[>>]

da bin ich

alles muss raus

nachdenklicher funtyp...
nachdenklicher funtyp - gute mischung, wenn sie funzt.
bonanzaMARGOT - 5. Dez, 19:59
Stempel
eher selten - zumindest was ich als Feetback erlebe. Ich...
Lange-Weile - 5. Dez, 17:41
sehen sie nicht auch...
sehen sie nicht auch deine andere, nachdenkliche seite...
bonanzaMARGOT - 5. Dez, 17:27
es und er ist immer noch...
ist immer noch schööön anzusehn und...
Lange-Weile - 5. Dez, 17:06
Faxenmacher
ich bin ja in der Familie für die Faxen zuständig...
Lange-Weile - 5. Dez, 17:04

Das Neuste von

....die wahrheit sagen, auch wenn es dem anderen wehtun wird...
....die wahrheit sagen, auch wenn es dem anderen wehtun...
fata morgana - 3. Dez, 10:40
florian ist kitsch
kitsch zu weihnachten, selbst hier irgendwo in der...
creature - 2. Dez, 14:35
Glühwein trinken!
Ich begrüße den Dezember, den zwölften...
bonanzaMARGOT - 1. Dez, 14:26
vielleicht
vielleicht wird ja die zweite lebenshälfte besser,...
fata morgana - 27. Nov, 07:53
Einfach mal schlonzen
mit Devendra Banhart
bonanzaMARGOT - 26. Nov, 13:17

Betrachtung

Mittwoch, 11. November 2009

kleine Prinzessin

Immer wenn eine neue Trainingssaison beginnt, kommen wieder neue Kinder in die Gruppe aus die wir uns Trainer wieder einstellen müssen. Es sind Kinder in der Altersgruppe von 5 – 10 Jahren. Sie alle haben Spaß am Breitensport, auch wenn es manchmal etwas ruppig unter den Jungs zugeht. Auch die ganz Kleinen sind voll mit dabei und machen alles mit, was auch die Großen machen.

Ein kleines zartes Mädchen mit blonden Haaren von 5 Jahren kam mit ihrem größeren Bruder vor kurzem in die Gruppe. Während er sich schnell zurechtfand, war sie eher zurückhaltend und ängstlich, auch wenn sie immer mit großer Freude zum Training kam.

Es flossen Tränen, wenn ihr größerer Bruder nicht in der Nähe war.

Es flossen Tränen, wen die Jungs laut wurden

Es flossen Tränen, wenn die Jungs in ihrer Nähe wie kleine Welpen balgten

Es flossen Tränen, wenn sie angestoßen wurde

Es flossen Tränen, wenn sie sich überfordert fühlte.

Anfangs stand sie allein in der Ecke und weinte mit vielen Tränen. Und bevor ich das sah, waren schon so viele geflossen, dass ich sie kaum noch trocknen konnte. Dann bat ich sie. “Komm zu mir, wenn du traurig bist” und sie kam zu mir wie ein kleines Küken unter die Flügel und lies sich ein paar Minuten von mir abschirmen. Dann waren die Tränen und sie warf sich wieder ins Geschehen der Trainingseinheit. “Ja” sagt der Vater “das ist ihre Form der Kommunikation”. Sie nutzt meine beschützenden Arme mehrfach in einer Trainingseinheit, doch verlor sie nie die Freund am Training und kam immer mit einem strahlenden Lachen wieder zurück.

Vor ein paar Tagen erzählte sie mir, dass sie im Kindergarten hingefallen wäre. “Ich hab mich ganz allein wieder beruhigt” sagte sie mir stolz. Ich war erstaunt, wie ein kleines 5-jähriges Mädchen sind damit so auseinander setzte und auch schon Veränderungen an sich selbst erkannte.

Gestern traf es sie jedoch wieder arg.

In einem Fangspiel lief sie mit einen anderen Kind zusammen und fiel auf den Boden. Das war wirklich ein harter Crash mit Aufprall auf den Boden und sie bekam kaum noch ausreichend Luft zum Weinen. Ich nahm sie gleich in meine Arme um sie zu beruhigen und das war nach diese Karambolasche wirklich nicht leicht. Mein Co-Trainer musste die Gruppe erst mal weiterleiten.

Zum Glück hatte sie Kleine sich nicht wirklich verletzt und litt mehr unter dem Schreck als unter Schmerzen. Mit feuchten Tüchern kühlte wir – eine kleines Mädchen der Gruppe und ich - ihre Hände und Knie, während sie auf einer weichen Sport-Matte am Boden lag. Die Kleinen genießen diese Art Fürsorge und schauen auf diese Weise dem laufenden Training zu.

Da lag sie nun, die kleine zierliche Prinzessin mit kühlenden Läppchen auf Knie und Hände, doch ihre Tränen waren zum Glück bald wieder getrocknet.

Am Ende der Trainingsstunde haben die Kinder noch etwas Spielzeit übrig und ich ging noch einmal mit meinen “Zauberhänden” zur Kleinen. “Pass mal auf, meine Zauberhände machen dich nun wieder ganz gesund” bot ich ihr an. Dann streichelte ich ihr damit ihre Beine und Hände, hielt sie dann an ihren Händen fest und zog sie in die Höhe. Sie stand wieder lächelnd auf ihren Beinen und spielte mit den anderen die letzten 15 Minuten in der großen Sporthalle.

Die Karambolasche hatte sie wieder vergessen…..

LaWe

PS: Nachtrag zum 12.11.09
Heut hat die kleine Prinzessin ohne Tränen eine Trainingsstunde geschafft und das ist nicht mir sondern ihr aufgefallen.
"Frau H. ... soll ich ihnen mal was sagen?"
"Ja, was möchhest du mir sagen? antworte ich.
"Ich hab heut gar nicht geweint"

Dienstag, 27. Oktober 2009

hin und her gerissen

In der Zeit, als ich viel mit Kindern arbeitete, hatte ich jeden Winter – bevorzugt um die Weihnachtszeit – eine echte Grippe. So eine, die aus dem Stand meinen Körper von Null auf Hundert den Hebel von gesund auf krank und bettlägerig umstellte. Noch bevor ich wusste, was mit mir geschah, lag ich auch schon flach und konnte mich mit Mühenur zum Arzt schleppen. Körperlich hab ich meine Ohnmacht noch ganz gut in Erinnerung.

Jetzt hab ich nicht mehr so viel mit Kindern zu tun – in Massen – und die Ansteckungsgefahr für mich hat sich wieder eingedämmt.

Doch nun steht die Frage für mich erneut. Die Schweinegrippe wird dieses Frühjahr möglicherweise als Pandemie erwartet. Jeder 3. könnte Europaweit mit einer Ansteckung rechnen, heißt es heut in den Medien.

Während die einen meinen, dass sein nur Panikmache, bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, denn immerhin hat Obahma in den USA der Notstand deshalb ausgerufen.

Entscheiden muss ich mich in den nächsten Tagen, sonst ist es zu spät. Ich gehöre zwar nicht zu den Risikogruppen, doch sollte ich vielleicht doch nicht auf Risiko gehen.

Aber vielleicht sollte ich nur den guten Rat folgen

LaWe

Donnerstag, 17. September 2009

allein, mir fehlt der Glaube

Ich hab´s gestern Abend schon in einer Internetschlagzeile gelesen. Das Urteil über Marco war gefallen. Nach mehr als 2 Jahren und 8 Monaten Untersuchungshaft kam der Staatsanwalt zu einem Schluss. Marco ist für schuldig erklärt und erhält eine Strafe von 2 Jahren Haft auf Bewährung.

Rein intuitiv frage ich mich jetzt selbst:.

“Warum kann ich bei diesem Urteil nicht an Gerechtigkeit glauben?”

Ich empfinde das eine Form von Ungerechtigkeit, die an mein Inneres zerrt, es hin und her reißt, es permanent in Kreise dreht, bis es mir schwindlig wird und ich nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist. Doch wenn sich die Rotation in meinem Hirn gelegt hat, dann schwindet sofort der Glaube an ein gerechtes Urteil im Fall Marco.

Der Vorlauf bis zum Urteil hat so lange gedauert, als hätte man einen höchst komplizierten Fall zu lösen gehabt. So einen Vorlauf kann ich mir bei einem undurchsichtigen Wirtschaftverbrechen vorstellen, aber nicht wenn es darum geht, eine zufällige Flirtnacht zu durchleuchten. Da gibt es für mich eine religiöse Mutter, die ihre frühreife 13 Jährige Tochter nicht unter Kontrolle hat, denn sonst wäre ihre Tochter nicht in der Disko gewesen. Da wird das 13 jährige Mädchen – die sich selbst als 15 Jährige ausgibt - in die nächtliche Disco gelassen, obwohl sie rein rechtlich noch gar keinen Zutritt bekommen darf, zumindest in Deutschland dürfen sie nicht in die Disco. Als Discobesucher muss ich davon ausgehen, dass der Besucher das entsprechende Alter hat. Ne, ne, hier wird auf der anderen Seite gelogen und nicht die ganze Wahrheit gesagt. Das Mädchen hatte das Zeug für eine Art “Fallenstellerin” und Marco ist in die Falle getappt. Ich war selbst 13 Jahre alt und erinnere mich, dass ich mich mit dem aufkommen meiner Sexualität meine Wirkung auf Jungs getestet habe. Und wenn die Mutter des Mädchens sich dessen bewusst ist, dann käme auch sie zu dem Schluss, dass ihr Töchterchen ihren Teil dazu beigetragen hat.

Ne, ne, an diesem Urteil ist was faul und stinkt nach meinem Geruchsinn für Gerechtigkeit zum Himmel.

Ich weiß, dass Emotionen in einem Urteil nicht zu suchen haben, denn Emotionen haben ihre Eigenfärbung und beeinflussen die klare Sicht. Aber ich kenne weder den Marco, fühle mich ihm weder verbunden, noch steht er mir nahe und doch schlägt mein Gerechtigkeitssinn Alarm und das von der ersten Stunde an, als der Fall in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Gerechtigkeit in Sinne von Mutter und Tochter, die einer Tatsache nichts ins Auge schauen wollen, die sie zu vertreten haben.

LaWe

Montag, 14. September 2009

Homer kann sich nicht beklagen

Das Duell zwischen Merkel und Steinmeier hab ich mir gestern nicht angesehen – ich stehe nicht auf Duelle und meine politische Meinung hab ich mir auch ohne Duell gebildet.

Quotenkönig war das Duell im TV nicht, denn der Schlagabtausch der politischen Kontrahenten hatten noch einen Rivalen – Homer Simsons.

Vielleicht sollte ich über meine Wahl noch einmal nachdenken?

LaWe

Freitag, 4. September 2009

Nachruf

In wenigen Stunden wird Michael Jackson beerdigt. Die Medien berichten ja schon täglich über das vorstehende Ereignis.

Ich find´s einfach traurig, dass sein Leben so einfach endete – einfach so, ohne wenn und aber.

Es ist so,  als hätte er als Mensch an einer Klippe gestanden, sie aber nicht gesehen und ist von einer Minute zur anderen dann in eine unhaltbare Tiefe gestürzt. Niemand hatte eine Chance, den Absturz aufzuhalten.

Ist das nicht vielleicht ein Tod, wie ich ihn mir auch für mein Ende wünschen würde?

Ohne Siechtum mit körperlichen Gebrechen oder gar Qualen die Welt mit klarem Geist und plötzlichen Filmriss ohne Abschied das Leben beenden und in den Himmel ziehen?

Aber vielleicht ist es auch nicht gut, zu später Stunde über den eigenen Tod zu philosophieren.

Ich wünsche Michale Jackson eine gute Reise in den Himmel und einen Frieden, den er im Leben niemals finden konnte.

LaWe

Sonntag, 30. August 2009

ein kleines Mädchen..

… war ich damals und mit den Jahren gewachsen und das nicht nur körperlich.

Auf dem Bild bin  ich 4 oder5 Jahre alt und mache mit meiner Mutter einen Spaziergang. Das war einer der wenigen gemeinsamen Spaziergänge, an ich mich erinnern kann. Ein nahe gelegener kleiner Wald war das Naherholungsgebiet des kleinen Dorfes, in dem meine Eltern für uns alle eine Existenz aufbauten. Das Elternhaus war grade gebaut, als ich in diese Welt hineingeboren wurde.

Das Leben war karg und wir hatten uns nur selbst. Die Spielsachen waren zum Teil selbst hergestellt und manche von ihnen lagen zu Weihnachten repariert oder restauriert wieder auf den Gabentisch. Das tat meiner Freude darüber kein Abbruch.

Das war die Zeit, als ich noch durch die Lüftungslöcher der Radiorückwand schaute und immer in der Hoffnung, dass ich die Musikanten dort als Miniaturausführung sehen konnte. Aber ich sah sie nie, obwohl ich jedes mal fest daran glaubte, dass ich sie dieses mal bestimmt sehen würde. Doch jedes mal waren sie verschwunden, bevor ich sie mit meinem Blick erhaschen konnte. Aber in meinem Kopf bildete sich eine Musikkapelle im Kleinformat aus, die zwischen den Radioröhren saßen und ihre Musik machten, die ich über die Lautsprecher hören konnte.

Das Radio war das einzige an Unterhaltungselektronik und die Tageszeitung – die war mir als 4hährige Schnurrz egal – das einzige Medium das uns damals berieseln konnte. Fernsehen stand nur in sehr wenigen Wohnzimmer, meist bei gut betuchten Dorfbewohnern. Das heißt, so karg wie damals unser Leben war, war auch die Medienlandschaft und das kurbelte unsere Fantasie an, wir spielten immer im Freien mit allen, was wir fanden und immer gemeinsam.

Damals kannte man keine Kindesentführung, denn fast jedes Dorf war ein kleines Universum für sich und jeder kannte jeden und jeder jeden Pappenheimer.

Damals war das Dorfleben eine beschütze Welt in der wir uns frei bewegten. Wir wuchsen ohne Existenzängste auf. Die Bevölkerung war noch in der Aufbruchsstimmung der Nachkriegszeit und schaute deshalb immer zuversichtlich in die Zukunft. Zu Dorffesten wie Kindertag, 1. Mai oder Erntefest kamen die Dorfbewohner zusammen und feierten gemeinsam. Dafür wurden die Kleider selber geschneidert oder alte umgearbeitet. Wer sich im Schneidern und Stricken verstand, war immer gut gekleidet.

Das Kino kam einmal die Woche zu uns ins Dorf und stellte ihren Filmvorführapparat im Tanzsaal des Dorfes auf. Das war neben den Dorffesten, großen Familienfesten das kulturelle Ereignis und immer eine Höhepunkt im Dorfleben.

War ich mal mit meiner Mutter unterwegs, hielt sie mich an ihrer Hand. Das fand ich damals sehr angenehm und so plapperte ich entspannt meiner Mutter die Ohren voll. Was für mich damals so wichtig war, dass ich mich unentwegt mitteilen musste, weiß ich nicht mehr, aber wichtig musste es gewesen sein, so wie meine Kindheit wichtig für mich war, wie sie war, denn ich erinnere mich nur an glückliche Kinderjahre und ich sehe weit und breit keinen dunklen Schimmer, der sie hätte verdüstern können. Sicher lag das an meiner Fantasie und meiner Fähigkeit, mir die Welt schöner zu malen, wenn sie mal grau und grau aussieht.

Mit diesem kleinen Geschichtchen folge ich einem Aufruf vom Blog  Gesichtet und vielleicht schließt sich der eine oder andere Blogger dem Aufruf

“Damals, als ich noch jung  war….”   an

Wenn ich ihn veröffentlich habe, trage ich mich  in die Kommentarliste der Blogger ein, die dem Aufruf gefolgt sind – bis jetzt sind es 118 Rückmeldungen.

LaWe

Mittwoch, 19. August 2009

Wiedersehensfreude

Wann es beginnt, weiß ich nicht. Es ist ein schleichender und leiser Gang, der mich von mir selbst entfernt. Im Traum hat es ausgesehen, als wenn ich mich von mir selber abspalte. Während der Körper noch starr und fest mit dem Boden verankert ist, löst sich ein kompletter Körper noch einmal aus dem bodenständigen raus und geht seine eigenen Wege. Ohne Gruß zum Abschied, ohne sich noch einmal umzudrehen. Er geht einfach weg und aus meinem Blickfeld. Ich hab gar keine Zeit, meinem Körper nachschauen oder gar mit einem Nachruf aufzuhalten. Meine tägliche Beschäftigung hat meine ganze Aufmerksamkeit und ich kann die scheinbar losgelöste Person, die die selbe ist wie ich, nicht mehr sehen, hab sie aus den Augen verloren.

Das erstaunliche ist, dass er mir erst mal gar nicht auffällt. Ich vermisse sie nicht – ich vermisse nichts. Erst wenn ich unkonzentriert werde, wenn mir Gegenstände aus der Hand fallen oder ich anderswo anecke, dann stellt sich ganz langsam das Gefühl ein, dass mir etwas fehlt, mir etwas verloren gegangen ist.

Später, wenn dann die Stimmung sich langsam absenkt und mir das herzliche Lachen aus dem Gesicht entfernt, dann bin ich mir ganz sicher, jetzt ist es wieder passiert. Ich hab mich selbst aus dem Auge verloren und das lässt meine Stimmung so langsam den Bach runter gehen,

So wie viele Wege nach Rom führen, gehe ich unterschiedliche Wege, um mich wieder mit der Person zu verbinden, die sich von mir klammheimlich entfernt hat.

Heut hab ich – nachdem die Wohnung endlich menschenleer war – mit klangvoller sphärischer Musik 90 Minuten Yoga gemacht. Nur ich und ich. Das heißt, es hat schon eine Zeit gedauert, bis ich mich wieder mit mir selbst verbunden fühlte. Dann kommt ein starkes Gefühl von Wiedersehensfreude in mir hoch.

1 anzeigen

LaWe

Dienstag, 23. Juni 2009

Wieder die Alte

Und damit meine ich nicht mein biologisches Alter. Ich lebe schon seit Jahren in einer Differenz zwischen dem gefühlten und dem tatsächlichen Alter. Das kann daher kommen, dass mein Leben für ein paar Jahre brach lag und ich immer noch dabei bin, diese "offenen Jahre" aufzuholen. Irgendwann werden sie wieder zusammenfinden, das gefühlte und das tatsächliche Alter nach Lebensjahren.

Das Altersbild von damals stimmt mit den heutigen ja auch nicht mehr überein. Wenn ich an meine Großeltern denke, entsprachen sie meinen Bild von Oma´s und Opa´s aus dem Märchen. Halt Stop - gab es in den Märchen der Gebrüder Grimm überhaupt ein Opa? Ich kann mich nur an dier Großmutter von Rotkäppchen erinnern.

Aber wie dem auch sein - ich fühle mich wieder besser und das hebt mein Stimmungsbild enorm wieder an. Der Infekt der letzten 14 Tage hatte mich etwas niedergedrückt und auch im Kopf träge werden lassen. Ich bin froh, dass ich das wieder hinter mir lassen konnte.

Eine Erkenntnis noch - ich bin kein guter Kranker. Ich kann nur stöhnen und jammern, wenn ich mich gesundheitlich nicht wohl fühle. Das ist für die Menschen um mich herum bestimmt keine leichte Aufgabe.

LaWe

Freitag, 12. Juni 2009

Ich bin nicht allein

Vorleben ist ein gutes Mittel, andere Menschen von seiner neuen gewonnenen Erkenntnis zu überzeugen.

Und davon habe ich in den letzten Jahren schon viele gewonnen, aber auch erst nach zahlreichen Irrfahrten und Umkehr aus Sackgassen. Eine unsichtbare Kraft - ich konnte sie nicht beeinflussen - zog mich förmlich an den Haaren wieder zurüch, wenn wieder mal auf falschen Straßen und Wegen unterwegs war.

Ich folgte Wege, die nicht meine waren, wollte jemand sein, der ich nicht war.

Vielleicht hab ich deshalb kein dichtes Haar mehr, denn ich mußte im Laufe meines Lebens häufig von der unbekannten Kraft aus Sackgassen gezerrt werden. Während dieser Zeit lief ich Menschen hinterher, die bereits ihren Weg gefunden haben oder glaubten, ihren Weg gefunden zu haben. Ich ahmte Vorbilder nach, die mich bestenfalls zu ihrer Kopie machen konnten, mehr nicht.

Heut hat sich das grundlegend geändert.

Ich hab meinen Weg und meinen Platz im Leben gefunden.

Ich erlebte diesen Moment, als ich mir dessen bewußt wurde, als eine Art Wiedersehensfreude, die mit einem Gefühl von befreiender und beschwingter Volksmusik begleite wurde. Ein herrliche Moment, denn er kommt einem Jungbrunnen gleich. Er macht wieder neugierig auf das Leben, wie damals, als man als Kind den Eintritt ins Leben meisterte.

Heut begleiten mich nur viele Menschen auf meinem Weg, sondern - so wurde es mir gestern bewußt - es gibt auch schon einige Menschen, die mir folgen, ohne dass sie ihren eigenen Weg verlassen.

Am Dienstag und gestern überreichten sie mir Blumen - nachträglich zu meinem Geburtstag - und fast jeder Strauß war von Hand gemacht und mit Liebe gebunden. Ich war beeindruckt und wieder einmal kehrte das Gefühl zurück, dass ich jetzt nach so vielen Jahren auf den richten Weg und an meinem Platz angekommen bin.

LaWe

Mittwoch, 3. Juni 2009

rationale Welt

Von Indiokinder hab ich schon gehört. Meine Rekie-Meisterin beschrieb sie eine neu heranwachsende Generation, die als ungepaßt bezeichnet werden. Diese Kinder fügen sich um keinen Preis der rationalen Welt, wie wir sie erschaffen und kultiviert haben. Der zurück liegende weltweite Finanzchrash gibt ihnen sogar recht - die Welt allein nur reational für uns Menschen werde umfassend erkenn- noch regierbar. Die esotherische Welt sieht den Menschen als Teil des Kosmos und steckt damit in einem kosmischen System, dem er sich unterordenen muß.

Doch hat uns Menschen die nur Ausprägung der Rationalität unser Gespür für das Große und Ganze verkümmern lassen und wir erkennen nicht mehr, wo wie stehen und wohin uns unser Tun bringen wird.

Dieses Zusammenspiel von Mensch und Komos greift jetzt eine Partei auf, die sich diesem Thema widmet. Sie nennen sich die Violetten. Si ehaben sich die spirituelle Politik auf ihre Fahnen geschrieben.

Sie haben erkannt, dass sich immer mehr Menschen der Spiritualität zuwenden. Sie suchen dort ihr "Heil" - schwieriges Wort, weil von Hitler belegt - wollen wissen, wie es um unsere Welt wirklich bestellt ist und wollen wissen, wohin uns die rational regierte Welt uns noch bringen wird.

Ich erinnere mich, dass die Grünen auch mal ganz klein angefangen haben und heut in der Politik kräftig mitmischen und so hoffe ich, das auch die Violetten sich eine feste Position in der Politik erobern und ein Sprachrohr für spirituelle Menschen werde.

LaWe

Zufallsbild

Strasse-001

Wo bin ICH ?

Du bist nicht angemeldet.

meine Randbemerkungen

jaaaaaaaaaaaaaa...die...
jaaaaaaaaaaaaaa...die kleinen Racker sind wie Teletuppies...
LangWeilen - 5. Dez, 23:31
Stempel
eher selten - zumindest was ich als Feetback erlebe. Ich...
LangeWeile - 5. Dez, 17:41
Faxenmacher
ich bin ja in der Familie für die Faxen zuständig...
LangeWeile - 5. Dez, 17:04

Wer bist du?

Online seit 1460 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Dez, 19:59

Suche