen ihn die anderen beiden und fällt nach vorn, muß er sehen wie er klar kommt. Aber ich bin sicher, das Sixerpack Bier kommt wie die Jungs wohlbehalten am Strand von Markgrafenheide an.



Mann gönnt sich ja sonst nix und versäuft nicht alles ;-)

LaWe

Freitag, 17. Juli 2009

verregnete Eindrücke

Die sommerlichen Wetterkapriolen liesen uns heut vor Hitze fast zerschmelzen und gegen abend im Regen stehen.



Gewitter entläd sich zum Glück selten über der Stadt - irgendwie bleibt es über der Ostsee hängen, so ging das Grummeln der düsteren Wolken im Regenparsseln unter.



zum Glück saß ich schon in der Straßenbahn, als der Platzregen einsetzte



das Steintor im Regen



die alte Stadtmauer mit der Petri Kirche im vorbeifahren



die Regenwolken verdunkeln die Stadt schon am frühen Nachmittag

LaWe

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