Dienstag, 2. Juni 2009

logischer Schluß

Wahrheit ist wie eine bittere Medizin und nicht jeder mag sie ohne Beimischung vom klebrigen Süßstoffen.

Auch Dr. Molly verabreicht sie auf ihre Weise und ich denke, für so manches Patienten einfach zu bitter, als das er sie nicht im hohen Bogen wieder ausspeien würde.



Dr. Molly sah ich mit Begeisterung. Sie durfte als ungekrönte Königin der Hirnchirugie jedem die Wahrheit ins Gesicht sahen - auch ihrem Chef. der spuckte zwae Gift und Galle. doch war sie immun gegen solche Gifte.

LaWe

Reise Reise

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen und dazu muß man nicht in sie Weite Welt reisen. Eine Kurzreise nach Schleswig Holstein machte es auch und bescherte mich mit vielen auch gegensätzlichen Eindrücken.

Wir trafen uns bei meiner jüngeren Schwester in der Nähe von Kiel und wollten in ihrem neu angelegten Garten unseren Kaffee trinken. Der Hund nahm auch schon mal im grünen Platz, um entspnnt die schönen Tage an sich vorbei ziehen zu lassen.



Überall grüne Masse und entspannte Menschen.



Der Kuchen ist fertig und der Kaffee in Arbeit, doch einer fehlt. Der Sohn meiner Schester ist noch nicht da. Er mußte aus der nahe gelegenden Stadt erst abgeholt werden und erschien zu unserem Erstaunen mit solch einer Verletzung am Kopf.



Er saß am Abend zuvor mit einer Gruppe junger Leute zusammen. Siee wollten einfach jugendgemäßte Feierstimmung aufkommen lassen. Alles fing ein mit einem harmlosen Gespräch an und endete mit einem Schlag an der Kopf meines Neffen. Das war aber keine typische Schlägerei unter Jungs, sondern ein Mädel hatte ihm diese Wunde mit einer Bierflasche verpaßt.

Wie war die denn drauf?



Doch beide hatten Glück, denn es war wirklich nur ein riesige Platzwunde, die der Arzt noch schließen konnte.



Als wir grad wieder aus der Klinik kamen, fiel uns dieser kleine Vogel vor die Füße. Seine ersten Flugversuche brachten ihn fast auf unseren Kaffeetisch. Meine Schwester rief eine "Vogelmutter" an und die riet, den Kleinen Matz wieder auf den Boden zu setzen und abzuwarten. Die Eltern werden es auch am Boden füttern. Der Kleine starte auber gelich wieder durch und verschwand in der nächsten Hecke.

Dann war es endlich so weit. Die Kaffeetafel wurde eröffnet und später der Grill angeworfen. Das Wetter war prächtig, das Essen reichlich, der Magen voll , die Augen gegen 24 Uhr müde und die Lider schwer und ich konnte sie nicht mehr halten.



Die überflüssigen Kalorien verteilte ich am nächsten Tag in der Natur und der Hund meiner Schwester ist bei jeden Ausflug mit dabei. Doch weil Frauen so weit weg war, bleibt ein sehnsuchtsvoller Blick in Richtung Haus nicht aus.




Aber schnell ist er wieder dabei und streift wie der andere Hund und meine kleine Enkeltochter in der Fahrrinne eines Kornfeldes. Ein Bett war jedoch nicht zu finden - da kann man wieder sehen, wie in Schlagern geflunkert wird :))).



Der große Schwarze hatte ein Hüftleiden und nutze jede freie Minute für eine Pause zum abhecheln.



Das Wetter und die Natur zeigten sich von der besten Seite



und lockte auch die dickste Schnecke aus ihrem Haus



und auch ein scheues Reh lief uns über den Weg und bleib mit erstauten Augen für ein paar Sekunden stehen, bevor es sich wieder in Hochegschwindigkeit aus dem Staub machte.

Die Pfingsttage sind nun vorbei und mit dem ernüchternen Satz "Der Alltag hat uns wieder" geht jeder - so auch ich - seiner Arbeit nach.

LaWe

Freitag, 29. Mai 2009

Wimmel-Stumpf

Meine Tasche ist groß genug, um die Digitale darin zu verstauen und so kann ich schnell ablichten, was mir ins Auge fällt.

Und ins Auge fallen ist mir der große rote Fleck am Baumstumpf, nahe einer stark befahrenen Straße.



Erst nahm ich an, dass wäre eine große Ansammlung von Marienkäfer. So was gabs ja vor Jahren schon mal. Da schwirrte die Luft voller Marienkäfer und an der Ostsee lagen sie zu Hauf am Strand.



Aus der Nähe betrachtet waren es aber nicht die possierlichen Käfer mit den schwarzen Punkten, sondern eine mit unbekannte Käferart.



Ich bin dann noch etwas näher ran gegangen und sah diese Krabbelmasse eher mit einem unappetitlichen Schlucken.

LaWe

Donnerstag, 28. Mai 2009

was zum liebhaben

Mein Arbeitsweg führt mich durch die ganze Stadt und so gönne ich mir während der Zwischenzeiten eine kleine Pause beim Bäcker. Mit Kaffee und Kuchen lasse ich es mir für ein paar Minuten gut gehen und nebenbei genieße ich diesen Ausblick.



Nicht besonders spektakulär, denn was zu sehen ist, sieht eher karg aus. Graue Plastersteine und vorbei fahrende Straßenbahnen. Was nicht zu sehen ist, sind die Menschen, die im Minutentakt an dem Schaufenster vorbei gehen. Und da beginnt eigentlich erst der spannende Teil von solch einem kurzen Zwischenstop.

Ich gebe zu, ich beobachte gern vorbei ziehende Menschen. Das hat sich schon vor vielen Jahren entwickelt. Damals war ich oft per Zug unterwegs und die Zugverbindungen waren noch nicht so perefekt wie heut abgestimmt. So ergaben sich oft lange Wartezeiten und damit die Zeit mir noch zu lang wurde, schaute ich mir die Menschen an, die an mir vorbei gingen.

Von den Menschen, die am Schaufenster vorbei gingen, waren zwei von ihnen typisch für die heutige Zeit - in der Zeit des zivilisierten Wohlstandes.

Einer von ihnen schob seine Fleischmassen an mir vorbei. Um sein Gleichgewicht zu halten, hielt der die Arme schon weit nach hinten, er hatte den typischen Gang, wie ihn eine hochschwangere Frau hat. Ob ihn die Magenfülle wirklich glücklich macht und in Zukunft machen wird, wage ich zu bezweifeln.

Dann ging eine zarte Frau am Schausfenster vorbei. Liebevoll hielt sie einen kleinen Welpen an ihre Brust. Er war noch so klein, dass sein Kopf nicht größer war, als meine kleine Kaffeetasse, die ich in der Hand hatte. Der Kleine schaute ängstlich aus ihrem Pulli raus und lies sich den frischen Wind um die Nase wehen.

Die Art, wie sie den Hund an ihr Herz drückte, löste bei mir eine Assziation aus.

Sie hat sich was zum lieb haben gekauft.

Manchmal kommen mir einfach solche Gedanken aus dem Hinterhalt und ich kann sie nicht mehr loslassen.

Später hab ich in ein Schaufenster rein geschaut und davon auch gleich ein Foto mitgebracht. Ich sah das Gegenteil - sie - die wonnigeTilla - hat es sich auf ihre Art gut gehen lassen :-).

LaWe

Wiesengang

Ich weiß nicht warum - aber wild wachsenden Wiesen, also solche, die sich selbst angelegt haben, finde ich ich immer spannend und schaue, wenn ich über eine gehen muss, immer etwas genauer hin. Für viele mag es einfach nur Wildwuchs sein, doch ich finde Wiesenblumen immer wieder prächtig.

Weil in unseren Wohngebiet viele Schulen und andere Gebäude abgerissen wurden - die Menschen zieht es in die Innenstadt oder in Eigenheime - siedeln sich immer mehr Wiesenkräuter in unseren Wohngbiet an.

Vielleicht liegt es daran, dass ich selber eine Landpflanze bin, d.h. ich bin auf dem Land aufgewachsen.

Meine neue Digi-Cam erlaubt mir, jetzt ach etwas näher an die kleinen Details heran zu sehen und so sieht es in einer Wiese bei Nähe betrachtet aus.




Anflug einer Biene



diese kleinen Blütenkelche haben wir als Kinder wie die Biene hier ausgeschleckt. Der zarte süße Geschmack lag gut auf der Zunge.




Eine Biene braucht viel Zeit, um all die kleinen Blütenkelche abzugrasen.



Auch der Mensch hinterläßt seine Spuren auf einer wilden Wiese



Ihre Leuchtkraft überstrahl alle



Diese blauen Kerzen blühen zur Zeit überall - sie sind auch Wildwuchs und nach dem Mähen leider verschwunden



Hier ein Wiesenstrauß in der Vase - Natur pur eben

Ja..so spannend kann ein Gang über eine Wiese sein, wenn man sie aus der Nähe betrachtet

LaWe

Dienstag, 26. Mai 2009

ein dunkles Wolkenband zog vorbei

Ich bin ja nicht der typische Natur- und Wolkenfotograf, aber an diesem Bildern der natur kam ich heut auch nicht vorbei, ohne ein Foto davon zu schießen





Das Unwetter ist bei uns ja vorbeigezogen und so kamen nur noch ein paar Ausläufer dunkler und tief hängenden Wolken üder Rostock.



Über unserem Supermrakt sah es gruselig schön aus.





Der Anblick hat was von Endzeit



LaWe

Sonntag, 24. Mai 2009

Leichen im Keller

Dieser Klassiker der alten Sprüche und oft nur daher gesagte Satz hat mit der neuen Bewertung des Falls von Benno Onhnesorg wieder einmal seine Wahrhaftigkeit bewiesen.

Das ein IM-Stasimann seinem Tod auf dem Gewissen haben soll, ist ja unglaublich. Ich als aufgewachsener DDR-ler habe damit ein großes Problem, denn ich muss wieder einmal meine Brille von damals putzen, damit ich besser durchsehe. Aber kann ich sie überhaupt in diesem Leben so reinigen, dass ich wirklich alles sehen und ertragen kann, was damals unter dem Mantel der angeblichen sozialistischen Moral noch alles geschah?

Aber was hat Politik mit sozialistischen Gedanken überhaupt zu tun? Sie wird immer wieder von Menschen gemacht und sicher nicht zum letzten mal werden ihre politischen Losungen zu Grabe getragen, die sie sich mal auf ihren Fahnen schrieben.

An den Fall Benno Ohnesorg kann ich mich noch ganz gut erinnern und dass der Todesschuss in den Nachrichten der DDR-Medien mehr als ausgeschlachtet wurde. Das war damals ein Beweis für uns DDR-ler, dass der Kapitalismus seine Bissigkeit nicht verloren hat.

LaWa

Samstag, 23. Mai 2009

Todesnachrichten

Manche Nachrichten werden so erschüttern nüchtern präsentiert, dass sie nicht wie eine Schlagzeile sondern eher wie ein Schlag auf mich wirken.

Vor ein paar Tagen war es die Schlgazeile über Patrick Swayce, dessen Todesnachricht irrtümlicher Weise um die Welt ging , gestern las ich vom Selbstmordtod der jungen Schauspielerin aus Spiderman 3 - Jucy Gordon und heut ist es die Nachricht von Barbera Rudnik, die schon mit 50 Jahren diese Welt schon verlassen mußte.

Während der eine Tod gesagt wurde und die nächste bis heut früh um ihr Leben kämpfte, nimmt sich die andere das Leben.

Was ist bloß los mit unseren Promis?

Für Barbara Rudnik tut es mir wirklich leid, obwohl ich sie als Schauspielerin lediglich gesehen aber nie groß beachtet habe. In den Lebensläufen, die momentan in den Medien von ihre veröffentlicht wurden fand ich keine Information darüber, ob sie je eine eigene Familie hatte. Wenn nicht, dann ist es für sie doppel traurig

LaWe

Freitag, 22. Mai 2009

Recht geschrieben?

In unserem Wohngebiet wurde eine Sporthalle zur Bemalung von außen frei gegeben, so dass sich die Sprayer an zugelassenen Wänden austoben konnten.

Aus der Ferne betrachtet, wirken dieser Bilder wahnsinnig chaotisch auf mich und wenn ich Kopfschmerzen habe, kann ich sie gar nicht ansehen, ohne das es gleich wieder in meinem Kopf schmerzvoll zuckt.



Diese Sporthalle ist noch ein alter DDR-Bau, aber noch voll im Betrieb. Sohnemann schleppte mich heut dahin, damit ich mir endlich mal die Künste der Jugendlichen ansehe.

Und erst einmal sah alles wieder für mich chaotisch aus und so blieb auch mein Blick flüchtig. Doch dann sah ich den neu geprägten Begriff für Armut in Deutschland im Getümmel von Farben und Figuren und dass nur, weil es der Schöpfer mit der Rechtschreibung nicht so ernst nahm.



Aber bei Nahem betrachtet - und das sah ich erst hier auf meinem Bildschirm - wurde Hartz IV doch richtig geschrieben und damit meine ich nicht nur die Rechtschreibung.



Ja, so sieht die heranwachsende Jugend das soziale Netz unseres Landes und das am 60. Geburtstag der BRD.

LaWe

In den Wind geschrieben

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