Tage im Fluss

Samstag, 19. August 2017

für immer verlassen

"Das ist mit K. letzten Sommer ja auch schnell gegangen” Ich traf nach ewigen Zeiten zufällig eine Bekannte auf der Straße. Wir hatten uns ein gutes Jahr nicht mehr gesehen. Und wie das so ist, bringt man sich auf die Schnelle  über die Ereignissen der vergangen Zeit auf den Laufenden.

Ich erzählte vom dem fatalen Treppensturz meine Sohnes, den es nach 9 Wochen Reha erst wieder nach Hause brachte und am kommenden Montag zu seinem Arbeitsplatz bringen würde. Und meine Bekannte brachte mich über K. auf dem laufenden. Sie kennt K. vom Line-Dance und ich kenne K. seit 30 Jahren. K. wohnt im Nachbarhaus und war der Mann einer früheren Kollegin. Wenn K. und ich uns vorm Haus trafen, gingen wir nie an einander vorbei, ohne ein paar Worte zu wechseln. Wir hatten eines gemeinsam. Wir zogen mit unseren Familien in den damals grade fertig gestellten Wohnblock ein, der zum Teil noch Baustelle war. 30 Jahre teilten wir den selben Ausblick aus unseren Wohnungen

Fast alle Mieter von damals suchten schon das Weite. Neubaublöcke waren zu DDR Zeiten noch beliebt, nach der Wende versuchten sehr viele wieder in die Innenstadt zu komme. Nur K.und ich gehörten noch zu “Erstausstattung”. Wir hatten also eine gemeinsame 30 jährige Geschichte.

Auch wenn ich K. nicht persönlich vor dem Haus traf, ich wusste, wann er zu Hause war und wann nicht. Der fuhr seit einer gefühlten Ewigkeit den orange farbenen Transporter names “…Sonnenschein” , wie auf dem Foto zu sehen ist. K. brachte damit behinderte Kinder von A nach B.

Doch was geschah mit K.. Was ging im letzten Jahr mit ihm so schnell? Ich ahnte nichts gutes.”Du willst doch nicht etwa sagen…"? , Was ich ahnte aber nicht zu glauben wagte und schon gar nicht aussprechen, Sie bestätige mir. “Ja. es stimmt. K. ist letztes Jahr überraschend verstorben. Von jetzt auf Gleich, sozusagen” Das war wirklich eine Schreckensnachricht für mich, denn K. war ne ganze Ecke jünger als ich.  Und das Schlimme für mich war, ich hatte es nicht bemerkt. Denn erst  just in dem Moment, als ich von seinem Tod erfuhr, fiel mir auf, dass ich K. nicht mehr gesehen und schon gar nicht mehr gesprochen hatte und das  der orangene Transporter auch nicht mehr auf dem gewohnten Platz stand. Mit einem mal begriff ich, K. war tot, . K. wahr schon vor einem Jahr gegangen. Das kann doch nicht wahr sein, aber es war so. Grade vor ein paar Tagen hatte ich Sohnemann mit einem Schmunzeln erzählt, wie K. sich eine Freundin nach der anderen aus dem Internet geholt hatte.

Weil ich K. schon so lange kannte, wusste ich auch einiges aus seinem Privatleben. Es war nicht einfach. Als ich seiner gedachte, fiel mir auf, das er im Grunde ein verlassenes Kind und später ein verlassener Mann  war. Erst verließ der Vater die Familie, damals war  er  noch ein Kind.. Darauf hin stürzte die Mutter sich in Alkohol, vom dem sie Zeit ihres Lebens nie wieder weg kommen sollte. Nach seiner Familiengründung, aus dem 2 Kinder hervor gegangen sind, verließ seine Frau ihn. Kurze Zeit später brach seine geliebte Tochter den Kontakt mit ihm ab und verweigerte damit auch den Kontakt mit dem Enkelkind.

Seither bemühte K. sich um eine Partnerin, was im Internetzeitalter dem Single gar nicht mehr so schwierig ist, Datingportale gibt es ja genug und so sah ich K. immer mal wieder mit einer “Neuen” im Arm, sie wechselten aber immer. Die letzte Frau, von der er mir erzählte, war alkoholabhängig und K. glaubte, sie vor dem Untergang retten zu können. Und K. erzählte mir, wie traurig er war, weil seine geliebte Tochter eine Großmutter “mietete”, die auf ihr Baby aufpassen sollte. K. erfuhr darüber über das lokale Fernsehen. Damals startete man ein Projekt in der Stadt, bei dem Omas oder Opas auch sich um Kleinkinder kümmern würden, wenn die Jungeltern keine Zeit hatten. K. tat mir unendlich leid. Er war wirklich von allen verlassen worden, die zu seiner Familie gehörten.

Ich hoffe für K., dass er trotz alledem auf seine Weise glücklich geworden ist, denn ich erlebte ihn nie niedergeschlagen

Ruhe in Frieden

Samstag, 25. März 2017

Es wird Zeit

das ich mal wieder ein Lebenzeichen von mir gebe.

Seit einer gefühlten Ewigkeit hüllte sich mein Blog in Schweigen. D.h. aber nicht, das ich mich in Schweigen hüllte. Ich lies nur für ein paar Wochen das Internet links liegen und erfasste meine geistigen Ergüsse auf klassische Weise, mit Füllhalter und Papier. Das wurde für mich zum ausgedehnten Morgenritual. Dann musste ich mich auch schon mit flinker Socke in den Tag begeben.

Dieser bekommt zur Zeit eine neue Struktur. Ich bringe altes und neues zusammen, Gewohnheiten bekommen einen neuen Platz oder werden aus dem Tageablauf entfernt, andere Gewohnheiten wiederentdeckt, wie z.B. das eine oder andere Bild vom Stadtbummel zu machen, wie gestern.

Auch  ein neues Hobby bekam einen Platz.  Ich zentangle jetzt. Hier nur ein paar Übungsstücke, der letzten Tage. Dabei kann ich zu 300 % abschalten und loslassen, woran mein Kopf vielleicht grade nagt ober sich festgebissen hat. Die klaren Linien, die ich auf das Papier zeichne, finden sich im Anschluss auch im Kopf wieder.

Morgen beginnt die Sommerzeit, die schöne Jahreszeit kann kommen.

Samstag, 15. Oktober 2016

Ein zeitproblem ?

So richtig glauben konnte ich das noch nicht. Ich nahm an, das  Holzhaus ist der erste Vorbote für den Weihnachtsmarkt Rostock. Aber der Termin ist ja noch weit weg, naja…sooo weit weg auch nicht mehr. In knapp 5 Wochen geht der Trubel wieder los.

Nach dem ganzen Thowobabu der letzten Monate war ich doch tatsächlich schon gedanklich bei den Festtagen angelangt. Denn immerhin preisen die Supermärkten ja schon Lebkuchen und andere Weihnachtsnaschereien an. Die erste Weihnachtsdeko in den Geschäften wird sicher auch nicht mehr lange auf sich waren lassen. Dann blinkt und leuchtet es an jeder Ecke in den Innenstadt und auch sonst rückt mir der geschmückte Weihnachtsbaum im Handel schon viel zu stark auf die Pelle und verpufft mir die Freude am Weihnachtsbaum im eigenen Wohnzimmer  Um die Weihnachtszeit  hab ich dann fast schon genug von dem ganzen Blink Blink und Weihnachtsliedern überall, wo man geht und steht.

Aber wofür das Holzhaus vor dem KTC am Kröpeliner Tor aufgestellt wurde, werde ich erst  während der nächsten Tag herausfinden. Halloween  steht ja noch an..vielleicht darf man sich als zahlender Gast  sich darin vom Hausgeist zum gruseln und erschrecken bringen lassen. Zwinkerndes Smiley

La We

Sonntag, 9. Oktober 2016

Die welt von oben

Mein Reisegebäck ist bereit und ich bin es auch. Hinter mir liegen aufregende Wochen. Eigentlich fühle ich mich reif für die Insel und Abstand von all den traurigen Ereignissen könnte mir gut tun.

Zum Zeitpunkt der Abreise ist es so heiß, wie ich es nur aus Spanien kenne. Denn immerhin ist es schon Mitte September. Deshalb bin ich froh, dass ich den spanischen Fächer vom letzten Spanienbesuch noch auf die Schnelle in meine Handtasche warf. Er ha sich als Klimaanlage bewährt und mit mir während der 3 stündigen Busfahrt genug frische Luft beschert.

Dann ist  es wieder soweit. Der Flieger steht  für uns bereit. Nein, nicht ganz. Er kam zu spät von Mallorca und wir mussten warten, bis wir an Bord können. Aber dann, dann ist es soweit.

Alle Plätze sind schnell besetzt und die Spannung steigt – bei mir. Nicht das ich Flugangst hätte, aber ich bin froh, wenn ich die Röhre wieder verlassen kann und das ohne das Abenteuer der Turbulenzen erlebt zu haben. Bis nach Palma der Mallorca sind es nur 2 Std. und 40 Minuten. Damit habe ich den Zenit meiner Belastbarkeit als Fluggast erreicht. 

Der Start lässt dann auch nicht lange auf sich warten und der Flieger bewegt sich langsam aber stetig auf die Startbahn.

Dann hebt der Flieger auch schon ab. Kaum zu glauben, aber wenige Sekunden beschleunigt der Flieger nur, düste dann los und schon liegt er in der Luft,

Der Zufall wollte es, dass ich eine Woche vor dem Start mit meiner Hamburger Familie bei einem Spaziergang in die Nähe des Hamburger Flughafens kam und so den Start auch von Boden aus erleben konnte.

Um mich von dem Unbehagen, den der Start bei mir dann doch immer wieder verursacht, abzulenken. nehme ich mit meiner Kamera alles auf, was mir unter die Linse kommt. Hier ein schöner Blick auf Hamburg. und wie man sieht, eine wirklich grüne Stadt.

Und wieder ein Stück höher.. kaum zu glauben. Ich staune jedes mal auf s Neue, warsdie Menschheit alles entwickelt hat und um sich nicht nur auf dem Boden bewegen zu müssen

Nach 2 Stunden ist die Insel wieder in Sicht. Der Landeanflug dauert ca. 20 Minuten, dann ist es wieder geschafft.

Die Welt sieht unter mir wie ich Schachbrett aus. Klein und filigran die kleinen Orte, die sich in die Karree´s einschmiegen.

Ungewöhnlich war der Anblick eines Golfplatzes aus luftigen Höhen. Um genau zu sein, habe ich auch noch nie einen Golfplatz gesehen, werder von Boden aus noch aus der Luft. Ich fragte mich spontan, wie man in Spanien, ein Land das im Sommer unter Gluthitze leidet, eine solch grünen und satt aussehenden Rasenfläche erhalten kann.

Die Landung ist  sanft und erleichternd für mich. Keine Rüttelei während des Fluges, keine Turbulenzen, die mich hätten in Angst versetzt.

Zur Begrüßung beschert Spanien uns einen so wunderschönen Abendhimmel Ein Woche Spanien liegt vor uns.

La WE

Mittwoch, 27. April 2016

nur mal so

Eine kleine Kritzelei neben dem laufenden telefonieren .

Mit Tochter über Gott und die Welt gequatscht. Wir erinnerten uns gemeinsam an die Zeit, als ihre Großeltern noch lebten und ich damals mit ihnen jedes Jahr in der ersten Malwoche – Frühjahrsferien – auf die Insel zu ihnen auf s Land fuhren.  Der Frühling hatte sich schon voll entfaltet. Die damals noch wilden Wiesen waren gelb überdeckt von Butterblumen. Das jährliche Phänomen war für uns damals, dass die blühenden Natur auf der Insel grade erst begann, sich im Szene zu setzen. Der nördliche Landstrich hinkte dem Frühling noch hinterher.

Auf diese Weise erlebten wir 2 mal den prachtvolle Blütenzauber mit deinem Butterblumenteppich.

Schön, dass es solch erbaulichem Erinnerungen gibt.

La We

Dienstag, 5. April 2016

Abschied

/PHOTO_20160405_111959

Bevor der Wagen der Obdachlosenhilfe Rostock vorfährt, noch ein Abschiedsfoto der Sachen, die ich für den Weiterverkauf spenden werde. Der Schuhschrank für meine Wohnung zu dunkel, für den Müll zu schade. Deshalb entschied ich mich dafür, diesen der Obdachlosenhilfe zu spenden. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der Obdachlosenhilfe zu Gute. Kaufen kann jeder, egal ob arm oder reich und ist deshalb anders, als im im Sozialkaufhaus, in dem nur der einkaufen kann, der einen entsprechenden Nachweis dafür hat.

/PHOTO_20160405_112033Ich krieg es nicht fertig, die Dinge die noch von Nutzen sind, einfach weg zu werden. Auch profitiere ich davon, wenn ich das eine oder andere Möbelstück für wenig Geld auch dort erwerben kann. Möbel. die mehrfach auf und abgebaut wurden und immer noch heil sind, haben eine Aussicht auf ein langes Leben.

Der olle Sessel darf auch noch mal sein 2. Leben antreten, falls die Fahrer die Obdachlosenhilfe ihn für den Weiterverlauf mitnehmen möchten. Und wenn er nur noch 5 € bringt, Geld ist Geld.

Na dann, in wenigen Minuten kringelt es an meiner Tür und die Möbelstück und ein paar Textilien verlassen gleich meinen Haushalt

La We

Samstag, 26. März 2016

fröhliche Ostern

Euch allen Zwinkerndes Smiley

La We

Freitag, 18. März 2016

die Welt ist bunt

 

Das bunte Treiben auf den alljährlich Ostermarkt erfreut wieder viele Besucher der Stadt, auch die Einheimischen, das ist klar. Der Ostermarkt hatte gestern schon etwas frühlingshaftes. Der Himmel so blau, die Sonne so hell, die Luft so mild.

Mit den Besuchern des Ostermarktes tummeln sich in diesem Jahr ganz andere Gesellen, die ich bis dato noch nie sah. Das sich an solchen Tagen auch die Bettler an den Wegesrand setzen, ist auch nicht s neues, Sie werden eigens dafür in die Großstädte gebracht. Längst sind wir Bürger schon so weit aufgeklärt, dass wir wissen, dahinter steht ein, wenn ich mal so sagen darf, eine Management, dass sie entsprechend die Strippen sieht.

Neu in diesem Jahr ist, dass die Bettler nicht nur stumm mit der Bettelschale und mit einem leidvollen Gesicht da sitzen, nein, die kommen jetzt mit Krücken und humpelnden Beinen daher, stellen sich den Menschen den Weg, damit sie nicht einfach vorbei laufen können, sondern einen Bogen machen müssen.

Eine weitere Masche, die Z.Z. neu in der Stadt ist zu sehen und mir deshalb aufgefallen ist, sind ihre Standorte der Bettler, nämlich neben den zahlreichen Geldautomaten, die der Besucher in der Einkaufsstraße nutzen kann, wenn ihm das Bargeld ausgegangen ist. Sie sitzen oder stehen nicht nur stumm leidend da, sondern sprechen die Menschen gezielt an, die sich Geld aus dem Automaten gezogen haben.

Sehr unangenehm und deshalb dachte ich mir, “gehe ich halt in die Bank und hole mit dort mein Scheinchen”. Aber auch dort saß ein Mann leidend und stumm in einer Ecke und als ich den Vorraum der Bank verlies, sprach er mich auch auf mein Geld an.

Ich gehe davon aus, das diese Menschen wirklich bettelarm sind und deshalb in diese mieslige und demütigende Lebenslage kamen. Aber ich bin mir auch sicher, dass diese Menschen das Geld abliefern müssen und davon nur das schwarze unter dem Nagel bekommen würden.

Fahre ich am Abend mit der Straßenbahn nach Hause, zeigt sich wieder ein anderes Bild um mich herum, Die meisten Fahrgäste unterhalten sich nicht in meiner Heimatsprache. Um mich herum kommunizieren Menschen in allen möglichen Sprachen. Wir stehen vor einer neuen Zeit, dass wird mir in solchen Momenten deutliche klar. Unsere Welt verändert sich jeden Tag und unsere Köpfe müssen mithalten, wenn wir die neue Welt verstehen wollen.

Die neue Zeit spielgelt sich auch im Kindertraining wieder. Am Mittwoch schlichen sich fremde Kinder in die Sporthalle, in der wir grade Kinder im Alter von 4 – 9 Jahre zum Training hatten. Sie schauten uns neugierig zu. An ihrer Seite stand ein mir bekanntes Mädchen und sie erklärte mir: “Das sind meine neuen Freunde. Ich verstehe zwar nicht, was sie sagen, aber das stört mich nicht” So einfach stellt sich die neue Zeit für die Kleinen dar. Die fremden Kinder waren syrische Kinder und stürmten mit Freude die Sporthalle, als sie grünes Licht von uns Trainern dafür bekamen, So einfach und unkompliziert erobern sich die Kinder die neue Welt, in die das Leben sie gebracht hat.

Die Sprachbarriere löste eine Mutter mit dem Handy. So konnten wir den fremden Kindern übermitteln, dass sie zum nöchsten Training kommen sind, wenn ihre Eltern das erlauben würden. Dabei erfuhren wir, dass die syrische Großfamilie in einer nahegelegenen Straße Einzug gehalten hat. Wir werden sehen, wie es weiter geht.

Zur Zeit  setze ich wie viele andere Menschen auch meine Hoffnung auf den zur Zeit laufenden EU-Gipfel, der heute endlich über einen gangbaren Weg für alle in der Flüchtlingskrise verhandelt, damit alle Menschen, die davon betroffen sind, wieder eine Lebensperspektive bekommen.

Bei der Gelegenheit möchte ich hier noch zum besten geben, dass ich von vielen europäischen Ländern nicht nur enttäuscht sondern auch über ihre Haltung zur Flüchtlingskrise entsetzt war. Das von 28 Ländern der europäischen Union nur wenige Staaten bereit waren, Flüchtlinge in Not aufzunehmen, geht bis heute nicht in meinen Kopf rein.

La We

Donnerstag, 31. Dezember 2015

kommt gut rüber

Wir sehen und wieder -  im nächsten Jahr Zwinkerndes Smiley 

La We

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Heidi

Höre ich den Namen oder lese ihn, wie hier in der Titelzeile, summt sofort der Titelsong einer Kinderserie in meinem Kopf.  Jetzt weiß bestimmt jeder, welche Serie ich meine. “Heidi, deine Welt sind die Berge”

Die Heidi, von der ich erzählen will, lebt nicht in den Bergen,sondern im Flachland, ist aber ähnlichen Alter, wie die kleine Heidi aus den Bergen und vielleicht kam ihr für eine kurze Zeit die Welt wie ein böhmischer Wald vor.

Aber die Geschichte von Anfang an.

Ich war unterwegs mit der Straßenbahn quer durch die Stadt. Am Haltepunkt Doberaner Platz steckte eine junge Frau nur den Kopf in die Bahn und frage nach Eltern, zu denen ein kleines Mädchen gehören könnte. Alle Fahrgäste winkten ab und die junge Frau zog den Kopf wieder zurück. An dieser Haltestelle ist es nicht ungewöhnlich, dass die Bahn nicht sofort weiter fährt, denn oft ist dort ein Fahrerwechsel und das verzögert die Weiterfahrt für eine oder zwei Minuten. Der Fahrgast wird über die Lautsprecher über den Fahrerwechsel informiert.

Die Ansage der Fahrerin fiel jedoch ganz anders aus:

“Ist hier die Familie von Heidi drin ?” Wieder keine Rückmeldung. Dann sah ich auch schon, was geschehen war, In dem Wartehäuschen der Straßenbahn stand ein kleines Mädchen, Sie hielt einen pinkfarbenen Luftballon in der Hand, der steil nach oben ragte. Wahrscheinlich war der Ballon ein Mitbringsel von Weihnachtsmarkt, der alljährlich Massen von Menschen anzieht. Die Kleine war von jungen Frauen umringt und man beriet, wie es nun mit Heidi weiter gehen sollte. Fast jede Frau  hielt ihr Smartphone in der Hand und bedienten es.

Die verlorene Heidi war auf die Hilfe von Fremden angewiesen.

Eine der jungen Frauen nahm Heidi an die Hand und verließ die Haltestelle. Heidi folgte ihr brav und ging direkt vor meinem Fenster vorbei. So ein Schrecken für Heidi und ihre Eltern. Wahrscheinlich haben sie sich beim Ein- und Aussteigen an der Straßenbahnhaltestelle aus den Augen verloren, denn die Bahnen sind zur Zeit proppe voll und Massen von  Menschen schieben sich raus und wieder rein.

Wie Heidi und ihre Eltern sich aus den Augen verloren hatten, darüber kann ich nur spekulieren. Ich hoffte, dass beide dank der Unterstützung der Frauen schnell wieder zueinander finden konnten

La We

In den Wind geschrieben

hat Tränen aus dem Haus getrieben

alles muss raus

Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn...
Lange-Weile - 20. Aug, 08:50
Ein schöner Nachruf...
Ein schöner Nachruf...
Lo - 19. Aug, 12:46
für immer verlassen
"Das ist mit K. letzten Sommer ja auch schnell...
Lange-Weile - 19. Aug, 12:29
27. Hansesail
fiel fast ins Wasser, also nur wettermäßig....
Lange-Weile - 16. Aug, 18:56
ich wundere mich ..
Hallo LO, ich wundere mich auch darüber. Ich...
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Hallo Lo.
..ja ich denke, er hätte sich gefreut, auch wenn...
LangeWeile - 20. Aug, 08:50
ich wundere mich ..
Hallo LO, ich wundere mich auch darüber. Ich...
LangeWeile - 15. Aug, 23:54
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